BMJ Logistics erweitert ab sofort sein Serviceangebot im Hinblick auf die verschärften Russischen Importrichtlinien

BMJ_Pressebild_Etikettierung_1-1024x683 BMJ Logistics erweitert ab sofort sein Serviceangebot im Hinblick auf die verschärften Russischen Importrichtlinien
Etikettierung gemäß den neuen Kennzeichnungsrichtlinien (Quelle: BMJ Logistics)

Mit der Erweiterung der Kennzeichnungsrichtlinien für Importwaren will die russische Regierung den Schutz der Märkte vor Grauimporten (Parallelimporten) und Schwarzimporten weiter verstärken. Dazu wird die Etikettierungspflicht auf die neuen Warengruppen Tabakwaren, Schuhe, Parfum, Blusen, Mäntel, Jacken, Bettwäsche, Fotokameras, Reifen, Milch, Bier, Bad- und Küchentextilien erweitert und das „Ehrliche Zeichen“ eingeführt. Damit soll der Anteil gefälschter Produkte in Russland weiter reduziert werden.

Um ihre Kunden bei dieser wachsenden Aufgabenstellung zu unterstützen, bietet die BMJ GmbH, deutsche Tochter der russischen BMJ Logistics Group bereits jetzt einen Beratungsservice rund um die neuen Produktgruppen an.

Nachdem am 28. April 2018 die russische Regierung die neue Verordnung für zahlreiche Produktgruppen verabschiedet hat, wird die Einführung der neuen Etikettierungspflicht ab 2019 in regelmäßigen Abständen folgen. Ab dem 01. März 2019 erweitert sich die Etikettierungspflicht zunächst auf Tabakwaren. Zum 01. Juli 2019 folgt dann die Etikettierungspflicht auf Schuhe und ab Dezember 2019 auf die weiteren Warengruppen Parfum, Blusen, Mäntel, Jacken, Bettwäsche, Fotokameras, Reifen, Milch, Bier, Bad- und Küchentextilien. Mit dem neuen „Ehrlichen Zeichen“ lässt sich zukünftig der gesamte Warenweg nachvollziehen und Herkunft, Transport und Einfuhr nach Russland eindeutig identifizieren. Damit hat die russische Regierung erste Maßnahmen gegen Fälscher und Parallelimporteure erfolgreich eingeführt.

Bereits seit Juni 2018 ist BMJ Logistics teil eines Pilotprojektes mit insgesamt 24 Teilnehmern, bei der die Kennzeichnungen von Schuhprodukten mit 2D Data-Matrix-Codes getestet werden. Zur Erstellung der Data-Matrix-Codes werden alle Produktinformationen wie die GTIN-Produktidentifikationsnummer, Hersteller- und Importeurangaben, Schuhart und sämtliche Produktspezifikationen per Software übermittelt. Anschließend wird der Code auf der Produktverpackung, dem Produktetikett oder direkt auf dem Produkt angebracht.

Damit übernimmt BMJ Logistics, welche gerade im Bereich der EAC-Etikettierung und Verzollung über jahrelange Erfahrung verfügt und als russischer Im- und Export-Spezialist in der Branche anerkannt ist, bereits heute das gesamte Projektmanagement und unterstützt bestehende und Neukunden bei der Umsetzung gemäß den neuen Richtlinien und Etikettierungsvorschriften.

Neben den Value Added Logistikdienstleistungen und DDP-Lieferungen in die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) erweitert BMJ Logistics damit ihr Angebot im Bereich der Etikettierung und unterstreicht damit ihren Service als flexibler und zuverlässiger Logistikdienstleister.

Weitere Informationen zu BMJ Logistics finden Sie unter www.bmj-logsitics.com

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