Green Value SCE Genossenschaft über die verfehlte europäische Landwirtschaftspolitik
BUND e.V. fordert Umverteilung der Förderungen Suhl, 10.01.2019. „In der EU erhalten zwanzig Prozent der landwirtschaftlichen Unternehmen achtzig Prozent der Förderungen. Oder anders ausgedrückt: Von den etwa 60 Milliarden Euro jährliche Förderung fließt der Bärenanteil in meist Großbetriebe, die industriell aufgestellt sind“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. An diesem Umstand will nun der Naturschutzverbund BUND e.V. einiges ändern und lädt zur Demonstration nach Berlin ein. „Der BUND führt dabei durchaus handfeste Argumente ins Feld“, so Green Value SCE. neu Reform der EU-Agrarpolitik (GAP) „Dabei entscheidet die anstehende Reform der EU-Agrarpolitik durchaus, welche Form der Landwirtschaft künftig verstärkt gefördert wird – also eher kleinere und mittlere Bauernhöfe oder eben industrieähnliche Großbetriebe“, so die Verantwortlichen der Green Value SCE Genossenschaft. Dies sieht auch der BUND so und setzt sich verstärkt für die Qualität des Essens, für eine klimagerechte Landwirtschaft und für eine Stärkung der kleinen und mittleren Bauernhöfe ...
Weiterlesen
PR-Experte Michael Oehme erklärt, warum Verbraucher künftig mehr Geld für Fleisch zahlen
Fleisch wird wegen Tierwohl-Initiative teurer St. Gallen, 19.01.2015. Beim Kauf von Schweine- und Geflügelfleisch müssen Verbraucher zukünftig tiefer in die Tasche greifen. Laut Einschätzung des Deutschen Bauernverbandes wird das Fleisch erheblich teurer. Der Preis für Schwein und Geflügel werde in den nächsten Monaten um vier Cent je Kilogramm steigen, so Verbandspräsident Joachim Rukwied. Hintergrund sei die ab 1. Januar 2015 angelaufene Initiative Tierwohl von Handel und Erzeugern, bei der teilnehmende Bauern für bessere Haltungsbedingungen in ihren Ställen Ausgleichszahlungen, einen sogenannten „Tierwohlbeitrag“, vom Einzelhandel erhalten sollen. In der Initiative zum Tierwohl Schwein und Geflügel haben sich Unternehmen und Verbände aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel gemeinsam die Förderung einer tiergerechteren und nachhaltigeren Fleischerzeugung zum Ziel gesetzt. Einen Erfolg der Brancheninitiative Tierwohl erwarten maßgebliche Vertreter der genossenschaftlichen Vieh- und Fleischwirtschaft. „Die Initiative ist eine weitreichende Aktion, die die Aufmerksamkeit der Medien automatisch auf sich zieht“, erklärt PR-Experter Michael Oehme. „Somit ist sie ein ...

Weiterlesen
Für eine antibiotikafreie und artgerechte Hühnerhaltung
Technologie-Lizenz-Büro bietet Lösung gegen Krankheitserreger und Bakterienschnelltest für Geflügelprodukte Eine speziell entwickelte Anlage zur Kontrolle der Roten Vogelmilbe ermöglicht artgerechte Hühnerhaltung ohne Antibiotikaeinsatz Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigt, dass in Supermärkten angebotenes Hähnchenfleisch trotz Antibiotika-Behandlung mit antibiotikaresistenten Krankheitskeimen wie dem gefürchteten Krankenhauskeim MRSA belastet sein kann (Bericht vom 9. Januar 2012). Zurückzuführen ist diese Belastung der Lebensmittel auf den unsachgemäßen Antibiotika-Einsatz in der industriellen Massentierhaltung, der zur Verhinderung von Infektionen vorbeugend durchführt wird. Der Einsatz von Antibiotika wird grundsätzlich als problematisch gesehen, und so ist auch eine aktuelle Gesetzesinitiative der Bundesregierung bestrebt, den Antibiotika-Einsatz in der Massenhaltung deutlich einzudämmen. Die Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH in Karlsruhe bietet als Agentur für Erfindungs- und Patentmanagement zwei Technologien an, die es Geflügelzüchtern ermöglichen, dem Antibiotika-Problem zu begegnen: eine spezielle Anlage zur Parasitenkontrolle bei Geflügelzuchten und eine Super Resolution Mikroskopie für das Qualitätsmanagement. „Beide Erfindungen haben das ...
Weiterlesen