Neuer Schutzteller optimiert Spannungsqualität
(Mynewsdesk) Hochspannungsleitung von Großmehring bis Preith mit neuer Erfindung ausgestattet – Kunden profitieren von Erfindergeist Seit Entstehung des Stromnetzes sorgen – meist am frühen Morgen – sogenannte einpolige Fehler im Hochspannungsnetz für Spannungseinbrüche im Millisekunden-Bereich. Nachdem über Jahrzehnte der parallel zu Isolatoren abgesetzte Kotstrahl großer Vogelarten als überbrückende Ursache hierfür galt, hat das Bayernwerk eine neue Vermutung angestellt. Danach ist eine Schmutzschicht an Isolatoren für die einpoligen Fehler verantwortlich. Wird diese Schmutzschicht feucht, wie am frühen Morgen, kann es ebenfalls zum Phänomen einpoliger Fehler kommen. Um der Physik ein „Schnippchen zu schlagen“, hat das Bayernwerk in akribischer Feinarbeit Schutzteller entwickelt, die die Verschmutzung und damit die einpoligen Fehler erheblich eindämmen. Von Großmehring bei Ingolstadt bis in die Nähe von Preith im Landkreis Eichstätt statten das Bayernwerk und die Main-Donau Netzgesellschaft 144 Hochspannungs-Maste mit den neuen Schutztellern aus. Die Kunden beider Unternehmen profitieren davon. Schon die ersten Tests nach zweijähriger Entwicklungszeit offenbarten ...
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Neuartiger Schutz gegen instabile Netzversorgung
Jetzt auch in der Leistungsklasse 900 kVA verfügbar Spannungsoptimierungsanlage „OLIVER“ Spannungsschwankungen in Energieversorgungsnetzen nehmen zu und sind eine wachsende Gefahr für industrielle Produktionsprozesse. Bereits Störungen von 20 ms Dauer können zu erheblichen Produktionsausfällen führen. Das System Oliver (Online Voltage Regulation) zur Kompensation von Über- und Unterspannungen bis 40 % ist jetzt auch in der Leistungsklasse 900 kVA verfügbar. Auch in modernen Netzen sind Spannungseinbrüche nicht zu vermeiden. Fehlerhafte Betriebsmittel, Blitzeinschläge oder andere unvorhersehbare Störungen sind für zunehmend sensible elektronische Geräte allerdings problematisch. Zusätzlich nehmen Spannungseinbrüche, Spannungsschwankungen und Frequenzabweichungen mit dem steigenden Anteil regenerativer Energieerzeuger zu. Diese Instabilitäten der Versorgungsspannung gefährden die Betriebssicherheit industrieller Prozesse, weil beispielsweise empfindliche elektronische Steuergeräte auch auf kurze Spannungseinbrüche unter einer Sekunde negativ reagieren und Fehlfunktionen oder Produktionsunterbrechungen verursachen. Über- und Unterspannungen können außerdem zu unerwünschten Leistungsschwankungen der Anlagen führen mit oft gravierenden Nachteilen für die Produktqualität oder die Lebensdauer der Anlagen. Neuartiger Schutz gegen instabile ...
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Neuartiger Schutz vor Spannungseinbrüchen
Oliver (Online Voltage Regulation) schützt gegen Über- und Unterspannungen bis ±40 %. Online Voltage Regulation – Oliver Spannungsschwankungen in Energieversorgungsnetzen nehmen zu und sind eine wachsende Gefahr für industrielle Produktionsprozesse. Bereits Störungen von 20 ms Dauer können zu erheblichen Produktionsausfällen führen. Ruhstrat/Eisenmann, ein Spezialist für Spannungsoptimierungsanlagen, stellt zur Hannover Messe ein neuartiges System zur Kompensation von Spannungseinbrüchen vor. Oliver (Online Voltage Regulation) schützt gegen Über- und Unterspannungen bis 40 %. Das deutsche Energieversorgungsnetz gilt als sehr stabil. Störungs- und Verfügbarkeitsstatistiken bestätigen, dass längere Unterbrechungen und größere Schwankungen der Versorgungsspannung nur selten auftreten. Das Problem: Kurze Störungen unter drei Sekunden werden in der Statistik überhaupt nicht erfasst. Negative Folgen der Spannungsschwankungen Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. (VIK) hat bereits 2012 berichtet, dass 72 % der Versorgungsstörungen kürzer als eine Sekunde sind. Sie werden verursacht u. a. durch Kurzschlüsse im Verteilnetz, Blitzeinschlag, Zu- oder Abschaltung von Kraftwerken oder durch ...
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