Ukraine – Die politisch kalte Realität nach ASEM

russland_sitzt_am_sprichwoertlichen_druecker Ukraine - Die politisch kalte Realität nach ASEMMan kann den ASEM Gipfel von Mailand in Bezug auf die Ukraine-Krise mit einem Satz beschreiben: “Außer Spesen – nichts gewesen!”
Auch wenn die westlich medialen Schmierfinken aus dem Umstand das Russlands Staatspräsident Wladimir Putin wieder Gas an die Ukraine liefern will, wohlgemerkt erst wenn die Ukraine vorher ihre Schulden in zirka Höhe von 5,3 Milliarden US-Dollar vorab an Russland gezahlt hat, als Erfolg dieses alle zwei Jahre stattfindenden ASEM-Gipfels werten, steht fest – dieser Gipfel brachte der Ukraine – NICHTS – weder innere und schon gar nicht äußere Stabilität!
Russland hatte die Gaslieferungen vor einigen Monaten gestoppt – mit gravierenden Folgen für die ukrainische Wirtschaft. Im kommenden Winter sitzen die Ukrainer in ungeheizten Wohnungen, falls Russland sich nicht erbarmt und Gas liefert. So konnte am Ende nur Einer Erfolge auf diesem ASEM-Gipfel feiern, der Staatspräsident der Russischen Föderation – Wladimir Putin, was dessen nächtlicher Gesprächspartner Silvio Berlusconi mit verschmitzter Miene ähnlich gesehen haben dürfte Wohl wissen das die Reserven an Gas, Kohle und Heizöl in der Ukraine knapp sind und die ukrainische Regierung bereits die Mindesttemperatur für Wohnungen auf 16 Grad herabgesetzte, gilt nach diesem Gipfel nur eines als sicher – Jemand wird die Zeche der korrupten ukrainischen Oligarchen zahlen müssen, welche seit vielen Jahren die Ukraine ausgeplünderten. Das dies am Ende nur der europäische Steuerzahler sein kann, allem voran der deutsche – ist gut so, denn je mehr Deutschland für die Ukraine blutet, umso schneller versteht das bundesdeutsche Volk das die Politik einer Angela Merkel nach Meinung von Medienexperten – vor allem in Bezug auf die EU-Sanktionspolitik gegen Russland, salopp gesagt: “…für’n Arsch ist!”
In der Rückschau zum Mailänder Gesprächsmarathon steht ebenso fest, die prorussischen Separatisten werden in den Regionen Luhansk und Donezk Wahlen abhalten, die Krim wird NIE wieder ukrainisches Staatsgebiet und bei allem Gejaule in Washington, London, Paris, Brüssel und Berlin wird sich an den bisherigen Gebietsabspaltungen NICHTS ändern.
Hätte die NATO ihre rücksichtslose Expansionspolitik in Bezug der Ukraine nicht auf die sprichwörtliche Spitze getrieben, der US-Freund und ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk nicht eine Angliederung an die NATO gefordert, wäre das Sterben in der Ostukraine sicher früher zu beenden gewesen. Am 26. Oktober 2014 werden in der Ukraine Parlamentswahlen abgehalten, ohne Beteiligung großer Teile der Ostukraine, wer sich jedoch auch immer in das Parlament schwingen wird muss ob er will oder nicht, in Moskau um gut Wetter bitten, denn ukrainische Waren sind auf dem EU-Markt nur begrenzt konkurrenzfähig und damit bleibt in vielen Wirtschaftsbereichen nur Russland als Abnehmer! So wird nach Ansicht von BERLINER TAGESZEITUNGBerliner TageblattDeutsche Tageszeitung, das eiskalte Erwachen nach all den großen EU-Versprechungen sehr bald in Kiew beginnen…