Verbund bietet Lösungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft

Auf den Öko-Feldtagen präsentieren sich fünf Unternehmen am Gemeinschaftsstand der Regenerativen Landwirtschaft

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Bei der Regenerative Landwirtschaft steht die Bodenfruchtbarkeit im Fokus. (Bildquelle: Uwe E. Nimmrichter)

Unter dem Dach der Regenerativen Landwirtschaft haben sich fünf Unternehmen zu einem losen Verbund zusammengeschlossen, die sich dem Gemeinwohl und der Natur verpflichtet fühlen, Lösungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft bieten und Ansprechpartner für Landwirte, Gemüse- und Obstbaubetriebe sind. Mit Dietmar Näser, Friedrich Wenz und der Christoph Fischer GmbH sind drei Pioniere der Regenerativen Landwirtschaft vertreten. Die Unternehmen Vortex Energie von Gerhard Weißhäupl und Camena Saatgut ergänzen die Kooperation. Zu den Öko-Feldtagen am 03.07. und 04.07.2019 in Frankenhausen präsentieren sie sich mit einem Gemeinschaftsstand.

Dietmar Näser und Friedrich Wenz haben sich in den vergangenen Jahren um die Entwicklung und Strukturierung der Methoden der Regenerativen Landwirtschaft verdient gemacht. Dieses Wissen vermitteln sie in zahlreichen Bildungsangeboten, unter anderem in der einjährigen Grundlagenausbildung „Bodenkurs im Grünen“. Gemeinsam mit der Christoph Fischer GmbH wurden Produkte zur Flächenrottelenkung, wie zum Beispiel der Bodenverjünger, entwickelt. Diese tragen zur nachhaltigen Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit bei. Gerhard Weißhäupl hat mit seinem Unternehmen Vortex Energie das technische Design der Ackerfräsen überarbeitet und alltagstauglich für die Regenerativen Landwirtschaft gemacht. Die Ackerfräsen sind wie die Kompostteemaschinen ein wichtiger Baustein des Systems. Die darauf abgestimmten Untersaaten und Zwischenfrüchte werden von Camena Samen zur Verfügung gestellt. Damit bietet die Kooperation der fünf Unternehmen das Wissen, die Erfahrung und zahlreiche Produkte für die Umsetzung der Regenerativen Landwirtschaft.

Die Regenerative Landwirtschaft unterstützt die Regeneration des lebend verbauten Kohlenstoffes im Boden durch Humusaufbau und die Wiederherstellung der mikrobiellen Prozesse durch die Förderung der Interaktion zwischen Pflanzen und Bodenleben. Damit werden stabile Erträge bei geringerem Aufwand und einer besseren Qualität der landwirtschaftlichen Produkte erreicht. „Gerade das Trockenjahr 2018 hat gezeigt, dass regenerativ wirtschaftende Betriebe deutlich besser durch das Jahr gekommen sind. Wir zeigen, wie das System im alltäglichen Betriebsablauf umgesetzt werden kann“, erklärt Dietmar Näser und ergänzt: „Wichtig ist uns auf den Öko-Feldtagen der Austausch mit Vertretern der Wissenschaft und vor allem mit den Landwirten.“

Öko-Feldtage 2019
Am 3. und 4. Juli 2019 finden die zweiten bundesweiten Öko-Feldtage auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, dem Lehr- und Versuchsgut der Universität Kassel, in Grebenstein statt. Sie sind der ideale Treffpunkt für alle Ökobauern und -bäuerinnen, solche, die es werden wollen und alle, die nach neuen Methoden für eine umweltfreundliche Landwirtschaft suchen. Die Unternehmen der Regenerative Landwirtschaft sind am Stand A12 zu finden.

Dietmar Näser gilt mit seinem Unternehmen „Grüne Brücke“ als Vorreiter der Regenerativen Landwirtschaft. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die natürlichen Prozesse und die Bodenfruchtbarkeit jenseits konventioneller Düngung und Bodenbearbeitung. Seine von ihm und Friedrich Wenz entwickelte Methode sorgt für fruchtbare Böden als Grundlage für Produkte, die die Gesundheit von Mensch, Tier und der „Mutter Erde“ erhalten und fördern, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren. Zielstellung sind gute Erträge bei geringem Aufwand und einer Nachhaltigkeit für die Natur. In Zeiten des zunehmenden Preisverfalls für konventionelle landwirtschaftliche Produkte, der steigenden Kosten und der zunehmenden Umweltprobleme sind das wichtige Zukunftskriterien für jeden Erzeuger.

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Grüne Brücke – Büro für Regenerative Landwirtschaft
Dietmar Näser
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