Der Verein pulmonale hypertonie e.v. trauert um Bruno Kopp

Herr Bruno Kopp war Initiator, Mitbegründer und erster Vorsitzender des Vereins pulmonale hypertonie e.v. in Rheinstetten. Am 7. Februar 2012 ist er im Kreise seiner Angehörigen im Krankenhaus in Gießen an den Folgen von Lungenhochdruck im Alter von 57 Jahren verstorben.

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Bruno Kopp

Herr Kopp wurde am 22. August 1954 in Aalen, Baden-Württemberg geboren. Zunächst absolvierte er eine Ausbildung zum Mechaniker, bis bei ihm 1973 Lungenhochdruck (familiäre primäre pulmonale Hypertonie) diagnostiziert wurde. Es folgte eine Umschulung zum Erzieher, wenige Jahre später wurde er Fachlehrer für Sonderpädagogik.

Der Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie) ist eine schwerwiegende Erkrankung, von der Kinder und Jugendliche wie auch Erwachsene betroffen sind. Sie ist bisher nicht heilbar. Mit der Diagnose dieser fortschreitenden Erkrankung ist eine gravierende Einschränkung der Lebensqualität verbunden. Menschen mit dieser Krankheit sind chronisch kurzatmig und körperlich wenig belastbar. Oft werden die ersten Anzeichen der Krankheit – Luftnot bei Belastung und Müdigkeit – vom Betroffenen selbst nicht wahrgenommen, weil die Krankheit schleichend beginnt.

Im Jahre 1996 war Herr Kopp Initiator und Mitbegründer des Selbsthilfevereins Primäre Pulmonale Hypertonie (PPH) e.V., bei dem er seit seiner Gründung ehrenamtlich als geschäftsführender Vorsitzender tätig war. 2001 wurde der Verein in pulmonale hypertonie e.v. (ph e. v.) umbenannt.

Im selben Jahr wurde die René Baumgart-Stiftung durch die Mitgliederversammlung pulmonale hypertonie e.v. gegründet. Herr Kopp war hier Mitglied des Vorstands und ehrenamtlich als Schriftführer tätig.

Im Jahre 2003 initiierte und organisierte er die erste Versammlung europäischer Selbsthilfeorganisationen zum Krankheitsbild pulmonale Hypertonie in Wien. Daraufhin wurde in Brüssel Pulmonary Hypertension Association Europe (PHA EUROPE) gegründet. Herr Kopp war hier sowohl Gründungsmitglied als auch Präsident bis 2009.

Die herausragende Arbeit von Herrn Kopp wurde auch auf höchster Ebene ausgezeichnet: Im Jahre 2007 wurde ihm für sein Engagement und seinen Einsatz das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Trotz des Verlustes von Bruno Kopp für den Verein wird die Arbeit von pulmonale hypertonie e.v. im Sinne von Herrn Kopp unverändert fortgeführt werden.

Infokasten 1
Der Selbsthilfeverein pulmonale hypertonie e.v. wurde 1996 von Bruno Kopp gegründet, der selbst betroffen war. Der Verein vermittelt ph-spezialisierte Kliniken und Ärzte sowie Kontakt zu anderen Patienten mit PH. Außerdem unterstützt er seine Mitglieder bei der Inanspruchnahme medizinischer und sozialer Hilfeleistungen, organisiert Patiententagungen sowie -seminare und unterstützt die medizinische Forschung zum Krankheitsbild
Lungenhochdruck.

Infokasten 2
Die René Baumgart-Stiftung wurde im März 2001 in Rheinstetten gegründet. René Baumgart war ein Neffe von Bruno Kopp, der auch an der Krankheit PPH litt und schon mit 23 Jahren daran verstarb, weil es zu diesem Zeitpunkt keine medikamentöse Therapie gab.
Seit 2004 wird jährlich einen Forschungspreis für wissenschaftliche Arbeiten ausgelobt, die sich klinisch oder experimentell mit dem Thema Lungenhochdruck befassen.

Der Selbsthilfeverein pulmonale hypertonie e.v. wurde 1996 von Bruno Kopp gegründet, der selbst betroffen war. Der Verein vermittelt ph-spezialisierte Kliniken und Ärzte sowie Kontakt zu anderen Patienten mit PH. Außerdem unterstützt er seine Mitglieder bei der Inanspruchnahme medizinischer und sozialer Hilfeleistungen, organisiert Patiententagungen sowie -seminare und unterstützt die medizinische Forschung zum Krankheitsbild
Lungenhochdruck.

Kontakt:
pulmonale hypertonie e.v.
Heinrich Kowalski, 2. Vorsitzender ph e.v.
Wormser Str. 20
76287 Rheinstetten
0721-3528 381

www.phev.de
info@phev.de

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