Therapietreue entscheidend für Asthma-Behandlung
Kombinationspräparat verhindert Fehldosierungen sup.- Neben der Vermeidung von Risikofaktoren ist für Asthma-Patienten die Therapietreue ein wichtiges Kriterium für einen möglichst beschwerdefreien Alltag. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten die ärztlichen Verordnungen zuverlässig umgesetzt werden. Das gilt vor allem für die regelmäßige Inhalation von Wirkstoffen, die entzündete und verengte Bronchien unter Kontrolle bringen sollen. Leider erleben die Lungenfachärzte immer wieder, dass Patienten bei der Handhabung der Inhalationsgeräte sowie bei den Einnahme-Intervallen von den Verordnungen abweichen. Nicht selten spielen dabei auch die Funktionsweise und die Anwenderfreundlichkeit der Geräte eine entscheidende Rolle – besonders bei Kombinationspräparaten, die dem Patienten zur Aufnahme mehrerer Wirkstoffe in einer speziellen Dosierung verordnet werden. Hier kann mittlerweile die Therapietreue bei einer Hochdosis-Therapie mit einem intensivierten antientzündlichen Wirkstoffanteil wesentlich erleichtert werden: Eine Fixkombination in nur einem Inhalator (Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6) verhindert sowohl als Dosieraerosol als auch in der Ausführung als Trockenpulverinhalator Fehldosierungen. Supress Redaktion Andreas Uebbing ...

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Neue Forschungsergebnisse zur Asthma-Therapie
Testosteron erweist sich als Schutzmechanismus sup.- Das Asthma-Risiko ist für Frauen im Erwachsenenalter etwa doppelt so hoch wie für gleichaltrige Männer. Im Laborversuch mit Mäusen konnte ein amerikanisches Forscherteam jetzt den Einfluss der Geschlechtshormone auf diesen Unterschied bestätigen. Für Überraschung sorgte ein weiteres Studienergebnis: Nicht weibliche Hormone wie Östrogen forcieren das Asthma-Risiko, sondern das männliche Sexualhormon Testosteron erwies sich als eine Art Schutzmechanismus, der die Produktion von Entzündungsbotenstoffen drosselt. Da Testosteron zur Gruppe von Kortikosteroiden (Steroidhormone) gehört, könnte diese Beobachtung möglicherweise wertvolle Erkenntnisse für zukünftigen Asthma-Therapien liefern. Schon heute spielen anti-entzündliche Wirkstoffe wie z. B. Glucokortikoide mit fortschreitendem Krankheitsverlauf eine wichtige Rolle bei der Linderung der Symptome. Kombinationspräparate zur Hochdosistherapie wie z. B. die Inhalatoren Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6 enthalten diese Wirkstoffe in einer extrafeinen Formulierung, so dass auch die kleinen Atemwege erreicht werden. Supress Redaktion Andreas Uebbing Kontakt Supress Andreas Uebbing Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf 0211/555548 redaktion@supress-redaktion.de ...

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Bedarfs- und Langzeitbehandlung bei Asthma
Vom Notfall-Spray bis zur Hochdosis-Therapie Foto: Fotolia / auremar (No. 6037) sup.- „Weitestgehende Beschwerdefreiheit und möglichst uneingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit“, so definiert der „Lungeninformationsdienst“ des Helmholtz Zentrum in München die wünschenswerten Resultate einer Asthma-Therapie. Für viele Betroffene, die oft schon seit Jahren unter der chronisch-entzündlichen Atemwegserkrankung leiden, führt der Weg zu diesen Therapiezielen nur über eine sorgfältig eingestellte Dauer-Behandlung mit Medikamenten. Dabei wird unterschieden zwischen so genannten Bedarfsmedikamenten (Reliever), die der kurzfristigen Linderung akuter Asthma-Symptome dienen, und den Controllern, die als Langzeitmedikamente die Entzündung bzw. die Entzündungsbereitschaft der Bronchien abschwächen. Bei den Relievern, die der Patient auch als Notfall-Spray stets parat haben sollte, handelt es sich meist um Beta-2-Sympathomimetika, die auf verkrampfte Muskeln um die Bronchien entspannend wirken und auf diese Weise die Atemwege erweitern. Ziel jeder Asthma-Behandlung ist es natürlich, dass solche Notfall-Einsätze so selten wie möglich erforderlich sind. Deshalb werden bei den Wirkstoffen für die Dauermedikation anti-entzündliche Kortikosteroide eingesetzt, ...
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Asthma-Behandlung erfordert Therapietreue
Der Patient entscheidet über seine Lebensqualität Foto: Fotolia / RFBSIP (No. 6025) sup.- Compliance, also Therapietreue, ist bei der Behandlung von Asthma ein maßgebliches Kriterium. Bei dieser chronischen Erkrankung, die auf eine Überempfindlichkeit der Atemwege gegenüber äußeren Reizen zurückzuführen ist, kommt es für einen dauerhaften Therapieerfolg vor allem auf das Verhalten des Patienten an. Er sollte über seine Krankheit gut informiert sein, Risikofaktoren meiden und vor allem durch die zuverlässige Umsetzung der ärztlichen Verordnungen an der Therapie mitwirken. Denn Asthma ist zwar bis heute nicht heilbar, aber bei konsequenter Compliance können fast alle Patienten das Therapie-Ziel eines weitestgehend beschwerdefreien Alltags erreichen. Die Notwendigkeit der Therapietreue bezieht sich vor allem auf die regelmäßige und korrekte Inhalation von Wirkstoffen, mit denen die Beschwerden wegen der entzündeten und verengten Bronchien unter Kontrolle gebracht werden sollen. Leider erleben die Lungenfachärzte immer wieder eine große Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis. Sowohl bei der Handhabung der ...
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Pollenflug verursacht saisonales Asthma
Blütezeiten sind für Betroffene wichtige Information Grafik: Supress (No. 6015) sup.- Blütenpollen bereiten dem Immunsystem der meisten Menschen keine großen Probleme. Anders verhält es sich, wenn eine Allergie gegenüber bestimmten Pflanzen vorliegt. Dann wehrt sich der Körper unter teilweise heftigen Symptomen, obwohl es um eigentlich harmlose Substanzen geht. Nicht nur Augen und Nasenschleimhäute können auf diese saisonalen Allergene reagieren, sondern auch die Schleimhäute in den Bronchien. Aus diesem Grund zählen beispielsweise die Pollen von Gräsern und Roggen bzw. von Hasel, Erle oder Birke auch zu den Auslösern von allergischem Asthma. Belastungen der Lunge wie körperliche Anstrengung oder Rauchen können die Empfindlichkeit der Bronchialschleimhäute in diesen Phasen noch zusätzlich verstärken. Für saisonale Asthmatiker ist deshalb der regelmäßige Blick auf den Pollenflug-Kalender eine wichtige Hilfe. Hier sind die Zeiträume mit starken, mäßigen und sporadischen Belastungen durch Allergene übersichtlich für die einzelnen Pflanzenarten dargestellt. Insbesondere in der jeweiligen Hauptblütezeit sowie während der Vor- ...
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Pollensensibel oder Asthma?
Oft erst spät korrekte Diagnose Foto: Fotolia / Eva (No. 5999) sup.- Für Allergiker bricht im Frühling wieder eine schwierige Zeit an. Über mehrere Wochen und manchmal sogar Monate schränkt der Pollenflug der Pflanzenblüten die Lebensqualität vieler Menschen erheblich ein. Experten weisen zudem darauf hin, dass der Klimawandel allmählich zu einer Verlängerung der Pollensaison führt und dass sich das allergene Potenzial der Pollen durch Schadstoffbelastung verstärkt. Die Risiken für Allergiker bestehen allerdings nicht nur in den vorübergehenden Beschwerden während der Hochsaison der Blütenpollen. Nach Angaben des Helmholtz Zentrums in München werden in bis zu 80 Prozent der Asthma-Erkrankungen bei Erwachsenen Allergien als Auslöser ermittelt. Allerdings vergeht bis zu dieser eindeutigen Diagnose oft viel Zeit, weil die asthma-typische Entzündungssymptomatik von den Betroffenen gar nicht als solche erkannt wird. Asthma-Symptome wie z. B. Husten, Atemnot oder Kurzatmigkeit werden dann lange als unvermeidliche Begleiterscheinungen einer Allergie hingenommen, ohne dass deswegen ein Arzt konsultiert ...
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Mangelhafte Symptomkontrolle bei Asthmatikern
Innovative Medikamente kommen zu kurz Foto: Fotolia / ladysuzi (No. 5942) sup.- Zu schön, um wahr zu sein: „Dank moderner Medikamente lässt sich Asthma heute bei den meisten Patienten so gut kontrollieren, dass Beschwerden nur gelegentlich auftreten, der Alltag gut bewältigt werden kann und lebensbedrohliche Anfälle ausbleiben“, so lautet die Überzeugung des Helmholtz Zentrum München auf seinem Onlineportal www.allergieinformationsdienst.de Diese Aussage ist zwar theoretisch absolut korrekt, trifft in der Praxis aber viel zu selten zu. Asthma-Patienten, die unter einer erheblichen Einschränkung ihrer Lebensqualität leiden und wegen akuten Anfällen häufig zu ihrem Notfall-Spray greifen müssen, sind in der Realität nicht die Ausnahme, sondern eher schon die Regel. Nach Informationen des „Weißbuch Lunge“, das über Lungenerkrankungen in Deutschland berichtet, wird derzeit bei über 70 Prozent der Patienten mit schwerem Asthma trotz medikamentöser Dauertherapie keineswegs eine angemessene Symptomkontrolle erreicht. Ein wesentlicher Grund für diese unbefriedigende Situation ist neben mangelnder Therapietreue auch das zurückhaltende ...
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Asthmatiker brauchen Schutz vor Infektionen
Impfungen gegen Influenza und Pneumokokken sup.- Asthma-Patienten haben ein deutlich größeres Infektionsrisiko. Laut einer dänischen Studie unter Leitung von Dr. J. Helby (Kopenhagen) ist die Gefahr für Infekte der Atemwege um 44 Prozent erhöht und für Pneumonien (Lungenentzündung) sogar um 99 Prozent, jeweils im Vergleich zur Normalbevölkerung. Asthmatiker sollten sich deshalb gegen Influenza und Pneumokokken impfen lassen. Außerdem ist eine angemessene Dauermedikation ihrer chronisch entzündeten Atemwege ein wichtiger Schutz vor Infekten. Bei einer unzureichenden Kontrolle der Asthma-Symptome sollte gegebenenfalls eine Umstellung auf Inhalatoren in Erwägung gezogen werden, die entzündungshemmende Wirkstoffe in einer höheren Dosis enthalten. „Seit Anfang 2016 gibt es Inhalatoren wie Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6, mit denen die gewünschte Intensivierung der anti-entzündlichen Behandlung erreicht wird bei gleichzeitig unverändertem Anteil an bronchienerweiternden Substanzen“, erläutert der Pneumologe Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover). Supress Redaktion Ilona Kruchen Kontakt Supress Ilona Kruchen Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf 0211/555548 redaktion@supress-redaktion.de http://www.supress-redaktion.de

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Lebensqualität von Asthmatikern könnte viel besser sein
Offenes Arzt-Patienten-Gespräch hilft weiter Foto: Fotolia / sepy (No. 5912) sup.- Leben mit Asthma bedeutet für viele Betroffene eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität, an die sie sich aber zwangsläufig gewöhnt haben und die sie für unvermeidbar halten. Symptome wie Husten, Atemnot sowie nächtliches Aufwachen gehören trotz Dauermedikation mit Asthma-Sprays zu ihrem Alltag. Nach Erfahrungen des Lungenfacharztes Dr. Justus de Zeeuw (Köln) haben sich Patienten oft über Jahre mit ihrer Situation arrangiert und abgefunden. Werden sie bei Routine-Terminen von ihrem Arzt befragt, wie es ihnen geht, sagen sie deshalb häufig, bei ihnen sei alles so weit in Ordnung. Erst durch genaues, beharrliches Nachfragen würde sich manchmal offenbaren, dass die chronisch-entzündliche Atemwegserkrankung keineswegs ausreichend mit Medikamenten eingestellt ist. Welcher Patient kennt auch schon die Kriterien der GINA-Leitlinien (Global Initiative for Asthma) für gut kontrolliertes Asthma? Sie umfassen unter anderem: ungestörte Nachtruhe ohne Beschwerden sowie keine nennenswerten Einschränkungen bei Alltags-Aktivitäten durch Symptome wie ...
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Asthmatiker haben hohes Infektionsrisiko
Gesundheitliche Bedrohung wird stark unterschätzt Foto: Fotolia / Zerbor (No. 5892) sup.- Das Risiko für Infektionen allgemein, insbesondere aber die Gefahr für Infekte der Atemwege sowie Pneumonien (Lungenentzündung) ist bei Asthma-Patienten deutlich höher als bei Menschen, die nicht unter dieser chronischen Entzündung der Bronchien leiden. Das zeigt eine dänische Studie unter Leitung von Dr. J. Helby (Kopenhagen), bei der die Daten einer bevölkerungsbasierten Untersuchung von über 105.000 Erwachsenen ausgewertet wurden. Die 6.750 Teilnehmer mit Asthma wiesen ein um 44 Prozent erhöhtes Risiko für Infektionen und eine um 99 Prozent höhere Gefahr für Pneumonien auf. Als Studienendpunkt wurden dabei nur Infektionen berücksichtigt, die mit einer stationären Behandlung im Krankenhaus verbunden waren. Diese enorme gesundheitliche Bedrohung von Asthma-Patienten durch infektiöse Begleiterkrankungen wird laut Aussagen von Dr. J. Juhn (Mayo-Klinik, Rochester), der die Studie in einem Editorial kommentiert hat, stark unterschätzt. Etwa sechs Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind Asthmatiker. Im Gegensatz zu ...
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Hochdosis-Therapie bei schwerem Asthma
Angst vor Kortison ist unbegründet sup.- Viele Patienten mit schwerem Asthma leiden wegen zu gering dosierter Inhalatoren unter einer völlig unzureichenden Kontrolle ihrer chronischen Atemwegserkrankung. Eine Hochdosis-Therapie mit entzündungshemmenden Kortikoiden (z. B. Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6) könnte ihre Situation entscheidend verbessern, wird in Deutschland wegen der immer noch weit verbreiteten Angst vor Kortison jedoch viel zu selten verordnet. Dabei sind die modernen synthetischen Kortison-Arzneien nicht mehr vergleichbar mit den Präparaten der ersten Generation, die beispielweise noch zu Wassereinlagerungen und damit einer Gewichtszunahme führen konnten. Hinzu kommt: Anders als Tabletten oder Spritzen wirken inhalierte Kortison-Substanzen nicht systemisch, also auf den gesamten Organismus, sondern nur lokal begrenzt auf die entzündeten Bronchien. Im europäischen Ausland ist die Scheu der Bevölkerung vor Kortison-Produkten wesentlich geringer ausgeprägt. Während in Deutschland nur 15 Prozent der Asthmatiker eine Hochdosis-Therapie erhalten, sind es beispielsweise in Frankreich 50 Prozent der Patienten und in Spanien sowie England jeweils ...

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Asthmatiker fürchten viele Risiken
Zeitgemäße Therapie gegen akute Anfälle Grafik: Supress (No. 5872) sup.- Asthma-Patienten fürchten sich am meisten vor einem akuten Atemnot-Anfall mit Erstickungsangst, der in der Tat lebensbedrohlich werden kann. Bei nicht ausreichender Dauermedikation sind die Risikofaktoren, die Asthmatiker in solch eine Situation bringen können, zahlreich. Laut Auskunft des Helmholtz Zentrum München auf seinem Infoportal www.allergieinformationsdienst.de leiden die meisten Erwachsenen mit dieser chronischen Atemwegserkrankung unter einer Mischform aus allergischem und nicht-allergischem Asthma. Zu den Auslösern, die einen Asthma-Anfall bewirken können, zählen deshalb oftmals sowohl allergische Faktoren wie Pollen (z. B. Birke, Gräser), Hausstaubmilben, Tierhaare bzw. -schuppen oder Schimmelpilzsporen als auch nicht-allergische Reize wie Tabakrauch, ätherische Öle, Farben und Lacke, Autoabgase oder kalte Luft. Obgleich die meisten dieser Auslöser sich kaum gänzlich vermeiden lassen, gibt es zumindest in der Theorie eine sehr gute Nachricht für Asthmatiker: „Dank moderner Medikamente lässt sich die Erkrankung heute bei den meisten Patienten so gut kontrollieren, dass Beschwerden ...
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Asthmatikern könnte es viel besser gehen
Viele Patienten halten Symptome für unvermeidlich Foto: Fotolia / UBER IMAGES (No. 5855) sup.- Wenn Asthma-Patienten von ihrem Arzt gefragt werden, wie es ihnen geht, sagen die meisten, bei ihnen sei alles in Ordnung. Diese Erfahrung macht der Lungenfacharzt Dr. Justus de Zeeuw (Köln) nahezu täglich in seiner Praxis. Wenn der Arzt jedoch genauer nachfragt, zeigt sich häufig, dass der Alltag des Patienten durch Symptome wie Kurzatmigkeit, Husten und nächtliches Aufwachen belastet ist. Die Atemwegserkrankung ist also keineswegs ausreichend mit Medikamenten eingestellt und kann dementsprechend auch nicht als kontrolliert bezeichnet werden. Um das tatsächliche Befinden von Asthma-Patienten beurteilen zu können, empfiehlt Dr. de Zeeuw Ärzten, folgende drei Fragen zu stellen: 1. Hatten Sie im vergangenen Monat Schlafprobleme aufgrund Ihrer Asthmasymptome, einschließlich Husten? 2. Hatten Sie tagsüber Ihre typischen Asthma-Symptome wie Husten, pfeifende Atmung, Engegefühl in der Brust oder Atemnot? 3. Hat Ihr Asthma Sie bei Ihren Alltagsaktivitäten (Hausarbeit, Beruf, etc.) ...
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Allergisches Asthma intensiver behandeln
Hohe Pollenbelastung erfordert angepasste Therapie sup.- Menschen, die unter allergisch bedingtem Asthma leiden, brauchen in Monaten mit hoher Pollenbelastung eine entsprechend angepasste Therapie. Ihre Standard-Medikamente, Inhalatoren mit entzündungshemmenden und bronchienerweiternden Substanzen, genügen dann meist nicht mehr, um Asthma-Anfälle zu verhindern. Ärzte bestätigen die Vorteile einer Intensivierung der Therapie durch eine Erhöhung der anti-entzündlichen Dosis: „Die neue extrafeine Hochdosis-Fixkombination Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6 ist eine gute Option, um in solchen Fällen die anti-entzündliche Komponente „hochzudrehen“, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, bestätigt Dr. Fritz-Berthold Bergmann (Leverkusen). Asthma-Patienten, deren Lebensqualität in der Pollensaison stark eingeschränkt ist, sollten ihren Arzt auf diese neue Behandlungsmöglichkeit ansprechen. Supress Redaktion Ilona Kruchen Kontakt Supress Ilona Kruchen Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf 0211/555548 redaktion@supress-redaktion.de http://www.supress-redaktion.de

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Unzureichende Behandlung begünstigt Asthma-Anfälle
Intensivierte Therapie wird zu selten verordnet Foto: Fotolia / WavebreakmediaMicro (No. 5817) sup.- Rund 330 Mio. Menschen leiden weltweit laut dem Global Asthma Report unter Asthma bronchiale. Diese chronische Atemwegserkrankung gehört damit zu den häufigsten Krankheiten überhaupt. In Deutschland beträgt nach Zahlen des Robert Koch-Instituts die Lebenszeitprävalenz, also der Anteil derjenigen, bei denen schon einmal im Leben Asthma diagnostiziert wurde, bei Frauen 10,1 Prozent und bei Männern 8,3 Prozent. Bei vielen Kindern und Erwachsenen mit Asthma liegt eine Mischform aus allergischem und nicht-allergischem Asthma vor. Das bedeutet, sowohl Allergene wie Pflanzenpollen, der Kot von Hausstaubmilben oder Tierhaare als auch unspezifische Reize wie körperliche Anstrengung, kalte Luft, Zigarettenrauch oder Infekte können eine Symptomverschlechterung oder sogar einen Asthma-Anfall auslösen. Theoretisch gilt: „Dank moderner Medikamente lässt sich die Erkrankung heute bei den meisten Patienten so gut kontrollieren, dass Beschwerden nur gelegentlich auftreten, der Alltag gut bewältigt werden kann und lebensbedrohliche Anfälle ausbleiben“, erläutert ...
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