Management gemischter Flotten: Geotab-VP Ludewig über Herausforderungen und Chancen

Herzogenrath, 25.02.2026.

Wer schon einmal einen Wagen geleast oder gemietet hat, weiß: Vielfalt nimmt einen hohen Stellenwert ein. Schließlich hat jeder Kunde seine ganz eigenen Vorstellungen vom idealen fahrbaren Untersatz – selbst wenn dieser nur für wenige Stunden gebraucht wird. So kundenfreundlich das auch ist – für Flottenbetreibende entstehen vor allem in Sachen Daten-Management akute Herausforderungen. Christoph Ludewig, Vice President Europa bei Geotab, verrät, wie sie diesen begegnen sollten.

Egal ob Kleinwagen mit manuellem Getriebe, Automatik-SUV, ein Kombi von Toyota oder eine Mercedes-Limousine: Autovermietungen und andere Mobility-Anbieter haben für alle Fahr- und Kundenanforderungen das richtige Fahrzeug parat. Wie in kaum einer anderen Branche arbeiten diese Unternehmen mit gemischten Flotten.

Eine diverse Aufstellung hat jedoch auch ihren Preis: Fahrzeughersteller (OEM) nutzen oft jeweils ihre eigenen Systeme zur Datenerfassung und -übertragung. Für Flottenmanager bedeutet das eine stark fragmentierte Daten-Infrastruktur. Sie müssen Unmengen an Daten aus verschiedenen Quellen zusammenführen, interpretieren, vergleichen und nutzbar machen. Gleichzeitig entstehen weitere datenbezogene Herausforderungen:

Heterogene Datenlandschaft: OEMs stellen je nach System unterschiedlich viele Daten in verschiedenen Formaten bereit. Während der eine Hersteller Einsicht in den Kraftstoffverbrauch, Batteriezustand und das Fahrverhalten erlaubt, konzentriert sich ein anderer womöglich eher auf grundlegende Informationen wie Tankfüllung und Kilometerstand. Solche Ungleichheiten stellen Flottenmanager bei der zentralen Verarbeitung und Analyse vor gewisse Herausforderungen und bieten somit nicht immer eine gute Entscheidungsgrundlage.

Konsistenzmängel: Auch Qualität und Aktualität der Datensätze können je nach OEM-System variieren. Einerseits gibt es Herstellersysteme, die einen durchgehenden Echtzeit-Datenstrom gewährleisten können. Andererseits ist das nicht immer gegeben – und das kann zu spürbaren Zeitverzögerungen führen. Besonders betroffen davon ist die Beurteilung von Fahrzeugnutzung, -zustand und -leistung. Hier ist ein einheitlicher Überblick oft nur mit zusätzlichem Aufwand möglich………………… Lesen Sie hier weiter.