Mit den ersten warmen Tagen des Jahres beginnt für viele Menschen die Zeit des Frühjahrsputzes. Fenster werden gereinigt, Keller aufgeräumt und der Garten auf Vordermann gebracht. Der Frühling ist auch ein guter Anlass, Türen, Fenster und vorhandene Sicherungstechnik genauer unter die Lupe zu nehmen.
Die frostigen Wintertage können Dichtungen, Schlössern und Fenstergriffen zugesetzt haben. Ein kurzer Sicherheitscheck im Rahmen des Frühjahrsputzes hilft dabei, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und das Zuhause besser zu schützen. Denn bereits kleine Schwachstellen können EinbrecherInnen eine Gelegenheit bieten.
Und TäterInnen nutzen die Gelegenheit. Dann ist die Wohnung durchwühlt, Wertgegenstände oft für immer verloren und das eigene Sicherheitsgefühl stark erschüttert. Für viele Einbruchsopfer ist nicht nur der materielle Schaden ein herber Verlust, sondern die emotionale Betroffenheit eine oft dauerhafte psychische Belastung.
Doch all das kann man verhindern – indem man z. B. damit beginnt, sich beim Frühjahrputz folgende Fragen zu stellen: Schließen alle Fenster richtig? Sind die Fenstergriffe stabil und abschließbar? Gibt es sichtbare Schäden an Rahmen oder Beschlägen? Nur einige Fragen, auf die es ankommt. Und sollte die Sicherungstechnik Mängel aufweisen, sind Polizei und Fachhandwerk die richtigen Ansprechpartner.
Polizeiliche Beratung
Erfolgreicher Einbruchschutz beginnt in der Regel mit einer polizeilichen Beratung. Die polizeilichen FachberaterInnen informieren zu Täterarbeitsweisen, Schwachstellen an Haus und Wohnung, richtigem Verhalten und sinnvoller Sicherungstechnik. Sie zeigen wirksame Sicherungskonzepte auf und erklären anschaulich, wie Einbruchschutz konkret aussehen kann.
Auf die fachgerechte Montage kommt es an
Geeignete Sicherheitstechnik kann jedoch nur dann den versprochenen Schutz bieten, wenn sie fachgerecht montiert wurde. FacherrichterInnen für Einbruchschutz findet man zum Beispiel in den Schutzgemeinschaften des Netzwerks „Zuhause sicher“. Die speziell geschulten Handwerksbetriebe verbauen neue einbruchhemmende Fenster und Türen, rüsten vorhandene Elemente mit geprüfter Sicherungstechnik nach, bieten Technik zur Anwesenheitssimulation an oder projektieren Einbruchmeldeanlagen und Videotechnik.
Je nach Tätigkeitsbereich müssen die Betriebe, um sich am Netzwerk „Zuhause sicher“ beteiligen zu können, zunächst auf den polizeilichen Adressennachweis ihres jeweiligen Landeskriminalamts aufgenommen worden sein. Eine Übersicht über die „Zuhause sicher“-Partnerbetriebe gibt es hier: www.zuhause-sicher.de/handwerkersuche
Regelmäßige Wartung ist wichtig
Die „Zuhause sicher“-Partner sind damit nicht nur in der Lage, geprüfte Sicherheitstechnik sachkundig zu montieren, sondern auch zu warten. Denn damit die Technik dauerhaft zuverlässig funktioniert, benötigt sie Pflege und Wartung. Nicht nur für Einbruchmeldeanlagen gilt regelmäßige Instandhaltung, auch die mechanischen Bauteile, wie z. B. Fensterbeschläge, brauchen regelmäßige Wartung. Die Empfehlung der Hersteller lautet, alle zwei Jahre eine Wartung der Beschläge durch den Fachbetrieb vornehmen zu lassen.
Offen für neue Partner
Falls das „Zuhause sicher“-Konzept Interesse geweckt hat: „Zuhause sicher” steht neuen Partnern aus Polizei und Kommunen, Handwerk und Handwerksorganisationen, Industrie und Versicherungswirtschaft offen. Die Geschäftsstelle stellt gerne ausführliches Informationsmaterial zu Idee, Struktur und Partnerschaften des Netzwerkes „Zuhause sicher“ zur Verfügung.
Präventionsplakette nach erfolgreicher Umsetzung
Wer als EigentümerIn oder MieterIn das eigene Zuhause mit einbruchhemmender Sicherheitstechnik und Rauchmeldern ausgestattet, eine gut sichtbare Hausnummer an der Hauswand angebracht und ein Telefon am Bett bereitgestellt hat, kann die Präventionsplakette des Netzwerkes „Zuhause sicher“ erhalten. Außen ans Haus oder die Wohnung angebracht, signalisiert sie: „Wir haben die polizeilichen Empfehlungen zum Einbruchschutz umgesetzt – ein Einbruchversuch lohnt sich nicht“. PlaketteninhaberInnen gewähren die im Netzwerk „Zuhause sicher“ engagierten Versicherer einen Nachlass in der Hausratsversicherung.
Wer sich für eine Präventionsplakette interessiert, kann sich an die Mitarbeiterinnen der „Zuhause sicher“-Geschäftsstelle wenden: info@zuhause-sicher.de

