Saubere Schufa nach Insolvenz
Eintrag über Restschuldbefreiung vorzeitig löschen lassen Saubere Schufa mit DSGVO Eintrag über Restschuldbefreiung vorzeitig löschen lassen Eine Verbraucherinsolvenz dauert lange und ist mit zahlreichen finanziellen Entbehrungen verbunden. Doch auch nach dem erfolgreichen Abschluss der Insolvenz ist die Bonität noch lange nicht wiederhergestellt. Sobald der Beschluss des Amtsgerichts über die Erteilung der Restschuldbefreiung ergangen ist, wird dies im Schuldnerverzeichnis eingetragen. Da die Schufa ihren Datenbestand regelmäßig mit dem Inhalt des Schuldnerverzeichnisses abgleicht, taucht zeitgleich der Eintrag über die Restschuldbefreiung auch bei der Schufa auf. Vorgesehen ist, dass dieser Eintrag erst nach einem Zeitraum von drei Jahren gelöscht wird. In dieser Zeit wirkt sich dieser Eintrag derart negativ aus, dass z.B. die Aufnahme einer Finanzierung bei der Bank oder das Anmieten einer Wohnung für den Betroffenen nahezu unmöglich ist. Damit verlängert sich die Insolvenz rein faktisch auf 9 Jahre, eine vorzeitige Löschung des Eintrages über die Erteilung der Restschuldbefreiung ist laut Schufa ...
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Restschuldbefreiung aus der Schufa löschen lassen
Eintrag mit DSGVO vorzeitig löschen lassen und Bonität wiederherstellen Restschuldbefreiung aus der Schufa mit DSGVO löschen lassen Man hat sich sechs Jahre lang zusammengerissen, überall wo es nur geht gespart und letztlich das Insolvenzverfahren erfolgreich abgeschlossen. Nun kann man wieder am Wirtschaftsleben teilnehmen und in eine größere Wohnung ziehen, einen Kredit für ein neues Auto aufnehmen oder auch nur zu einem günstigeren Stromanbieter wechseln. Tatsächlich? Leider nicht. Restschuldbefreiung in der Schufa Denn die mit dem erfolgreichen Abschluss des Insolvenzverfahrens erteilte Restschuldbefreiung wird in der Schufa eingetragen und ist das absolute K.O.-Kriterium für jeden Vertragsabschluss, sei es der Kreditvertrag oder auch nur der Mobilfunkvertrag. Mit diesem Eintrag besitzt man keinerlei Bonität mehr, egal, wie hoch der Schufa-Score auch sein mag. Das kommt für viele überraschend, denn oftmals klären die Schuldnerberatungen oder die Verbraucherzentralen die Betroffenen vor dem Insolvenzverfahren nicht darüber auf. Hat man sich daher für die Durchführung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens entschieden, ...
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Schufa löschen nach Restschuldbefreiung mit Hilfe der DSGVO
Saubere Schufa nach Restschuldbefreiung mit DSGVO Schufa-Einträge löschen lassen und saubere Schufa bekommen Ein Insolvenzverfahren dauert in der Regel 6 Jahre. Wer diese Zeit, die mit erheblichen Einschränkungen verbunden ist, erfolgreich überstanden hat, bekommt die sog. Restschuldbefreiung erteilt, womit alle restlichen Schulden erlassen werden. Auch bei der Schufa werden sämtliche offenen Forderungen mit einem Erledigungsvermerk versehen. Da die Schufa ihren Datenbestand regelmäßig mit den Insolvenzverzeichnissen der Amtsgerichte und dem Schuldnerverzeichnis abgleicht, wird auch die Erteilung der Restschuldbefreiung bei Schufa gespeichert. Wann werden die Einträge bei der Schufa gelöscht? Zuerst werden die Forderungen aufgrund der Restschuldbefreiung als erledigt markiert. Die Löschung dieser Einträge erfolgt erst nach drei Jahren. Dies bewirkt, dass der Betroffene noch für einen Zeitraum von drei Jahren nach Beendigung des Insolvenzverfahren von der Teilnahme am Wirtschaftsleben faktisch ausgeschlossen ist. Denn mit den auch als erledigt markierten Negativmerkmalen und erst mit dem Eintrag über die Erteilung der Restschuldbefreiung wird ...
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Verkürzte Privatinsolvenz – In 3 Jahren schuldenfrei
Wollen auch Sie in 3 Jahren schuldenfrei sein? Rufen Sie uns an unter 089 / 255 47 152. (Bildquelle: © Antonio Guillen Fernández / panthermedia.net) Mehr als 100.000 Menschen beantragen jährlich in Deutschland Privatinsolvenz. Diese bedeutet die Chance, in ein normales Leben zurückzukehren. Bislang war es für eine Restschuldbefreiung erforderlich, sechs Jahre lang jeden Euro über dem Existenzminimum abzugeben. Ist es bald möglich, nach 3 Jahren schuldenfrei zu sein? Im Sommer will die Europäische Union eine Richtlinie beschließen, die die Restschuldbefreiung nach 3 Jahren vorsieht. Wenn die Richtlinie im Sommer 2019 beschlossen wird, muss sie innerhalb von zwei Jahren in deutsches Recht umgesetzt werden. Restschuldbefreiung Fristen – Welche gelten bisher? Die Privatinsolvenz kann im Normalfall nach einer sechsjährigen Wohlverhaltensphase beendet werden. Die Kosten des Verfahrens trägt der Staat. Bereits jetzt ist eine Verkürzung auf drei oder fünf Jahre möglich. Die Anforderungen dafür sind sehr hoch. Kaum ein Schuldner schafft es, ...
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Schufa löschen lassen nach Restschuldbefreiung mit DSGVO
Restschuldbefreiung aus Schufa löschen lassen mit DSGVO Schufa-Einträge löschen lassen und saubere Schufa bekommen Ein Insolvenzverfahren dauert in der Regel 6 Jahre. Wer diese Zeit, die mit erheblichen Einschränkungen verbunden ist, erfolgreich überstanden hat, bekommt die sog. Restschuldbefreiung erteilt, womit alle restlichen Schulden erlassen werden. Auch bei der Schufa werden sämtliche offenen Forderungen mit einem Erledigungsvermerk versehen. Da die Schufa ihren Datenbestand regelmäßig mit den Insolvenzverzeichnissen der Amtsgerichte und dem Schuldnerverzeichnis abgleicht, wird auch die Erteilung der Restschuldbefreiung bei Schufa gespeichert. Wann werden die Einträge bei der Schufa gelöscht? Zuerst werden die Forderungen aufgrund der Restschuldbefreiung als erledigt markiert. Die Löschung dieser Einträge erfolgt erst nach drei Jahren. Dies bewirkt, dass der Betroffene noch für einen Zeitraum von drei Jahren nach Beendigung des Insolvenzverfahren von der Teilnahme am Wirtschaftsleben faktisch ausgeschlossen ist. Denn mit den auch als erledigt markierten Negativmerkmalen und erst mit dem Eintrag über die Erteilung der Restschuldbefreiung ...
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Privatinsolvenz in Großbritannien und Brexit
EU-Mitgliedschaft-Referendum: Die Auswirkungen des Brexit auf das Privatinsolvenzverfahren für Deutsche in England Auswirkungen des Brexit auf das Privatinsolvenzverfahren für Deutsche in England Spätestens seit den Abstimmungen des britischen Unterhauses vom 8.2.2017 und des Oberhauses vom 13.3.2017, in denen das Ergebnis des EU-Mitgliedschaft-Referendums vom 23.06.2016 offiziell angenommen wurde, steht fest, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlassen wird. In den vergangen Jahren nutzten viele Deutsche, die insolvent geworden waren, England als Ort um sich möglichst schnell von ihren Schulden zu befreien und damit einen anschließenden Neubeginn zu ermöglichen. Durch den bevorstehenden Austritt des Vereinigten Königreiches ist das Fortbestehen dieser Möglichkeit ungewiss. Insolvenzrecht: Der Vorteil der englischen Restschuldbefreiung Das englische Recht bietet im Vergleich zum deutschen Insolvenzrecht einen entscheidenden Vorteil: Die Restschuldbefreiungsperiode dauert in England lediglich sechs bis zwölf Monate, während diese in Deutschland gemäß § 300 Abs. 1 Nr. 1 InsO drei bis fünf Jahre beträgt. Dieser unterschiedliche Umgang mit ...
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Steuerhinterziehung und Restschuldbefreiung – Änderung durch das GlRStG
Ab dem 01.07.2014 sind Steuerschulden aus einer Steuerhinterziehung nicht mehr von einer Restschuldbefreiung im Rahmen eines Verbraucherinsolvenzverfahren umfaßt. Dies ergibt sich aus einer am genannten Datum in Kraft tretenden Änderung des § 302 Nr. 1 der Insolvenzordnung (InsO). Voraussetzung für die Ausnahme von der Restschuldbefreiung ist allerdings, daß der Insolvenzschuldner wegen einer Steuerstraftat nach den §§ 370, 373 oder § 374 der Abgabenordnung (AO), also insbesondere wegen Steuerhinterziehung (sowie Schmuggel und Steuerhehlerei) rechtskräftig verurteilt wurde. Im Falle einer Einstellung des Steuerstrafverfahrens, etwa gegen Zahlungsauflage gemäß § 153a der Strafprozeßordnung, bleibt es dabei, daß es sich bei den Steuerschulden aus einer Steuerhinterziehung nicht um eine Forderung aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung handelt, den sie resultieren nicht aus der Handlung, sondern aus dem Gesetz (vgl. Uhlenbruck-Vallender, Komm. InsO, 13. Aufl., § 302 Rn. 12). Damit ist eine Restschuldbefreiung für solche Forderungen weiterhin möglich. Bereits nach aktuellem Recht ist allerdings die Restschuldbefreiung ...
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Pfändung droht – was tun?
Viele Betroffene realisieren die Situation des finanziellen Notstandes erst, wenn die ersten Pfändungen drohen. Erst in diesem Moment werden viele Hebel in Bewegung gesetzt, um die Pfändung noch abzuwehren. Manche Familien leben unter dem Existenzminimum, nur um die Schulden noch begleichen zu können. Doch dieser Zustand ist nicht nur stressig, sondern bringt gesundheitliche Probleme mit sich und wird nicht lange durchgehalten. Diese Quälerei sollten Sie zwingend vermeiden und sich mit der Situation anfreunden. Die eigene Situation erkennen: Mit einem kleinen Gehalt kann kein großer Schuldenberg abbezahlt werden. Sind beispielsweise Kredite schon gekündigt, dann laufen jährlich mehrere Zinsen zusammen, die später auch zurückbezahlt werden müssen. Als Betroffener muss Ihnen klar sein, dass Sie nur den pfändbaren Teil des Einkommens auch für die Schuldentilgung einsetzen müssen. Berufen Sie sich auf die Pfändungsgrenzen und setzen Sie nicht jeden Cent zum Begleichen der Schulden ein. Sie brauchen Geld zum Leben und müssen die Familie ...
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Pfändung droht – was tun?
Viele Betroffene realisieren die Situation des finanziellen Notstandes erst, wenn die ersten Pfändungen drohen. Erst in diesem Moment werden viele Hebel in Bewegung gesetzt, um die Pfändung noch abzuwehren. Manche Familien leben unter dem Existenzminimum, nur um die Schulden noch begleichen zu können. Doch dieser Zustand ist nicht nur stressig, sondern bringt gesundheitliche Probleme mit sich und wird nicht lange durchgehalten. Diese Quälerei sollten Sie zwingend vermeiden und sich mit der Situation anfreunden. Die eigene Situation erkennen: Mit einem kleinen Gehalt kann kein großer Schuldenberg abbezahlt werden. Sind beispielsweise Kredite schon gekündigt, dann laufen jährlich mehrere Zinsen zusammen, die später auch zurückbezahlt werden müssen. Als Betroffener muss Ihnen klar sein, dass Sie nur den pfändbaren Teil des Einkommens auch für die Schuldentilgung einsetzen müssen. Berufen Sie sich auf die Pfändungsgrenzen und setzen Sie nicht jeden Cent zum Begleichen der Schulden ein. Sie brauchen Geld zum Leben und müssen die Familie ...
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Forderungen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung sind von der Restschuldbefreiung ausgenommen. Insolvenzrecht
Der Schuldner muss einer als vorsätzliche unerlaubte Handlung angemeldete Forderung voll umfänglich widersprechen. Insolvenzrecht Kanzlei Rechtsanwalt Horrion Insolvenzrecht Rechtsgrundsatz – Insolvenzrecht Beschränkt sich der Widerspruch des Schuldners gegen eine als vorsätzliche unerlaubte Handlung angemeldete Forderung nur auf den Rechtsgrund, so ist nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens die Erteilung einer vollstreckbaren Ausfertigung des Tabellenauszugs zulässig (BGH, Beschluss vom 03.04.2014, Az. IX ZB 93/13). Sachverhalt – Insolvenzrecht Schuldner S stellt im Jahre 2005 Eigenantrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Ferner beantragt er Restschuldbefreiung. Das Insolvenzverfahren wird eröffnet. Krankenkasse K meldet EUR 1.876,15 Beitrag zur Insolvenztabelle an. Als Rechtsgrund wird angegeben: Forderung aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung. Schuldner S erhebt Widerspruch nur gegen den Rechtsgrund der Forderung als unerlaubte Handlung. Die Forderung der Gläubigerin K wird zur Insolvenztabelle festgestellt. Später wird das Insolvenzverfahren aufgehoben und dem S wird Restschuldbefreiung erteilt. K will die Zwangsvollstreckung betreiben. Dazu beantragt sie vollstreckbare Ausfertigung des Tabellenauszuges. Die Vordergerichte lehnen ab. ...
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Verlust der Restschuldbefreiung beim Insolvenzverfahren
Die Frage, ob der Schuldner alles ihm Mögliche unternommen hat, führt häufig zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Der Bundesgerichtshof hat schon im Jahr 2011 konkretisiert, wie diese Bestimmung für Selbständige auszulegen ist (IX ZB 267/08, NZI 2010, 693 Rn. 2). evocate-Inkasso Das Insolvenzrecht soll sicherstellen, dass jeder Schuldner die Chance auf einen Neuanfang erhält. Daher besteht grundsätzlich für jeden die Möglichkeit, von der Restschuldbefreiung zu profitieren, also sämtliche Schulden erlassen zu bekommen. Dies setzt allerdings voraus, dass sich der Schuldner zuvor während der so genannten Wohlverhaltensphase (Treuephase) bemüht, so viel von seinen Schulden zurückzuzahlen, wie ihm möglich ist. Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach, wird ihm die Restschuldbefreiung verweigert. Die Frage, ob der Schuldner alles ihm Mögliche unternommen hat, führt häufig zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Der Bundesgerichtshof hat schon im Jahr 2011 konkretisiert, wie diese Bestimmung für Selbständige auszulegen ist (IX ZB 267/08, NZI 2010, 693 Rn. 2). Streitfall „Erwerbsobliegenheit“In der Praxis führt ...
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ACS Arbeitschance e. K. im Frühjahr mit neuem Kursangebot
Aktuelle Seminare mit gleichbleibend hohem Qualitätsstandard und neue Schulungen zur Schuldnerberatung Die ACS Arbeitschance e.K. ist seit Jahren aktiv im Bereich der Weiterbildung. Insbesondere die von der ACS durchgeführten Lehrgänge zur „Schuldnerberatung“ besitzen aufgrund der vorgegebenen Qualitätsstandards eine Alleinstellung in der bundesweiten Weiterbildungslandschaft. Als zertifizierter und zugelassener Bildungsträger der Bundesagentur für Arbeit, geprüft durch die Gesellschaft zur Zertifizierung von Qualitäts- und Umweltmanagement Systemen, hat die ACS Arbeitschance e. K. sich bereits bundesweit profilieren können. Für ihre aktuellen Seminare im Frühjahr 2014 hat der Bildungsträger einen neuen Webauftritt mit Information und Anmeldemöglichkeit zu allen Kursen geschaffen. Auf www.acs-projekt.com finden Interessierte die Kurs-Angebote auf einen Blick. Thematisch reicht das Angebot von der klassischen Schuldnerberatung über Immobilienrettung bis zur Restschuldbefreiung. Weitere Lehrgänge ergänzen die Ausbildung, – etwa zu Gläubigerverhandlungen, Forderungs- und Zeitmanagement. Die qualifizierte Ausbildung zur Schuldnerberatung, die vormals als IHK-Zertifikatslehrgang bekannt war, wird auch in diesem Jahr in gleicher Form durchgeführt. Die ...
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ACS Arbeitschance Saar im Frühjahr mit neuem Kursangebot
Aktuelle Seminare mit gleichbleibend hohem Qualitätsstandard und neue Schulungen zur Schuldnerberatung Die ACS Arbeitschance e.K. seit Jahren aktiv im Bereich der Weiterbildung. Insbesondere die von der ACS durchgeführten Lehrgänge zur „Schuldnerberatung“ besitzen aufgrund der vorgegebenen Qualitätsstandards eine Alleinstellung in der bundesweiten Weiterbildungslandschaft. Als zertifizierter und zugelassener Bildungsträger der Bundesagentur für Arbeit, geprüft durch die Gesellschaft zur Zertifizierung von Qualitäts- und Umweltmanagement Systemen, hat die Arbeitschance sich bereits bundesweit profilieren können. Für ihre aktuellen Seminare im Frühjahr 2014 hat der Bildungsträger einen neuen Webauftritt mit Information und Anmeldemöglichkeit zu allen Kursen geschaffen. Auf www.acs-projekt.com finden Interessierte die Kurs-Angebote auf einen Blick. Thematisch reicht das Angebot von der klassischen Schuldnerberatung über Immobilienrettung bis zur Restschuldbefreiung. Weitere Lehrgänge ergänzen die Ausbildung, – etwa zu Gläubigerverhandlungen, Forderungs- und Zeitmanagement. Die Komplett-Ausbildung zur Schuldnerberatung, die vormals als IHK-Zertifikatslehrgang bekannt war, wird auch in diesem Jahr in gleicher Form durchgeführt. Die Inhalte des Lehrgangs werden in ...
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Steuerhinterziehung und Restschuldbefreiung – Änderung durch das GlRStG
Ab dem 01.07.2014 sind Steuerschulden aus einer Steuerhinterziehung nicht mehr von einer Restschuldbefreiung im Rahmen eines Verbraucherinsolvenzverfahren umfaßt. Dies ergibt sich aus einer am genannten Datum in Kraft tretenden Änderung des § 302 Nr. 1 der Insolvenzordnung (InsO). Voraussetzung für die Ausnahme von der Restschuldbefreiung ist allerdings, daß der Insolvenzschuldner wegen einer Steuerstraftat nach den §§ 370, 373 oder § 374 der Abgabenordnung (AO), also insbesondere wegen Steuerhinterziehung (sowie Schmuggel und Steuerhehlerei) rechtskräftig verurteilt wurde. Im Falle einer Einstellung des Steuerstrafverfahrens, etwa gegen Zahlungsauflage gemäß § 153a der Strafprozeßordnung, bleibt es dabei, daß es sich bei den Steuerschulden aus einer Steuerhinterziehung nicht um eine Forderung aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung handelt, den sie resultieren nicht aus der Handlung, sondern aus dem Gesetz (vgl. Uhlenbruck-Vallender, Komm. InsO, 13. Aufl., § 302 Rn. 12). Damit ist eine Restschuldbefreiung für solche Forderungen weiterhin möglich. Bereits nach aktuellem Recht ist allerdings die Restschuldbefreiung ...
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Steuerhinterziehung und Restschuldbefreiung – Änderung durch das GlRStG
Ab dem 01.07.2014 sind Steuerschulden aus einer Steuerhinterziehung nicht mehr von einer Restschuldbefreiung im Rahmen eines Verbraucherinsolvenzverfahren umfaßt. Dies ergibt sich aus einer am genannten Datum in Kraft tretenden Änderung des § 302 Nr. 1 der Insolvenzordnung (InsO). Voraussetzung für die Ausnahme von der Restschuldbefreiung ist allerdings, daß der Insolvenzschuldner wegen einer Steuerstraftat nach den §§ 370, 373 oder § 374 der Abgabenordnung (AO), also insbesondere wegen Steuerhinterziehung (sowie Schmuggel und Steuerhehlerei) rechtskräftig verurteilt wurde. Im Falle einer , etwa gegen Zahlungsauflage gemäß § 153a der Strafprozeßordnung, bleibt es dabei, daß es sich bei den Steuerschulden aus einer Steuerhinterziehung nicht um eine Forderung aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung handelt, den sie resultieren nicht aus der Handlung, sondern aus dem Gesetz (vgl. Uhlenbruck-Vallender, Komm. InsO, 13. Aufl., § 302 Rn. 12). Damit ist eine Restschuldbefreiung für solche Forderungen weiterhin möglich. Bereits nach aktuellem Recht ist allerdings die Restschuldbefreiung auf Antrag ...
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