Spricht gegen Hartz IV: Betroffene brauchen öfters Darlehen
Gegen Diskriminierung 30. April 2015. Die Zahl der Hartz-IV-Empfänger, die auf Darlehen angewiesen sind, steigt ständig. Zur Tilgung wird vom Jobcenter der Regelsatz gekürzt. Ein Teufelskreis, sagt Uwe Hoffmann, der ehrenamtliche Geschäftsführer des Deutschen Schutzverbandes gegen Diskriminierung e. V. (DSD). Denn oft gewähre das Jobcenter ein Darlehen wegen einer Anschaffung, die dem Leistungsempfänger aber sowieso zustünde. Wenn Hartz-IV-Leistungsberechtigte größere Anschaffungen machen müssen, sind sie auf ein Darlehen des Jobcenters angewiesen. Im vergangenen Jahr gestanden sie rund 224.400 Darlehensansprüche zu. Um ein solches Darlehen zu bekommen, muss es einen sogenannten unabweisbaren Bedarf zur Sicherung des Lebensunterhaltes geben (SGB II). Im Durchschnitt wurde im Jahr 2014 ein Darlehensbetrag von 365 Euro ausgezahlt. Die Rückzahlung erfolgt durch eine 10-prozentige Kürzung der monatlichen Regelleistung, bis das Darlehen getilgt ist. Doch genau hier zeige sich die wahre Problematik von Hartz IV, so der DSD-Geschäftsführer ( www.mehr-hartz4.net ): „Der Betroffene ist nicht in der Lage vom ...
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Aussicht auf neue Einnahmequellen für Betreiber von bestehenden Biogasanlagen durch das EEG 2012
Mit der Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), das am 1.1.2012 in Kraft tritt, ergeben sich zahlreiche neue Chancen für Betreiber von Biogasanlagen Das EEG 2012 beinhaltet die Einführung eines neuen optionalen Vergütungsmodells für die Betreiber von Biogasanlagen und wartet auch sonst mit einigen Neuerungen auf. Doch was bedeutet dies konkret für die Betreiber von Biogasanlagen? Mit einem neuen Vergütungsmodell, der sogenannten Marktprämie, erschließt sich für die Anlagenbetreiber eine ganze Reihe an zusätzlichen Renditepotentialen. Die Betreiber von Biogasanlagen erhalten die Marktprämie, wenn sie ihren Strom zukünftig an der deutschen Strombörse zu Marktpreisen anbieten. Die Marktprämie wird sowohl für Bestandsanlagen als auch für neue Anlagen exakt bis zur Höhe der entgangenen EEG-Vergütung gezahlt und ist dem Anlagenbetreiber genauso zugesichert wie die bisherige EEG-Vergütung. Eine weitere Absicherung bietet die gesetzlich festgelegte Möglichkeit, jederzeit wieder in das System der bisherigen EEG-Vergütung zurückzuwechseln. Die Chancen für Biogasanlagenbetreiber bestehen vor allem in der Aussicht auf zusätzliche, die ...

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Teilnahme von Erneuerbaren Energien am Regelenergiemarkt vom Bundeskabinett beschlossen
Die intransparenten Zulassungsregelungen am Regelenergiemarkt für Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie (EE) werden mit der Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beseitigt Somit können EE-Anlagen zukünftig nicht nur auf dem Strommarkt, sondern auch auf dem Markt für kurzfristig bereitzustellende Regelleistung, dem Regelenergiemarkt, zur Stabilität der deutschen Energieversorgung beitragen und zugleich höhere Erlöse erwirtschaften. So werden in Zukunft etwa Biogasanlagen einen Teil der im Stromnetz auftretenden Schwankungen ausgleichen, da sie sich in der Regel vorzüglich für eine äußerst kurzfristige Herunterregelung eignen, wenn schwankungsintensive Stromquellen wie etwa Windkraft- oder Solaranlagen für einen kurzen Zeitraum besonders viel Energie produzieren. Biogasanlagen fungieren in diesem Fall wie ein virtueller Speicher, der allein durch eine intelligente Steuerung Aufnahmekapazitäten in Form von negativer Regelenergie bereitstellt. Die heute verfügbare Regelenergieleistung aller deutschen Biogasanlagen entspricht mehr als der doppelten Regelkapazität des größten deutschen Pumpspeicherkraftwerks in Goldisthal/Thüringen. Ausdrücklich erwähnt der am 6. Juni 2011 im Bundeskabinett beschlossene EEG-Erfahrungsbericht das Ziel der Politik, ...

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