Neue Methode macht Bestimmung des cw-Hintergrunds bei gepulsten Lasern zuverlässiger
Der Einsatz gepulster Laser ist in vielen Bereichen absoluter Standard Messaufbau mit Strahlteilung und Absorberspiegel (Grafik: Universität Stuttgart). Der Einsatz gepulster Laser ist in vielen Bereichen absoluter Standard. Nahezu sämtliche Industrielaser sind mittlerweile gepulst. Diese gepulsten Laser werden vor allem in der Materialbearbeitung und im Maschinen- und Automobilbau sowie bei der Herstellung von Photovoltaik-Wafern eingesetzt. Auch in der Medizintechnik sowie in der wissenschaftlichen und industriellen Messtechnik finden gepulste Laser Anwendung. Allerdings gibt es bei gepulsten Lasern ein messtechnisches Problem: Die direkte Messung des Leistungsanteils des continuous-wave-Hintergrunds von gepulsten Lasersystemen. Am Institut für Strahlwerkzeuge der Universität Stuttgart wurde nun ein Messgerät entwickelt, mit dem der cw-Leistungsanteil an der Gesamtleistung eines gepulsten Lasers gemessen werden kann. Dieser cw-Leistungsanteil konnte bislang mit herkömmlichen Methoden nicht exakt bestimmt werden. Bislang wird nur indirekt und rein qualitativ, beispielsweise über das Spektrum, auf den cw-Hintergrund geschlossen. Das an der Universität Stuttgart neu entwickelte System „Background-to-Impulse Ratio ...
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Umweltstandards: Kontrolle statt Schummelei
www.vqc.de Der Diesel-Skandal im Automobilbau hat hohe Wellen geschlagen und beschäftigt noch immer Politik und Justiz. Während VW-Ingenieure mit Betrugs-Software das Einhalten hoher internationale Umwelt-Standards vortäuschen, sieht der Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. (Göttingen) baubegleitende Qualitätskontrollen als Möglichkeit, Energieeffizienz und eine damit verbundene Emissionsreduktion zu erzielen. VQC-Vorsitzender Dipl. Ingenieur Udo-Schumacher-Ritz beziffert das mögliche CO2-Einsparpotenzial in Deutschland bei neu gebauten Einfamilienhäusern auf bis zu 15 %, wenn baubegleitende Qualitätskontrollen durchgeführt werden. Werden diese hingegen nicht durchgeführt, können nach Erfahrung der VQC-Sachverständigen die im Energieausweis definierten Werte oftmals nicht eingehalten werden. „Bei KfW-subventionierten Neubauten bedeutet das Subventionsbetrug“, warnt der VQC-Vorstand. Der Verein Zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. wurde 2005 in Berlin gegründet. Seit dem hat sich der VQC zu einer der großen unabhängigen Sachverständigen-Organisationen im Bauwesen – mit dem Schwerpunkt Einfamilienhäuser entwickelt. Mehr als 19.000 Ein- und Zweifamilienhäuser wurden seitdem von VQC-Sachverständigen während der Bauphase begleitet. Aktuell sind 38 Sachverständige in ...

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Metall, Kunststoff, Holz und Glas miteinander verbinden?
Befestigungslösungen für den Fahrzeugbau stecken voller Ideen – Individuelle Projekte für jeden Kunden möglich Titgemeyer: Befestigungslösungen für den Fahrzeugbau stecken voller Ideen Die Entwicklung des Leichtbaus im Schienenverkehr, im Automobilbau und vor allem im Flugzeugbau hat gleichzeitig eine rasante Entwicklung immer neuer, innovativer Nietvariationen hervorgebracht. Besonders dort, wo dünne Materialien oder ein Materialmix aus Metall und beispielsweise Kunststoff miteinander verbunden werden muss, punktet die Niettechnologie klar und deutlich gegenüber der Schweißtechnik. Im modernen Fahrzeugbau sind Niete nicht mehr wegzudenken. Egal, ob im industriellen oder im handwerklichen Einsatz. Zu den ersten Unternehmen in Deutschland, die sich mit diesem Thema intensiv beschäftigten, zählt der Fahrzeugbau- und Befestigungsspezialist Titgemeyer. Die Experten bei Titgemeyer sind in der Lage, für jeden Einsatzzweck und jede technische Anforderung optimale Nietkonstruktionen zu entwickeln: Zum Beispiel den Edelstahlbecherniet. Er wurde unter anderem für den Einsatz von temperaturgeführten Transporten entwickelt und ist absolut wasserdicht, lebensmittelecht und garantiert eine korrosionsfeste Verbindung. ...
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Die digitale Transformation – Industrie 4.0 weitergedacht
Mit dem traditionellen Statement zum Jahreswechsel positioniert sich der Vorstand der Ingenics AG jeweils zu dem Thema, das aus seiner Sicht im kommenden Jahr für Montage, Produktion und Logistik von zentraler Bedeutung sein wird. (Bildquelle: Ingenics AG) (Ulm) – Immer im Dezember verordnet sich die Ingenics AG ein Schwerpunktthema für die kommenden zwölf Monate. Das Jahresthema 2016 greift die vorangegangenen auf und entwickelt sie weiter: „Die digitale Transformation für Montage, Produktion und Logistik – Chancen und Herausforderungen.“ Mit anderen Worten: „Industrie 4.0 weitergedacht“. Nachdem „Smart Factory“ und „Industrie 4.0“ zwei Jahre lang das ganz große Thema auf Messen, Kongressen und natürlich in den Fachmedien gewesen ist, hört man jetzt bisweilen, der „Hype“ beginne sich abzunutzen. Sollte es tatsächlich Zeit sein, „eine neue Sau durchs Dorf zu treiben?“ Das ist Unsinn, denn das Thema hat gerade erst angefangen, wirklich spannend zu werden. Industrie 4.0, Cyber-Physical-Systems, Internet der Dinge und Dienste – ...
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So erfolgreich lassen sich Methoden aus dem Automobilbau auf die Luftfahrtindustrie übertragen
Ingenics Target Costing Projekt bei Diehl Aircabin Mockup einer Flugzeugkabine (Bildquelle: Diehl Aircabin) (Ulm/Laupheim) – Target Costing kann bei konsequenter Umsetzung die Wettbewerbsfähigkeit erheblich verbessern. Dass die kostenorientierte Steuerung eine Orientierungsfunktion für den gesamten Entwicklungs- und Herstellungsprozess haben kann, zeigte Ingenics in einem Projekt bei der Diehl Aircabin GmbH. Wenn Vorgehen, Hebel und Lösungen vom Ziel abgeleitet werden, ist die Marge nicht mehr nur schlichte Konsequenz aus Konstruktion und Produktion. Wie sind Verkaufspreise von Produkten oder Zulieferteilen zu kalkulieren, damit sie einerseits wettbewerbsfähig sind und andererseits die Hersteller ein zufriedenstellendes wirtschaftliches Ergebnis erzielen? Tier-1-Lieferanten im Automobilbau ist diese zentrale Frage des Target Costing längst geläufig. Für Unternehmen der Luftfahrtindustrie ist sie eher neu – birgt aber enorme Kostenoptimierungspotenziale, wie Ingenics in einem Beratungsprojekt bei der Diehl Aircabin GmbH am Standort Laupheim zeigen konnte. Was sich im Automobilbau bewährt hat, beginnt sich unter Anpassungen auch in der Luftfahrtindustrie durchzusetzen. Als weltweit ...
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Optimiert für das Drucken mit ABS: 3Dmensionals präsentiert den EVOlizer 3D-Drucker
Leise, stabil, vielseitig und erweiterbar: Hochwertiger 3D-Drucker für Funktionsteile, Betriebsmittel und Kleinserien im Maschinenbau, Elektrotechnik, Automobilbau und Produktentwicklung   Köln, im Juni 2015 – Mit dem EVOlizer 3D-Drucker des österreichischen Unternehmens EVO-tech bietet 3Dmensionals eine durchdachte Lösung für den Prototypenbau und die Fertigung von Betriebsmitteln und Kleinserien an. Dank des großen, geschlossenen Bauraums können Profis mit dem stabilen 3D-Drucker insbesondere auch größere Bauteile in ABS anfertigen. Der Drucker lässt sich problemlos im unmittelbaren Arbeitsbereich einsetzen, da er besonders leise und durch den Einsatz eines Aktivkohlefilters auch ohne Geruchsbelästigung arbeitet. Der EVOlizer wird fertig montiert und vorkalibriert ausgeliefert. Damit Anwender sofort starten können, bietet 3Dmensionals diese professionelle 3D-Drucklösung in Verbindung mit einer Installation und Schulung vor Ort an.   „Wir haben den EVOlizer in unser Portfolio aufgenommen, da er die Lücke zwischen Einstiegsmodellen und aufwendigen Industrielösungen perfekt schließt“, erklärt Uwe Krill, Geschäftsführer von 3Dmensionals. „Das Konzept dieser komplett in Österreich entwickelten ...
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Langersehnt, der JPX4 CP JET Protector von Piexon
Nicht nur ein Pfefferspray, sondern gezielter Schutz! piexon, notvorsorge.com Endlich ist er da! Lang ersehnt wurde der JPX4 JET Protector in der Sicherheitsbranche aber auch im Privatsektor. Der Erwerb und das Führen des JPX4 JET Protector benötigt keinen Waffenschein, da es sich um keine Waffe handelt (Pfefferstrahl). Es ist auch keine behördliche Registrierung notwendig. Im Gegensatz zum kleinen Bruder JPX Jet Protector, wenn man ihn so nennen darf, leider ohne Laser, aber dafür mit 4 facher Feuerkraft. Achtung: Kann jetzt schon bestellt werden, wird Anfang Februar ausgeliefert. In den üblichen Pfeffersprays wird das Wirkmittel mittels Aerosol aus einem Druckbehälter verstäubt. Nicht so beim JPX4 Jet Defender Compact, denn dieser verwendet das bewährte und patentierte System das Wirkmittel mittels einer Treibkartusche zu verschießen. Die Vorteile dieses Systems liegen klar auf der Hand. Keine Wind- und Wettereinflüsse, eine hohe Reichweite von bis zu sieben Metern, die präzise Applikationsmöglichkeit und eine erhöhte Wirkung ...
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Schweißbrenner-System Power Joint lite
Brennersystem SKS Welding für robotergestützte Schweißprozesse, Schweißbrenner automatisiertes Lichtbogen-Schweißen, Produkt Power Joint 5000 mal verkauft, Innovation Power Joint lite verhindert Schäden und Störungen infolge Kollisionen, schafft höhere Verfügbarkeit, spart Investitionskosten Für die Anwender des Power Joint lite entfällt die Torsionsbelastung. Power Joint lite heißt die neue Generation der innovativen Brennersysteme von SKS Welding für das roboterunterstützte Lichtbogenschweißen. Seit Einführung des ersten endlos drehbaren Brenners Power Joint im Jahre 2004 haben sich Schweißexperten über 5.000 Mal für diese Lösung entschieden. Jetzt gehen seine Entwickler den nächsten Schritt der Innovation: Ein integrierter Puffer federt im Falle einer Kollision die Auslenkung ab; gleichzeitig schaltet die Achssensorik den Roboter ab. Er stoppt so kurzfristig, dass der Brenner weder beschädigt noch sein TCP (Tool Center Point) verschoben wird. Mit der eingesparten Abschaltdose entfallen auch Störungen im Roboterschweißsystem. Neben dem Gewinn der erhöhten Verfügbarkeit spart der Anwender gut ein Viertel der Investition des Brennersystems. „Weniger ist ...
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Das Auto der Zukunft: ein geklebter Materialmix?
Ingenieure aus Werkstoff- und Klebtechnik diskutieren, wie neue Technologien aus der Forschung sich auf die Entwicklung energieeffizienter Modelle in der Praxis übertragen lassen Berlin | Heidelberg | Wiesbaden | Stuttgart, 20.03.2013. Leichte Autos sind gut für die Umwelt, denn sie verbrauchen weniger Energie. Was einfach klingt, ist schwere Entwicklungsarbeit. Denn leichte Materialien müssen auch energieeffizient zu produzieren und recyceln sein. Verlässliche Fügeverfahren wie die Klebtechnik sollen diese so verbinden, dass die CO2-Bilanz insgesamt positiv ausfällt. Wie sich nachhaltiger Ressourcenschutz im Automobilbau durch den Dialog von Werkstoff- und Klebtechnikern einerseits und Vertretern aus Wissenschaft und Industrie andererseits am besten erreichen lässt, diskutieren Experten bei zwei Fachtagungen von Springer Vieweg in Stuttgart, die erstmals parallel stattfinden. Längst ist ein Auto mehr als ein Metall-Fahrzeug, das von Schrauben und Nieten zusammengehalten wird. Carbonfasern, Werkstoffe aus Aluminium und Magnesium oder neuartige Glasmaterialien sind im Automobilbau keine Ausnahme mehr. Gleichzeitig gewinnen organische Werkstoffe an Bedeutung, ...
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