Notlagentarif der PKV verhindert nicht weitere Verschuldung
In der privaten Krankenversicherung können bis zu 5 Prozent der Mitglieder ihre Beiträge nicht mehr zahlen. Der kürzlich angekündigte Gesetzesentwurf des Bundesgesundheitsministeriums zur Entlastung nicht zahlungsfähiger Versicherter stößt nun aber auf Kritik. An dem Überschuldungsrisiko, so Experten, wird dadurch kaum etwas ändern. Private Krankenversicherung kämpft mit Nichtzahlern Vonseiten der privaten Krankenversicherung sieht man den Ursprung des Problems in der Versicherungspflicht, die sie eine Kündigung zahlungsunwilliger bzw. -unfähiger Versicherter verhindert. So entstanden den Unternehmen durch säumige Mitglieder bisher Kosten in Höhe von einer halben Million Euro. Der aktuelle Lösungsansatz sieht vor, Mitglieder, die drei Monate keine Beiträge zahlen, in den Basistarif der PKV zu stecken. Dieser hat den gleichen Leistungsumfang wie die gesetzlichen Krankenkassen. Der Basistarif ist allerdings erst bei 610 Euro monatlich gedeckelt, sodass vor allem Selbstständige sich auch dies kaum leisten können. Nichtzahler-Tarif statt Zinsen Statt nun Säumniszinsen zu verlangen, die zu einer weiteren Verschuldung führen, will man in ...

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Krankenzusatzversicherung – Ergänzung zum gesetzlichen Versicherungsschutz
Allen gesetzlich Krankenversicherten stehen dieselben Gesundheitsleistungen zur Verfügung. Diese sichern jedoch nur einen gewissen Grundbedarf ab. Wer einen umfangreicheren Versicherungsschutz genießen möchte, kann dies durch Krankenzusatzversicherungen tun. Allerdings ist nicht jede Zusatzversicherung sinnvoll. Ambulante Krankenzusatzversicherung Mit einer ambulanten Krankenzusatzversicherung werden Kosten für Behandlungen abgedeckt, die keine Einweisung in ein Krankenhaus mit sich bringen. Dazu zählen Arznei- und Heilmittel sowie ärztliche Behandlungen, wie zum Beispiel Heilpraktikerbehandlungen. Ob diese sinnvoll sind, hängt zum Teil auch davon ab, ob man diese Leistung wirklich beanspruchen wird. Die Brillenversicherung im Speziellen erstattet Kosten bei Verlust oder Reparatur der Brille und der Versicherte hat etwa alle 2 Jahre Anspruch auf eine neue Brille. Stellt man aber Kosten und Nutzen gegenüber, kann diese Krankenzusatzversicherung getrost als überflüssig bezeichnet werden. Anders sieht es bei der Zahnzusatzversicherung aus. Da von den Krankenkassen immer weniger Kosten für Zahnbehandlungen übernommen werden, sind Zahnzusatzversicherungen eine sehr gute Möglichkeit diesen fehlenden Schutz aufzufüllen. ...

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HanseMerkur: Moderate Beitragsanpassungen für 2013 in der PKV
Nach dem Beitrags-Schock Ende letzten Jahres können die Mitglieder der privaten Krankenversicherung für 2013 gut auf Beitragserhöhungen verzichten. Dies betraf zum Teil auch Privatversicherte der HanseMerkur. Die Gesellschaft verkündete aber unlängst die Beiträge für etliche Tarife stabil zu halten. Beitragserhöhungen im letzten Jahr Zum Jahreswechsel 2011/2012 gab es extreme Beitragsanpassungen in der PKV. Als Negativbeispiel wurde hier vor allem die Central angeführt, die mit Aufschlägen von bis zu 40 Prozent vor allem ihre Mitglieder schockte. Versicherte der HanseMerkur kamen hier etwas besser weg. Die größte Beitragserhöhung der Hanse Merkur lag bei 20 Prozent. Keine Beitragsanpassung für 2013 Die Beitragsentwicklung für PKV Kunden der HanseMerkur sieht 2013 schon besser aus, hat der Versicherungskonzern doch für viele seiner Tarife eine Beitragsgarantie bis Ende 2013 ausgesprochen. Dazu zählen unter anderem „KVG1“ und „KVG3“, „KVE1“, „KVE3“, sowie „KV1“, „KV4“ und „PS3“. Weitere Infomationen zu den PKV Beitragsanpassungen der Hanse Merkur für 2013. Tarife und ...

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Private Krankenversicherungen verschleiern Beitragserhöhungen für 2013
Beitragserhöhungen bedeuten für Versicherungsunternehmen immer die Gefahr, dass ihre Kunden unzufrieden sind und wechseln. Um dies zu verhindern, greift der ein oder andere PKV Anbieter zu Maßnahmen, um die Beitragsanpassungen zu verbergen. So auch die Central Krankenversicherung. Gutschriften und Selbstbehalt Eine kürzlich bekannt gewordene Methode, um Beitragssteigerungen in der privaten Krankenversicherung zumindest augenscheinlich niedrig zu halten, sind Gutschriften. Wie der Maklerservice Fonds Finanz berichtet, sei dies bei der Central der Fall. Da die Gutschrift hier gleich mit den Beitragserhöhungen für 2013 verrechnet wird, ist es für die Privatversicherten nicht leicht zu erkennen wie hoch die tatschliche Steigerung. Und auch bei der Auskunft erhält man diese geschönten Werte. Die Krux daran ist nun, dass diese Gutschriften nur begrenzt gültig sind. Werden sie dann nicht verlängert, werden die Kosten wieder auf den Beitrag oben drauf geschlagen. Eine weitere Möglichkeit ist die Anhebung des Selbstbehalts. Der Beitrag des  Tarifs wird dadurch zwar wieder ...

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Ab jetzt Privatpatient – Vor- und Nachteile eines Wechsel in die private Krankenversicherung
Wer die Möglichkeit hat in die private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln sollte diese Entscheidung nicht voreilig treffen. Denn das Privatversicherten-Dasein bringt nicht nur Vorteile mit sich. Ob nun die Nachteile oder die Vorteile schwerer wiegen, hängt jedem selbst ab. Nachteile für Privatpatienten Hat man erst einmal erfolgreich den Wechsel von gesetzlicher in die private Krankenversicherung geschafft. Ändern sich ein paar Dinge. So muss man als Privatpatient die Kosten ambulanter Behandlungen immer erst selbst tragen und bekommt diese dann zurückerstattet. Ist man nun mit seinem Anbieter nicht mehr zufrieden und möchte quasi innerhalb der PKV wechseln, so ist dies nicht so einfach wie bei den gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Hier gibt es Mindestvertragslaufzeiten und Kündigungsfristen zu beachten. Der Wechsel von GKV zu PKV bringt auch die Frage mit sich wo das Kind bzw. die Kinder versichert werden können oder müssen. Da es in der privaten Krankenversicherung keine Familienversicherung gibt, muss für Kinder ...

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In die private Krankenversicherung wechseln, aber wie?
Das Jahr nähert sich seinem Ende. Für viele Versicherte ist das die Phase in der sie sich um eine neue Versicherung bemühen. Auch für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen stellt sich nun die Frage „wechseln oder nicht“.  Deswegen ist der folgende Text für alle die sich nicht ganz sicher sind, ob sie in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln können oder sollen. Nicht ohne einen Berater Zunächst einmal sei erwähnt, dass jeder der einen PKV Wechsel in  Angriff nimmt, um einen Berater nicht herumkommt. Es können auch von seriösen Testinstituten keine pauschalen Aussagen dazu getroffen werden, welcher Tarif in der eigenen persönlichen Situation der Beste ist. Wie sie nun an einen Berater kommen ist ihnen selbst überlassen. Sei es über die Empfehlung eines Bekannten oder über eines der unzähligen Portale, das einen an einen solchen vermittelt, wobei hier definitiv auf die Seriosität der Seite geachtet werden muss. Wer sich noch nicht sicher ...

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