Don’t Panic! Erste Hilfe beim Virenfund – Der Doctor Web Security-Tipp des Monats Dezember

Hacker dringen lautlos in Computer ein, hinterlassen kaum Spuren und stehlen vertrauliche Daten. Die Intention der jeweiligen Schadsoftware kann ganz unterschiedlich sein. Manche Programme wollen die Daten der Nutzer ausspähen, indem sie zum Beispiel Passwörter kopieren. Andere löschen Dateien oder blockieren gleich den ganzen Rechner. Wie der aktuelle Doctor Web Virenrückblick November zeigt, stehen insbesondere Bankdaten im Visier der Cyberkriminellen.

Ein Indiz für Schadprogramme ist eine deutlich verminderte Geschwindigkeit beim Hochfahren des Computers oder beim Öffnen von Dateien. Auch ein leicht verändertes Aussehen der Benutzeroberfläche kann ein Anhaltspunkt für Virenbefall sein. Wenn das Antiviren-Programm dann eine Warnung anzeigt, ist es meist schon zu spät. Nun gilt es Ruhe zu bewahren. Denn auch wenn auf dem Computer Malware gefunden wurde, so gibt es Möglichkeiten, diese zu identifizieren und anschließend auch wieder zu entfernen. 

Die folgenden Tipps von Doctor Web sollen Nutzer helfen, im Ernstfall schnellstmöglich zu handeln.

– Ursachenforschung: Wenn noch kein Antiviren-Programm auf dem Computer installiert wurde, ist das der erste Schritt. Wichtig dabei ist, dass das Schutzprogramm dem neuesten Stand entspricht. Alle Anwendungen müssen gelöscht und ein Scan durch das Virenschutzprogramm gestartet werden. Sobald dieses durchgelaufen ist und Viren ausfindig gemacht wurden, löscht das Antiviren-Programm diese normalerweise automatisch. Hat der Nutzer vor kurzem ein neues Programm installiert, das beispielsweise aus dem Netz heruntergeladen wurde, liegt es nahe, dass die neue Software der Verursacher der Infektion ist. In diesem Fall sollte das Programm direkt händisch deinstalliert werden.

– Datensicherung: Alle wichtigen Dokumente sollten auf ein externes Speichermedium, wie externe Festplatte oder USB-Stick, übertragen werden. Aber Vorsicht: Falls die Schadsoftware noch auf dem Computer ist, kann es passieren, dass diese auch mit auf den Datenträger wandert. Deshalb müssen die Daten vor dem erneuten Zurückübertragen auf den Computer unbedingt auf Viren geprüft werden. Ohnehin ist es ratsam, regelmäßig Sicherungskopien wichtiger Daten anzufertigen. Im Falle einer Infektion des Computers sind diese dann zumeist außer Gefahr.

– Neustart: Oft ist es nicht nachzuvollziehen, wie das infizierte Programm auf dem Computer gelandet ist oder um welches Schadprogramm es sich genau handelt. Dann bleibt nur die Neuinstallation des Betriebssystems. Bei diesem Schritt werden alle Daten – die Schaddaten als auch nicht infizierte Dateien – endgültig gelöscht.

Damit es nicht zum Ernstfall kommt, empfiehlt Doctor Web Nutzern immer vorzubeugen. Dazu zählt nicht nur das Antiviren-Programm stets aktuell zu halten, sondern auch die übrigen Anwendungen wie das Betriebssystem oder den Internetbrowser regelmäßig zu aktualisieren. Zur Vorbeugung zählt ebenfalls immer eine gewisse Vorsicht. Nutzer sollten nur E-Mails öffnen, die erwartet werden oder die von bekannten Absendern stammen. Viren verbergen sich nämlich oft im Anhang einer E-Mail.

Über Doctor Web Deutschland GmbH

Das russische Unternehmen Doctor Web Ltd. ist einer der führenden Hersteller von Anti-Virus- und Anti-Spam-Lösungen mit Hauptsitz in Moskau. Das Doctor Web Team entwickelt seit 1992 Anti-Malware-Lösungen und beschäftigt weltweit 400 Mitarbeiter, davon 200 im Research & Development. Doctor Web ist nicht nur Pionier, sondern auch einer der wenigen Anbieter, die ihre Lösungen vollständig innerbetrieblich entwickeln. Das Unternehmen legt großen Wert auf die effektive Beseitigung von Kundenproblemen und bietet schnelle Antworten auf akute Virengefahren. Die umfangreiche Produktpalette von Doctor Web umfasst effiziente Lösungen zur Absicherung von einzelnen Arbeitsplätzen bis hin zu komplexen Netzwerken. Im deutschsprachigen Raum werden die Produkte von der Doctor Web Deutschland GmbH in Frankfurt vertrieben. Zu den nationalen und internationalen Kunden zählen neben privaten Anwendern namhafte börsennotierte Unternehmen wie die russische Zentralbank, JSC Russian Railways, Gazprom oder Arcelor Mittal sowie Bildungseinrichtungen und öffentliche Auftraggeber wie das russische Verteidigungsministerium.

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