VOD-Patientenbeauftragte: GMK-Beschluss zur Osteopathie in Deutschland wichtiger Schritt zu mehr Patientensicherheit und Verbraucherschutz
(Mynewsdesk) Marianne Salentin-Träger, Patientenbeauftragte des mit 4.600 Mitgliedern größten Verbandes der Osteopathen in Deutschland (VOD) e.V., zeigt sich erfreut über den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) zur Osteopathie. Die Gesundheitsminister aller Bundesländer hatten sich auf ihrer diesjährigen GMK in Leipzig einstimmig für mehr Patientenschutz und Rechtssicherheit stark gemacht. Angesichts der fehlenden gesetzlichen Regelung zur Osteopathie in Deutschland und aus Sorge um die Patientensicherheit wurde ein Antrag an das Bundesgesundheitsministerium gerichtet, um Lösungen aufzuzeigen und ein dringend erforderliches Berufsgesetz zu prüfen. „Mit ihrem Beschluss verdeutlichen die 16 Ministerinnen und Minister, dass im Hinblick auf die Ausbildung und Ausübung von Osteopathie in Deutschland gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht. Dies ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt“, kommentiert die Patientenbeauftragte. Osteopathie ist längst Teil der Gesundheitsversorgung in unserem Land. Laut einer Forsa-Umfrage von 2018 waren bereits rund 12 Millionen Bundesbürger in osteopathischer Behandlung. „Bislang ist es mitunter jedoch Glückssache, ob man an einen Osteopathen gerät, der ...
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Grippewelle: Tipps zum Schutz vor Ansteckung – Aktuelle Verbraucherinformation der DKV
Grippewelle kommt ins Rollen Triefende Nase, Hals- und Gliederschmerzen, dicker Kopf – nicht immer ist es eine echte Grippe. (Bildquelle: ERGO Group) Die Grippewelle nimmt gerade an Fahrt auf – dies geht aus dem aktuellen Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, erklärt den Unterschied zwischen Erkältung und echter Grippe, der sogenannten Influenza. Zudem gibt er Tipps zum Schutz vor Grippeviren. Unterschied zwischen Erkältung und Grippe Eine triefende Nase, Hals- und Gliederschmerzen sowie ein dicker Kopf bedeuten nicht gleich eine echte Grippe, also eine Influenza. „Die Abgrenzung zwischen Erkältung und Influenza ist nicht immer einfach“, so Dr. Wolfgang Reuter. Dennoch gibt es einige Anzeichen, die auf eine echte Grippe hinweisen: Die Influenza befällt den Körper meist sehr plötzlich und mit voller Wucht. Müdigkeit und Abgeschlagenheit treten in der Regel stärker auf als bei einer Erkältung. Husten, Schüttelfrost und hohes Fieber – ...
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Tipps zum Schutz vor Ansteckung – Aktuelle Verbraucherinformation der DKV
Grippewelle kommt ins Rollen Erkältung ist nicht immer gleich Erkältung. Quelle: ERGO Group Die Grippewelle nimmt gerade an Fahrt auf – dies geht aus dem aktuellen Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, erklärt den Unterschied zwischen Erkältung und echter Grippe, der sogenannten Influenza. Zudem gibt er Tipps zum Schutz vor Grippeviren. Unterschied zwischen Erkältung und Grippe Eine triefende Nase, Hals- und Gliederschmerzen sowie ein dicker Kopf bedeuten nicht gleich eine echte Grippe, also eine Influenza. „Die Abgrenzung zwischen Erkältung und Influenza ist nicht immer einfach“, so Dr. Wolfgang Reuter. Dennoch gibt es einige Anzeichen, die auf eine echte Grippe hinweisen: Die Influenza befällt den Körper meist sehr plötzlich und mit voller Wucht. Müdigkeit und Abgeschlagenheit treten in der Regel stärker auf als bei einer Erkältung. Husten, Schüttelfrost und hohes Fieber – oft um die 40°C – sind ebenfalls Hinweise auf ...
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Pfeiffersches Drüsenfieber – Verbraucherinformation der DKV
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick Symptome des Drüsenfiebers sind unter anderem Müdigkeit und Halsweh. Quelle: ERGO Group Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine häufig auftretende Viruserkrankung, ausgelöst durch das Epstein-Barr-Virus (EBV). In Westeuropa sollen es über 95 Prozent der unter 30-Jährigen in sich tragen. Was hinter dieser Krankheit steckt, wie sie zu erkennen ist und was Betroffene dagegen tun können, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. Wege der Ansteckung Infizierte Personen übertragen das Epstein-Barr-Virus vorwiegend durch Speichelkontakt, weshalb die Krankheit auch unter dem Namen „Kuss-Krankheit“ bekannt ist. Wegen der langen Inkubationszeit geben Infizierte die Krankheit häufig unwissentlich weiter. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch vergehen zwei bis acht Wochen. Noch Monate nach der Ansteckung, wenn die Krankheit überwunden scheint, lassen sich die Viren in hoher Zahl im Speichel nachweisen. „Menschen, die am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt sind, erwerben damit für gewöhnlich eine lebenslange Immunität“, so Dr. Wolfgang Reuter. ...
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Zu wenig Zeit für den Patienten?
Ärzte unter Zeitdruck (Bildquelle: iStock ID:91632491, mbaker) Vor einem Jahr hat das British Medical Journey eine Metastudie veröffentlicht, die zeigte, wie viele Minuten sich Hausärzte Zeit für ihre Patienten nehmen (können) – und zwar weltweit. Deutschland liegt mit knapp siebeneinhalb Minuten ziemlich genau in der Mitte aller 62 untersuchten Länder. In Schweden, den USA und der Schweiz haben Ärzte hingegen fast dreimal so viel Zeit, um sich ein Bild vom Gesundheitszustand ihrer Patientinnen und Patienten zu machen. Wir haben nun, ein Jahr danach, eine kleine Stichprobe gemacht: Wie ist die Situation in der Praxis tatsächlich? Und: Bieten Ärzte zu wenige Sprechstunden an, wie ein neuer Gesetzesentwurf unterstellt? „Zeit ist enorm wichtig“, sagt Dr. med. Berthold Musselmann aus Wiesloch bei Heidelberg (Baden-Württemberg). „Ich muss mir als Arzt die gesamte Krankheitsgeschichte eines Patienten anhören, und das kann durchaus einmal 30 Minuten dauern. Erst dann kann ich Zusammenhänge erkennen, die bei einer oberflächlichen ...
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Das kleine Einmaleins der Laborwerte – Verbraucherinformation der DKV
Welche Standard-Tests gibt es? Labortests helfen, Krankheiten zu diagnostizieren. Quelle: ERGO Group Labortests, allen voran Blut- und Urinuntersuchungen, gehören zur ärztlichen Routine. Sie helfen bei der Diagnostik und lassen Rückschlüsse auf die allgemeine Gesundheit einer Person zu. Über die häufigsten Laboruntersuchungen und ihre Bedeutung informiert Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. Eine Laboranalyse hilft dabei, Krankheiten zu diagnostizieren oder ihren Verlauf zu verfolgen. Doch nicht immer muss eine Erkrankung vorliegen, damit der Arzt Blut oder Urin testen lässt: „Diese Tests sind auch ein wichtiges Instrument im Rahmen der Vorsorge und Prävention“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. Zusammen mit möglichen Symptomen und weiteren Untersuchungen liefern die Laborwerte relevante Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten. Basischeck: das kleine Blutbild Eine der häufigsten Laboruntersuchungen ist das sogenannte kleine Blutbild. Dabei untersuchen die Laboranten die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) sowie der Blutplättchen (Thrombozyten) und testen die Konzentration des ...
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Trends neu definieren – „Experten-Sharing“ im Krankenhaus
Teilen ist das neue Haben. 2,1 Millionen Menschen in Deutschland nutzen 2018 Car-Sharing als Alternative oder Ergänzung zum eigenen Auto. Warum überträgt man den erfolgreichen Trend des Sharings nicht auch in andere Bereiche? Krankenhäuser, die derzeit unter hohem finanziellen Druck stehen, können vom Sharing ebenfalls profitieren. So die Auffassung der KREX GmbH, die mit ihrem Geschäftsmodell des virtuellen Klinikverbundes auf Experten-Sharing im Krankenhaus setzt. Im Fokus von KREX (kurz für Krankenhaus-Experten) stehen kleine bis mittelgroße Krankenhäuser. Diese Krankenhäuser benötigen, genau wie ihre großen Wettbewerber, Experten für Aufgaben wie Medizincontrolling und MDK-Management, Berichtswesen, IT-Planung und Support, Marketing und PR. Das Aufgabenvolumen ist aber für eine ganze Stelle oder ein kleines Team, mit dem sich auch Krankheiten oder Urlaube vertreten lassen, häufig zu gering. Hinzu kommt, dass in diesen Themenfeldern Fachpersonal teilweise sehr knapp am Markt ist, sodass vakante Stellen nicht qualifiziert besetzt werden können. Über ein Sharing der benötigten Experten können ...

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„Wann müssen Weisheitszähne raus?“ – Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen
Was Patienten rund um die „Achter“ wissen sollten Nicht immer ist ein Eingriff medizinisch notwendig. Quelle: ERGO Group Deutsche Zahnärzte entfernen jährlich etwa eine Million Weisheitszähne. Damit ist der Eingriff einer der häufigsten in der Zahnmedizin. Nicht immer ist er medizinisch notwendig – immer aber mit Risiken verbunden. Welche Probleme Weisheitszähne bereiten können und wann sie raus müssen, weiß Anke Hartosch, Zahn-Expertin der ERGO Direkt Versicherungen. Zudem gibt sie Tipps, was Patienten nach einem Eingriff beachten sollen. Jeder Mensch hat ab einem Alter von etwa 12 Jahren 28 Zähne. Damit ist das Gebiss komplett – wenn da nicht noch die Weisheitszähne wären. Sie sind ein Überbleibsel der Evolution und mittlerweile nicht mehr bei jedem vorhanden. „Manche Menschen bekommen alle vier, andere dafür beispielsweise nur zwei oder gar keine Weisheitszähne“, erklärt Anke Hartosch, Zahn-Expertin der ERGO Direkt Versicherungen. In der Regel zeigen sie sich frühestens ab dem 16. Lebensjahr, gelegentlich aber ...
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Kosten – Kassenleistung oder muss ich privat bezahlen!
Deutschland hat eine gute zahnmedizinische Versorgung – Was ist eine Kassen- oder was ist eine Privatleistung? Zahnarzt Wolfgang Behrendt, Wittstock Der Zahnarzt hat lange studiert, große Investitionen getätigt und hält einen aufwendigen Praxisbetrieb vor. Seinen anvertrauten Patienten kommt dieses zu Gute. Wie werden Zahnärzte bezahlt? Patienten, die gesetzlich versichert sind, haben das Recht auf Leistungen, die von der Krankenkasse bezahlt werden. Das ist eine Kassenleistung. Um eine umfangreiche Kassenleistung zu erreichen, muss ein Heil- und Kostenplan erstellt werden, den der Zahnarzt bei der Zahnersatzplanung nach medizinischen Regeln zur Verfügung stellt. Zahnersatzleistungen: Behandlung ursachengerecht, zahnsubstanzschonend, präventionsorientiert Grundlagen der Zahnersatzleistung sind die Richtlinien. In diesen Richtlinien ist es verbindlich geregelt, dass die Behandlungen ursachengerecht, zahnsubstanzschonend und präventionsorientiert erfolgen sollen. Es gilt der Grundsatz: Zahnerhaltung geht vor Zahnersatz. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen sind einigermaßen umfassend, z.B. einmal eine Kontrolluntersuchung pro Halbjahr, eine Zahnsteinentfernung einmal pro Jahr, Spritzen, Röntgenaufnahmen, Amalgamfüllungen, einfache Kunststofffüllungen etc.. ...
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„Medikamenteneinnahme vergessen?“ – Verbraucherfrage der Woche der DKV
Gut beraten von den Experten der ERGO Group Teresa W. aus Freiburg: Ich muss regelmäßig Medikamente einnehmen. Manchmal vergesse ich die Einnahme oder bin mir nicht mehr sicher, ob ich die Tabletten genommen habe oder nicht. Gibt es hierfür Erinnerungshilfen? Ist es schlimm, wenn ich mal eine Tablette vergesse? Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung: Verschriebene Medikamente wirken am besten bei regelmäßiger Einnahme. Um die Patienten in dieser Routine zu unterstützen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. So helfen etwa tagesdosierte Aufbewahrungsbehälter, den Überblick zu behalten, welche Medikamente wann einzunehmen sind. Außerdem können spezielle Apps von Nutzen sein: Sie erinnern den Patienten mit automatischen Nachrichten an eine rechtzeitige Einnahme. Dennoch kommt es vor, dass ein Patient den festgelegten Zeitpunkt einmal verpasst. Ob und welche Folgen das hat, hängt von der Art und der Dosis der Medizin ab. Darüber informiert der Beipackzettel oder der behandelnde Arzt. Dieser kann auch sagen, ...

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Blutkrebs: Lebensretter für Polizei-Kommissar Dieter
Es begann vor einem Jahr: Polizei-Kommissar Dieter fühlte sich immer müde und schlapp. Die Ärzte stellten zunächst „nur“ Rheuma fest. Dann stellte sich heraus: Es ist viel schlimmer. Der Kriminaloberkommissar aus dem Kreis Bad Dürkheim hat eine akute Leukämie. Er braucht dringend eine Stammzellspende. Deshalb organisiert nun seine Familie gemeinsam mit der Stefan-Morsch-Stiftung einen Typisierungsaufruf. Jeder junge, gesunde Erwachsene bis 40 Jahre sollte sich am Samstag, 30. September, 16 bis 20 Uhr, in der Turnhalle, Leistadter Str. 2, in Kallstadt als Stammzellspender registrieren lassen.
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Non-Hodgkin-Lymphom: Denise kämpft um ihr Leben
„Ich kämpfe“, sagt Denise. Die 43-Jährige Mutter leidet an Non-Hodgkin-Lymphom und sucht dringend einen passenden Stammzellspender.  Sie will Leben, obwohl sie derzeit durch die Hölle geht. Denn sie will ihren 15jährigen Sohn aufwachsen sehen. Deshalb startet das DRK in Heiligenwald (Kreis Neunkirchen) zusammen mit der Stefan-Morsch-Stiftung am Donnerstag, 7. September, einen dringenden Aufruf: Komm zwischen 17 und 20 Uhr ins Bürgerhaus, Karlstr. 35, zur Blutspende und zur Typisierung oder lass Dich online registrieren.
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Leukämie: 2 Brüder – 2 Lebensretter
Irgendwo in Russland gibt es zwei an Leukämie erkrankte Frauen, die verdanken einem Brüderpaar aus Hemer (Märkischer Kreis) ihr Leben. Tobias und Christoph Hebmüller haben sich beide vor fünf Jahren als Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren lassen. Tobias (29Jahre) spendet schon wenige Monate später für eine Leukämie-Patientin aus Russland. Ihr geht es inzwischen gut. Christoph (23 Jahre) wurde erst vor wenigen Wochen als Spender für eine weitere Patientin aus Russland ausfindig gemacht. Die Brüder erzählen ihre Geschichte, damit mehr Menschen sich als potenzielle Lebensretter registrieren lassen.
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Zecken und Borreliose – OnLyme-Aktion.org feiert fünfjähriges Jubiläum
Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V. wurde am 11. August 2012 von engagierten Bürgern gegründet OnLyme-Aktion.org © Im Jahr 2017 blickt OnLyme-Aktion.org auf fünf ereignisreiche Jahre zurück. Inzwischen hat sich der Patientenverein erfolgreich etabliert und ist aus der Interessensvertretung für Borreliose-Patienten nicht mehr weg zu denken. OnLyme-Aktion.org feiert den fünften Geburtstag. Ein willkommener Anlass, um auf bewegte Jahre zurück zu blicken. Mitglieder einer virtuellen Selbsthilfegruppe gründeten 2012 den gemeinnützigen Patientenverein. Sehr schnell begnügte sich das Aktionsbündnis nicht mehr nur mit Aktionen, die für eine verstärkte gesundheitspolitische Aufmerksamkeit für die häufig von Zecken übertragene Infektionskrankheit Lyme-Borreliose sorgen. Bereits Ende 2012 wurde auch der Grundstein für das Herzstück des Vereins gelegt: Das Borreliose-Patientenforum. Siehe: http://onlyme-aktion.org/borreliose-onlyme-aktion-org-forum-jetzt-auch-bei-nakos-5-top-gruende-fuer-die-forumsnutzung/ Selbst erkrankte Vereinsmitglieder moderieren in diesem unabhängigen, werbefreien Forum die Beiträge der stetig wachsenden ForumsnutzerInnen. Suchten Ende 2012 noch rund 200 registrierte Nutzer Informationen und Erfahrungsaustausch im Forum, so sind es inzwischen fast 3000 registrierte Mitglieder. ...
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Schlechte Arzt Bewertung durch Fake-Patienten?
Landgericht München I hilft Zahnarzt gegen Bewertungsportal – Unbekannter Patient (Scheinpatient) schreibt negative Bewertung, was tun? Dr. Thomas Schulte: Landgericht München I hilft Zahnarzt gegen Bewertungsportal Ein Zahnarzt prüfte in unregelmäßigen Abständen das Internet nach Einträgen und stellte erstaunt fest, dass in dem Ärztebewertungsportal ein Unbekannter seine Arbeitsleistung übel abgestraft hatte. Da stand für alle Welt lesbar: „Note ungenügend für den Bereich Behandlung und Vertrauensverhältnis.“ Der Scheinpatient sagte, dass eine Krone nicht passen würde. Der Zahnarzt ging seine Kartei durch, stellte fest, dass es so diesen Patienten nicht gab und lief zum Rechtsanwalt. Der Rechtsanwalt forderte das Bewertungsportal auf, die falsche Angabe zu löschen. Da sich die Parteien nicht einigen konnten, kam es zum Rechtsstreit. Gegen den Fake-Patienten konnte der Zahnarzt mangels Namen und Adresse nicht vorgehen. Rechtsstreit zwischen Arzt und Bewertungsportal – Bewertungsportal muss die Echtheit des Patienten beweisen Das Bewertungsportal legte ein Email des Patienten vor und hatte ...
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