CBL Datenrettung stellt Meeresforschungsdaten wieder her

CBL Datenrettung stellt Meeresforschungsdaten wieder her

Datenrettung von Chips aus völlig zerstörten Speicherkarten

CBL Datenrettung konnte mit großem Aufwand Daten von vier PCMCIA-Karten aus einem Messgerät wiederherstellen, das durch einen Salzwassereinbruch zerstört worden war. Die Dichtung eines für vier Jahre am Meeresgrund verankerten Geräts zur Erfassung von Daten wie Temperatur, Strömung und Salzgehalt hatte nachgegeben. CBL stellte durch Auslesen der isolierten Speicherchips alle Daten, die bis zu dem Versagen des Geräts aufgezeichnet worden waren, wieder her.

Der Klimawandel wirkt sich auch auf die Meere aus, weshalb eine möglichst lückenlose Erforschung von Strömungen oder Änderungen in Temperatur und Salzgehalt äußerst wichtig ist. Das war uns sofort klar, als uns die Forscher wegen der nicht lesbaren Speicherkarten kontaktierten“, berichtet Conrad Heinicke, Geschäftsführer der CBL Datenrettung GmbH. Als die vier PCMCIA-Karten mit Kapazitäten zwischen 256 MB und 2 GB im Labor von CBL ankamen, stellten die Datenretter fest, wie schwer der Schaden durch Salzwasser war: Die Korrosion war bereits stark fortgeschritten, die Platine angegriffen, einige SMD-Lötverbindungen komplett zersetzt und die Kontakte aufgelöst.

Memory-Chip ausgelesen

Bei zerstörten Flash-Speichermedien – von der SD-Karte, über den USB-Stick bis zur SSD – besteht immer dann noch Hoffnung, wenn der eigentliche Speicherchip intakt ist. Dies war auch im Fall des undichten maritimen Messgeräts der Fall. CBL Datenrettung hat Methoden entwickelt, um die nackten, aus der umgebenden Elektronik herausgelösten Chips auszulesen und die rohen Daten in nutzbare Dateien umzuwandeln. Im Fall der PCMCIA-Karten überprüften die Datenretter mithilfe des für solche Messdaten verwendeten Programms WinADCP, ob die Wiederherstellung tatsächlich nutzbarer Forschungsdaten gelungen war.

Alle Arten von Medien, alle Arten von Daten

Die ersten Datenrettungsfälle von CBL in Kanada im Jahr 1993 waren Unternehmensdaten auf defekten Festplatten. Seither haben die Datenretter Methoden entwickelt, um Daten von allen Arten beschädigter magnetischer, optischer oder elektronischer Speichermedien zu retten. Auch die Arten der Informationen, die aus Rohdaten rekonstruiert werden müssen, könnten vielseitiger nicht sein, wie das aktuelle Beispiel der maritimen Forschung eindrucksvoll belegt.

Ein ungewöhnliches und in letzter Zeit immer wichtiger werdendes Feld der Datenrettung ist die Wiederherstellung älterer Maschinensteuerungen. Hierbei müssen häufig sogar ganze Softwarepakete inklusive Betriebssystem lauffähig rekonstruiert werden. Um diese Möglichkeit zur Rettung von Bestandsmaschinen bekannter zu machen, gewährt CBL Datenrettung von Februar bis April 2026 zehn Prozent Rabatt auf die Kosten einer Datenrettung von Maschinendaten. Die Diagnose ist wie immer bei CBL kostenlos und eine Rechnung wird nur im Erfolgsfall gestellt. 

Über CBL:

CBL Datenrettung GmbH ist einer der erfolgreichsten deutschen Dienstleister für Datenrettung und Computerforensik. Mit proprietären Methoden stellt CBL Daten plattformunabhängig von allen möglichen beschädigten Datenträgern wie Festplatten, RAID-Systemen, SSDs, Smartphones, Magnetbändern, anderen magnetischen, optischen oder Flash-Speichern wieder her. Die Diagnose ist kostenlos, eine Rechnung wird nur im Erfolgsfall gestellt. Das nach ISO 9001:2015 zertifizierte Unternehmen mit Sitz in Kaiserslautern wurde im Jahr 2000 als deutsches Labor von CBL Data Recovery Technologies gegründet. CBL Data Recovery Technologies entstand 1993 in Markham bei Toronto und unterhält heute ein weltweites Netzwerk von Labors, Servicezentren und autorisierten Partnern in Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Japan, Malaysia, Marokko, Österreich, Singapur, Taiwan und den Vereinigten Staaten. Gebührenfreie Rufnummer für Deutschland: 0800 55 00 999, internationale gebührenfreie Rufnummer: 00800 873888 64

Weitere Informationen:

CBL Datenrettung GmbH, Von-Miller-Str.13, Büro E53, 67661 Kaiserslautern; Conrad Heinicke, Tel. 0049 (0)631 3428912, Fax: 0049 (0)631 3428928, E-Mail: cheinicke@cbltech.de, https://www.cbltech.de, https://www.cbl-datenrettung.de, https://www.cbltech.ch/ https://www.cbl-datenrettung.at/

PCMCIA-Messgeraet-300x225 CBL Datenrettung stellt Meeresforschungsdaten wieder her
Die PCMCIA-Karten aus dem Messgerät für die Meeresforschung waren nach einem Wasserschaden im Inneren zerstört. Durch Auslesen der herausgelösten Speicherchips konnten die Forschungsdaten gerettet werden. Bild CBL Datenrettung.