Umsichtig mit Antibiotika umgehen
Wann wirken Penicillin und Co – und wann nicht Antibiotika genau nach Anweisung einnehmen (Bildquelle: ABDA) Mainz – Antibiotika gelten mit als bedeutendste Entdeckung der Medizingeschichte. Sie helfen wirkungsvoll gegen schwere, bakterielle Erkrankungen wie Tuberkulose, Typhus, Wundbrand, Lungenentzündungen, die früher oft tödlich verlaufen sind. Als erstes Antibiotikum gilt das Penicillin, das aus einem Schimmelpilz gewonnen wurde, der die Ausbreitung von anderen Bakterien unterbindet. Antibiotika kommen seit vielen Jahrzehnten zum Einsatz. Mittlerweile wird jedoch davor gewarnt, dass es zunehmend zu Antibiotikaresistenzen kommt, so der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV im Vorfeld des morgigen Europäischen Antibiotikatags (18.11). Das bedeutet, dass es immer wieder Bakterienstämme gibt, die immun gegen die eingesetzten Antibiotika sind. In der Europäischen Union fallen jedes Jahr schätzungsweise rund 25.000 Menschen multiresistenten Keimen zum Opfer, weil kein Antibiotikum mehr wirkt. Die Entstehungsursachen für Antibiotikaresistenzen sind vielfältig, erklärt Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Stark vereinfacht gesagt, wurde beispielsweise in ...
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Lebensgefahr durch Keime
Wie groß die Bedrohung durch multiresistente Keime wirlich ist. News von gesund-leben-ratgeber.de Lindenberg im Allgäu, 28. Januar 2016. Keime bedrohen die Menschen seit jeher. Doch wieso sind sie gerade jetzt wieder besonders gefährlich? Die Redaktion von gesund-leben-ratgeber.de ist dieser Frage nachgegangen. Kurze Krankenhausaufenthalte, kleinste Verletzungen, immer öfter werden sie zur Todesgefahr. Keime verbreiten Angst und Schrecken. Und das, obwohl jeder Biologe weiß, dass beispielsweise Bakterien wichtig für unser Leben sind. Es vergeht kaum ein Monat, ohne dass sie Schlagzeilen machen. Verkehrte Welt, oder was macht die Keime jetzt so gefährlich? Auf den ersten Blick erscheint es kurios. Da brauchen wir die Bakterien zum Leben. Doch dann plötzlich werden sie zur tödlichen Gefahr. Woran liegt das? Man könnte salopp sagen, es ist mal wieder soweit. Wir wissen aus der Vergangenheit, dass es in jedem Jahrhundert Epidemien gegeben hat, in der ganze Bevölkerungskreise durch Keime ausgelöscht wurden. Fast jeder kennt aus der ...
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Antibiotika-assoziierte Diarrhoe
Patienten-Broschüre für Kliniken und Arztpraxen Broschüre Durchfall durch Antibiotika Deutsche Gesundheitshilfe 14.03.2014 (dgh): Eine Patientenbroschüre der Deutschen Gesundheitshilfe informiert ausführlich über Durchfall durch Antibiotika. Sie erklärt Ursachen und Risiken und kann von Kliniken und Arztpraxen kostenlos angefordert werden. Nebenwirkungen von Antibiotika gefährden die Compliance Seit der Entdeckung von Penicillin im Jahre 1928 hat die Forschung eine Vielzahl an antibiotisch wirksamen Substanzen entwickelt. Ärzten in Klinik und niedergelassener Praxis ist es dadurch möglich geworden, eine Vielzahl an bakteriellen Infektionskrankheiten erfolgreich zu behandeln. Eines ist jedoch allen Wirkstoffen gemein: Es können sich mehr oder weniger stark ausgeprägte Nebenwirkungen entwickeln. Viele Patientinnen und Patienten haben deshalb Bedenken. Sie reduzieren die tägliche Dosis oder setzen das Arzneimittel ab, ohne Rücksprache mit dem Arzt zu halten. Neben einer Gefährdung des Therapieerfolges wird hierdurch insbesondere das wissenschaftlich und gesundheitspolitisch zunehmend diskutierte Problem der Bildung von Resistenzen verschärft. Unverträglichkeiten im Gastrointestinaltrakt Neben allgemeinen Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Appetitlosigkeit ...
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Durchfall durch Antibiotika
Neue Broschüre für Patienten informiert ausführlich Broschüre Durchfall durch Antibiotika Deutsche Gesundheitshilfe 03.03.2014 (dgh): Durchfall ist eine der häufigsten Nebenwirkungen von Antibiotika. Die Deutsche Gesundheitshilfe informiert über Ursachen und Folgen sowie Möglichkeiten der Vorbeugung und Behandlung. Antibiotika sind unverzichtbar Im Rahmen der Therapie bakterieller Infektionen sind Antibiotika heute unersetzlich und aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Da Bakterien zu schweren und langwierigen Erkrankungen führen können, sollten antibiotische Arzneimittel solange eingenommen werden, wie vom Arzt verordnet. Die Dauer variiert dabei von drei Tagen bis hin zu zwei Wochen und länger. Nebenwirkungen sind nicht selten Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Antibiotika gehören Unverträglichkeiten in Magen und Darm. Hierfür typisch ist Durchfall, der bei bis zu 25 Prozent der Patienten auftritt und als besonders unangenehm empfunden wird. In der Wissenschaft wird dieses Symptom als Antibiotika-assoziierte Diarrhoe (AAD) bezeichnet. Auch begleitende Störungen wie Übelkeit, Appetitlosigkeit und Blähungen sind möglich. Häufig machen sich diese ...
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