Ayurveda – eine uralte Wissenschaft
Was ist Ayurveda überhaupt? Es handelt sich um eine mehrere tausend Jahre alte Wissenschaft, die fast alle medizinischen Disziplinen einbezieht oder zumindest tangiert. Der Begriff Ayurveda stammt aus dem Sanskrit, einer der ältesten heute noch von Brahmanen und in Gelehrtenkreisen gebrauchten Hochsprache. Ayu bedeutet Leben und Veda heißt Wissen. Ayurveda ist somit die Wissenschaft vom Leben an sich und vom langen Leben im Besonderen. Die ältesten bekannten Ursprünge von Ayurveda liegen im alten Indien, wo es als ganzheitliches System bereits lange existierte, ehe es etwa 5.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung schriftlich niedergelegt wurde. Ayurveda beschäftigt sich mit der Vorbeugung und der Heilung von Krankheit in ganzheitlicher Sicht. Nicht Symptome werden bekämpft, sondern die Ursachen von Krankheit und deren Entstehung werden betrachtet. Dies geschieht auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene. Der Vorbeugung von Krankheit ist breiter Raum gewidmet. Neben rein medizinischen Präparaten, die nur von ausgebildeten Ärzten verordnet werden dürfen, gibt ...

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Steht Diabetes mellitus in einem Verhältnis zum Krankheitsbild der Fettleber?
Diese Frage ist aus Medizinersicht nicht unbedingt ad-hoc zu beantworten. Zuvor ist der Begriff „Fettleber“ erst einmal zu definieren. Als Fettleber bezeichnet einen erhöhten Fettgehalt des Lebergewebes über 5% des Lebergewichts. Im eigentlichen Sinne handelt es sich nicht um eine Lebererkrankung, sondern um ein Symptom. Hervorgerufen wird dieses durch falsche Ernährungsgewohnheiten, Störungen des Stoffwechsels (z.B. Diabetes mellitus) oder als Nebenwirkung von Medikamenten. Andererseits kann eine Leberzellverfettung im Rahmen anderer Lebererkrankungen auftreten. Wenn sich zu der reinen Fettleber entzündliche Veränderungen gesellen, spricht man von einer Fettleberhepatitis (Steatohepatitis). Diese wird am häufigsten durch chronischen Alkoholmissbrauch ausgelöst und stellt eine Lebererkrankung im eigentlichen Sinne dar. Wie bei allen chronischen Leberentzündungen kann es zu einer fortschreitenden Bindegewebsvermehrung (Leberfibrose) kommen. Wenn im weiteren Verlauf der Erkrankung so viel Bindegewebe in der Leber angehäuft ist, dass die Leber von narbigen Strängen durchzogen wird, spricht man von einer Leberzirrhose. In letzter Zeit wird immer häufiger die Diagnose ...

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Neuigkeiten bei Diabetes mellitus
Neuigkeiten für Diabetiker – Was Diabetiker beachten sollten. Besser essen – leichter leben Erst vor kurzem einigten sich amerikanische, europäische und deutsche Diabetesexperten nach langen Beratungen auf neue Empfehlungen für die Ernährung von Typ-II-Diabetikern. Wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahre haben nämlich die eisernen Grundsätze der Diabetesdiät geradezu auf den Kopf gestellt. Wer die alten Diätregeln kennt, wird über manche der Neuerungen verblüfft sein und es vielleicht sogar schwierig finden, sich daran zu gewöhnen. Doch kann sich jetzt jeder Zuckerkranke über den enormen Zuwachs an kulinarischen Freiheiten erfreuen. Kalorien und Joule nicht mehr abzählen Der natürliche Appetit kann die Essportionen bestimmen. Wer übergewichtig ist, sollte NICHT hungern, sondern versuchen, durch fettarmes Essen und soviel Bewegung wie eben möglich sein Gewicht langfristig zu senken. Zucker ist nicht mehr verboten Dafür gilt nun die Empfehlung, nicht mehr als höchstens 10 % der täglichen Energie als Zucker zu konsumieren. In der Praxis heißt das: ...

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Was ist Adipositas?
Adipositas ist ein Zustand, der durch eine übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper gekennzeichnet ist. Die Adipositas wird heute als eine chronische Gesundheitsstörung verstanden. Sie beruht auf einer polygenetischen Veranlagung, geht mit einer hohen Begleit- und Folgemorbidität einher und erfordert ein langfristiges Behandlungs- und Betreuungskonzept. Übergewicht und Adipositas sind in der Bevölkerung epidemisch verbreitet. Etwa jeder dritte erwachsene Bundesbürger ist deutlich übergewichtig und sollte aus medizinischen Gründen Gewicht abnehmen. Längst ist unbestritten, dass Übergewicht und Adipositas hohe Kosten für das Gesundheitssystem verursachen. Knapp 5 % aller Gesundheitsausgaben in den Industrieländern werden für die Behandlung der Adipositas und ihrer Folgen aufgewendet. 1. Definition und Klassifikation Übergewicht und Adipositas sind definiert als eine Vermehrung des Körpergewichtes durch eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfettanteiles. Eine graduierte Klassifizierung der Adipositas ist sinnvoll, um diejenigen Personen zu identifizieren, die ein erhöhtes Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko haben, und um adäquate Therapiestrategien entwickeln zu können. Die ...

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Was ist bei der Fußpflege bei Diabetes zu beachten?
Gibt es für Diabetiker besondere Vorsorge bei dem Fuß? Bei vielen Leuten führen die Füße ein bedauerliches „Stiefkinddasein“. Gerade aber für Diabetiker spielt die sorgfältige Fußinspektion und -pflege eine wichtige Rolle, da aus jeder kleinen Verletzung ein Geschwür (Ulcus) oder Entzündungsherd entstehen kann. Diabetiker mit Gefühlsstörungen an den Füßen bemerken diese Verletzungen häufig erst spät oder gar nicht. Viele Amputationen bei Diabetikern könnten aber durch eine sorgfältige Beobachtung und Behandlung der Füße vermieden werden. Vorsicht Druckstellen! Bei ausgedehnten Wanderungen, Bergsteigen oder sonstigen sportlichen Betätigungen kann es schnell zu Blasen oder Druckstellen an den Füßen kommen. Das Gleiche kann aber auch bei einem Besuch im Theater oder einer Tanzveranstaltung passieren. Regelmäßig Füße inspizieren Deshalb sollten Sie sich als Diabetiker zur Gewohnheit machen, täglich die Füße zu inspizieren, eventuell auch mit einem Spiegel. Besonders sportlich aktive Diabetiker sollten ihre Füße immer auf Verletzungen (Risse oder Blasen) untersuchen, um spätere Komplikationen zu vermeiden. ...

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Wurde Diabetes in Verbindung mit Bluthochdruck bislang drastisch unterschätzt?
Mehr Menschen als bislang angenommen leiden gleichzeitig an Bluthochdruck und Diabetes. Das geht aus der weltweit größten Studie (Hydra) zu den beiden Erkrankungen hervor, an der sich rund 2.000 Allgemeinärzte und mehr als 45.000 Patienten beteiligten. Demnach leiden rund 10 % der Männer und 8 % der Frauen allein in Deutschland gleichzeitig an Diabetes und Bluthochdruck.  Nach Angaben des Studienleiters Prof. Hans-Ulrich Wittchen von der Universität Dresden hat Hydra (Hypertension and Diabetes Risk Screening and Awareness Study) gezeigt, dass die Häufigkeit des gemeinsamen Auftretens von Diabetes und Bluthochdruck bislang „drastisch unterschätzt“ worden ist und Patienten unzureichend behandelt wurden. Fast jeder zweite Studienteilnehmer litt an Bluthochdruck, jeder Fünfte war Diabetes erkrankt. Etwa die Hälfte der Diabetiker waren durch den Hausarzt schlecht eingestellt. Bei 10 bis 27 Prozent der meist jüngeren Patienten war der Bluthochdruck zuvor nicht erkannt worden. Die Hydra-Daten ergaben, dass bundesweit 18 % der Männer und 14 % der ...

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Hypertonie: Vergleichsstudien USA-Europa
Amerikanische Epidemiologen haben in einer Studie untersucht, ob zwischen Europa und Nordamerika Unterschiede in der Anzahl der Hypertonie-Fälle bestehen. Dazu wurden Daten aus sechs europäischen Ländern, Kanada und USA analysiert: Der mittlere Blutdruck-Wert betrug in den europäischen Ländern 136/83 mmHg. In Nordamerika betrugen die Werte 127/77 mmHg. Die Unterschiede bestanden bereits bei Personen unter 40 Jahren: 124/78 mmHg in Europa und 115/75 mmHg in Nordamerika. Die Häufigkeit der Hypertonie betrug in den europäischen Ländern 44% gegenüber 28% in den USA und hing stark mit der Sterblichkeit infolge eines Schlaganfalls, sowie mäßig mit der Rate von koronarer Herzkrankheit zusammen. Der mittlere Blutdruck war in den USA in allen Altersgruppen am niedrigsten und in Deutschland am höchsten. (Quelle: Wolf-Maier K et al.: Hypertension prevalence and blood pressure levels in 6 european contries, Canada, and the United States. JAMA 289 ; 2363-2369) „50 Millionen Europäer haben einen erhöhten Blutdruck,“ sagte Prof. Dr. Jean-Michel ...

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10-Punkte Check für herzkranke Diabetiker
Das Programm soll dazu beitragen, die Diabetesfolgen an Herz und Gefäßsystemen zu vermeiden bzw. zu reduzieren: 1. Umfassende Bestimmung des individuellen Gefäßrisikos (Raucherstatus, Bewegungsstatus, Ernährungsstatus, Familienvorgeschichte). 2. Allgemeine Untersuchung der gefährdeten Organe und Arterien mit einfachen, nicht eingreifenden Untersuchungsverfahren (z.B. Pulsstatus, Dopplerindex, Duplexsonografie, Echokardiographie, Belastungstests etc.). 3. Körpergewicht bestimmen, Zielgewicht festlegen, individuelle Ernährungsempfehlung (insbesondere wenig gesättigtes und gehärtetes Fett, viel Ballaststoffe). 4. Blutzuckereinstellung überprüfen (HBA1c, Blutzucker nüchtern und zwei Stunden nach dem Frühstück). 5. Blutfettwerte überprüfen (Cholesterin, LDL-schlecht, HDL-gut; Triglyceride). Auch den Homocysteienwert (HCY) nicht vergessen! 6. Blutdruck überprüfen (niedriger als 130/80, allgemein je niedriger, desto besser). Messungen kontinuierlich durchführen! 7. Regelmäßige Überprüfung der Nierenfunktion (Creatinin im Blut, Eiweiß im Urin). Je höher das Alter, umso engmaschiger sollten die Untersuchungen sein! 8. Regelmäßig NICHT- erschöpfende körperliche Bewegung. Nordic-Walking und Wandern sind gut geeignet. TÄGLICH mindestens 30 Minuten! 9. Hemmstoffe der Blutplättchen, die das Infarktgerinnsel in einer organversorgenden Arterie auslösen, prophylaktisch ...

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Diagnose Diabetes durch den Zahnarzt?
Ein regelmäßiger Besuch beim Zahnarzt ist bekanntermaßen empfehlenswert, da durch Vorsorgeuntersuchungen Zahnerkrankungen, wie z.B. Karies, frühzeitig erkannt werden können. Weniger bekannt ist hingegen, dass der Zahnarzt auch Symptome für Erkrankungen entdecken kann, die auf den ersten Blick nichts mit den Zähnen gemein haben. Darauf machte kürzlich die Landeszahnärztekammer Brandenburg aufmerksam. Ein Zahnarzt überprüft während einer Untersuchung nicht allein die Zähne, sondern auch den Zustand des Zahnhalteapparats und der Mundschleimhaut. Hierdurch festgestellte Anomalien können durchaus zu einer Überweisung zum Hausarzt führen, denn Erkrankungen wie die Gingivitis (Entzündung des Zahnfleischs) und vor allem aber die Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparats) stehen nicht selten in Wechselwirkung mit einer der häufigsten Volkskrankheiten, dem Diabetes mellitus. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation waren im Jahre 2006 mindestens 8 Millionen Menschen in Deutschland an einem Diabetes mellitus erkrankt, Tendenz steigend. Etwa 90 % der Diabetiker leiden an einem Typ 2-Diabetes, dessen Symptome relativ unspezifisch sind und leicht übersehen oder ...

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Zimt – Naturheilmittel oder potentielle Gefahr?
Zimt in der hohen Dosierung mancher Nahrungsergänzungsmittel für Diabetiker kann Leber- und Nierenerkrankungen hervorrufen. Zimt wird als Gewürz seit Jahrtausenden gelegentlich in kleinen Mengen verzehrt, ohne dass Nebenwirkungen bekannt sind. Nachdem nun seit längerer Zeit die Einnahme von Zimt bei Diabetes kontrovers diskutiert wird, stellt sich die Frage nach der Unbedenklichkeit von Zimt in hohen Dosen. Zur Giftigkeit von Zimt bei der täglichen Langzeitaufnahme hoher Zimtmengen gibt es bisher noch keine wissenschaftlichen Daten. Das wird sich jedoch in Naher Zukunft geändert haben. Erste wissenschaftliche Studien aus März 2009 an der 1st medical university in Florida haben die bekannten Zimtinhaltsstoffen  Cumarine und Zimtaldehyd als problematisch deklariert. In jedem Fall ist es ist deshalb sinnvoll, primär die Zimtsorten zu wählen, welche keine, rsp. nur geringe Mengen dieser Substanzen enthalten. Denn Zimtrinde besitzt ein allergenes Potenzial, das auf Zimtaldehyd zurückgeführt wird. Cumarin beeinflusst die Blutgerinnung. In hohen Dosen wirkt es hepatotoxisch und kanzerogen.  ...

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Depression – eine fatale Zeitbombe?
Ist Depression eine medizinische Zeitbombe? Je nach Definition erfüllen jedes Jahr vier bis acht Millionen Deutsche die Kriterien einer behandlungswürdigen Depression; europaweit sind es 33,4 Millionen. Jeden zehnten Deutschen – manche Studien sprechen sogar von fast jedem Fünften – wird die Schwermut mindestens einmal in seinem Leben überwältigen. Jeder Sechste von ihnen wird daran sterben. Erschreckende Zahlen. Und sie steigen, nicht nur in Deutschland. Anfang des 21. Jahrhunderts ließen sich etwa in den USA 37 Prozent mehr Menschen wegen Depressionen behandeln als noch 1980. An US-Hochschulen gilt bereits jede sechste Studentin als krankhaft depressiv. Niemand scheint vor dem neuen Volksleiden sicher, nicht einmal ein 24-jähriger Fußballmillionär auf der Höhe seiner Karriere, wie der Fall des Sebastian Deisler bewies. Und auch der Freitod des deutschen Nationaltorwart Robert Enke ist ein trauriger Beleg. Schon warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO 12/2009), dass in den entwickelten Ländern keine andere Erkrankung – mit Ausnahme der Herz-Kreislauf-Leiden ...

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Was Diabetiker auf Reisen beachten sollten
Ich bin dann mal weg Eine verlockende Aussage eines deutschen Showmasters. Aber auch gültig für Diabetiker? Diabetikern, die sich rechtzeitig auf ihre Erholungsreise vorbereiten und wichtige Grundregeln zu ihrem Krankheitsbild befolgen, steht einer Erholungsreise nichts im Wege. Die medizinische Erkenntnis ist heute soweit, dass es grundsätzlich keinen Grund mehr gibt, dem Diabetiker den Erholungsurlaub seitens des Mediziners zu verwehren (Ausnahmen gibt es dennoch). Schon lange ist Diabetes kein Grund mehr, den langersehnten Erholungsurlaub zu Hause zu verbringen. Betont sei jedoch der Urlaub als Erholungsurlaub. Der Diabetiker muss seinen Erholungsurlaub korrekt vorbereiten Zu Beginn sei mitgeteilt, dass eine jede Reisevorbereitung stets mit dem behandelnden Arzt zu besprechen ist. Weiterhin ist zu beachten, dass gewisse Reiseziele zu vermeiden sind, da diese schon von der Basis her nicht als Erholungsurlaub einzustufen sind. Einen dreimonatigen Thailandurlaub in Phuket mit intensivem Nachtleben beispielsweise wird wohl kaum ein behandelnder Arzt als Erholungsurlaub für den betreffenden Patienten ...

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Welche Pflanzen senken den Blutzucker?
„Für alles ist ein Kraut gewachsen“, sagt man. Wir haben für Sie Pflanzen mit Blutzucker senkender Wirkung zusammengefasst. Die Anwendung von Naturheilmitteln soll eine vom Arzt verordnete Diabetes-Therapie nicht ersetzen. Dieser Punkt ist klar und deutlich festzuhalten. Außerdem wichtig: Die Mittel nicht einfach auf eigene Faust zusammen mit vom Arzt verschriebenen Diabetes-Medikamenten einnehmen, die ebenfalls aufs Insulin zielen. Andernfalls riskiert man, dass der Blutzuckerspiegel allzu tief abstürzt (Unterzuckerung) Professor Dr. Hubert Kolb vom Deutschen Diabetes-Zentrum in Düsseldorf meint: „Die Naturstoffe senken tatsächlich den Blutzucker, wenn auch einige in nur geringem Ausmaß. Der Effekt kommt dadurch zustande, dass die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse angekurbelt oder dass die Wirkung vorhandenen Insulins verstärkt wird, so dass wieder mehr Zucker aus dem Blut in die Zellen gelangt. Manche Pflanzen können sogar beides – und bewirken obendrein, dass Kohlehydrate aus der Nahrung verzögert ins Blut gehen, so dass der Blutzuckerspiegel nach dem Essen langsamer ansteigt. Allerdings ...

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Der Pilz im Mensch – was tun?
Zahlreiche Menschen leiden unter einem übermäßigen Befall des Körpers mit Pilzen Heiß-Hunger-Attacken auf Süßes, gespannter „Blähbauch“, Kurzatmigkeit oder Herzrasen – dies sind nur einige Anzeichen, die auf einen übermäßigen Befall des Körpers mit Pilzen hinweisen können. Die diffusen Krankheitsbilder sowie mangelnde Information im Umgang mit Pilzerkrankungen führen dazu, dass viele Beschwerden nicht als ein Resultat von Pilzinfektionen erkannt werden. Doch solange die Pilze als krankheitsauslösende Quelle nicht beseitigt werden, kehren die Beschwerden immer wieder zurück. Abhilfe schaffen da allein Medikamente und Naturheilmittel und eine Anti-Pilz-Diät, die den Pilz beseitigen, indem sie ihm seine Nahrungsgrundlage – in erster Linie Zucker – entziehen. Der menschliche Körper beheimatet neben unzähligen Bakterien auch Pilze, die sich vor allem im Darmbereich, aber auch auf der Haut und in den Atemwegen ansiedeln. Pilze sind Parasiten – sie bedienen sich der Nährstoffe, die der menschliche Organismus ihnen zur Verfügung stellt. Zucker bildet dabei den wichtigsten Energielieferanten. Er ...

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Krampfadern sind mehr als nur ein unbeliebter Schönheitsfehler
Sie deuten viel mehr darauf hin, dass die Venen geschwächt sind. Stärken können Sie diese mit Kneippschen Wasseranwendungen, Bewegung und Heilmitteln. Der Begriff „Krampfader“ ist eigentlich falsch. Das Wort „Krampf“ hat in diesem Fall mit Krämpfen nichts zu tun, auch wenn bei Krampfadern durchaus Krämpfe auftreten können. Der Begriff geht auf das althochdeutsche Wort „Chrampo“ zurück, was soviel wie „krumm“ oder „gekrümmt“ bedeutet. Ob krumm oder nicht, eine Aufgabe der Venen ist es, das sauerstoffarme Blut, das alle wichtigen Nährstoffe an die Körperzellen abgegeben hat, zurück zum Herzen zu transportieren, damit es dort sozusagen frischen Sauerstoff tanken kann. Je nachdem, wie groß ein Mensch ist, muss das Blut einen mehr oder weniger weiten Weg von den Beinen bis zum Herzen zurücklegen. Diese beachtliche Leistung schafft das Herz einerseits dank der Saugkraft des Herzens und der Muskelbewegung der Beine, andererseits aber auch mit Hilfe kleiner Venenklappen, die das Blut am Zurückfließen ...

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