Grauer Star / Katarakt: Wenn die Augenlinse trübe wird

Der Graue Star ist oft altersbedingt und eine Operation notwendig

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Keiner Eingriff: Die Katarakt Operation. (Bildquelle: © Uwe Grötzner – Fotolia)

Es beginnt mit einer leicht verschwommenen Sicht wie durch einen Schleier und schreitet mit zunehmender Trübung fort. Der Graue Star, in der medizinischen Fachsprache als Katarakt bezeichnet, ist eine typische, oftmals altersbedingte Augenerkrankung, bei der Betroffene nicht um eine Operation herumkommen. Bei einer Katarakt OP wird die verschwommene Sicht behoben, indem die eingetrübte natürliche Linse durch eine künstliche Linse ersetzt wird. Die Operation des Grauen Stars ist eine der am häufigsten durchgeführten Operationen in Deutschland. Etwa 800.000 Mal pro Jahr werden Katarakt-Operationen durchgeführt. Patienten, die am Grauen Star leiden, beschreiben eine Sicht wie durch einen Nebel, ähnlich wie die Gischt bei einem Wasserfall. Es liegt nahe, dass der Begriff “Katarakt” aus dem Griechischen, zu Deutsch “Wasserfall”, als Fachbegriff für die Erkrankung dient.

Symptome und Therapie bei Grauem Star

Die getrübte Augenlinse lässt das Licht zunehmend schlecht durch. Konturen von Lichtquellen verschwimmen zunehmend. Ist die Sicht durch den Grauen Star so eingeschränkt, dass eine deutliche Sehbehinderung auftritt, ist die Operation die einzige Therapieform. Der schmerzlose Routineeingriff hat eine enorm hohe Erfolgsquote und dauert nur wenige Minuten. Dabei wird die eingetrübte Linse durch eine klare Intraokularlinse aus Kunststoff ersetzt. Premiumlinsen, wie beispielsweise die Multifokallinse, die das Sehen im Nah- und Fernbereich korrigieren kann und damit eine Unabhängigkeit von Brille oder Kontaktlinse ermöglicht, können im Rahmen der Operation eingesetzt werden. Der behandelnde Arzt informiert gerne im Rahmen der Voruntersuchungen über die individuellen Möglichkeiten der modernen Intraokularlinsen.

Multifokallinse ermöglicht Sehen im Nah- und Fernbereich ohne Sehhilfe

Liegt keine weitere Augenkrankheit vor, ist nach der Katarakt-Operation ein deutlich besseres Sehvermögen zu erwarten. Wann ein operativer Eingriff notwendig ist, sollte in enger Absprache mit dem Augenarzt entschieden werden. Ist das Sehvermögen bereits stark beeinträchtigt, wird dieser sicher zu einem raschen Eingriff raten. Auch das Berufsbild des Betroffenen kann dabei eine Rolle spielen. Wer in seinem beruflichen Alltag auf hundert Prozent klare Sicht angewiesen ist, dem wird möglicherweise schon in einem frühen Krankheitsstadium eine OP angeraten.

Kleiner Schnitt, große Wirkung. Wie eine Katarakt-OP verläuft

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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