Empfehlung für schlecht eingestellte Asthmatiker
Umstieg auf Medikamente mit extrafeinen Partikeln Foto: Fotolia / psdesign1 (No. 5960) sup.- Studien zufolge sind viele Asthmatiker in Deutschland nicht ausreichend mit Medikamenten eingestellt. Trotz der täglichen Inhalation der verordneten Wirkstoffe, in der Regel ist dies eine Kombination aus entzündungshemmenden und bronchienerweiternden Substanzen, leiden die Patienten regelmäßig unter Schlafstörungen, tagsüber unter Husten sowie Atemnot und sind insgesamt bei ihren Alltagsaktivitäten deutlich eingeschränkt. Für diese schlechte Symptomkontrolle, obwohl eine Dauermedikation erfolgt, kann es einen leicht nachvollziehbaren Grund geben: Die Wirkstoffe der inhalierten Medikamente haben oft eine Partikelgröße, mit der zwar die großen und mittleren Atemwege erreicht werden, kaum jedoch die kleinen Atemwege. Lange Zeit hat man dies für unproblematisch gehalten. Inzwischen haben Untersuchungen jedoch gezeigt, dass Entzündungsprozesse nicht nur in den großen, sondern auch in den kleinen Atemwegen am Krankheitsgeschehen beteiligt sind. Das ist eine ganz wesentliche Erkenntnis, denn Verästelungen in der Lungenperipherie mit weniger als zwei Millimeter Durchmesser machen ...
Weiterlesen
Asthmatiker brauchen Schutz vor Infektionen
Impfungen gegen Influenza und Pneumokokken sup.- Asthma-Patienten haben ein deutlich größeres Infektionsrisiko. Laut einer dänischen Studie unter Leitung von Dr. J. Helby (Kopenhagen) ist die Gefahr für Infekte der Atemwege um 44 Prozent erhöht und für Pneumonien (Lungenentzündung) sogar um 99 Prozent, jeweils im Vergleich zur Normalbevölkerung. Asthmatiker sollten sich deshalb gegen Influenza und Pneumokokken impfen lassen. Außerdem ist eine angemessene Dauermedikation ihrer chronisch entzündeten Atemwege ein wichtiger Schutz vor Infekten. Bei einer unzureichenden Kontrolle der Asthma-Symptome sollte gegebenenfalls eine Umstellung auf Inhalatoren in Erwägung gezogen werden, die entzündungshemmende Wirkstoffe in einer höheren Dosis enthalten. „Seit Anfang 2016 gibt es Inhalatoren wie Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6, mit denen die gewünschte Intensivierung der anti-entzündlichen Behandlung erreicht wird bei gleichzeitig unverändertem Anteil an bronchienerweiternden Substanzen“, erläutert der Pneumologe Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover). Supress Redaktion Ilona Kruchen Kontakt Supress Ilona Kruchen Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf 0211/555548 redaktion@supress-redaktion.de http://www.supress-redaktion.de

Weiterlesen
Lebensqualität von Asthmatikern könnte viel besser sein
Offenes Arzt-Patienten-Gespräch hilft weiter Foto: Fotolia / sepy (No. 5912) sup.- Leben mit Asthma bedeutet für viele Betroffene eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität, an die sie sich aber zwangsläufig gewöhnt haben und die sie für unvermeidbar halten. Symptome wie Husten, Atemnot sowie nächtliches Aufwachen gehören trotz Dauermedikation mit Asthma-Sprays zu ihrem Alltag. Nach Erfahrungen des Lungenfacharztes Dr. Justus de Zeeuw (Köln) haben sich Patienten oft über Jahre mit ihrer Situation arrangiert und abgefunden. Werden sie bei Routine-Terminen von ihrem Arzt befragt, wie es ihnen geht, sagen sie deshalb häufig, bei ihnen sei alles so weit in Ordnung. Erst durch genaues, beharrliches Nachfragen würde sich manchmal offenbaren, dass die chronisch-entzündliche Atemwegserkrankung keineswegs ausreichend mit Medikamenten eingestellt ist. Welcher Patient kennt auch schon die Kriterien der GINA-Leitlinien (Global Initiative for Asthma) für gut kontrolliertes Asthma? Sie umfassen unter anderem: ungestörte Nachtruhe ohne Beschwerden sowie keine nennenswerten Einschränkungen bei Alltags-Aktivitäten durch Symptome wie ...
Weiterlesen
Asthmatiker sollten auf Wirkstoff-Größe achten!
Inhalatoren mit extrafeinen Substanzen vorteilhaft sup.- Viele Asthmatiker leiden trotz regelmäßiger Einnahme ihrer Medikamente unter einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität. Eine deutliche Verbesserung ihrer Situation könnte ein Umstieg auf innovative Inhalatoren bewirken. Der Grund: „Nur Wirkstoffteilchen mit einem maximalen Durchmesser von etwa 1,5 µm können bis in die kleinen Atemwege vordringen“, erläutert der Lungenfacharzt Dr. Harald Mitfessel (Remscheid). Dieser Anforderung an die Wirkstoff-Größe entsprechen aber erst die Inhalationssysteme der dritten Generation (wie z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler), deren extrafeine Partikel weniger als halb so groß sind wie diejenigen in herkömmlichen Inhalationsgeräten. Da die chronischen Entzündungsprozesse bei Asthma neuen Erkenntnissen zufolge insbesondere auch die kleinen und kleinsten Atemwege des weit verzweigten Bronchialbaums betreffen, kann mit extrafeinen Substanzen ein besserer Behandlungserfolg erzielt werden. Supress Redaktion Ilona Kruchen Kontakt Supress Ilona Kruchen Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf 0211/555548 redaktion@supress-redaktion.de http://www.supress-redaktion.de

Weiterlesen
Asthmatiker haben hohes Infektionsrisiko
Gesundheitliche Bedrohung wird stark unterschätzt Foto: Fotolia / Zerbor (No. 5892) sup.- Das Risiko für Infektionen allgemein, insbesondere aber die Gefahr für Infekte der Atemwege sowie Pneumonien (Lungenentzündung) ist bei Asthma-Patienten deutlich höher als bei Menschen, die nicht unter dieser chronischen Entzündung der Bronchien leiden. Das zeigt eine dänische Studie unter Leitung von Dr. J. Helby (Kopenhagen), bei der die Daten einer bevölkerungsbasierten Untersuchung von über 105.000 Erwachsenen ausgewertet wurden. Die 6.750 Teilnehmer mit Asthma wiesen ein um 44 Prozent erhöhtes Risiko für Infektionen und eine um 99 Prozent höhere Gefahr für Pneumonien auf. Als Studienendpunkt wurden dabei nur Infektionen berücksichtigt, die mit einer stationären Behandlung im Krankenhaus verbunden waren. Diese enorme gesundheitliche Bedrohung von Asthma-Patienten durch infektiöse Begleiterkrankungen wird laut Aussagen von Dr. J. Juhn (Mayo-Klinik, Rochester), der die Studie in einem Editorial kommentiert hat, stark unterschätzt. Etwa sechs Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind Asthmatiker. Im Gegensatz zu ...
Weiterlesen
Asthmatiker setzen zu oft auf Notfall-Sprays
Umstellung der Dauermedikation empfehlenswerter sup.- Bei über 70 Prozent der Patienten mit schweren Asthma-Formen muss nach Informationen des „Weißbuch Lunge“ davon ausgegangen werden, dass sie nicht ausreichend mit Medikamenten eingestellt sind. Sie leiden unter einer erheblichen Einschränkung ihrer Lebensqualität durch Kurzatmigkeit sowie Luftnot und haben ein hohes Risiko für akute Asthma-Anfälle. Um ihre Symptome zu lindern, setzt diese Patientengruppe oft auf den Einsatz ihrer Notfall-Sprays. Weitaus empfehlenswerter ist bei unkontrolliertem Asthma jedoch eine Umstellung der Dauermedikation. Bei einer verstärkten Entzündungssymptomatik sollte nach Ansicht von Ärzten entsprechend optimiert entzündungshemmend therapiert werden. „Seit Anfang 2016 gibt es Inhalatoren wie Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6 mit denen die gewünschte Intensivierung der anti-entzündlichen Behandlung erreicht wird bei gleichzeitig unverändertem Anteil an bronchienerweiternden Substanzen“, erklärt der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover). Solche modernen Hochdosis-Medikamente kommen derzeit jedoch noch zu wenigen Patienten zugute. Supress Redaktion Ilona Kruchen Kontakt Supress Ilona Kruchen Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf ...

Weiterlesen
Asthmatikern könnte es viel besser gehen
Viele Patienten halten Symptome für unvermeidlich Foto: Fotolia / UBER IMAGES (No. 5855) sup.- Wenn Asthma-Patienten von ihrem Arzt gefragt werden, wie es ihnen geht, sagen die meisten, bei ihnen sei alles in Ordnung. Diese Erfahrung macht der Lungenfacharzt Dr. Justus de Zeeuw (Köln) nahezu täglich in seiner Praxis. Wenn der Arzt jedoch genauer nachfragt, zeigt sich häufig, dass der Alltag des Patienten durch Symptome wie Kurzatmigkeit, Husten und nächtliches Aufwachen belastet ist. Die Atemwegserkrankung ist also keineswegs ausreichend mit Medikamenten eingestellt und kann dementsprechend auch nicht als kontrolliert bezeichnet werden. Um das tatsächliche Befinden von Asthma-Patienten beurteilen zu können, empfiehlt Dr. de Zeeuw Ärzten, folgende drei Fragen zu stellen: 1. Hatten Sie im vergangenen Monat Schlafprobleme aufgrund Ihrer Asthmasymptome, einschließlich Husten? 2. Hatten Sie tagsüber Ihre typischen Asthma-Symptome wie Husten, pfeifende Atmung, Engegefühl in der Brust oder Atemnot? 3. Hat Ihr Asthma Sie bei Ihren Alltagsaktivitäten (Hausarbeit, Beruf, etc.) ...
Weiterlesen
Asthmatiker profitieren von innovativen Medikamenten
Entzündungsprozesse im kompletten Bronchialbaum therapieren sup.- Asthmatiker können heute von einer innovativen Medikamenten-Generation (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler) profitieren, bei der die Wirkstoffe in einer extrafeinen Formulierung inhaliert werden. Laut Prof. Martin Kohlhäufl (Chefarzt für Pneumologie am Robert-Koch-Krankenhaus, Stuttgart) entsprechen Inhalationssprays, die Substanzen in einer Größenordnung von nur ca. 1,5 µm enthalten, den neuen Erkenntnissen, dass die Entzündungsprozesse bei Asthma insbesondere auch die kleinen und kleinsten Atemwege des weit verzweigten Bronchialbaums betreffen. Seit dem Jahr 2016 gibt es diese modernen Dosieraerosole sowie Trockenpulverinhalatoren mit extrafeinen Partikeln, alternativ mit einer niedrigen, mittleren oder hohen Dosis an entzündungshemmenden Wirkstoffen, kombiniert jeweils mit einem gleichbleibenden Anteil an bronchienerweiternden Substanzen. Supress Redaktion Ilona Kruchen Kontakt Supress Ilona Kruchen Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf 0211/555548 redaktion@supress-redaktion.de http://www.supress-redaktion.de

Weiterlesen
Asthmatiker profitieren von innovativen Inhalatoren
Gute Einstellung verbessert Symptomkontrolle sup.- Mit modernen Medikamenten lässt sich heute Asthma bronchiale gut in den Griff bekommen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Patienten bereit und fähig sind, die Wirkstoffe täglich korrekt zu inhalieren. Doch genau daran hapert es bei vielen Betroffenen in der Realität. Eine Studie von Dr. Thomas Voshaar (Krankenhaus Bethanien, Moers) hat jetzt gezeigt, dass die Therapietreue (Compliance) durch den Einsatz von innovativen Inhalations-Geräten deutlich verbessert werden kann. Der Trockenpulver-Inhalator Foster Nexthaler (von Chiesi) zeichnet sich durch ein patientenfreundliches Volldosis-Feedback-System aus: Der Nutzer erhält nach der Anwendung sowohl eine optische wie auch eine sensorische und akustische Rückmeldung. Er kann sich somit sicher sein, dass eine korrekte Inhalation erfolgt ist, denn eine unvollständige Wirkstoff-Freisetzung ist bei diesem patentierten System ausgeschlossen. Supress Redaktion Ilona Kruchen Kontakt Supress Ilona Kruchen Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf 0211/555548 redaktion@supress-redaktion.de http://www.supress-redaktion.de

Weiterlesen
Asthmatiker sollten Gepökeltes meiden
Entzündungen in Atemwegen werden verstärkt Foto: Fotolia / MIKE RICHTER (No. 5797) sup.- Asthmatiker leiden unter chronischen Entzündungsprozessen in den Atemwegen. Der häufige Verzehr von gepökelten Fleischprodukten wie Schinken, Wurst oder Salami kann zu einer Verstärkung dieser Entzündungsreaktionen beitragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter Leitung von Dr. Zhen Li vom Forschungsinstitut INSERM U1168 in Frankreich (Villejuif bei Paris), bei der über mehrere Jahre die Ernährungsgewohnheiten von 971 Asthma-Patienten ausgewertet wurden. Das Risiko für eine Verschlechterung der Asthma-Symptomatik war bei den Teilnehmern mit dem höchsten Verzehr von Dauerwurstwaren deutlich größer als in der Gruppe mit dem geringsten Konsum. Die Nitratsalze, die zur Konservierung von Fleischprodukten eingesetzt werden, wandeln sich im Körper in Stickoxide um. Bei langfristig hoher Zufuhr können sie die Entzündungsprozesse in den Atemwegen fördern. Aber auch bei Asthmatikern ohne ausgeprägte Vorliebe für Gepökeltes ist die Linderung der Beschwerden oft noch verbesserungswürdig. „Gemäß Asthma-Kontroll-Test (ACT) ist die Erkrankung ...
Weiterlesen
Pollensaison erfordert intensivierte Therapie
Tipp für Asthmatiker in den Blütemonaten sup.- Die schlimmste Jahreszeit ist für Menschen mit allergisch bedingtem Asthma das Frühjahr, wenn viele Blütenpollen Hochsaison haben. Die ansonsten gut wirksame Dauermedikation ist dann für Asthma-Patienten oft nicht mehr ausreichend, um eine zufriedenstellende Symptomkontrolle und damit Lebensqualität zu erreichen. Für die Betroffenen gibt es jetzt eine neue Behandlungsoption, mit der sie in dieser stark belastenden Zeit ihre chronische Atemwegserkrankung besser in den Griff bekommen können: eine Hochdosis-Therapie (z. B. Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6) mit einer doppelt so hohen Dosis an entzündungshemmendem Wirkstoff (Steroid) bei gleichbleibendem Anteil an bronchienerweiterndem Wirkstoff. „Die Behandlung mit hochdosiertem inhalativen Steroid erlaubt es uns, bei Patienten, die trotz Dauertherapie immer noch eine unvollständige Asthmakontrolle haben, die anti-entzündliche Therapie zu intensivieren, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, erläutert Dr. Ronald Doepner, Facharzt für Pneumologie aus Dortmund. Supress Redaktion Ilona Kruchen Kontakt Supress Ilona Kruchen Alt-Heerdt 22 ...

Weiterlesen
Extrafeine Partikel für Asthmatiker:
Meilenstein in der Therapie der kleinen Atemwege Foto: Fotolia / pixelaway (No. 5758) sup.- Während Asthma früher als chronisch entzündliche Erkrankung der großen und mittleren Atemwege eingestuft wurde, haben Untersuchungen mittlerweile gut belegt, dass die Entzündungsprozesse insbesondere auch die kleinen und kleinsten Atemwege des weit verzweigten Bronchialbaums betreffen. Diese neuen Erkenntnisse bestätigt Prof. Martin Kohlhäufl (Chefarzt für Pneumologie am Robert-Koch-Krankenhaus, Stuttgart). Im Mittelpunkt der Therapie von Asthma steht die tägliche Inhalation von anti-entzündlichen Wirkstoffen (ICS), meist in Kombination mit bronchienerweiternden Substanzen (LABA). Als Meilenstein bezeichnet Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers) die Einführung von Präparaten, die die Wirkstoffe in einer extrafeinen Formulierung enthalten, mit der das gesamte Bronchialsystem behandelt werden kann. Seit dem Jahr 2016 gibt es moderne Dosieraerosole sowie innovative Trockenpulverinhalatoren mit extrafeinen Partikeln, die je nach Schweregrad der Asthmaerkrankung individuell mit einer niedrigen, mittleren oder hohen ICS-Dosierung verordnet werden können. Herkömmliche Inhalationsgeräte enthalten laut Aussagen von Dr. Voshaar ...
Weiterlesen
Asthmatiker profitieren von extrafeinen Wirkstoffen
Therapie der kleinen Atemwege entscheidend Foto: Fotolia / Zerbor (No. 5714) sup.- Asthmatiker leiden unter chronischen Entzündungen und damit verbundenen Umbauprozessen in der Lunge. Dieses lebenswichtige Atmungsorgan, über das wir mit Sauerstoff versorgt werden, kann mit einem auf dem Kopf stehenden Baum verglichen werden. Den Stamm bildet die Luftröhre, die sich in einen linken und rechten Hauptbronchus teilt. Diese leiten die Luft in den linken bzw. den rechten Lungenflügel. Ähnlich wie die Äste und Zweige eines Baumes, die sich immer weiter verdünnen, bis die feinsten schließlich Blätter tragen, verzweigt sich das Bronchialsystem in immer kleinere Atemgänge (Bronchiolen) und mündet in die mehr als 300 Mio. Lungenbläschen (Alveolen). In diesen findet der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid zwischen der Atemluft und dem Blut statt. Die Summe der kleinen Atemwege macht dabei den größten Teil der Atemwegsoberfläche aus. Da sich die Entzündungsprozesse bei Asthmatikern nachweislich auch auf diese Bronchiolen erstrecken, spielt es ...
Weiterlesen
Asthmatiker sind oft zu genügsam
Lebensqualität könnte erheblich besser sein Foto: Fotolia / Antonioguillem (No. 5614) sup.- Wir atmen, solange wir leben. Die Versorgung mit Sauerstoff und die Abgabe von Kohlendioxid über die Atmung – im Ruhezustand ungefähr zwölfmal pro Minute – verlaufen unbewusst und bei gesunden Menschen vollkommen unproblematisch. Bei der chronischen Atemwegserkrankung Asthma bronchiale, unter der in Europa rund 30 Mio. Menschen leiden, ist diese lebensnotwendige biologische Funktion durch permanente Entzündungsprozesse sowie Überempfindlichkeit der Bronchien hingegen gestört. Insbesondere bei körperlicher Anstrengung schnürt es diesen Patienten förmlich die Luft ab, was bis hin zu akuten Atemnot-Attacken (Exazerbationen) führen kann. Ziel der modernen Asthma-Therapie ist es, mit Hilfe von entzündungshemmenden und langwirksamen bronchienerweiternden Substanzen, die täglich inhaliert werden müssen, einen weitestgehend symptomfreien Alltag ohne nennenswerte Einschränkungen der Lebensqualität zu ermöglichen. Das klingt gut und vielversprechend, geht aber an der Realität vieler Asthmatiker weit vorbei. Trotz Dauermedikation wird nach Einschätzung der Lungenfachärzte bei mehr als einem ...
Weiterlesen
Neue Behandlungsoption für Asthmatiker
Therapieintensivierung verbessert Lebensqualität Foto: Fotolia / Juan Gärtner sup.- Ziel der modernen Asthma-Therapie ist es, den Patienten einen weitestgehend symptomfreien Alltag ohne nennenswerte Einschränkungen der Lebensqualität zu ermöglichen. Ein komplettes Vermeiden von Asthma auslösenden Allergenen ist allerdings oftmals wegen der Vielfalt oder Allgegenwart der entsprechenden Substanzen nicht realisierbar. Eine tägliche Dauermedikation mit Inhalatoren, die neben bronchienerweiternden Substanzen auch entzündungshemmende Wirkstoffe (Kortikoide) enthalten, ist deshalb bei vielen Asthmatikern unerlässlich. Trotz Therapie mit solchen Präparaten wird laut Einschätzung von Lungenfachärzten bei mehr als einem Drittel der Patienten dennoch keine vollständige Asthmakontrolle erreicht. „Das Problem ist, dass der Patient meist an die unzureichende Kontrolle gewöhnt ist und nicht über Beschwerden klagt“, bestätigt der Lungenfacharzt Dr. Rainer Gebhardt (Berlin) aus seinem Praxisalltag. Nur wenn der Arzt gezielt frage, erfahre er, dass der Patient z. B. sein zusätzliches Bedarfsspray wegen akuter Atemnot möglicherweise jeden Tag benutzt. Dabei sei solch ein Verhaltensmuster ein eindeutiges Indiz dafür, ...
Weiterlesen