Übergewicht bei Kindern
Eltern ignorieren Handlungsbedarf Foto: stock.adobe.com / Africa Studio (No. 6140) sup.- Übergewichtig? Ich doch nicht! Mangelndes Problembewusstsein ist oft die entscheidende Hürde auf dem Weg zu einer notwendigen Lebensstiländerung mit mehr Bewegung. Denn um den überzähligen Pfunden konsequent den Kampf anzusagen, muss man sie zunächst einmal als solche wahrnehmen. Leider werden gerade bei Kindern offensichtliche Gewichtsprobleme und ein entsprechender Handlungsbedarf vielfach ignoriert, wie jetzt eine britische Forschungsarbeit gezeigt hat. Die Mediziner, die ihre Ergebnisse auf dem European Congress on Obesity (ECO) in Glasgow vorstellten, hatten 87 Studien aus der ganzen Welt ausgewertet. Insgesamt konnten sie damit auf wissenschaftliche Daten von fast 25.000 Kindern zwischen null und 19 Jahren sowie von deren Eltern zurückgreifen. Dabei stellte sich eine weltweite Tendenz heraus, das Gewicht und damit den gesundheitlichen Zustand der Heranwachsenden falsch wahrzunehmen. So unterschätzt mehr als ein Drittel (34 Prozent) der befragten Kinder und Jugendlichen den persönlichen Gewichtsstatus. Noch bedenklicher ist ...
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Bevorzugte Online-Aktivitäten von Kindern
Familienregeln für Surfzeiten Grafik: Supress (No. 6137) sup.- Diese Zahlen sollten Eltern und Erziehern zu denken geben: 65 Prozent der Sechs- bis 13-Jährigen gehen nach eigenen Angaben über den WLAN-Anschluss ihrer Familie ins Internet. Mehr als ein Drittel davon nutzt auch außerhalb des Hauses frei zugängliche WLAN-Netze. Im Alter von zehn und elf Jahren bewegen sich bereits 84 Prozent dieser jugendlichen Surfer mindestens einmal oder mehrmals die Woche im Netz. Und bei den 12- bis 13-Jährigen Internet-Nutzern sind nur noch elf Prozent auch mal für eine Weile offline. Das geht aus der Auswertung der KIM-Studie 2018 (Kindheit, Internet, Medien) hervor, die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) jetzt vorgelegt hat. Danach gehören vor allem Suchmaschinen-Besuche, YouTube-Videos und der Austausch von WhatsApp-Nachrichten zu den beliebtesten Online-Tätigkeiten. Aber 37 Prozent der Kinder geben auch an, gerne „einfach mal drauf los zu surfen“. Angesichts dieser Nutzungsdaten bei sehr jungen Kindern sollten Eltern nie die ...
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Bewegungsvorbilder für Stubenhocker
Aktive Eltern als Gesundheitsvorsorge sup.- Bewegungsdefizite in jungen Jahren als Massenphänomen? Nach Angaben des Instituts für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) in Karlsruhe nehmen die motorischen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen seit Jahren kontinuierlich ab. Ein wichtiger Grund für diesen Trend dürfte das veränderte Freizeitverhalten sein. Statt Toben, Klettern und Kicken im Freien dominieren überwiegend bewegungsarme Aktivitäten den Alltag der Kinder. Wer seine sportlichen Ambitionen allenfalls an der Spielkonsole oder dem Smartphone auslebt, muss für keinen Wettbewerb das Sofa verlassen. Die Wissenschaftler des IfSS warnen vor den möglichen Folgen: Krankheiten wie Adipositas, Diabetes, Gelenkbeschwerden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen treffen immer häufiger auch Jugendliche. Hier sind die Eltern gefragt: Die beste Gesundheitsvorsorge für den Nachwuchs ist eine verantwortungsbewusste Vorbildfunktion. Wenn körperliche Betätigung im Familienalltag von den Kindern von Anfang an als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird, hat die Fitness eine reelle Chance gegenüber der elektronischen Konkurrenz. Tipps zu altersgerechten Bewegungsangeboten gibt es z. B. auf www.komm-in-schwung.de ...

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Bluthochdruck-Risiko schon in früher Kindheit
Langzeitstudie zeigt die Folgen von Übergewicht Foto: stock.adobe.com / andrey2017 (No. 6133) sup.- Dass es häufig eine gefährliche Verbindung von Übergewicht und Bluthochdruck gibt, ist bekannt. Wie früh dieser Zusammenhang allerdings zum gesundheitlichen Problem werden kann, das hat jetzt in Spanien eine wissenschaftliche Untersuchung an Kindern durch die Universidad Autonoma de Madrid ergeben. Für die Langzeitstudie „Longitudinal Study of Childhood Obesity“ wurden bei rund 1.800 Vierjährigen Größe, Geschlecht, Gewicht, Bauchumfang, Blutdruck sowie relevante Daten zu den Lebensumständen erfasst. Zwei Jahre später wurde diese Untersuchung bei den gleichen Kindern wiederholt. Das alarmierende Ergebnis: Jungen und Mädchen, die sowohl mit vier als auch mit sechs Jahren übergewichtig waren, wiesen ein zwei- bis zweieinhalbfach höheres Risiko zum Bluthochdruck auf als normalgewichtige Kindern. Hatte sich hingegen das Übergewicht in der Zeitspane zwischen den beiden Untersuchungen zurückgebildet, lagen die Blutdruckwerte der Sechsjährigen wieder im normalen Bereich. „Manche Kinderärzte glauben, dass die Folgen von Übergewicht und ...
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Wichtig bei der Kita-Suche:
Qualitätskriterium Bewegung sup.- Welchen Stellenwert hat spielerische Bewegungsförderung: im Kita-Konzept? Danach sollten Eltern auf jeden Fall fragen, wenn sie für ihren Nachwuchs einen Platz suchen. Mangelnde körperliche Aktivität, bisweilen sogar bei den ganz Kleinen, hat sich leider zu einem wachsenden Trend entwickelt. Kinderärzte warnen vor negativen Auswirkungen auf Muskeln, Knochen, das Herz-Kreislauf- und das Immunsystem, wenn mehr Zeit vor der Spielkonsole als auf dem Spielplatz verbracht wird. Beeinträchtigt werden bei einem wenig bewegungsfreudigen Lebensstil auch die kognitiven und motorischen Fähigkeiten sowie die soziale Kompetenz der Kinder. In der Kita sollten deshalb die wichtigen „Bewegungsfähigkeiten“ erworben werden, von denen das Kind in seiner weiteren Entwicklung profitiert. Idealerweise haben die Einrichtungen dafür großzügige Räume mit viel Platz zum Toben und nach Möglichkeit auch eine Außenfläche mit geeigneten Klettergerüsten. Aber auch im Elternhaus sollten tägliche Bewegungsangebote selbstverständlich sein. Anregungen für einen möglichst aktiven Familienalltag gibt es z. B. unter www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de. Supress ...

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Schutz vor Übergewicht schon in jungen Jahren
Viel Bewegung in den Familienalltag integrieren! sup.- 53 Prozent aller Erwachsenen sind nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes übergewichtig. Bei vielen ist davon auszugehen, dass das zu hohe Körpergewicht seinen Ursprung bereits in jungen Jahren hat. Ob ein wenig bewegungsfreudiger Lebensstil künftige Gewichtsprobleme begünstigt, entscheidet sich nämlich oft schon in der frühen Kindheit. Eltern sollten deshalb den Handlungsbedarf erkennen, wenn ihr Kind seine Zeit überwiegend sitzend vor TV, Spielkonsole oder PC verbringt. Darauf zu hoffen, dass die Pfunde im Laufe der Zeit mit dem Wachstum schon irgendwie verschwinden, könnte sich rückblickend als schwerwiegendes Versäumnis in der Erziehung erweisen. Es kann also gar nicht früh genug damit begonnen werden, ausreichend körperliche Aktivitäten in den Familienalltag zu integrieren. Und „Alltag“ sollte dabei wörtlich verstanden werden – der Wochenendspaziergang ist noch kein Garant für Fitness. Anregungen zu leicht realisierbaren Spielen und Übungen gibt es z. B. unter www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de. Supress Redaktion Andreas ...

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Sport muss für Kinder attraktiv werden
„Dort abholen, wo sie ihr Leben leben“ Foto: stock.adobe.com / Africa Studio (No. 6125) sup.- Noch nie waren so viele Kinder in Deutschland Mitglied eines Sportvereins wie heute. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hervor. Gleichzeitig weisen Sportwissenschaftler darauf hin, dass Bewegungsmangel unter Kindern und Jugendlichen ein immer größeres Problem ist. Um rund zehn Prozent haben die motorischen Fähigkeiten nach Auskunft des Instituts für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) in Karlsruhe während der letzten 40 Jahre abgenommen. Wie passt das zusammen? Offensichtlich fehlt es trotz der zahlreichen Vereinsmitgliedschaften an dem, was früher die unorganisierte Freizeit nahezu aller Kinder prägte: das Toben und Klettern im Freien, die schweißtreibenden Fahrrad-, Roller- und Rollschuh-Touren, die Hüpf-Spiele vorm Haus oder das spontane Kicken auf dem Bolzplatz um die Ecke. Dies alles ist bei vielen Kindern von überwiegend bewegungsarmen Freizeitaktivitäten verdrängt worden – sitzend vor der Spielkonsole, dem PC, ...
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Stubenhocker wieder in Bewegung bringen!
Kindgerechtes Spielen braucht körperliche Aktivität sup.- 53 Prozent der Deutschen ab 18 Jahren haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes einen Body-Mass-Index (BMI) von 25 oder mehr, gelten also als übergewichtig. Der Anteil der stark übergewichtigen (adipösen) Erwachsenen mit BMI-Werten ab 30 liegt bei 16 Prozent. Bewegungsmangel ist eine der Hauptursachen, die mittlerweile auch den Lebensstil zahlreicher Kinder und Jugendlicher prägt. PC, Spielkonsole und Smartphone machen bereits aus Grundschulkindern träge Stubenhocker. Weil sich der Körperbau in diesem Alter noch ständig ändert, ist bei den Kleinen die Berechnung des Body-Mass-Index wenig aussagekräftig. Umso wichtiger ist es, dass Eltern, Erzieher, Lehrer und Kinderärzte Tendenzen zum Übergewicht rechtzeitig erkennen und mehr Bewegung ins Spiel bringen. Das ist wörtlich gemeint, denn dass kindgerechtes Spielen vor allem mit körperlicher Aktivität verbunden sein sollte, bedarf heute leider oft einer Erinnerung – und oft auch der richtigen Anstöße und Ideen. Wie die aussehen können, dafür gibt es auf ...

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Keine Bildschirmmedien für Kleinkinder!
WHO-Empfehlungen zum Familienalltag Foto: stock.adobe.com / detailblick-foto (No. 6122) sup.- Gemeinsam spielen statt einsam vorm Computer, Gute-Nacht-Geschichten statt Gameboy: Die aktuellen Ratschläge der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Kleinkinder unter fünf Jahren klingen eigentlich selbstverständlich. Aber Fakt ist: Rund 80 Prozent aller Kinder und Jugendlichen sind körperlich zu wenig aktiv. Und häufig wird der Grundstein dafür bereits in den ersten Lebensjahren durch ausgedehnte Sitzzeiten vor Bildschirmmedien gelegt. Denn gegen diese übermächtige Konkurrenz, so die Erfahrung vieler Pädagogen, hat der natürliche Bewegungsdrang der Kleinen heute oftmals keine Chance. Die fatalen Folgen werden seit Jahren weltweit immer offensichtlicher: eine Zunahme von Übergewicht, Entwicklungsstörungen, psychischen Problemen und schlechten Gesundheitswerten. „Die frühe Kindheit ist eine Periode der rasanten körperlichen und kognitiven Entwicklung“, betont die WHO: „Und eine Zeit, in der sich die Gewohnheiten der Kinder formen und der familiäre Lebensstil offen ist für Veränderungen und Anpassungen.“ Wissenschaftler der WHO haben deshalb für den Familien-Alltag mit Kleinkindern ...
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Wachstum und Gewicht von Kindern beobachten!
Adipositas entwickelt sich oft schon im Vorschulalter sup.- Eltern sollten darauf achten, dass nicht schon im Vorschulalter ihres Kindes der Weg in die Adipositas vorgezeichnet wird, also ein krankhaftes Übergewicht im künftigen Leben. Das legt eine Studie der Leipziger Universitätsmedizin nahe, für die der Gewichtsverlauf bei über 50.000 Kindern von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr dokumentiert wurde. Wer als Dreijähriger schon übergewichtig ist, so eines der Auswertungsergebnisse, bleibt dies meist auch später als Jugendlicher. Dadurch steigt nach Angaben der Leipziger Mediziner das Risiko für Folgeerkrankungen bereits im jungen Erwachsenenalter. Sie plädieren deshalb dafür, dass Wachstum und Gewicht der Kleinen von Kinderärzten, Erziehern und Eltern genau beobachtet werden. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung sowie ausreichend Bewegung gelten als maßgebliche Vorsorgemaßnahme gegen Übergewicht bei Kindern. Wie im Familienalltag die Motivation zu mehr körperlicher Aktivität gelingen kann, dazu gibt es praktische Tipps z. B. auf www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de. Supress Redaktion Andreas Uebbing Kontakt ...

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Bewegungsförderung im Kindergarten
Worauf Eltern vor der Anmeldung achten sollten Foto: stock.adobe.com / dglimages (No. 6118) sup.- Wenn Eltern für ihren Nachwuchs einen Kita-Platz suchen, spielen die Öffnungszeiten, die Gebühren sowie die Nähe zu Wohnort oder Arbeitsplatz meist eine wichtige Rolle. Auch die Verpflegung, die Gruppengröße und der Personalschlüssel für die Betreuung sind maßgebliche Faktoren. Ein weiteres Qualitätskriterium mit enormen Konsequenzen für die Zukunft des Kindes hat dagegen viel mehr Aufmerksamkeit verdient als ihm oft zugestanden wird: Die Frage nach der Bedeutung spielerischer Bewegungsförderung im Kita-Konzept sollte beim Info-Gespräch auf keinen Fall vergessen werden. Denn gerade im Kindergartenalter sind ausreichend körperliche Beanspruchung und Betätigung unverzichtbar für eine gesunde Entwicklung. Hier müssen die „Bewegungsfähigkeiten“ erworben werden, die nicht nur Muskeln, Knochen sowie das Herz-Kreislauf- und das Immunsystem stärken, sondern auch die kognitiven bzw. motorischen Fähigkeiten und nicht zuletzt die soziale Kompetenz. Welchen Stellenwert die körperliche Aktivität der Kleinen in der Einrichtung einnimmt, lässt sich ...
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Höheres Übergewichtsrisiko durch Schlafmangel
Medienkonsum im Bett macht Kinder tagsüber müde sup.- Wenn Kinder einen Großteil des Tages weitgehend bewegungslos vor dem PC oder dem Fernseher verbringen, steigt die Neigung zu Übergewicht oder sogar zu Adipositas. Dieses Risiko hat mittlerweile eine zusätzliche nächtliche Komponente. Weil heute in zahlreichen Kinderzimmern jederzeit Smartphone, Tablet oder Spielkonsole verfügbar sind, ist die Nutzung von Bildschirmmedien mit der Bettruhe längst nicht beendet. Die Folge: unausgeschlafene Schüler, die sich im Unterricht kaum noch konzentrieren können. Und was vielen Eltern nicht bewusst ist: Es gibt einen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Schlafmangel und Übergewicht, weil eine zu kurze Schlafdauer den Stoffwechsel beeinträchtigt. Außerdem führt die Übermüdung am nächsten Tag wiederum zu geringen körperlichen Aktivitäten. Eine fatale Kettenreaktion, die mittlerweile einen erheblichen Anteil an der mangelnden Fitness vieler Kinder und Jugendlicher haben dürfte. Wie Kinder sich tagsüber auspowern können, um abends ein natürliches Ruhebedürfnis zu empfinden, verraten Online-Portale wie www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de. Supress Redaktion ...

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Mehr als die Hälfte der Erwachsenen übergewichtig
Viel Bewegung in der Kindheit als beste Vorbeugung Foto: stock.adobe.com / jackfrog (No. 6114) sup.- Das Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern – klingt zunächst kompliziert, ist aber ein allgemein anwendbares Rechenverfahren zur Aufdeckung von Gewichtsproblemen. Der so genannte Body-Mass-Index (BMI), der auf diese Weise ermittelt wird, sagt natürlich nichts über die jeweilige Verteilung des Körperfetts aus. Aber er dient nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zumindest als Anhaltspunkt, ob das Körpergewicht eher gering, normal oder hoch ist. Und die Antwort auf diese Fragestellung fällt für viele Deutsche nicht besonders vorteilhaft aus: 53 Prozent aller Erwachsenen sind nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes übergewichtig, haben also einen BMI von 25 und darüber. Immerhin 16 Prozent beträgt der Anteil der Bevölkerung ab 18 Jahren mit BMI-Werten ab 30. Hier beginnt in der Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Definition für adipöse, also stark übergewichtige Menschen. ...
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Kürzere Sitzzeiten, mehr Bewegung
Empfehlungen für Kinder und Jugendliche Foto: stock.adobe.com / BONNINSTUDIO/Stocksy (No. 6110) sup.- Wer sitzt, ist körperlich nicht aktiv. Das ist das Fatale an der bevorzugten Freizeitbeschäftigung vieler Kinder und Jugendlicher. Sie verbringen Stunden vor dem PC oder der Spielkonsole, wobei außer den Fingern meist nicht viel bewegt wird. Mediziner und Pädagogen sind alarmiert: „Die Rolle der körperlichen Aktivität und der Reduktion sitzender Tätigkeiten für eine gesunde körperliche, psychosoziale und geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist unbestritten“, heißt es in den „Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Deshalb enthalten diese Empfehlungen nicht nur nach Altersstufen gestaffelte Mindestwerte für die tägliche Bewegungsdauer, sondern auch Angaben zu den jeweils maximalen Sitzzeiten vor Bildschirmmedien. Ganz klar bei null liegt die empfohlene Dauer dieser Mediennutzung für Säuglinge und Kleinkinder. Sie sollten darüber hinaus in ihrem natürlichen Bewegungsdrang möglichst überhaupt nicht gehindert werden. Auch im Kindergartenalter von vier bis ...
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Adipositas bei Kindern rechtzeitig vermeiden!
Die ersten Lebensjahre sind oft entscheidend sup.- Der Grundstein für Adipositas, also krankhaftes Übergewicht, wird oft schon vor der Einschulung gelegt. Eine Studie der Leipziger Universitätsmedizin hat jetzt festgestellt, dass 90 Prozent aller Dreijährigen mit Übergewicht auch später als Schulkinder nicht mehr auf ein Normalgewicht kommen. Angesichts dieser Ergebnisse warnen die Mediziner vor Gesundheitsrisiken, die bereits bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen zu Folgeerkrankungen führen können. Eltern sollten sich deshalb nicht dem Trugschluss hingeben, das Gewicht ihres Kindes würde sich im Laufe der Zeit schon von alleine regulieren. Sie sollten auf überzählige Pfunde vielmehr mit verstärkter Motivation zu einem bewegungsfreudigen Lebensstil reagieren und diesen möglichst auch vorleben. Eine Hauptursache für Übergewicht sind nämlich die vorwiegend sitzenden Beschäftigungen vieler Kinder. Zahlreiche Ideen, wie sich körperliche Aktivitäten in den Familienalltag integrieren lassen, finden sich z. B. unter www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de. Supress Redaktion Andreas Uebbing Kontakt Supress Andreas Uebbing Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf 0211/555548 ...

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