Versichern gegen den Klimawandel? – Bauherren und Immobilieneigentümer sollen selbst aktiv werden

Extreme Wetterereignisse werden in Zukunft sehr viel öfter eintreten.
Schäden durch Winterstürme im Westen Deutschlands werden sich bis 2100 mehr als verdoppeln, selbiges gilt für sommerliche Unwetter, welche vor allem Ostdeutschland heimsuchen.
Die größte Gefahr bergen jedoch auch in Zukunft die großen Flüsse. Die durch Flussüberschwemmungen und Sturzfluten angerichteten Schäden könnten sich sogar verdreifachen.

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Winterstürme werden heftiger

Dies ergab eine neue Klimastudie, welche Mitte letzter Woche in Berlin auf der Klimakonferenz der deutschen Versicherungswirtschaft vorgestellt wurde.
Erarbeitet von führenden Klimaforschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der Freien Universität Berlin und der Universität Köln im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gibt diese Studie Auskunft über die in den nächsten 90 Jahren zu erwartenden Schäden durch Naturkatastrophen.

Der Klimawandel in Deutschland bleibt versicherbar.“ so GDV-Präsident Rolf-Peter Hoenen.
Doch zu welchem Preis? Schon heute sind Elementarschäden bei den meisten Gebäudeversicherungen und Hausratsversicherungen von der Leistung ausgeschlossen.
Um auch gegen Überschwemmungen, Stürme oder Erdebeben gewappnet zu sein, müssen Hauseigentümer eine zusätzliche Elementarschadenversicherung abschließen, deren Beitragshöhe je nach Gefährdung variiert.

Schon heute sind Versicherungen gegen Überschwemmungsschäden im Raum Passau oder Köln kaum zu bezahlen.
Denn für das Funktionieren einer Versicherung ist der Ausgleich innerhalb des Kollektivs entscheidend. Katastrophen treten zwar nur sehr selten ein, wenn dann sind jedoch direkt ganze Landstriche davon betroffen. Dieses Risiko ist für die Versicherungen nicht kalkulierbar, sie streichen es aus dem allgemeinen Versicherungsvertrag.

Um immer noch Elementarschäden gesondert versichern zu können haben die deutschen Versicherer eine Reihe von Forderungen gestellt.
So sollten u. a. überschwemmungsgefährdete Gebiete nicht mehr bebaut, städtische Entwässerungssysteme auch für Starkregenfälle gerüstet und neue Dachkonstruktionen gegen künftige Sturmereignisse konzipiert werden.
Auch die Hauseigentümer sind angesprochen selbst aktiv zu werden und Schutzmaßnahmen wie Rückstauventile, Rückstauklappen, Hebeanlagen oder Dachverstärkungen zu installieren um Schäden möglichst gering zu halten.

So vorbereitet und darauf bedacht die Folgen des Klimawandels abzumildern sollten die Schäden durch Naturkatastrophen zumindest in Deutschland auch in Zukunft versicherbar bleiben.

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Weitere Informationen zur Klimakonferenz der deutschen Versicherungswirtschaft
sind im Internet abrufbar: www.gdv.de/klimawandel.

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Autorin: Mareile Wiegmann

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