Diskriminierung: Verweigerung von Nachteilsausgleichen verhindert erfolgreiche Bildungsabschlüsse
Der BVL (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.) macht auf einen gravierenden Missstand im Umgang mit Nachteilsausgleichen aufmerksam, der dazu führt, dass Deutschland einen Fachkräftemangel beklagt. Logo Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. In vielen Schulen und Hochschulen finden in den Sommermonaten die Abschlussprüfungen statt. Für Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie bedeutet das, von der Willkür der Klassenkonferenzen und Prüfungskommissionen abhängig zu sein. Liegt die medizinische Diagnose einer Lese-Rechtschreibstörung und/oder Rechenstörung vor, besteht ein Rechtsanspruch auf einen individuellen Nachteilsausgleich. Der Nachteilsausgleich muss dabei so gestaltet werden, dass die vorliegende Beeinträchtigung bestmöglich kompensiert wird. So sieht es auch die Rechtsprechung. „Leider erleben wir in der Praxis ein komplett unterschiedliches Bild. Vielen Schüler*innen, Auszubildenden und Studierenden wird entweder kein Nachteilsausgleich oder ein nicht wirksamer Nachteilsausgleich gewährt. Die Folge davon ist, dass sie im schlimmsten Fall ohne Abschluss dastehen“, beklagt Tanja Scherle, Bundesvorsitzende des BVL. Legasthenie und Dyskalkulie stellen keine Beeinträchtigung der intellektuellen Fähigkeiten ...
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Emotionale Belastungen durch Legasthenie. Neuer Kurzfilm „I Wonder“ plädiert für mehr Akzeptanz und Offenheit
Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. hat das Filmprojekt „I Wonder“ unterstützt, um Menschen mit Legasthenie Mut zu machen, offen damit umzugehen. Sehr einfühlsam zeigt der Kurzfilm, wie schwer das Leben mit einer Legasthenie sein kan Logo Bundesverband Legasthenie & Dyskalkulie e.V. Menschen mit einer Legasthenie fühlen sich bis heute noch immer ausgegrenzt und missverstanden. Sie werden auf ihre Schwächen reduziert und können ihre Begabungen nur selten ausleben. Der Kurzfilm „I Wonder“, für den Olivia Nigl, Studentin der Hochschule Mainz, das Drehbuch geschrieben und Regie geführt hat, greift dieses Problem sehr eindrucksvoll auf. Olivia Nigl hat selber eine Legasthenie und konnte sich so besonders gut in die emotionale Welt von Menschen mit einer Legasthenie einfühlen. Vielen Menschen mit einer Legasthenie fällt es schwer, sich offen zu ihren Problemen im Lesen und/oder Rechtschreiben zu bekennen. Die vielen Niederlagen und Diskriminierungen in der Schulzeit, aber auch in der Ausbildung, im Studium oder ...
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Aufklärung zu Legasthenie und Dyskalkulie auf der Bildungsmesse didacta
Der BVL (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.) informiert vom 19. – 23. Februar 2019 auf der didacta in Köln über die Ursachen der Lernstörungen Legasthenie und Dyskalkulie sowie die Möglichkeiten der binnendifferenzierten Förderung. Logo Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL) Der BVL (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie) ist auf der Bildungsmesse didacta vom 19. – 23. Februar 2019 in Bonn mit einem Informationsstand und zwei Vorträgen vertreten. Die didacta stellt für den BVL ein wichtiges Forum dar, um über die Themen Legasthenie und Dyskalkulie aufzuklären. Insbesondere Lehrerinnen und Lehrer stehen täglich vor der großen Herausforderung zu erkennen, welche Ursachen Lernstörungen bei Schülerinnen und Schülern haben. Der BVL bietet daher am 21.02.2019 in der Zeit von 15:00 – 15:45 Uhr einen Vortrag zum Thema: „Ursachen von Lernstörungen: Aktuelle wissenschaftliche Befunde“, an. Referentin ist PD Dr. Kristina Moll. Sie arbeitet als Psychologin in der Forschungsabteilung der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, ...
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Chancengleichheit bei Legasthenie durch Digitalisierung ist gescheitert
Der BVL (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V.) kritisiert, dass das Kompetenzgerangel zwischen Bund und Ländern zur Digitalisierung auf dem Rücken der Schüler ausgetragen wird. Logo Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL) „Die Digitalisierung ist ein sehr wichtiger Baustein in unseren Schulen, um Schüler*innen mit einer Legasthenie eine barrierefreie Aufnahme und Abgabe von Wissen zu ermöglichen“, sagt Tanja Scherle, Bundesvorsitzende des BVL. 5 bis 6 Prozent aller Menschen leiden trotz guter Begabung und regelmäßigem Schulbesuch an einer Lese-/Rechtschreibstörung, die auch als Legasthenie bezeichnet wird. Sie haben oftmals bis ins Erwachsenenalter massive Probleme, sinnentnehmend und flüssig zu lesen und auch das Verschriftlichen von Texten bereitet ihnen Schwierigkeiten. Sie scheitern damit häufig in allen Schulfächern, die grundlegende Fertigkeiten des Lesens und Schreibens voraussetzen. Die gesamte schulische und berufliche Ausbildung kann dadurch beeinträchtigt und zu einer starken seelischen Belastung werden. Das Zeitalter der Digitalisierung ist eine große Chance für Schüler*innen mit einer Legasthenie, ...
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Professionelle Lerntherapie bei Legasthenie und LRS ist wirksam
Symptomorientierte Hilfe bei Lernschwierigkeiten Lese-Rechtschreibförderung im PFI Lernen Viele Fehler beim Lesen und Schreiben sind wesentliche Symptome der Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) oder Legasthenie. Zu den weiteren Anzeichen einer LRS gehören komorbide Störungen wie Vermeidungsverhalten, Lernunlust, Ängste und Konzentrationsprobleme. Überforderung hat massive Auswirkungen auf die psychische Entwicklung. Schüler/innen und erwachsene Legastheniker benötigen professionelle Nachhilfe oder Lerntherapie. Wenn die Psyche leidet Wichtig ist es an dieser Stelle hervorzuheben, dass von LRS oder Legeasthenie Betroffene Fehler nicht aus „Dummheit“ oder „Faulheit“ machen. Erwachsene Legastheniker schämen sich oft für ihre schlechte Rechtschreibung. Förderung der Rechtschreibung betrifft auch die psychische Entwicklung, die Lernlust und das Selbstvertrauen. Lesen und Schreiben lernen mit Legasthenie Kinder mit einer LRS oder Legasthenie haben es schwer, die Rechtschreibung zu lernen. Sie haben eine andere Wahrnehmung der Worte und es fällt ihnen nicht leicht, in Übungsmaterialien das Wesentliche zu erkennen. Sie merken sich Regeln schlechter und es fällt ihnen schwerer, diese automatisiert ...
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Keine Lehrer, keine Förderung, keine Bildungsperspektiven
Die Deutsche Kinderhilfe fordert gemeinsam mit dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) einen Richtungswechsel in der Bildungspolitik. Förderung und Nachteilsausgleiche müssen trotz des dramatischen Lehrermangels ermöglicht werden. Logo Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL) Zum 3. Mal wird am 30.09.2018 der Tag der Legasthenie und Dyskalkulie ausgerufen, um deutlich zu machen, dass für Kinder mit einer Legasthenie und Dyskalkulie in der Bildung noch viel getan werden muss. Die Situation für die betroffenen Kinder verschärft sich immer mehr, da nach Einschätzung des Deutschen Lehrerverbandes 40.000 Lehrkräfte fehlen. 30.000 Stellen wurden mit Quereinsteigern besetzt und 10.000 Lehrerstellen seien unbesetzt. Insbesondere den Grundschulen fehlen die Lehrkräfte. „Quereinsteiger sind nicht die Lösung in unserem Bildungssystem, da insbesondere in der Grundschule die Fertigkeiten des Lesens, Schreibens und Rechnens vermittelt werden. Dafür bedarf es einer hohen pädagogischen Qualifikation, um den Kindern eine gute Startchance zu geben“, sagt Christine Sczygiel, Bundesvorsitzende des BVL. Schon heute scheitern viele ...
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Fachtagung am 8. und 9. Juni in Berlin – Kinder mit Schulischen Entwicklungsstörungen verstehen und unterstützen
Wissenschaftler erklären Forschungsergebnisse zu Ursachen, Bedingungen und Behandlungsformen und wollen mit Politikern ins Gespräch kommen Ketzin I Berlin, 16. April 2018. Kinder mit schulischen Lernstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie tragen ein hohes Risiko in der Schule zu versagen. Ihre gesamte Bildungs-, Gesundheits- und Persönlichkeitsentwicklung ist gefährdet. Wissenschaftler aus dem In- und Ausland reflektieren die Situation der betroffenen Kinder im Rahmen einer Fachtagung am 8. und 9. Juni 2018. Prof. Michael von Aster, Chefarzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie lädt gemeinsam mit dem Fachverband für integrative Lerntherapie e. V. (FiL) zur Tagung ein. Veranstaltungsort ist der Hörsaal der DRK Kliniken Berlin I Westend. Wie vollzieht sich nach heutigem Wissensstand Lernen und Entwicklung? Weshalb bereitet manchen Kindern das Lesen-, Schreiben- oder Rechnenlernen so große Schwierigkeiten, während andere es scheinbar wie von selbst lernen? Wie können Probleme frühzeitig erkannt, wie behandelt und wie kann ihnen vorgebeugt werden? Welche bildungs- und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen brauchen wir? ...
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Kinder stehen ebenso unter Leistungsdruck wie Erwachsene
Die lernbar in Wiesbaden unterstützt Kinder und Jugendliche bei persönlichen und schulischen Herausforderungen – ein Jahr mit neuer Leitung – Neueröffnung in Frankfurt Christine J. Bauer (l.) und Katja Maaß (r.) gehören zu den führenden Coaches in der DACH Region Wiesbaden / Frankfurt, den 16. März 2018. Vor einem Jahr haben die beiden Kinder- und Jugend-Coaches Christine J. Bauer und Katja Maaß die lernbar in Wiesbaden übernommen. Die lernbar unterstützt seit mehr als 15 Jahren Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern bei schulischen Problemen und persönlichen Herausforderungen bis hin zu Themen wie Legasthenie, Dyskalkulie, Überforderung, Mobbing oder Hochbegabung. Rund 20 Kinder kommen wöchentlich in die lernbar, die sich als Anlaufstelle für Eltern im Rhein-Main-Gebiet etabliert hat. Seit Herbst gibt es nun auch eine lernbar in Frankfurt. „Der Bedarf ist riesig. Viele Kinder stehen unter dem gleichen Leistungsdruck wie Erwachsene. Emotionale und schulische Probleme sind oft die Folge“, erklären Christine J. ...
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Wie diagnostiziert und behandelt man eine Dyskalkulie?
Der BVL (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie) begrüßt, dass die S3-Leitlinie endlich wissenschaftlich fundierte, einheitliche Standards in der Diagnostik und Behandlung der Rechenstörung (Dyskalkulie) schafft. Logo Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. „Seit Jahrzehnten warten Menschen mit einer Dyskalkulie vergeblich darauf, dass die Dyskalkulie genauso wie die Legasthenie in der Schule, Ausbildung und im Studium anerkannt wird. Jetzt ist eine wichtige Grundlage für die Anerkennung entstanden“, sagt Christine Sczygiel, Bundesvorsitzende des BVL. 3 bis 6 Prozent aller Menschen leiden trotz guter Begabung und regelmäßigem Schulbesuch an einer Rechenstörung, die auch Dyskalkulie genannt wird. Die Betroffenen verstehen die Bedeutung von Zahlen nicht und Mengen werden falsch erfasst. Rechenoperationen wie Addition und Division misslingen trotz intensiven Übens. Sie scheitern im Mathematikunterricht, können Anforderungen im Beruf und Alltag nicht immer erfüllen und entwickeln nicht selten als Folge massive Ängste und Depressionen. Bisher wird die Dyskalkulie selten diagnostiziert, die Betroffenen bekommen kaum Hilfen. Erstmals wurde nun ...
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Warum Lesen manchen Kindern so schwer fällt
Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) sieht seine Forderungen zu mehr Bildungsgerechtigkeit durch die IGLU-Studie bestärkt. Logo Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. (BVL) Auch in diesem Jahr werden viele Kinder Bücher unterm Weihnachtsbaum finden, die sie selber nie lesen werden. Eltern wissen, wie wichtig das Lesen für ihre Kinder ist und versuchen, das Interesse am Lesen durch Buchgeschenke zu fördern. Doch von einigen Kindern werden diese Bücher nie gelesen; nicht, weil ihnen das Interesse am Inhalt fehlt, sondern weil das Lesen so mühsam ist, dass sie keinen Spaß am Lesen entwickeln. Die Ergebnisse der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) 2016 zeigen, dass man in Deutschland deutlich mehr tun muss, um den Kindern die wichtige Kulturtechnik des Lesens beizubringen. Viele OECD-Staaten haben Deutschland überholt und es ist ihnen gelungen, die Leseleistungen im Grundschulbereich zu verbessern. „Mir wurde erst bei den Mathematikhausaufgaben klar, dass meine Tochter noch gar nicht sinnentnehmend lesen kann. Sie ...
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Erster LRS-Kongress, der im Internet stattfindet
Der LRS-Kongress greift viele Themen rund um die Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie) und die Rechenschwäche (Dyskalkulie) auf Foto: Sabine Hergemöller Im Bereich der Lernschwächen gibt es noch zu viel Unwissen und Unsicherheiten Aus diesem Grund wird es Vorträge, Interviews und Workshops geben, in denen über die Ursachen aufgeklärt wird und Hilfen aufgezeigt werden. Weitere wichtige Themen sind die Konzentration, Ängste und Stress und ihre Auswirkungen auf das Lernen, Hochbegabung und Lernschwächen, der IQ und wie funktioniert das Lernen überhaupt, der Teufelskreis Lernstörungen, Vererbung und Spiegelneuronen. In den Interviews werden Methoden vorgestellt, die bei Ängsten und Lernblockaden helfen können, wie zum Beispiel Wingwave und Hypnose. Betroffene erzählen von ihren Leidenswegen und wie sie es trotzdem geschafft haben. Es sollen alle angesprochen werden, die mit Betroffenen zu tun haben Die Veranstalterin des Kongresses, Sabine Omarow, möchte viele Menschen ansprechen und ermuntern, dabei zu sein. Vor allem möchte sie Lehrer/innen, Therapeuten/innen, Erzieher/innen und alle, die ...
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Nicht erkannt – nicht gefördert – kein Schulabschluss!
Die Deutsche Kinderhilfe weist gemeinsam mit dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) auf einen Missstand in unserem Schulsystem hin, der Kinder mit einer Legasthenie und Dyskalkulie in ihren Bildungschancen deutlich einschränkt. Logo BVL (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V.) Zum zweiten Mal wird am 30.09.2017 der Tag der Legasthenie und Dyskalkulie ausgerufen, um deutlich zu machen, dass für die betroffenen Kinder in der Bildung noch viel getan werden muss. Die gemeinsame Kampagne der Deutschen Kinderhilfe und des BVL „Bessere Bildungschancen für Kinder mit Legasthenie und/oder Dyskalkulie!“ soll helfen, die Chancen in unserem Bildungssystem zu verbessern, damit Kinder schulisch unterstützt und nicht „aussortiert“ werden. Nach der aktuellen Caritas-Studie haben 5,9 % der Schulabgänger keinen Schulabschluss. Viele Kinder mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie erreichen zwar einen Abschluss, aber in den meisten Fällen liegt dieser deutlich unter ihrem Begabungsniveau. „In der neuen Legislaturperiode müssen dringend mehr Anstrengungen in der Bildungs- und Schulpolitik unternommen ...
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Sitzenbleiben ist bei einer Legasthenie oder Dyskalkulie keine Lösung
Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) empfiehlt Eltern und Pädagogen, Kinder mit einer Legasthenie und Dyskalkulie nicht zusätzlich durch ein Sitzenbleiben seelisch zu belasten. Logo Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. (BVL) Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. (BVL) erhält aktuell viele Anfragen von Eltern, die sich Rat holen, weil ihre Kinder wegen einer Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung) oder Dyskalkulie (Rechenstörung) sitzen bleiben. Die betroffenen Kinder haben meist keine individuelle Förderung und keinen Nachteilsausgleich wegen ihrer Beeinträchtigung erhalten und die Schule scheint mit der Situation überfordert zu sein. „Die Mathematiklehrerin meiner Tochter teilte mir mit, dass Nadine sich nicht am Unterricht beteiligt und auch bei den Klassenarbeiten versagt. Trotz der zusätzlichen Arbeitsblätter zeige sie keine Fortschritte und solle deshalb die Klasse wiederholen“, beklagt Nadines Mutter. Die Lehrerin habe ihr gesagt, sie kenne sich mit Dyskalkulie nicht aus und wüsste auch nicht, wie man Nadine, die in die 3. Klasse kommen würde, ...
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19. BVL-Kongress Legasthenie und Dyskalkulie: Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Pädagogik, Psychologie und Medizin kann erfolgreich gelingen
Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) hat mit seinem 19. BVL-Kongress in Würzburg gezeigt, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Entwicklung diagnostischer und therapeutischer Verfahren bei Legasthenie oder Dyskalkulie ist. Logo Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. (BVL) Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. hat in Kooperation mit der Universität Würzburg vom 17. – 19. März 2017 seinen 19. Bundeskongress Legasthenie und Dyskalkulie durchgeführt. Über 800 Teilnehmer/innen sind der Einladung gefolgt und haben Informationen zu den Themen „Erkennen, Fördern und Fordern“ mitgenommen. „Der Kongress hat eindrucksvoll gezeigt, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit der Pädagogik, Psychologie und Medizin erfolgreich gelingen kann, um wirksame und zuverlässige diagnostische und therapeutische Verfahren bei der Lese- und/oder Rechtschreibstörung sowie der Rechenstörung zu entwickeln“, sagt Prof. Gerd Schulte-Körne, wissenschaftlicher Leiter des Kongresses. „Mit der Veröffentlichung der S3-Leitlinien zur Diagnostik und Förderung bei der Lese-und/oder Rechtschreibstörung und der Rechenstörung sind neue Maßstäbe für eine zielgerichtete und nachhaltige Diagnostik und ...
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Kinder mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie dürfen in der Schule nicht „aussortiert“ werden!
Die Deutsche Kinderhilfe hat gemeinsam mit dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) zu einer Pressekonferenz eingeladen, um eine Bildungskampagne zur Verbesserung der schulischen Rahmenbedingungen für Kinder mit einer Legasthenie und Dyska Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. Zum 1. Mal wird am 30.9.2016 der Tag der Legasthenie und Dyskalkulie ausgerufen, um deutlich zu machen, dass für die betroffenen Kinder in der Bildung noch viel getan werden muss. Die gemeinsame Kampagne der Deutschen Kinderhilfe und des BVL „Bessere Bildungschancen für Kinder mit Legasthenie und/oder Dyskalkulie!“ soll helfen, die Chancen in unserem Bildungssystem zu verbessern, damit Kinder schulisch unterstützt und nicht „aussortiert“ werden. Die Podiumsteilnehmenden der Pressekonferenz beleuchteten die aktuellen Problembereiche aus verschiedenen Blickwinkeln, d. h. von der Medizin, über Pädagogik, Politik bis hin zu eigener Betroffenheit. Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe, sieht aufgrund von fehlenden schulischen Rahmenbedingungen und mangelhafter Umsetzung des Rechts auf inklusive Bildung die Bildungschancen von Kindern mit ...
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