Phoenix Kapitaldienst: Die unendliche Geschichte geht zu Ende
Eine Information des Deutschen Verbraucherschutzrings e.V. (DVS) Der DVS hilft geschädigten Kapitalanlegern 21. April. 2015. Gut zehn Jahre nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens gegen die Phoenix Kapitaldienst GmbH scheint die für Anleger unendliche Geschichte, nun doch zu Ende zu gehen. Im Schlusstermin am 8. Mai 2015 gehe es auch um die Frage, in wie weit das Schlussverzeichnis von den Gläubigern akzeptiert werde, so der Deutsche Verbraucherschutzring e. V. (DVS). Außerdem werde dann auch feststehen, wie viel „Asche“ die Anleger aus dem „verbrannten Phoenix“ bekommen werden. Am 15. März 2015 hat das Phoenix-Insolvenzverfahren seinen zehnten Geburtstag „gefeiert“. Seit über zehn Jahren warten also die Anleger auf ihr Geld. Die Fragen der Betroffenen, wie viel sie aus der Insolvenzmasse bekommen und wann das sein werde, hatte der Insolvenzverwalter seit Jahren mit beharrlichem Schweigen beantwortet. Am 8. Mai 2015 wird das Verfahren mit dem Schlusstermin (§ 197 d. InsolO) dann beendet werden. „Bei diesem ...
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Streit um Restschuldbefreiung kann über Schlusstermin hinausgehen – Insolvenzrecht Dresden
Schuldner darf sich gegen Anträge auf Versagung der Restschuldbefreiung auch nach dem Schlusstermin wehren, wenn das Insolvenzgericht ihn nicht hinreichend belehrt hatte – Insolvenzrecht Dresden. Insolvenzrecht Dresden-Kanzlei Ulrich Horrion in Dresden Rechtsgrundsatz – Insolvenzrecht Dresden Der im Schlusstermin nicht erschienene Schuldner darf sich gegen einen Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung auch noch anschließend wehren, wenn das Insolvenzgericht ihn nicht rechtzeitig vor dem Termin über die Folgen des Ausbleibens hinreichend belehrt hatte (BGH, Beschluss vom 10.02.2011, Az IX ZB 237/09). Sachverhalt – Insolvenzrecht Dresden Schuldner S erscheint im Schlusstermin seines Insolvenzverfahrens nicht. Das Insolvenzgericht hatte ihm außer der Terminsmitteilung keine Hinweise zum Nichterscheinen gegeben. Im Termin beantragt Gläubiger G Versagung der Restschuldbefreiung, weil S bei Stellung des Insolvenzantrages im Vermögensverzeichnis eine frühere Lohnabtretung nicht angegeben hatte. Das Insolvenzgericht beschließt die Versagung der Restschuldbefreiung. S legt sofortige Beschwerde ein und trägt erst jetzt zu seiner Verteidigung vor. Das Beschwerdegericht weist das Vorbringen ...
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