Betriebliche Altersversorgung: SIGNAL IDUNA bietet Informationsportal für Arbeitnehmer an
(Mynewsdesk) * Digitales Portal legt Grundlagen für die Mitarbeiterberatung in den Betrieben * Rechentool hilft, eine konkrete Vorstellung über Betriebsrente zu erhalten * Enorme Entlastung der Arbeitgeber bei Informationspflichten Die Arbeitgeber beklagen häufig den hohen Aufwand bei der Information ihrer Mitarbeiter über die Vorteile der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Laut SIGNAL IDUNA benötigen insbesondere kleine und mittlere Betriebe, die keine Personalabteilung oder anderes geschultes Personal für die Mitarbeiterinformation einbinden können, mehr Unterstützung. Daher baut der Versicherer seine digitale Informations- und Verwaltungsunterstützung für die Betriebe kontinuierlich aus. Jetzt bietet er zusätzlich ein bAV-Informationsportal für Mitarbeiter in den Betrieben an. Geringer Aufwand für Vermittler, echter Mehrwert für Arbeitgeber Das neue Infoportal entlastet Arbeitgeber bei der Mitarbeiterinformation erheblich. Die Arbeitnehmer werden motiviert, sich mit der bAV zu befassen. Das Infoportal, das in Zusammenarbeit mit dem Technologieanbieter xbAV entwickelt wurde, kann ohne großen Aufwand in die Intranet-Welt der Betriebe eingefügt werden – auch unter Beachtung ...
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Ausgleichszahlung statt Versorgungsausgleich als Werbungskosten absetzbar
Stuttgart/Berlin (DAV). Bei einer Scheidung wird ein Versorgungsausgleich durchgeführt. Dabei werden die jeweils erworbenen Rentenansprüche ausgeglichen. Wer seine betriebliche Altersversorgung nicht mindern lassen möchte, kann auch eine Zahlung leisten. Dabei wird vereinbart, dass diese Zahlung statt des Ausgleichs erfolgt. Die betrieblichen Rentenansprüche bleiben später gleich. Die Ausgleichszahlung dient der Sicherung des späteren Einkommens. Daher können Betroffene die Zahlung von der Steuer absetzen. Eingeordnet werden sie als Werbungskosten. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Finanzgerichts Baden-Württemberg. Der Bundesfinanzhof hat die Entscheidung indirekt bestätigt, da er die Beschwerde des Finanzamtes gegen Nichtzulassung der nächsten Instanz für unzulässig erklärt hat. Von der Steuer absetzbar: Ausgleichzahlung statt Versorgungsausgleich Durch eine Entgeltumwandlung erwarb der Arbeitnehmer Betriebsrentenanwartschaften. Als er sich 2009 scheiden ließ, vereinbarte er mit seiner früheren Frau eine Ausgleichszahlung zum Ausschluss des Versorgungsausgleichs im Hinblick auf die betriebliche Altersversorgung. Die erste Rate zahlte er 2010. Bei seiner Steuererklärung machte der Mann den Betrag ...

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Betriebsrente ohne Garantie: für Arbeitnehmer akzeptabel, wenn die Voraussetzungen stimmen
(Mynewsdesk) * Die Beiträge dürfen nicht verloren gehen * Der Chef muss die Beiträge zahlen * Die Renditechancen müssen durch Anlageformen wie Aktien steigen Arbeitnehmer würden eine Betriebsrente ohne Garantien* akzeptieren, wenn die eingezahlten Beiträge nicht verloren gehen (27 Prozent), der Arbeitgeber die Beiträge einzahlt und nicht auf Lohn beziehungsweise Gehalt verzichtet werden muss (20 Prozent) oder wenn in Anlageformen wie Aktien investiert wird, um die Renditechancen zu erhöhen (7 Prozent). In der Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen würden immerhin 14 Prozent der Befragten ein gewisses Risiko in Kauf nehmen und auf eine Garantie verzichten, wenn durch entsprechende Anlageformen höhere Renditechancen möglich wären. Das geht aus einer repräsentativen Onlinebefragung im Auftrag der SIGNAL IDUNA hervor. Geringe Akzeptanz für Betriebsrenten ohne Garantien 30 Prozent der Umfrageteilnehmer würden generell keine Betriebsrente ohne Garantie akzeptieren. Bei den über 55-Jährigen erhöht sich die Ablehnung auf 39 Prozent. Bei den Befragten mit Realschulabschluss sind es ...
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Betriebsrenten: Aon Chefaktuar übernimmt Spitze der aba
Dr. Georg Thurnes zum Vorstandsvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Altersversorgung e.V. gewählt Dr. Georg Thurnes, Chefaktuar bei Aon (Bildquelle: Aon Hewitt GmbH) Dr. Georg Thurnes, Chefaktuar und Mitglied der Geschäftsleitung des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens Aon, wurde zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Altersversorgung e.V. (aba) gewählt. Thurnes gehört dem aba-Vorstand bereits seit 2008 an. Seit 2011 ist er einer der Stellvertreter des Vorsitzenden. Er folgt auf Heribert Karch, der sich nach acht Jahren im Amt auf seine Tätigkeit bei MetallRente konzentrieren wird. „Wir freuen uns“, so Fred Marchlewski, Geschäftsführer von Aon Hewitt, „dass Dr. Thurnes in dieser Schlüsselposition die betriebliche Altersversorgung in Deutschland maßgeblich mitgestalten wird.“ „Ich danke für das Vertrauen, das man mir mit der Wahl entgegenbringt“, erklärt Thurnes. „Zudem freue ich mich auf die verantwortungsvolle Aufgabe, die betriebliche Altersversorgung in Deutschland zu stärken. Sie steht derzeit vor großen Herausforderungen. Der aba kommt dabei eine herausragende Bedeutung zu. Es gilt, ...
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Betriebsrenten: Ohne persönliche Beratung geht es nicht
Aon Studie: Arbeitnehmer wünschen differenzierte Kommunikation Persönliche Beratung zur Betriebsrente ist auch bei jüngeren Arbeitnehmern der klare Favorit. Komplexe Themen wie die betriebliche Altersversorgung eignen sich kaum für die Kommunikation per Smartphone-App. Die persönliche Beratung steht dagegen ganz oben auf der Wunschliste. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens Aon, in der rund 1.000 Arbeitnehmer aus Großunternehmen mit mehr als 10.000 Beschäftigten befragt wurden. Unterschiede gibt es vor allem bei den Generationen. So äußerte rund jeder zweite Befragte zwischen 18 und 39 Jahren den Wunsch nach persönlicher Beratung. Auf dem zweiten Platz folgt die regelmäßige, schriftliche Information durch den Arbeitgeber, erst danach kommen digitale Kanäle wie Website und Smartphone-App. „Das Thema Altersvorsorge ist zu komplex, um es Mitarbeitern allein über digitale Kanäle nahezubringen. Vielmehr ist eine höchst differenzierte und individuelle Ansprache durch den Arbeitgeber gefragt. Denn das generell starke Informationsbedürfnis variiert mit der persönlichen Situation, ist ...
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Online-Umfrage: Die Zuschusspflicht bei Betriebsrenten kommmt ab 1. Januar 2019
(Mynewsdesk) * Nur 17 Prozent der Arbeitgeber kennen Vorgaben zur Zuschusspflicht * Jeder Vierte weiß, dass der verpflichtende Arbeitgeberzuschuss ab 1.1.2019 gilt * Weiterer Beratungsbedarf bei Arbeitgebern über Betriebsrentenstärkungsgesetz Ab dem 1. Januar 2019 wird die bislang freiwillige Beteiligung der Arbeitgeber an den Betriebsrenten ihrer Mitarbeiter zur Pflicht. Bei allen neu geschlossenen Entgeltumwandlungsvereinbarungen müssen Arbeitgeber einen Zuschuss von 15 Prozent als Ausgleich für eingesparte Sozialversicherungsbeiträge in den Vorsorgevertrag einzahlen. So steht esseit gut einem Jahr in dem durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) geänderten Betriebsrentengesetz. Doch lediglich 17 Prozent der befragten Arbeitgeber wissen, was in wenigen Tagen auf sie zukommt. Das geht aus einer repräsentativen Online-Umfrage unter Unternehmensentscheidern im Auftrag der SIGNAL IDUNA hervor. Jeder vierte Firmenchef meinte sogar, dass die Zuzahlungen weiterhin auf freiwilliger Basis erfolgen können. Nur gut jeder zweite Befragte beantwortete die Frage überhaupt. 43 Prozent machten keine Angaben oder gaben an, dass sie es nicht wissen. Weiterhin glaubten ...
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Online-Umfrage: lieber Betriebsrente als Zuschuss zum Handyvertrag
(Mynewsdesk) * Arbeitnehmer würden sich mehrheitlich für eine Betriebsrente statt für andere Arbeitergeber-Vergünstigungen entscheiden * Mitarbeiter-Information über neue Fördermöglichkeiten für Geringverdiener noch nicht bei allen angekommen Nach dem Willen von Arbeitnehmern sollte mehr Geld in die betriebliche Altersversorgung (bAV) fließen. Die Betriebsrente ist den Arbeitnehmern wichtiger als andere geldwerte Vergünstigungen des Arbeitgebers, wie zwei repräsentative Online-Umfragen im Auftrag der SIGNAL IDUNA ergeben hat. 55 Prozent der befragten Arbeitnehmer würden sich für eine Betriebsrente entscheiden, lediglich 28 Prozent lieber für einen Zuschuss zum Fahrgeld, zum Handyvertrag oder vergleichbare Leistungen. 17 Prozent konnten sich nicht entscheiden. Die Ergebnisse variieren in Abhängigkeit vom Einkommen und Alter. Bei einem persönlichen Monatseinkommen zwischen 2.500 und 3.500 Euro befürworten tendenziell mehr Befragte eine Betriebsrente (80 Prozent) als im Durchschnitt. Auch unter den 35- bis 44-Jährigen liegt der Zuspruch für eine Betriebsrente tendenziell etwas höher (61 Prozent) als im Gesamtdurchschnitt. Diese Ergebnisse beruhen auf zwei Online-Umfragen, die ...
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Gute Nachricht für Rentner und Arbeitnehmer mit Pensionskassenverträgen
Eine sehr positive Nachricht1 für alle Rentner und Arbeitnehmer mit einer betrieblichen Altersversorgung in Form der Pensionskasse: Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat mit Beschluss vom 27.6.2018 (1 BvR 100/15, 1 BvR 249/15)2 entschieden, dass Rentenzahlungen von Pensionskassen unter bestimmten Voraussetzungen nicht in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung beitragspflichtig sind. Helge von Hagen, bAV-Referent der 7x7finanz GmbH, erläutert die Auswirkungen des Beschlusses für Arbeitnehmer und Rentner.
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Skandalurteil LAG Hamm: Arbeitnehmer verzichtet auf Beratung – Arbeitgeber haftet!
Warum Personaler künftig die Beratung der Arbeitnehmer in der betrieblichen Altersversorgung überwachen und dokumentieren müssen! Mühsam versucht die Politik, die betriebliche Altersversorgung für Arbeitnehmer attraktiver und für Arbeitgeber haftungsärmer zu gestalten, um deren notwendige Verbreitung zu erhöhen – und dann kommen in regelmäßigen Abständen Arbeitsrichter wie Elefanten in den Porzellanladen und reißen nieder, was Politiker, Arbeitgeber und Gewerkschaften in monatelangen Verhandlungen an Verbesserungen errungen haben. Das vor kurzem ergangene Urteil des BAG zur Anzeige des versicherungsförmigen Verfahrens ist ein gutes Beispiel hierfür. Ein noch drastischeres Beispiel für die Realitätsferne und Voreingenommenheit mancher Arbeitsrichter ist das Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm zur Haftung des Arbeitgebers trotz eines Beratungsverzichts des klagenden Arbeitnehmers (Az.: 4 Sa 852/17). Der Fall: Im April 2003 stellte die spätere Beklagte, eine Gesellschaft im kommunalen öffentlichen Dienst, ihren Arbeitnehmer(inne)n auf Einladung des Betriebsrats in einer Betriebsversammlung die Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung vor, da kurz vorher ein für die Beklagte ...
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Individuelle Lösungen für Tarifpartner
(Mynewsdesk) SIGNAL IDUNA bekennt sich zum Sozialpartnermodell Die SIGNAL IDUNA bietet ab sofort den Tarifparteien in den Schwerpunktbranchen Handwerk, Handel und Gewerbe individuelle Lösung für das Sozialpartnermodell in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) an. „Wir sind bereit, das Sozialpartnermodell gemeinsam mit Arbeitgebern und Tarifpartnern zu gestalten. Unsere Strukturen und Prozesse sind auf die neue Welt ausgerichtet“, betont Clemens Vatter, Konzernvorstand der SIGNAL IDUNA und zuständig für die Lebensversicherung. Und weiter: „Als einer der größten berufsständischen Versicherer in Handwerk, Handel und Gewerbe sehen wir uns in der Verantwortung, die Unternehmen auch im Sozialpartnermodell zu begleiten.“ Die SIGNAL IDUNA fokussiert sich im Sozialpartnermodell auf eine Gesamtlösung aus marktfähigen Produkten, voll digitalisierten Services für die Beratung und Verwaltung sowie Angeboten zur Mitarbeiterinformation und Kundenbetreuung in den Betrieben. SIGNAL IDUNA begleitet die Tarifvertragspartner bei der Entwicklung und Einführung des Sozialpartnermodells und unterstützt sie bei allen Aufgaben, die mit der Umsetzung verbunden sind. Für jede Branche ...
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bAV von der Beratung bis zur Verwaltung durchgängig digitalisiert
(Mynewsdesk) SIGNAL IDUNA übernimmt die Vorreiterrolle in der bAV Die SIGNAL IDUNA hat die digital gestützte Beratung und Verwaltung der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) um zwei wesentliche Bausteine erweitert: einen Beratungsprozess für Arbeitgeber sowie den Vertragsabschluss mittels elektronischer Unterschriften von Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Vermittler. „Mit der durchgängigen Digitalisierung der Beratung und Bestandsverwaltung bieten wir derzeit den effizientesten Prozess in der bAV für Vertrieb, Arbeitgeber und Arbeitnehmer an“, sagt Clemens Vatter, Konzernvorstand der SIGNAL IDUNA und zuständig für die Lebensversicherung. Umgesetzt wurde die komplette Digitalisierung in Kooperation mit xbAV, dem führenden Technologieanbieter für die Digitalisierung der bAV. Der Versicherer verspricht sich von den Neuerungen einen enormen Schub für die Akzeptanz der bAV in kleineren und mittleren Unternehmen. Denn dort herrscht bei der Verbreitung von Betriebsrenten noch großer Nachholbedarf. „Indem künftig alle Vorgänge bei Beratung und Verwaltung digital und nahtlos ineinandergreifen, werden wir Vermittler, Arbeitgeber und Arbeitnehmer begeistern und motivieren, sich mit der ...
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Welche Fragen zur bAV Sie sich als Unternehmer und Personaler jetzt stellen sollten
Zum 1. Januar 2018 hat es in der betrieblichen Altersvorsorge zahlreiche Änderungen gegeben. Ein optimaler Zeitpunkt für Personalmanagement und Unternehmen, ein neues, einheitliches und überschaubares Angebot für ihre Mitarbeiter anzubieten. Denn, betriebliche Altersversorgung wird weiterhin – angefacht durch die aktuelle Berichterstattung in den Medien – äußerst wichtig sein, um Fachkräfte zu gewinnen und bestehende Fachkräfte langfristig zu binden.   Diese Fragen sollten Sie sich als Geschäftsführer und Unternehmensleiter unbedingt stellen: Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Sie ihren Beschäftigten eine neue ZielRente anbieten und welche Vorteile sich Ihnen und Ihren Mitarbeitern damit bieten? Wissen Sie, welche Anforderungen an Ihr bisheriges Betriebsrentensystem gestellt werden, ob und welche Änderungen in Zukunft umzusetzen sind? Kennen Sie die Voraussetzungen der neuen Nahles-Rente, der alten Riester-Rente oder der Rürup-Rente? Wollen Sie Risiken durch falsche Entscheidungen und Falschberatung vermeiden?   Doch auch für die Personalabteilung werden sich wichtige Fragen stellen, die jetzt beantwortet werden müssen: ...
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Neue Auskunftspflichten der Arbeitgeber in der betrieblichen Altersversorgung
Weitgehend unbemerkt ist zum 1. Januar 2018 mit dem Gesetz zur Umsetzung der EU-Mobilitätsrichtlinie eine neue erweiterte Verpflichtung der Arbeitgeber zur Auskunftserteilung an aktuelle und auch an ausgeschiedene Mitarbeiter in Kraft getreten. Arbeitgeber müssen ab sofort ausscheidenden Arbeitnehmern Auskunft über die Auswirkungen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses – beispielsweise im Rahmen eines Aufhebungsvertrages – und auch über die zukünftige Entwicklung der Anwartschaft auf Betriebsrentenleistung geben. Diese Verpflichtung erstreckt sich auch auf bereits ausgeschiedene Mitarbeiter und deren Hinterbliebene. Ein Verstoß gegen diese Auskunftsverpflichtung oder auch eine unkorrekte oder falsche Auskunft kann für den Arbeitgeber zu unerfreulichen Konsequenzen führen. Schadensersatzansprüche des Arbeitnehmers, die darauf basieren, dass er aufgrund der unkorrekten Auskunft falsche finanzielle Dispositionen getroffen habe, können schnell zu hohen Zahlungen führen. Wie sich schon hieran zeigt, ist das Gebiet der betrieblichen Altersversorgung auf der einen Seite äußerst komplex. Auf der anderen Seite vertrauen aber immer mehr Arbeitnehmer auf Leistungszusagen im Rahmen der ...
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Aon Hewitt: Behörde begünstigt Panikmache
Stresstest zur betrieblichen Altersversorgung nicht praxisgerecht Dr. Georg Thurnes, Chefaktuar von Aon Hewitt kritisiert die Aufsichtsbehörde EIOPA. „Stresstests können sinnvoller Bestandteil des Risikomanagements sein. Sie müssen aber praxisgerecht sein und die Ergebnisse sollten richtig interpretiert und kommuniziert werden. Sonst können sie sich absolut kontraproduktiv auswirken und sinnvolle Altersversorgung erschweren“, kritisiert Dr. Georg Thurnes, Chefaktuar des Beratungsunternehmens Aon Hewitt, die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA). Die Behörde hatte am 14.12.2017 die Ergebnisse ihres zweiten Stresstests für Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) veröffentlicht. Daraufhin waren Schlagzeilen zu lesen, die von „verheerenden Unterdeckungen“ berichteten. Bis zu 700 Milliarden Euro würden zur Abdeckung von Betriebsrentenansprüchen fehlen. „Selbstverständlich ist die augenblickliche Niedrigzinsphase für alle EbAV belastend. Der Stresstest unterstellt aber, dass ganz extreme Belastungen an einem Stichtag plötzlich und gesammelt auftreten und die Situation sich dann auf Dauer nicht mehr verändert. Hieraus tatsächliche Bedeckungslücken oder gar bedrohliche Auswirkungen für die ...
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Aon Hewitt: Outsourcing bei Anlagemanagement nimmt zu
Vermögensverwaltung für Pensionsverpflichtungen wird ausgelagert Unternehmen zeigen hohe Bereitschaft zur Auslagerung von Teilen der Vermögensverwaltung. Der Trend zum Outsourcing bei der Vermögensverwaltung für die betriebliche Altersversorgung nimmt Fahrt auf. Bisher nutzen nur wenige Unternehmen externe Dienstleister, um sich bei der Umsetzung ihrer Anlagestrategie gezielt unterstützen zu lassen. Eine Studie von Aon Hewitt zeigt, dass sich das bald ändern wird. Ein Drittel der befragten Unternehmen rechnet damit, dass in den nächsten Jahren einzelne Bereiche ausgelagert werden. Geantwortet haben Verantwortliche aus 39 international tätigen Unternehmen mit mehr als einer Million Beschäftigten. Aktuell nutzen nur bis zu 16 Prozent der Unternehmen externe Dienstleister für ihre Investmentaktivitäten. Das wird sich jedoch in den nächsten Jahren drastisch ändern. So halten es sogar 42 Prozent der Befragten für sehr wahrscheinlich, ihre gesamte Anlagerichtlinie zukünftig auszulagern. Die Richtlinie soll dabei jedoch im eigenen Haus erstellt werden. „Die zunehmende Komplexität macht es immer schwieriger, alle Investmentfunktionen im eigenen ...
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