Die Angezählten – Wenn wir von unserer Arbeit nicht mehr leben können
Das Prekariat beginnt heute in der Mittelschicht. Selbst gut Qualifizierte fühlen sich abgehängt, die Gesellschaft gerät unter Druck. Was ist, wenn wir von unserer Arbeit nicht mehr leben können? Dieser Frage mussten sich lange Zeit nur die unteren Schichten der Gesellschaft stellen. Heute trifft das gesellschaftliche Diktum, Arbeitskraft müsse möglichst billig zu haben sein, auch viele andere. Die Mittelschicht ist angezählt. Höchste Zeit, über den Stellenwert von Arbeit zu reden, findet Anette Dowideit. Das gesamte Wertesystem der Arbeit ist bedenklich abgesackt und wir müssen viel tun, um es wieder aufzurichten, ist die Autorin überzeugt. Dowideit leuchtet in verschiedene Branchen und Berufe hinein, spricht mit fest oder befristet Angestellten, Projektarbeitern, Freiberuflern und Multijobbern über ihre Arbeitsbedingungen und befragt Experten. Dabei macht sie haarsträubende Entdeckungen. Dass Lieferdienste und Billigfluggesellschaften unfaire Jobs anbieten, ist seit einiger Zeit bekannt, aber dass auch Lehrer, Polizisten, Krankenschwestern und sogar Ärzte in unsicheren und schlecht bezahlten Arbeitsverhältnissen ...
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MCM Investor Management AG: Mietpreisanstieg gebremst
Ängste vor einer Immobilienblase und unkalkulierbarer Mietpreisanstieg waren gestern Magdeburg, 18.02.2015. „Die Kaufpreise für Immobilien steigen zwar noch, aber deutlich langsamer“, wissen die Magdeburger Immobilienexperten der MCM Investor Management AG. Auch die Mieter können sich freuen: Der Mietpreisanstieg steht derzeit beinahe still. Laut Frühjahrsgutachten des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) sind die Mietpreise auch 2014 gestiegen, aber nicht mehr so stark wie im Vorjahr. So stiegen sie in Westdeutschland um 2,7 statt zuvor noch 3,3 Prozent, in Ostdeutschland um 1,9 statt 2,5 Prozent. „In den Schwarmstädten treibt die erhöhte Nachfrage die Preise, sodass es in einigen deutschen Städten und Metropolen eng wird“, so die MCM Experten weiter. Am stärksten stieg die Angebotsmiete im Gesamtjahr 2014 in München (3,3 Prozent), gefolgt von Stuttgart (2,4 Prozent), Berlin (2,0 Prozent) und Köln 1,7 Prozent. „Die Top-7-Städte (München, Berlin, Köln, Stuttgart, Hamburg, ziehen insbesondere junge Menschen an. Die Nachfrage nach Mietwohnungen in attraktiven Städten steigt, ...

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Man kann eine Zitrone nicht ewig auspressen
Während die Mittelschicht schrumpft, frisiert die FPD den Armutsbericht der Bundesregierung Von Ansgar Lange +++ Sindelfingen/Berlin, Dezember 2012 – „Wenn wir keine Zustände wie in New York oder in den französischen Vorstädten wollen, wenn wir den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft nicht gefährden wollen und wenn wir wollen, dass unsere hochpreisigen deutschen Produkte auch weiterhin hier in Deutschland an die Frau und den Mann gebracht werden, dann ist jetzt Zeit zum Handeln.“ Mit diesen Worten reagiert der Personalexperte Michael Zondler auf die jüngste Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) http://www.diw.de zum dramatischen Schrumpfen der deutschen Mittelschicht. Laut DIW-Studie profitiert nämlich nur noch eine kleine Elite vom wachsenden Wohlstand bei uns. „Der Erfolg der alten Bundesrepublik basierte auf Ludwig Erhards Slogan „Wohlstand für alle“. Die soziale Marktwirtschaft war keine kalte neoliberale Ideologie, sondern setzte darauf, dass jeder in unserer Gesellschaft aufsteigen kann und dass man aufpassen muss, dass die Schere ...

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Dieter Neumann: Unterschicht und Sozialschmarotzer
Lehrte, 28. September 2012 Der republikanische Präsidentenanwärter Mitt Romney hat vor versteckter Kamera 47 Prozent der Amerikaner – Obama Wähler – als Sozialschmarotzer die dem Staat auf der Tasche liegen, bezeichnet. Selbst zahlt er als Multimillionär 14,5 % Steuern. Ausdruck einer breiten Schicht der Republikaner, deren Tea-Party die Themen vorgibt. Sie wollen für sich keine Steuererhöhungen und für die Beschäftigten keine Steuersenkungen und keine gesetzlichen Krankenkassen und Sozialversicherungen. Sie wollen opponieren, selbst wenn sie nicht gewählt werden. Das amerikanische Gesetz ist löchrig wie ein Schweizer Käse. Seit Jahrzehnten sind zehntausende Rechtanwälte und Unternehmensberater damit beschäftigt, daraus für ihre reichen Klienten Steuervorteile zu ziehen. Das hat dazu beigetragen, dass 1 Prozent der Amerikaner, rund 3,4 Millionen Bürger, 92 % des amerikanischen Vermögens besitzen. Die Amerikaner haben das gleiche Problem wie die Europäer: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert und von den Steuerzahlern getragen. Das ist eine neue Art von Sozialschmarotzern die sich ...

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„Die Gemeinwohl-Falle“ – Die Antwort auf Attac und Jean Ziegler auf 432 Seiten
Anfang Juli 2012 fanden die Buchpräsentationen von Michael Hörls neuem Werk in Wien und in Salzburg statt eco.bizz.verlag Das neueste Werk des Salzburger Wirtschaftspublizisten Michael Hörl ist die Antwort auf globalisierungskritische Thesen von Christian Felber (Attac Österreich) oder Jean Ziegler. Hörl bezweifelt deren Vorwürfe massiv und erklärt Missverständnisse über Globalisierung und Kapitalismus auf einfach verständliche Art und will in Österreich eine liberale Zivilgesellschaft aufbauen. Michael Hörl ist Betriebswirt und Wirtschaftspädagoge und sorgte 2011 mit Europas erstem Globalisierungskritik-kritischem Buch, Die Finanzkrise und die Gier der kleinen Leute, für Aufsehen.* Wachsen Konzerne gefährlich unkontrolliert? Erstmals wird hier nachgerechnet.* Werden Hungernde und Arme wirklich mehr ? wächst die KLuft?* Schrumpft die Mittelschicht (laut DIW und SPIEGEL) tatsächlich oder schürt man nur die Abstiegsangst?* Was ist am Regionalgeld dran und zwingt der Zinseszinseffekt zum Wachstum? Das Buch hat 432 Seiten und über 120 Bilder und Tabellen. Es kostet ? 24,40.Es ist im eco.bizz.verlag erschienen, ...
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Griechenland: Wir werden den Zusammenbruch der Mittelschicht erleben
Krise wird sich verschlimmern (ddp direct) Athen Keine großen Hoffnungen auf die Parlamentswahl am kommenden Sonntag setzt der Leiter der SOS-Kinderdörfer Griechenland, George Protopapas. Wir werden 2012 und 2013 den Zusammenbruch der griechischen Mittelschicht erleben, sagte Protopapas am Donnerstag. Die wirtschaftliche Situation in Griechenland werde sich weiter verschlechtern. Es wird noch mehr Armut geben, die staatliche Sozialhilfe wird kollabieren, die Massenarbeitslosigkeit wird sich intensivieren. Bereits jetzt sind über 20 Prozent der Griechen ohne Arbeit. Die SOS-Kinderdörfer in Griechenland unterstützen tausende arme Familien in Griechenland. Wir tun alles dafür, dass Familien nicht wegen Armut zerbrechen, sagte Protopapas. Und die Zahl der Menschen, die unsere Hilfe braucht, steigt immer schneller. Das ausführliche Interview mit George Protopapas lesen Sie unter: <a href="http://www.sos-kinderdoerfer.de/presse/pressemitteilungen„>www.sos-kinderdoerfer.de/presse/pressemitteilungen Abdruck kostenfrei bei Nennung der SOS-Kinderdörfer weltweit. Ein Foto von George Protopapas finden Sie unter: <a href="http://www.sos-kinderdoerfer.de/pressefotos„>www.sos-kinderdoerfer.de/pressefotos Abdruck kostenfrei, Fotovermerk: SOS-Kinderdörfer weltweit Weitere Informationen über Griechenland unter: <a href="http://www.sos-kinderdoerfer.tv„>www.sos-kinderdoerfer.tv blogs.sos-kinderdoerfer.de/sos-aus-athen/ Ein ...

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(Studie) Europa Konsumbarometer 2012: Mobiltelefone weiter an der Spitze
München, 13. April 2012: Mobiltelefone sind das Lieblingsaccessoires der europäischen Mittelschicht. Diese Aussage trifft das Europa Konsumbarometer 2012, eine Studie der Commerz Finanz GmbH (www.europa-konsumbarometer.com). Im Fokus der aktuellen Studie steht das Verbraucherverhalten der europäischen Mittelschicht. Trotz sorgfältiger Abwägung zwischen Luxusartikeln und notwendigen Ausgaben, sparen Europäer nicht bei der Telekommunikation. „Einschränkungen im Bereich Telefonausstattung und Internet fallen den Verbrauchern besonders schwer“, erklärt Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement der Commerz Finanz GmbH. „Das Mobiltelefon ist für viele Befragte ein Statussymbol.“ Jeder zehnte Verbraucher empfindet Ausgabenkürzungen im Bereich der Unterhaltungselektronik und somit auch bei der Telekommunikation als frustrierend. Gleichzeitig glauben 40 Prozent der europäischen Befragten, dass ihre Telefonrechnung zu hoch ist. Die Deutschen sind weniger kritisch: Knapp ein Drittel (29 %) der Mittelschicht ist mit den Kosten unzufrieden. Im Durchschnitt zahlt die deutsche Mittelschicht Mobilfunkgebühren in Höhe von 31,50 Euro im Monat. Keine Sparabsichten bei den Kindern Auch beim Wohl der Kinder ...

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(Studie) Europa Konsumbarometer 2012: Europäer sind leidenschaftliche Heimwerker
Deutsche unübertroffen bei den Ausgaben für Heimwerkerbedarf. München, 13. April 2012: Bauen, Streichen, Dekorieren – auch 2011 haben die Europäer ihr Zuhause unermüdlich verschönert. Laut Europa Konsumbarometer 2012, einer Studie der Commerz Finanz GmbH (www.europa-konsumbarometer.com), steigt das Marktvolumen in sieben von acht befragten Ländern. „Infolge der unsicheren Wirtschaftslage wird vermehrt gespart. Der Baumarktsektor ist hiervon im Vergleich zu anderen Branchen jedoch weniger betroffen“, erklärt Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement der Commerz Finanz GmbH. „Den europäischen Verbrauchern ist es nach wie vor wichtig, ihr Zuhause zu modernisieren.“ Insbesondere in Osteuropa investierten die Konsumenten verstärkt in Heimwerkerbedarf. In der Tschechischen Republik stieg der Absatz sogar um 30,8 Prozent. Auch West- und Südeuropäer stellten ihr handwerkliches Geschick unter Beweis und besuchten regelmäßig den Baumarkt. In Deutschland erlebte das Marktvolumen ein Wachstum von 2,3 Prozent. Mit einem Umsatz von über 44 Milliarden Eurodominiert die Bundesrepublik den europäischen Baumarktsektor. Deutschland: das Land der Heimwerker Die ...
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