PantoGraph: Liefert Antworten auf den ersten Blick
biohymed-Projekt zur Entwicklung einer neuen Datenanalysemethode von Genomen Kick-off-Meeting des biohymed-Projektes PantoGraph in Tübingen (Bildquelle: Zabel/BioRegio STERN) (Stuttgart/Tübingen) Das Tübinger Bioinformatik-Unternehmen Computomics GmbH entwickelt gemeinsam mit dem Zentrum für Quantitative Biologie der Universität Tübingen (QBiC) neue Datenanalysemethoden, die sowohl für eine optimierte Pflanzenzüchtung als auch zum Aufspüren von humanen Erkrankungen eingesetzt werden können. Das Entwicklungsprojekt „PantoGraph“ erhält vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Förderung im Rahmen des ZIM-Netzwerks „biohymed“ aus der BioRegion STERN. Im Zeitalter der Hochdurchsatzsequenzierung können Genome, also die Erbinformationen von Lebewesen, immer schneller entschlüsselt werden. In der Genomforschung eröffnen sich dadurch ganz neue Fragestellungen: Welche genomischen Unterschiede weist ein Patient mit einer Krankheit auf verglichen mit anderen Patienten? Haben Patienten mit krankheitsfördernden Varianten eines Gens weitere, damit zusammenhängende Mutationen in der Umgebung? Können diese Unterschiede für Diagnose und Therapie genutzt werden? Wie und wo im Genom unterscheiden sich Pflanzen, die ...
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Testen statt verzichten
Neue biohymed Förderzusage: Projektteam entwickelt Histamin-Schnelltest für zuhause (Stuttgart/Tübingen) – Jetzt hat das siebte biohymed-Kooperationsprojekt eine Förderzusage des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand ZIM des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie BMWi erhalten. Die defortec GmbH aus Dettenhausen bei Tübingen, die Contexo GmbH aus Winterbach und das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut (NMI) an der Universität Tübingen aus Reutlingen entwickeln gemeinsam in der Region Stuttgart einen Histamin-Schnelltest. Allein in Deutschland sind mehr als zwei Millionen Menschen von Histamin-Intoleranz betroffen; sie sollen zukünftig Lebensmittel ganz einfach zuhause analysieren können. Verdauungsprobleme, Juckreiz, Hautrötungen sowie Nesselsucht, erkältungsähnliche Symptome, Kopfschmerzen, Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen und Ödeme: Die Symptome einer Histamin-Intoleranz sind vielfältig, eine eindeutige Diagnose oft schwierig. Betroffene müssen letztlich auf eine ganze Reihe von Lebensmitteln verzichten, da Histamin in zahlreichen Lebensmitteln vorkommt. Produkte wie Wein, Fisch, Käse oder Sauerkraut können hohe Konzentrationen aufweisen. Histamin gehört zu den biogenen Aminen, einem Eiweißstoff, der in Stoffwechselprodukten von Lebewesen vorkommt und als ...
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Schnellere Heilung ohne Narben
biohymed: Neues Entwicklungsprojekt für biofunktionalisierte und resorbierbare Wundabdeckung (Bildquelle: BioRegio STERN Management GmbH) (Stuttgart/Denkendorf) – Ein weiteres biohymed-Kooperationsprojekt hat eine Förderzusage des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erhalten. Die Projektpartner PolyMedics Innovations (PMI) GmbH und die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) aus Denkendorf entwickeln nun gemeinsam eine neue Lösung für Wundabdeckungen. Polymere, die sich im Körper nach einer bestimmten Zeit selbst auflösen oder resorbiert werden, finden zunehmend Anwendung in der Medizin. Genau hier setzt das Kooperationsprojekt an, denn Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines vollständig resorbierbaren Wundverbandsystems als Vliesstoff auf Basis synthetischer, wasserlöslicher Polymere, die mit biologischen, kollagenbasierten Komponenten funktionalisiert werden können. Das dreidimensionale Kombinationsprodukt, das unter Nutzung verschiedener innovativer Verfahrenstechniken hergestellt werden soll, unterstützt die Gefäßneubildung, stimuliert die Wundheilung und beschleunigt den Wundverschluss. Die Handhabung sowohl im OP als auch im ambulanten Bereich soll denkbar einfach sein; die Zahl der ...
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Aus Abfallprodukten wertvolle Rohstoffe gewinnen
biohymed: Entwicklungsprojekt „CocoaBoost“ analysiert Fermentation von Kakaoschalen (Bildquelle: BioRegio STERN Management GmbH) (Stuttgart/Tübingen/Gießen) – Das biohymed-Kooperationsprojekt „CocoaBoost“ hat eine Förderzusage des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erhalten. Die Tübinger Novis GmbH und das Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie (LCB) der Justus-Liebig-Universität Gießen entwickeln gemeinsam ein biotechnologisches Verfahren zur Herstellung von Kakaopulver aus Kakaoschalen. Weltweit werden jährlich rund 4,5 Millionen Tonnen Kakaobohnen geerntet und verarbeitet. Die bei der Verarbeitung anfallenden Kakaoschalen, nach Gewicht rund 15 Prozent der Gesamternte, stellen ein Abfallprodukt mit Potenzial zur Weiterverwertung dar. Schon nach spontaner – sogenannter wilder – Fermentation der Kakaoschalen kann über mehrere Prozessschritte Kakaopulver gewonnen werden. Allerdings handelt es sich bei dieser wilden Fermentation der Kakaoschalen um ein Blackbox-Verfahren; das so hergestellte Kakaopulver eignet sich aufgrund der ungenügend verdauten Störstoffe noch nicht für die industrielle Weiterverarbeitung. Im Rahmen des gemeinsamen Projektes „CocoaBoost“ der Novis GmbH aus Tübingen und ...
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Saubere Verbindung von Logistik, Chemie und Medizintechnik
biohymed: Neues Projekt „ÖkoMoBiL“ entwickelt Alternative zu Industriereinigern Das erste Treffen der Kooperationspartner im Forschungsprojekt „ÖkoMoBil“. (Bildquelle: Christoph Pfefferle) (Stuttgart) – Das Forschungsprojekt „ÖkoMoBiL“ erhielt im Rahmen des Kooperationsnetzwerkes biohymed die neueste Förderzusage. Das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut (NMI), die Scheerer Logistik GmbH & Co. KG und die Remsgold Chemie GmbH & Co. KG entwickeln gemeinsam ein ökologisches Reinigungssystem für den industriellen Einsatz auf der Basis von Molke. „biohymed“ wird vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert, um biohybride Produkte und Verfahren zu entwickeln. In der Industrie haben sich wiederverwendbare Behälter aus Kunststoff als Hilfsmittel für effiziente Logistikprozesse bewährt. Die Wiederverwendbarkeit dieser Kleinladungsträger, kurz KLT, ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll, erfordert aber eine wirtschaftlich effektive und qualitativ hochwertige Reinigung. Für die Anwendung in der Medizintechnik gilt dies in besonderem Maße. Das Projekt „ÖkoMoBil“ wird vom in Reutlingen ansässigen Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) an ...
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In Zukunft kommen Organe und Gewebe aus dem 3D-Drucker
Förderung für FuE-Projekt „Bio-Materialize“ im biohymed-Kooperationsnetzwerk (Bildquelle: BioRegio STERN Management GmbH) (Stuttgart) – Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert den Aufbau des Kooperationsnetzwerkes „biohymed“ zur Entwicklung biohybrider Produkte und Verfahren. In diesem Zusammenhang erhielt die Intuity Media Lab GmbH aus Stuttgart eine Förderzuwendung für das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Bio-Materialize“. Dabei handelt es sich um eine Cloud-Plattform, die es ermöglichen soll, individuelle biokompatible Modelle aus lebendem Gewebe oder anorganischen Strukturen in additiven Verfahren herzustellen. Das biohymed-Netzwerk bietet den beteiligten Projektpartnern die Chance, für innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte eine Förderung durch das BMWi zu erhalten. Gemeinsam mit Universitäten, Kliniken und wissenschaftlichen Instituten aus der Region sowie kleinen bzw. mittelständischen Unternehmen forciert die BioRegio STERN Management GmbH damit gezielt die Biologisierung der Medizintechnik. Nun hat die Online-Plattform „Bio-Materialize“ eine Förderzuwendung erhalten. Die Plattform für individualisierbare, biokompatible 3D-Drucke ermöglicht Biologen und Forschern, Modelle aus lebendem Gewebe oder ...
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Erfolgreiche Kooperation verknüpft Biologie und Technik
ZIM-Projekt „biohymed“ zur Entwicklung biohybrider Produkte verlängert Logo Kooperationsnetzwerk „biohymed“ (Bildquelle: BioRegio STERN Management GmbH) (Stuttgart) – Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand ZIM des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie BMWi fördert das Kooperationsnetzwerk „biohymed“ zur Entwicklung biohybrider Produkte und Verfahren für weitere zwei Jahre. Gemeinsam mit Universitäten, Kliniken und wissenschaftlichen Instituten sowie kleinen bzw. mittelständischen Unternehmen (KMU) wird die BioRegio STERN Management GmbH damit die Biologisierung der Medizintechnik weiter vorantreiben. Im Rahmen des biohymed-Netzwerkes wurden bisher Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus der BioRegion STERN mit einem Volumen von insgesamt zwei Millionen Euro genehmigt. Weitere Unternehmen haben nun Gelegenheit, sich als Partner zu bewerben, um zielgerichtet unterstützt zu werden und bei Bedarf ebenfalls erfolgversprechende Anträge für Forschung und Entwicklung beim ZIM einreichen zu können. Im April 2017 startete biohymed – zunächst begrenzt auf ein Jahr. Inzwischen ist unter der Leitung der BioRegio STERN Management GmbH ein aktives Kooperationsnetzwerk mit 15 Unternehmen und neun ...
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„DiscoEpiMapp“ – Neuen Antikörpern auf der Spur
Erstes Forschungs- und Entwicklungsprojekt im biohymed-Kooperationsnetzwerk Die Projektpartner beim Treffen des ersten Forschungsprojektes „DiscoEpiMapp“ in Neuried bei München (Bildquelle: BioRegio STERN Management GmbH) (Stuttgart/Tübingen) – Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert den Aufbau des Kooperationsnetzwerkes „biohymed“ zur Entwicklung biohybrider Produkte und Verfahren. Gemeinsam mit Universitäten, Kliniken und wissenschaftlichen Instituten aus der Region sowie kleinen bzw. mittelständischen Unternehmen forciert die BioRegio STERN Management GmbH damit gezielt die Biologisierung der Medizintechnik. Im März trafen sich die drei Partner des ersten Forschungsprojektes, die gemeinsam die Technologieplattform „DiscoEpiMapp“ zur Charakterisierung von Antikörpern für medizinische Zwecke entwickeln. Das biohymed-Netzwerk bietet den beteiligten Partnern ideale Rahmenbedingungen, um Förderung durch das BMWi für innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu erhalten. Dazu gehört die Technologieplattform „DiscoEpiMapp“, die von drei Projektpartnern aus dem biohymed-Netzwerk, dem Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) an der Universität Tübingen aus Reutlingen, der INTAVIS Bioanalytical Instruments AG aus Tübingen ...
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Biologisierung der Medizintechnik – Unternehmen als Partner gesucht
ZIM fördert neues Netzwerkprojekt „BioHyMed“ zur Entwicklung biohybrider Produkte Die Teilnehmer des BioHyMed Kick-off-Meetings am NMI in Reutlingen am 3. April 2017 (Bildquelle: BioRegio STERN/Anne Faden) (Stuttgart) – Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt ab sofort das neue Projekt „BioHyMed“ als ZIM-Kooperationsnetzwerk. Die BioRegio STERN Management GmbH wird nun mindestens ein Jahr lang mit insgesamt 116.000 Euro gefördert, um ein Netzwerk zur Entwicklung biohybrider Produkte und Verfahren aufzubauen. Gemeinsam mit Universitäten, Kliniken und wissenschaftlichen Instituten aus der Region sowie sechs kleinen bzw. mittelständischen Unternehmen als Projektpartner soll die Biologisierung der Medizintechnik vorangetrieben werden. Weitere Unternehmen sind als Projektpartner herzlich willkommen und werden im Rahmen des Projektes zielgerichtet unterstützt, um bei Bedarf ebenfalls erfolgversprechende Anträge für Forschung und Entwicklung beim ZIM einreichen zu können. Die Akteure des neuen BioHyMed-Netzwerks forschen und entwickeln in einem der zukunftsträchtigsten Felder im Gesundheitswesen: der Biologisierung der Medizintechnik. Die ...
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