Chitin (als Derivat Chitosan), wie das Thiocyanat sind Bausteine für naturgegebene, natürliche Abwehrsysteme in der belebten Natur.
beschäftigt sich mit Substanzen, Molekülen, die in der lebenden Natur für Individuen und deren natürliche Abwehr wichtig sind, um daraus hochwertige, besonders verträgliche Halbfertig- oder Endprodukte ohne Irritationspotential für Mensch, Tier, Pflanze und Umwelt herzustellen. Produkte mit Chitosan und das Potential von Thiocyanat.
Chitosan und Chitin
In der lebenden Natur bewährt sich das Chitin als natürliche Abwehrschutzsubstanz. Pilzen, Gliederfüßern, Insekten, Schalentieren und einigen Wirbellosen dient Chitin als Baustoff des schützenden Aussenskelettes.
Chemisch gesehen sind Cellulose, Chitin und sein Derivat Chitosan strukturell sehr ähnlich aufgebaute Polysaccharide, bestehend aus unzähligen, stickstoffverketteten Zuckerbauteilen.
Cellulose ist das am weitesten verbreitete Polysaccharid in der Biosphäre, gefolgt vom Chitin.
Aus Chitin wird chemisch oder enzymatisch Chitosan hergestellt.
Als natürliches Polymer ist Chitosan kaum toxisch, biokompatibel und biologisch abbaubar.
Chitosan stärkt die natürliche Abwehr der Pflanzen.
Im Produkt Chitoplant wirkt es als exogener Elicitor und löst natürliche Abwehrmechanismen gegen Krankheitserreger aus, erhöht die Resistenz der Pflanze.
Beim Beizen, Coating von Saatgut, entfaltete Chitosan fungistatische Wirkung und wirkt wachstumshemmend für Bakterien. Es verstärkt die natürliche Abwehrfähigkeit des Saatgutes.
Chitosan wirkt bei Mensch und Tier bei bester Verträglichkeit haemostatisch (blutstillend), bakteriostatisch, fungistatisch.
Wegen dieser Eigenschaften findet Chitosan Anwendung in der
Chitosanzahnpasta Chitodent®, die weltweit einzige, homöopathieverträgliche Chitosanzahnpasta ohne Fluor, zertifiziert als biologisches Naturkosmetikum.
wie in
Chitosanhautpflege
Thiocyanat (veraltet Rhodanid)
Thiocyanat ist eine für die natürliche Abwehr bei Mensch und Tier unabdingbare physiologisch, aktive Substanz. Ein SCN (Schwefel- Kohlenstoff –Stickstoffmolekül), das in der Natur überall anzutreffen ist und zu den ältesten Molekülen der Erde zählt. Es wird auch vom Menschen im Stoffwechsel gebildet und von diesem zusätzlich durch gesunde Nahrung aufgenommen.
Unter Prof. Dr. Wolfgang Weuffen wurde an der Universität Greifswald maßgeblich die biologische und medizinische Bedeutung von Thiocyanat erforscht.
Keine natürliche Abwehr bei Mensch und Tier ohne Thiocyanat (Rhodanid). Es tritt mit Sauerstoff und anderen körpereigenen, biologischen Substanzen in Verbindung und sorgt für Resistenz gegen Krankheitserreger. Es setzt die Entzündungsgefahr herab, ist wegen seiner antioxidativen Eigenschaft ein Radikalenfänger und stimuliert die Bildung von Antikörpern. Es stärkt die Immunabwehr und beschleunigt damit die Zellregeneration, ein wichtiger Aspekt bei Heilungsprozessen.
Im Mund des Menschen steht das Thiocyanat mit anderen körpereigenen, biologischen Substanzen für die effiziente natürliche Abwehr. Es sorgt für die Entgiftung gefährlicher Stoffe, besserer Resistenz gegen Krankheitserreger, schützt vor Entzündungen im Mund.
Thiocyanat wurde in Lebensmitteln und Futter nachgewiesen, wo es ernährungspysiologische Bedeutungauch für die natürliche Abwehrfähigkeit des Individuums hat, weiters in Pflanze, Boden, Gewässern und Luft.
Für Mikroorganismen wurde die biologische Bedeutung des Thiocyanat erkannt.