Vorsicht Brunft: Wildunfälle vermeiden!
ARAG Experten zum richtigen Verhalten bei Wildwechsel Seit 1991 bewegt sich die Zahl der Wildunfälle mit Personenschaden zwischen 2.249 (2013) und 2.931 (1999), 2017 waren es 2.551 Wildunfälle, die zum Teil schwere Verletzungen verursachten. Zehn Personen starben, so das Statistische Bundesamt. Eine Vielzahl dieser Unfälle passieren im Spätsommer, wenn die Tage oft neblig beginnen und die Abenddämmerung früher einsetzt; aber auch wenn die Tiere in der Brunftzeit sind oder sich aktiv auf den kargen Herbst und Winter vorbereiten. Dabei sind manche Unfälle mit wild lebenden Tieren vermeidbar. Was jeder Autofahrer beherzigen sollte, um die Unfallbilanz positiv zu beeinflussen, sagen ARAG Experten. Wildwechsel: So verhalten Sie sich richtig 1. Bei Wildwechsel Fuß vom Gas – Geschwindigkeit anpassen! Empfehlung: maximal 60 Stundenkilometer. 2. Aufmerksam Wald- und Straßenränder beobachten. 3. Besondere Vorsicht in der Dämmerung, bei Nacht oder bei Nebel. 4. Besonders gefährlich sind neue Straßen, die durch Waldgebiete führen. Das Wild behält ...
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Carsharing: Auf den Versicherungsschutz kommt es an!
ARAG Experten über das Für und Wider der geteilten Autos Wer unter 10.000 Kilometer im Jahr mit dem Auto zurücklegt, kann im Carsharing eine gute Alternative zum eigenen Auto finden. Das spart nicht nur die Anschaffungskosten für einen Pkw, sondern auch Unterhalt, Stellplatz, Kfz-Steuer und -Versicherung. Jedoch sollten dabei mehrere Komponenten berücksichtigt werden: Wo ist die nächste Station? Wie ist die Angebotsabdeckung im eigenen Umfeld? Wofür wird ein Auto überhaupt benötigt? Gibt es verkehrstechnische Alternativen im öffentlichen Personennahverkehr? Auch stellt sich die Frauge, wie es um den Versicherungsschutz beim Car-sharing steht – denn da sind die Modalitäten von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich, so ARAG Experten. Wann lohnt sich Carsharing? Generell ist festzuhalten, dass sich Carsharing für die tägliche Fahrt zur Arbeit – mag die Strecke auch noch so kurz sein – nicht lohnt, besonders, wenn die Standzeit gezahlt werden muss. Die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch mit dem ...
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Warum jeder schwimmen können sollte
ARAG Experten erläutern, warum Schwimmen so wichtig ist und wie man es lernt Noch genießen wir lange Sonnentage und laut Wetterprognose soll auch in den kommenden Tagen das Bilderbuchwetter zurückkehren. Da lockt ein Sprung in den nahe gelegenen See oder eine andere erfrischende Badestelle. Doch je länger das Traumwetter anhält, desto mehr Menschen ertrinken auch bei dem verständlichen Wunsch nach Abkühlung. So ertranken im vergangenen Jahr mindestens 504 Menschen in Deutschland. 24,8 Prozent mehr als im weniger sonnigen 2017, so die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Besonders häufig trifft es Kinder; denn immer weniger können schwimmen. ARAG Experten geben Tipps, damit sich Kinder und Erwachsenen sicher im Wasser bewegen können. Immer weniger können Schwimmen Schwimmen sollte zu den Grundfertigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen gehören! Doch Deutschland wird immer mehr zu einem Nichtschwimmerland. Weit mehr als die Hälfte der Zehnjährigen in Deutschland kann nicht richtig schwimmen, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag ...
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ARAG Recht schnell…
Aktuelle Gerichtsurteile auf einen Blick +++ Trennungsunterhalt setzt kein Zusammenleben voraus +++ Der Anspruch auf Trennungsunterhalt setzt weder voraus, dass die Beteiligten vor der Trennung zusammengezogen sind oder zusammen gelebt haben, noch dass es zu einer Verflechtung der wechselseitigen Lebenspositionen und zu einer inhaltlichen Verwirklichung der Lebensgemeinschaft gekommen ist. Dies hat nach Auskunft der ARAG das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschieden (Az.: 4 UF 123/19). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Pressemitteilung des OLG Frankfurt. +++ Ein Mietwagen ist kein Werkswagen +++ Ein als Mietwagen genutzter Pkw darf beim Verkauf nicht als „Werkswagen“ deklariert werden. Wie das Oberlandesgericht Koblenz laut ARAG entschieden hat, fallen unter den Begriff „Werkswagen“ nur Fahrzeuge eines Automobilherstellers, die entweder im Werk zu betrieblichen Zwecken genutzt oder von einem Mitarbeiter vergünstigt gekauft, eine gewisse Zeit genutzt und dann auf dem freien Markt wiederverkauft werden. Bietet ein Gebrauchtwagenhändler hingegen unter dem Begriff „Werkswagen“ auch Fahrzeuge ...
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Was darf ein Rentner hinzuverdienen?
ARAG Experten erklären Ihnen alles, was Recht ist Die Zahl der Ruheständler, die einer geregelten Arbeit nachgehen, steigt stetig. Laut den neuesten Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hatten 2018 rund 1,45 Millionen Rentner einen Job. Mehr als jemals zuvor. Und der Trend hält an. Wichtig sind dabei die Hinzuverdienstgrenzen – je höher diese ausfallen, desto mehr Geld kann dem Rentner insgesamt zur Verfügung stehen. Die ARAG Experten erklären Ihnen die Regeln rund um den Hinzuverdienst zur Rente. Das Wichtigste: Dürfen Rentner einen Nebenjob haben? Die gute Nachricht: Ja, es ist erlaubt, als Rentner einen Nebenjob zu haben. Haben Sie die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht, müssen Sie Ihre Beschäftigung allerdings dem Rentenversicherungsträger melden. Egal, wie alt Sie sind, müssen Sie Ihre Einnahmen zudem versteuern, wenn es sich nicht um einen Minijob handelt und Sie zusammen mit Ihrer Rente über dem Grundfreibetrag liegen. Seit dem 1. Juli 2017 ist der ...
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ARAG Verbrauchertipps zum Spätsommer
Fallobst/Sturm/Pilze/Ernte Wem gehört das Fallobst? Spätsommer ist Erntezeit! Die stolzen Besitzer von Obstbäumen haben jetzt die Arbeit, können aber auch im wahrsten Sinne des Wortes die Früchte ihrer Mühen ernten. Um das Schicksal von Fallobst kümmert sich das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) in Paragraf 911. Obst, das von überhängenden Zweigen direkt in Nachbars Garten fällt oder wegen der Hanglage eines steilen Grundstücks dorthin rollt (so genannter Überfall oder Hinüberfall), gehört dem Eigentümer des Grundstücks, auf dem es gelandet ist. ARAG Experten warnen allerdings: Er darf nicht nachhelfen, dass das fremde Obst bei ihm landet und keine überhängenden Früchte abpflücken. Auch schütteln darf er den Baum nicht, damit sie abfallen. Wer sich nicht daran hält, muss die Ernte herausgeben. Umgekehrt darf der Baumeigentümer sein Obst zwar pflücken, dabei aber nicht das Grundstück des Nachbarn betreten. Obst, das auf öffentliche Wege fällt, gehört allerdings nicht der Gemeinde, sondern steht weiterhin dem Eigentümer des ...
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Wenn private Online-Verkäufe zur Steuerfalle werden
ARAG Experten geben Tipps, wie man die Steuerfallen beim Onlinehandel umgeht Es muss ja nicht gleich die Mega-Yacht für 168 Millionen Dollar sein, die 2006 als bislang teuerster Artikel bei Ebay verkauft wurde. Auch mit Smartphones, Schmuck oder einem Oldtimer lässt sich auf Online-Marktplätzen wie eBay, Amazon und Co. viel Geld verdienen. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer bzw. das Finanzamt auf der Lauer: Denn wer regelmäßig online Artikel verkauft, kann schnell vom Privatverkäufer zum steuerpflichtigen Händler werden und muss unter Umständen mit saftigen Nachforderungen rechnen. Die ARAG Experten nennen die wichtigsten Steuerfallen. So sucht das Finanzamt nach Steuersündern Seit 2013 müssen Portalbetreiber auf Anfrage des Finanzamtes Namen, Adresse und Bankverbindung eines Verkäufers weitergeben und alle Verkäufe auflisten (Bundesfinanzhof, Az.: II R 15/12). Zudem ermittelt das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) mit der Suchmaschine Xpider, wer über einen längeren Zeitraum oft oder viel Ware über Handelsplattformen verkauft. Dabei geraten ...
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Weltpferdetag: ARAG-Rechtstipps rund um Ross und Reiter
ARAG Experten geben Tipps, damit Reiter auch rechtlich fest im Sattel sitzen Am 20. August ist Weltpferdetag. Anlass genug für die ARAG Experten, aktuelle und viel diskutierte rechtliche Fragen rund um Ross und Reiter zu beantworten: Damit das Glück da bleibt, wo es hingehört – auf dem Pferderücken. Ist ein Reithelm Pflicht? Bisher gibt es in Deutschland noch keine gesetzliche Pflicht, einen Reithelm zu tragen. Allerdings können Vereine, Reitschulen und Verbände das Tragen von Helmen vorschreiben – und das machen sie in der Regel auch. Die ARAG Experten empfehlen zur eigenen Sicherheit, nur mit Helm auszureiten. Genauso wichtig ist das Tragen eines Helms bei der rechtlichen Beurteilung von Schadensersatzpflichten. Wer auf den Helm verzichtet und bei einem Reitunfall zu Schaden kommt, riskiert die Leistungsablehnung bzw. eine Kürzung der Leistungen durch die Versicherung. Darf man im Wald reiten? Wenn das sogenannte Waldgesetz – wie beispielsweise in Sachsen – das Reiten außerhalb ...

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ARAG Verbrauchertipps
Silica-Gel / Nichtbeförderung / Buchungsportale Silica-Gel: Kleine Kugel, große Wirkung Sie liegen oft Warensendungen mit Kleidung oder elektronischen Geräten bei, damit die Ware vor Feuchtigkeit geschützt wird: Kleine Beutel, gefüllt mit weißen Wunderkügelchen namens Silica-Gel. Dabei handelt es sich laut ARAG Experten um Wasser absorbierendes Kieselgel, das bis zu 40 Prozent des Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen kann. Und da die kleinen weißen Perlen – im Gegensatz zur blauen, mit gesundheitsschädlichem Cobaltchlorid gefärbten, Variante – völlig ungiftig sind, kann man sie bedenkenlos im Haushalt und auf Reisen einsetzen. Etwa um Medikamente und Verbandszeug trocken zu halten, Schuhe zu trocknen oder Kleidung zu lagern, ohne dass sie auf dem Dachboden oder Keller feucht wird oder gar schimmelt. Auch im Kampf gegen unangenehme Gerüche, die beispielweise aus manchen Sporttaschen wabert, kann Silica-Gel eingesetzt werden. Als Retter in der Not können die Kugeln sogar nass gewordene Handys wieder trockenlegen. Einfach das Gerät auf möglichst ...
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Neues Engagement im eSport
ARAG wird Partner von „SK Gaming“ Die ARAG Versicherung startet ein umfassendes Engagement im Bereich des eSports und wird ab sofort offizieller Versicherungspartner der eSports Organisation SK Gaming in Köln. Sichtbar wird diese Partnerschaft unter anderem auf den Ärmeln der offiziellen Trikots von SK Gaming. So ist das ARAG Logo bei allen Auftritten der Teams präsent. Kernpunkte der Zusammenarbeit sind gemeinsam entwickelte Content-Formate , bei denen es auch um eine speziell für Gamer relevante Versicherung geht: ARAG web@ktiv® ist eine private Cyberversicherung der ARAG, die in der Premium-Variante zum Beispiel Gaming-PCs oder Spielkonsolen absichert. Dieser neuartige Versicherungsschutz wird durch eine von beiden Partnern gemeinsam entwickelte Serie von Social-Media-Videos unter Beteiligung der Spieler von SK Gaming dargestellt und erläutert. Neben diesen Aktivitäten wird das ARAG Sponsoring im Nachhaltigkeits-Programm des Düsseldorfer Familienunternehmens eingebunden. Die ARAG setzt sich bereits seit einigen Jahren mit zahlreichen Förderprogrammen für Chancengleichheit im Netz ein. Das ARAG Projekt ...
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Wenn der Campingplatz zum Lebensmittelpunkt wird
ARAG Experten über dauerhaftes Wohnen auf dem Campingplatz Leben, wo andere Urlaub machen: Die einen sind überzeugte Camper, die anderen sehnen sich nach Wohnen abseits des Trubels, wiederum andere finden keine Wohnung oder können sich angesichts drastisch steigender Mieten das Dach überm Kopf schlicht weg nicht mehr leisten. Tatsache ist: Immer mehr Deutsche leben dauerhaft auf dem Campingplatz. Aber darf man das einfach so? Und welche Kosten fallen dafür an? Gibt es Einschränkungen? Die ARAG Experten klären auf. Illegales Dauerwohnen Ob man sich dauerhaft auf einem Campingplatz häuslich einrichten darf, ist nach Auskunft der ARAG Experten nicht pauschal zu beantworten. Abhängig ist dies sowohl von bauplanungsrechtlichen als auch von bauordnungsrechtlichen Vorschriften und die sind Ländersache. Grundsätzlich ist aber die Lage des Campingplatzes ausschlaggebend für dauerhaftes Wohnen. Liegt der Campingplatz beispielsweise in einem Gebiet, das im Bebauungsplan als Wohn- oder Mischgebiet ausgewiesen ist, darf dort qua gesetzlicher Definition auch gewohnt werden. ...
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ARAG Recht schnell…
aktuelle Gerichtsurteile auf einen Blick +++ Anrechnung von Ausgleichszahlungen +++ Der Bundesgerichtshof hat laut ARAG in zwei Urteilen entschieden, dass Ausgleichszahlungen nach der Fluggastrechteverordnung auf reise- und beförderungsvertragliche Schadensersatzansprüche nach nationalem Recht anzurechnen sind. Die Richter verzichteten auf eine Vorlage an den Europäischen Gerichtshof (Az.: X ZR 128/18 und X ZR 165/18). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Pressemitteilung des BGH. +++ Toilettengang bei Homeoffice nicht versichert +++ Wer im Homeoffice auf die Toilette geht, ist im Fall eines Unfalls nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. ARAG Experten verweisen auf ein entsprechendes Urteil des Sozialgerichts München. Der Kläger war auf dem Rückweg vom heimischen WC gestürzt und wollte dies als Arbeitsunfall geltend machen (Az.: S 40 U 227/18). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Urteil des SG Müchnen. +++ Eigene Kündigung rechtfertigt nicht Arbeitgeber Kündigung +++ Spricht ein Arbeitnehmer eine Eigenkündigung mit längerer Kündigungsfrist aus, reicht ...
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Digitales Leben – spannend, vielfältig und gefährlich
ARAG Umfrage zu Internet-Erfahrungen von Privatpersonen und Selbstständigen Alltag ohne Internet? Weder privat noch beruflich ist heutzutage ein Leben ohne das www, das World Wide Web, noch vorstellbar. Kein Wunder also, dass laut einer aktuellen, repräsentativen Umfrage der ARAG gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Kantar TNS 75 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung das Internet intensiv nutzen – mehrfach in der Woche oder sogar täglich. Beruflich sind über 60 Prozent der Selbstständigen online unterwegs. Ob man per Tablet die Büromiete überweist oder Fotos auf einer Social-Media-Seite der Firma postet: Das Internet hat für Unternehmen vieles einfacher, transparanter und effizienter gemacht. Gleichzeitig ist es jedoch gefährlicher geworden, sich im Netz zu bewegen. Die Gefahrenquellen sind allgegenwärtig und reichen von Cybermobbing über Fake-Shops bis zu Hacker-Angriffen und Schadsoftware. Internetverweigerer kaum noch vorhanden Drei Viertel der befragten Privatpersonen nutzen das Internet inzwischen fast täglich. Gerade mal sechs Prozent sind nur einmal pro Woche online aktiv und ...
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Abzocke im Internet immer professioneller
ARAG Experten über gefährliche Internetbetrüger, die schnell dazu lernen Der Betrug mit Spam-Mails wird immer raffinierter. Dabei haben es die Angreifer entweder auf sensible Daten abgesehen, wollen direkt abkassieren oder Lösegeld für Dateien erpressen. Früher erkannte man solche betrügerischen Mails oft anhand von holprigen Formulierungen oder fehlerhafter Rechtschreibung. Doch Internetbetrüger lernen schnell. Die Folge sind Spammails, die inhaltlich und formal kaum noch von echten Mails zu unterscheiden sind. Spam-Mails erkennen Das ist nach Ansicht der ARAG Experten nicht so leicht und hat manchmal mehr mit Bauchgefühl als mit klaren Regeln zu tun. Denn inzwischen werden Daten aus Datenbanken von Webdiensten gestohlen, so dass Name und andere Daten des Empfängers korrekt sind. Ist zudem das Anschreiben fehlerfrei, wirkt auch eine Spam-Mail viel authentischer. Daher sollten sich Verbraucher immer fragen, wie plausibel eine Mail ist. Hat man tatsächlich einen Vertrag abgeschlossen, einen Kauf getätigt oder ist man wirklich Kunde des Absenders? Bleiben ...
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Steuererklärung: Abgabetermin verpasst? Was nun?
Am 31. Juli war Stichtag! ARAG Experten sagen, was jetzt trotzdem noch geht. Dieses Jahr war es soweit: Steuerpfichtige hatten erstmals und haben auch künftig bis zum 31. Juli Zeit, die Steuererklärung für das Vorjahr abzugeben. Bisher mussten die Unterlagen Ende Mai beim Finanzamt vorliegen. Wer es trotz dieser zweimonatigen Fristverlängerung nicht rechtzeitig geschafft hat, seine Steuer einzureichen, muss mit Verspätungszuschlägen oder gar mit einer Steuerschätzung rechnen. Beides ist nicht gut für die Geldbörse. Was Steuerzahler auch nach dem Verstreichen der Frist tun können, um hohe Säumnisgebühren zu umgehen, verraten die ARAG Experten. Wer muss überhaupt eine Steuererklärung abgeben? Der Gesetzgeber vermutet in bestimmten Fällen, dass er trotz Lohnsteuerabzug und/oder Vorauszahlungen während des Jahres von Ihnen zu wenig Einkommensteuer bekommen hat. Deshalb müssen Sie als Arbeitnehmer unter anderem dann eine Einkommensteuererklärung abgeben, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft (§ 46 EStG): -Sie waren gleichzeitig bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt. -Sie hatten ...
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