Die Gründach-Bundesliga hat begonnen
Im Herbst startet der erste Großstadt-Report begrünter Dächer in Deutschland ________________________________________ Wie grün ist ihre Stadt? Der Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG) veröffentlicht im Herbst erstmals die „Gründach-Bundesliga“. Auch kleinere Städte können um die „Meisterschaft“ mitspielen, da mit relativen Werten agiert wird. Alle Dachbegrünungsflächen in Relation zur Einwohnerzahl ergeben den Wert pro Einwohner. Den Trend zum begrünten Flachdach in Städten gibt es schon länger, denn diese sind zu Platz-Alternativen aufgrund von Klimaschutz und Baulandmangel geworden. Dabei wird das Umkehrdach bei den Gründächern immer mehr zum Standard. Denn anders als beim „normalen“ Flachdach, liegt hier die Dämmung oberhalb der Dachabdichtung Das hat viele Vorteile. So garantiert es Feuchteschutz und verlängerte Lebensdauer des Daches. ________________________________________   Sie wollen wissen wie grün die Stadt ist, in der sie leben? Der Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG) wird im Rahmen des „BuGG-Marktreport Gebäudegrün 2019“ im September erstmals die „Gründach-Bundesliga“ veröffentlichen. Mit einem Kartierungsverfahren aus der Luft wird ...
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Fachvereinigung der XPS Hersteller wählt neuen Vorstand und begrüßt Neumitglied
Berlin, 19. März 2019 – Auf der Mitgliederversammlung der Fachvereinigung Extruderschaumstoff (FPX e.V.) wurde Alexander Sinner (Austrotherm) zum neuen Vorsitzenden und Kay Baugut (Ursa) zu seinem Stellvertreter gewählt. Die Fa. Ravago Building Solutions konnte als Neumitglied begrüßt werden. Dr. Robert Bacca, langjähriger Vertreter von DowDuPont und Vorsitzender der Fachvereinigung, ist bei Dow in den Ruhestand getreten und stand somit für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Dr. Anton Klotz (Jackon Insulation), würdigte die Verdienste Baccas als Garant für Stabilität und kontinuierliche Weiterentwicklung des Verbandes. In die Zeit seines Vorsitzes fiel die Neugründung der Fachvereinigung als eingetragenen Verein (e.V.), die Verlegung der Geschäftsstelle nach Berlin sowie die Einstellung einer Kommunikationsexpertin und der Neuaufstellung der Geschäftsführung. Alexander Sinner wurde als neuer Vorsitzender und Kay Baugut als Stellvertreter einstimmig in den Vorstand gewählt. Sinner will zunächst die Verbandsarbeit durch Gewinnung weiterer Mitglieder stärken: „Je größer die Marktabdeckung der Mitgliedsunternehmen, desto höher ist die Schlagkraft ...
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Energieberater fordern: Einstellung zu Dämmung überdenken!
Was lernen wir aus dem Hochhausbrand im Greenfell-Tower? In Deutschland wurde kurz nach dem verheerenden Hochhausbrand im Londoner Greenfell-Tower die Sicherheit von gedämmten Gebäuden komplett in Frage gestellt. Polystyrol an deutschen Gebäudefassaden wurde mit allen Mitteln angegangen. Wissenschaftler und Experten im Bereich der Gebäude-Energieberatung hatten die unreflektierte Berichterstattung bereits damals als unsachlich und falsch kritisiert. Nun werden sie durch die Londoner Untersuchung bestätigt. Gut ein Jahr nach dem Londoner Hochhausbrand im Juni 2017 gibt es mittlerweile erste vorläufige Ergebnisse. Die britische Untersuchungskommission, die weiterhin Ursache und Hergang des Brandes in London analysiert, wertete bislang mehrere hunderttausend Dokumente aus. Sie hörte Experten und Feuerwehrleute und sichtete Bild- und Videomaterial. Das Fazit: Ausschlaggebend für die schnelle Ausbreitungsgeschwindigkeit des Feuers war demnach die Wetterschutzverkleidung aus Aluminium und Polyethylen (PE) in Verbindung mit ihrer Hinterlüftung. Zusätzlich wurde von erheblichen Brandschutzmängeln die Ausbreitung des Feuers und die Entstehung weiterer Brände in dem Gebäude begünstigt. Auch ...

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Bundesregierung schmeißt 30 Milliarden zum Fenster raus
Milliardenschwere Ausgleichszahlungen für klimapolitische Versäumnisse Der Bundesregierung drohen mindestens 30 Milliarden Euro an Ausgleichszahlungen für ihre klimapolitischen Versäumnisse, hat das Ökoinstitut berechnet. Lieber teure Emissionszertifikate von andere EU-Länder kaufen, statt das Geld sinnvoll einzusetzen, um die EU-Klimaschutzvorgaben für Verkehr, Landwirtschaft und Gebäude doch noch zu erreichen oder zumindest anzugehen? Ist es nicht paradox bei Nichterreichen der Klimaziele die energetischen Standards noch herunterzuschrauben? „Im Gebäudebereich hat die Bundesregierung es über Jahre verpasst, die CO2-Einsparpotentiale zu heben. Das zeigt der Klimaschutzbericht 2017 deutlich. So werden allein im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) statt 2,1 Mio. t  CO2 nur magere 230.000 t eingespart. Das entspricht lediglich einem Zehntel der ursprünglich geplanten Menge“ erklärt Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG, www.buveg.de).   Verunsicherung statt Investitionsanreize Die zögerliche Politik der Bundesregierung hat bisher dazu geführt, dass Hausbesitzer abwarten statt zu investieren. Bestes Beispiel für dieses enttäuschende Ergebnis ist die fehlende steuerliche Förderung für ...

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So erkennen Sie zugelassene Dämmstoffe für Bodenplatten
Die Verwendung falscher Angaben oder irreführender Werbung kann für den Lieferanten von Baudämmstoffen teuer werden.   XPS für die Dämmung der lastabtragenden Gründungsplatte Was ist beim Thema Dämmen sinnvoll und was ist überflüssig? Wo tut man unter Umständen des Guten zu viel? „Der Verbraucher ist mittlerweile total verunsichert“, sagt Norbert Buddendick, Geschäftsführer der Fachvereinigung Extruderschaum (FPX). Denn es gibt unterschiedliche Dämmstoffe für grundverschiedene Anwendungen. Oft aber werde alles in einen Topf geworfen, so Buddendick. Auch wisse der Anwender oft nicht mehr, welche Angaben für was stehen. Das wird im Fall der Dämmung einer lastabtragenden Gründungsplatte, also einer Bodenplatte, über die jedes Gebäude verfügt, besonders deutlich. Welche Materialkennwerte können als Berechnungsbasis für die Statik, für Ausschreibung, Vergabe und vom Baustoffhandel tatsächlich herangezogen werden, ohne teure Gewährleistungsansprüche zu riskieren?   Extruderschaum (XPS) ist seit 30 Jahren der Spezialist für Feuchtigkeit, extrem hoher Druckbelastung und kann seine Materialeigenschaften vor allem bei der lastabtragenden ...

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Eine starke Gemeinschaft für Baulösungen mit Extruderschaum
FPX – Fachvereinigung Extruderschaumstoff e.V. bekommt ein neues Mitglied   Die Gründungsmitglieder des FPX e.V.  Austrotherm, Dow, Jackon und Ursa begrüßen die Firma Bachl als neues Mitglied zum 01. Juli 2017. Das Portfolio der Firma Bachl umfasst Baustoffe, Dämmstoffe, Kunststoffe, Bauelemente und Baudienstleistungen im Hoch- und Tiefbau. Der Schwerpunkt der Firmengruppe liegt  in Herstellung und Vertrieb von hochwertigen Gebäudedämmsystemen. Geschäftsführer Dämmstoffe / Kunststoffe Michael Küblbeck: „Unsere Mitgliedschaft im FPX e.V. ist eine logische Konsequenz unserer täglichen Arbeit. XPS ist ein hervorragendes Dämmmaterial, das für einen Einsatz in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen prädestiniert ist. Gemeinsam wollen wir neue Märkte für XPS entwickeln. Auf die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen freue ich mich sehr.“ Dr. Robert Bacca, Vorsitzender des FPX e.V., wertet den Neuzugang als ein Zeichen für die wachsende Bedeutung des XPS-Marktes im Neubaubereich. „Neben den Applikationen als Kellerdämmung, Wärmebrückendämmung oder für die Verwendung in Umkehrdächern gilt es neue Märkte zu ...
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Mit oder ohne Keller – eine Entscheidung für immer
Wer auf den Keller verzichtet, wird es unter Umständen schnell bereuen Allein aus Kostengründen verzichten viele Bauherren auf einen Keller. Ein solcher Entschluss will allerdings aus mehreren Gründen gut überlegt sein. „Wer sich beim Bau gegen einen Keller entscheidet, trifft eine Entscheidung für immer“, warnt Martin Schmidt, Bauen-Wohnen-Experte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Bereuen würde man es spätestens dann, wenn die Nutzfläche im Haus zu knapp werde, ein Anbau oder der Ausbau des Dachbodens kämen dann letztlich oftmals teurer als der Keller. „Ein Keller eignet sich nicht nur als Lagerfläche oder Technikraum, ein Keller kann auch zum Home-Office, zum zusätzlichen Spielzimmer für die Kinder oder auch zur privaten Fitness- und Wellness-Oase umfunktioniert werden“, so Schmidt. Der Bauexperte gibt einen weiteren wichtigen Aspekt zu bedenken: Kellerlose Eigenheime sind auf dem Markt nach wie vor sehr wenig gefragt, unterkellerte Häuser haben einen wesentlich höheren Marktwert. Voraussetzung für die Kellernutzung ist eine gute Dämmung Voraussetzung ...
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Optimierte Materialien und modernes Bauen zeigen ihre Wirkung
Weniger heizen – der Heizenergiebedarf von Mehrfamilienhäusern in Deutschland ist zwischen 2003 und 2015 um insgesamt 18 Prozent gesunken. Das ergab der sogenannte Wärmemonitor, den das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) erhoben hat. Der Rückgang wird zum Großteil auf die technologischen Möglichkeiten energieeffizienten Bauens zurückgeführt. Viele Materialoptimierungen von Baustoffen sorgen oftmals sogar für weit mehr Energieeffizienz, als es die jeweilige Energieeinsparverordnung (EnEV) verlangt. Flach- statt Steildach: Modernes Bauen hat Einfluss auf den Energiebedarf Aber auch das moderne Bauen hat einen großen Einfluss auf den künftigen Bedarf an Heizenergie. Das heute in der modernen Architektur übliche Flachdach weist gegenüber dem Steildach einen erheblichen Vorteil auf. Denn knapp 30 Prozent der Raumwärme gehen über die Dachfläche verloren – daher sollte man diese so weit wie möglich verkleinern. Immer mehr Flachdächer werden als Dachterrasse oder als Gründach genutzt, sie sorgen damit für Lebensqualität und positive Klimawirkungen. Beim Flachdach setzt sich immer mehr ...
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