Hörprobe: Deutsch-Afrikaner über Heimat und Zugehörigkeit – „Tschinku im Gastland“ von Constant Kpao Sarè (indayi edition)
In dieser Hörprobe aus Constant Kpao Sarès Roman „Tschinku im Gastland“ philosophiert der Deutsch-Afrikaner Jakubu Tschinku über die Unterschiede des afrikanischen und deutschen Lebens. Tschinku und Barka sind beide in Afrika geboren und dort zusammen aufgewachsen. Als sie alt genug waren, sind sie gemeinsam nach Deutschland gezogen, um zu studieren. Barka flog anschließend wieder zurück. Tschinku blieb da. Beide fühlen sich wie zuhause, obwohl trotz gemeinsamer Vergangenheit ihr derzeitiger Alltag viele Unterschiede aufweist. Der Roman beschäftigt sich immer wieder mit der Frage: Was bedeutet eigentlich „Heimat“? „Bei euch fehlt immer genau das, was ihr wirklich braucht. Und wir besitzen diese Dinge, obwohl wir sie manchmal nicht wirklich brauchen.“ Jahre später begegnen sich die beiden Schulfreunde zufällig wieder und bleiben per Briefwechsel in Kontakt. Jakubu schreibt den ersten Brief und äußert darin seine Gedanken dazu, wie sehr sich das Leben in Deutschland von dem in Afrika unterscheidet. Er philosophiert über Konsum, ...
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Freitag, der 13. – kein Tag, um im Bett zu bleiben
Eine ARAG Umfrage zeigt, dass die Deutschen erstaunlich wenig abergläubisch sind Nur wenige Deutsche sind nach eigenem Bekunden abergläubisch. +++ 90,7 Prozent haben keine Angst vor Freitag, dem 13. +++ 30- bis 39-Jährige sind am abergläubischsten +++ Am größten ist die Angst vor dem Unglückstag in Baden-Württemberg und Bayern Sie hat sogar einen Namen: Paraskavedekatriaphobie heißt die abergläubische Angst vor dem Unglückstag. Abgeleitet wird der Begriff aus den griechischen Wörtern ‚Paraskave‘ (Freitag) und ‚Dekatria‘ (13). Und obwohl statistisch längst bewiesen ist, dass dieses spezielle Datum keinen Einfluss auf die Unfallhäufigkeit hat, verzichten Hotels auf Zimmernummer 13, Airlines wie die Lufthansa auf Sitzreihen der Nummer 13, und es gibt Menschen, die sich besonders vorsichtig durch einen Freitag, den 13. bewegen. In ihrer aktuellen repräsentativen Umfrage hat die ARAG gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Kantar TNS einmal genauer geschaut, wer das ist. Die Mehrheit bleibt unaufgeregt 90,7 Prozent der Befragten ändern ihr Verhalten ...
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Freitag der 13. – sind Missgeschicke vorprogrammiert?
Warum uns der Glaube an den „Unglückstag“ Stress erspart psycheplus-Freitag der 13. Der Blick auf den Kalender verrät: Schon wieder steht uns ein Freitag, der 13., ins Haus. Wer hier an ein böses Omen glaubt, hat es im Jahr 2012 besonders schwer: Es bietet mit drei entsprechenden Freitagen nicht nur eine besondere Häufung an „Unglückstagen“ – gleich mehrere Orakel kündigen für den 21. Dezember auch noch den Weltuntergang an. Für rund ein Viertel der Bevölkerung sind derlei „Zahlenspiele“ tatsächlich ein Grund zur Besorgnis. Gibt es dafür gute Gründe – oder sind die Ängste der Betroffenen einfach nur „alberner Aberglaube“? Der psycheplus-Experte Benjamin Martens erklärt, warum solche Denkmuster unter Umständen sogar nützlich sein können – und wie Betroffene verhindern können, dass die Angst vor dem drohenden Unglück ihr Leben beherrscht. Die Angst vor dem Unerklärlichen Die Überzeugung, dass ein Freitag, der 13., ein „schwarzer Tag“ sei, ist in Deutschland weit verbreitet ...
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