Kürzere Sitzzeiten, mehr Bewegung
Empfehlungen für Kinder und Jugendliche Foto: stock.adobe.com / BONNINSTUDIO/Stocksy (No. 6110) sup.- Wer sitzt, ist körperlich nicht aktiv. Das ist das Fatale an der bevorzugten Freizeitbeschäftigung vieler Kinder und Jugendlicher. Sie verbringen Stunden vor dem PC oder der Spielkonsole, wobei außer den Fingern meist nicht viel bewegt wird. Mediziner und Pädagogen sind alarmiert: „Die Rolle der körperlichen Aktivität und der Reduktion sitzender Tätigkeiten für eine gesunde körperliche, psychosoziale und geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist unbestritten“, heißt es in den „Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Deshalb enthalten diese Empfehlungen nicht nur nach Altersstufen gestaffelte Mindestwerte für die tägliche Bewegungsdauer, sondern auch Angaben zu den jeweils maximalen Sitzzeiten vor Bildschirmmedien. Ganz klar bei null liegt die empfohlene Dauer dieser Mediennutzung für Säuglinge und Kleinkinder. Sie sollten darüber hinaus in ihrem natürlichen Bewegungsdrang möglichst überhaupt nicht gehindert werden. Auch im Kindergartenalter von vier bis ...
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Adipositas bei Kindern rechtzeitig vermeiden!
Die ersten Lebensjahre sind oft entscheidend sup.- Der Grundstein für Adipositas, also krankhaftes Übergewicht, wird oft schon vor der Einschulung gelegt. Eine Studie der Leipziger Universitätsmedizin hat jetzt festgestellt, dass 90 Prozent aller Dreijährigen mit Übergewicht auch später als Schulkinder nicht mehr auf ein Normalgewicht kommen. Angesichts dieser Ergebnisse warnen die Mediziner vor Gesundheitsrisiken, die bereits bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen zu Folgeerkrankungen führen können. Eltern sollten sich deshalb nicht dem Trugschluss hingeben, das Gewicht ihres Kindes würde sich im Laufe der Zeit schon von alleine regulieren. Sie sollten auf überzählige Pfunde vielmehr mit verstärkter Motivation zu einem bewegungsfreudigen Lebensstil reagieren und diesen möglichst auch vorleben. Eine Hauptursache für Übergewicht sind nämlich die vorwiegend sitzenden Beschäftigungen vieler Kinder. Zahlreiche Ideen, wie sich körperliche Aktivitäten in den Familienalltag integrieren lassen, finden sich z. B. unter www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de. Supress Redaktion Andreas Uebbing Kontakt Supress Andreas Uebbing Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf 0211/555548 ...

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Bewegung ist Gesundheitsvorsorge
Eltern haben wichtige Vorbildfunktion Foto: stock.adobe.com / Make_story Studio (No. 6107) sup.- Mit gutem Beispiel vorangehen: Das ist eine wichtige Aufgabe für Eltern, denen das Bewegungsverhalten ihrer Kinder und damit auch deren gesundheitliche Entwicklung am Herzen liegen. Keinesfalls sollte der natürliche Bewegungsdrang der Kleinen durch einen überwiegend sitzenden Familienalltag ausgebremst werden. Denn Klettern, Hüpfen oder Rennen sind für wichtige Aspekte des Heranwachsens unverzichtbar. „Dabei werden vor allen Dingen die Raumerfahrung, das Körperbewusstsein, das Koordinationsvermögen und der Gleichgewichtssinn gefordert und weiterentwickelt“, so der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ). Wenn bei gemeinsamen Unternehmungen von Eltern und Kindern die körperlichen Aktivitäten nicht zu kurz kommen, lässt sich also hervorragend das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Der Familienzusammenhalt wird ebenso unterstützt wie die Gesundheitsvorsorge für den Nachwuchs: „Bewegung fördert den Stoffwechsel und so die Festigung der Knochen, die Entwicklung von Muskeln und Organen“, erklären die Mediziner des BVKJ. Familien, in denen ...
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Schlechte Noten für die Sportlichkeit von Kindern
Deutschland mit Defiziten beim Bewegungszeugnis sup.- Wie sportlich sind Kinder im weltweiten Vergleich? Darauf gibt es seit einigen Jahren aufschlussreiche Antworten. Die Gesundheits-Initiative „Active Healthy Kids Global International“ vergibt ein regelmäßiges Bewegungszeugnis an mittlerweile rund 50 Staaten auf der ganzen Welt. Bewertet werden die körperlichen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen sowie z. B. Ausstattung und Umfang von Sportangeboten in der Schule oder auf Spielplätzen. Auch das Vorbildverhalten der Eltern spielt eine Rolle. Leider schneidet Deutschland bei dieser Zeugnisvergabe nicht besonders gut ab: Nur 20 Prozent der Kinder erreichen hierzulande die eine Stunde körperlicher Aktivität, die die Weltgesundheitsorganisation WHO als tägliche Mindestdauer empfiehlt. Wesentlich mehr Zeit wird sitzend vor dem Computer oder anderen Bildschirmmedien verbracht. Ein Bewegungsverhalten, das nicht selten zu Übergewicht oder Adipositas führt. Mediziner sehen deshalb auch die Eltern in der Pflicht: Wer seinen Kindern praktische und jederzeit umsetzbare Bewegungsangebote im Alltag machen möchte, findet dafür Anregungen z. B. ...

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Schlafmangel bei Kindern begünstigt Übergewicht
Wer sich nicht bewegt, hat abends Einschlafprobleme Foto: stock.adobe.com / Ermolaev Alexandr (No. 6102) sup.- „Zeit zum Schlafen! Zähne putzen und ab ins Bett, morgen geht“s wieder früh raus!“ Die abendliche Verkündung der Nachtruhe in Familien mit Schulkindern bedeutete früher für den Nachwuchs auch das Ende der Bildschirmzeiten. Der tägliche Fernsehkonsum der Kinder konnte so zumindest zu nächtlicher Stunde begrenzt werden. Das ist heute anders: Auch wenn viele Grundschüler noch kein TV-Gerät in ihrem Zimmer haben, verfügen sie doch häufig bereits über ein Smartphone oder ein Tablet, einen eigenen PC oder über eine Spielkonsole mit Internetzugang. Und so manche Eltern haben keine Ahnung, wie lange diese Bildschirmmedien dann nachts noch im Einsatz sind. Kein Wunder, dass immer mehr Lehrer über unausgeschlafene und unkonzentrierte Schüler klagen, die dem Unterricht vor Müdigkeit kaum folgen können. Defizite bei den schulischen Leistungen sind aber nicht das einzige Problem, das durch die unzureichende Nachtruhe ausgelöst ...
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Bewegungseinheiten im Schulunterricht
Zappeln und Springen hilft beim Lernen sup.- Früher streng verboten, heute aus gutem Grund erwünscht: Sportliche Aktivitäten im Klassenzimmer unterbrechen derzeit zumindest an einigen Schulen im Raum Hannover regelmäßig den Unterricht. Hintergrund ist eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Dabei wird die Wirkung untersucht, die das gemeinsame Ausleben des Bewegungsdrangs durch einige Minuten Zappeln, Springen und Hüpfen auf die physische und psychische Leistungsfähigkeit der Schüler hat. „Diese kleinen Bewegungseinheiten im Unterricht zielen darauf ab, die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern und ein besseres Lernklima zu schaffen“, erläutern die Sportmediziner der MHH. Regelmäßige körperliche Aktivitäten von Kindern schützen vor Übergewicht und gelten als wichtige Präventionsmaßnahme gegenüber Risikofaktoren, die zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen können. Praktische Anregungen, wie Eltern einen bewegungsintensiven Lebensstil auch im außerschulischen Bereich fördern können, bieten beispielsweise die Ratgeber-Portale www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de. Supress Redaktion Andreas Uebbing Kontakt Supress Andreas Uebbing Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf 0211/555548 redaktion@supress-redaktion.de http://www.supress-redaktion.de

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Familienmahlzeiten als Gesundheitsvorsorge
Ernährungswissenschaftliche Studie belegt Vorteile Foto: stock.adobe.com / Monkey Business (No. 6099) sup.- Wenn eine Familie häufig gemeinsam isst, führt dies zu einer gesünderen Ernährung der Kinder. Dies ist das Fazit einer Studie von kanadischen Wissenschaftlern an der Universität Guelph, Ontario. Dafür wurden die Daten von mehr als 2.700 Teenagern und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 24 Jahren ausgewertet, die alle noch bei ihren Eltern leben. Als Grund für die positive Wirkung der Familienmahlzeiten konnten die Forscher unter anderem die Zusammenstellung der Speisen identifizieren: Sobald sich alle Familienmitglieder um den Tisch versammeln, stehen weniger Fastfood und Softdrinks, aber dafür mehr Obst und Gemüse auf dem Speiseplan. Interessant sind diese Untersuchungsergebnisse vor allem deshalb, weil sie auch in eher problematischen Familienstrukturen bestätigt wurden. Mit anderen Worten: Selbst dort, wo der Haussegen üblicherweise schief hängt, kann das gemeinsame Essen für eine gewisse Entlastung sorgen und büßt nicht seine gesundheitsfördernde Wirkung ein. Grundsätzlich betonen ...
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Bei Kleinkindern aufs Gewicht achten!
Grundstein für Adipositas wird früh gelegt Foto: Oksana Kuzmina / stock.adobe.com (No. 6094) sup.- Ob ein Kind später einmal zu Übergewicht oder Adipositas neigen wird, das entscheidet sich oft schon in den ersten Lebensjahren. Der Grundstein für Adipositas, also ein krankhaftes Übergewicht, wird in vielen Fällen bereits vor der Einschulung gelegt. Dies haben Forscher der Leipziger Universitätsmedizin jetzt in einer Studie festgestellt. Bei mehr als 51.000 Kindern wurde dafür der Gewichtsverlauf von der Geburt bis zum Alter von 18 Jahren analysiert. 90 Prozent aller Dreijährigen mit Übergewicht, so eines der Auswertungsergebnisse, kehren auch als Jugendliche nicht wieder zu einem Normalgewicht zurück. Selbstverständlich war nicht jeder übergewichtige Erwachsene auch ein übergewichtiges Kind, wie die Leipziger Wissenschaftler betonen. „Wenn jedoch Übergewicht bereits im (frühen) Kindesalter einsetzt, bleibt es zuallermeist bestehen – mit allen Konsequenzen beispielsweise für die Entwicklung von Folgeerkrankungen bereits im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter“, sagt die Studienleiterin Prof. Antje Körner ...
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Im Schulunterricht darf gezappelt werden
Bewegungseinheiten fördern die Fitness Foto: Christian Schwier / stock.adobe.com (No. 6091) sup.- Daran erinnern sich viele ehemalige Schüler gerne: In der Fünf-Minuten-Pause wurde das Klassenzimmer mal eben zum Bolzplatz umfunktioniert und leidenschaftlich mit einem Papierbällchen gekickt. Vor der Tür musste jemand aufpassen, ob der Lehrer naht. Denn der durfte von der spontanen Sport-Aktion natürlich nichts mitbekommen. Derzeit machen rund 300 Schulkinder der zweiten und fünften Klasse im Raum Hannover ganz andere Erfahrungen: Mehrmals täglich werden sie während der Schulstunden von den Lehrern ermuntert, aufzustehen und ihren Bewegungsdrang auszuleben. Dann wird gemeinsam gezappelt, gesprungen und gehüpft, bis sich nach ein paar Minuten alle wieder dem Unterricht widmen. Der Hintergrund dieser Extraportion Sport ist eine Initiative der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). In einer mehrjährigen Studie wird untersucht, welchen Effekt das „unterrichtsbegleitende Interventionsprogramm“ auf die physische und psychische Leistungsfähigkeit der Schüler hat. „Diese kleinen Bewegungseinheiten im Unterricht zielen darauf ab, die Konzentrationsfähigkeit zu ...
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Bewegungszeugnis zeigt Defizite in Deutschland
Inaktiver Lebensstil von Kindern und Jugendlichen Foto: stock.adobe.com / Robert Kneschke (No. 6086) sup.- Zeugnisnoten für sportliche Leistungen: So etwas erhalten nicht nur Schüler, sondern auch ganze Nationen. Seit 2014 vergibt die internationale Gesundheits-Initiative „Active Healthy Kids Global Alliance“ ein Bewegungszeugnis an mittlerweile rund 50 Staaten auf der ganzen Welt. Dafür werden in den Ländern die körperlichen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen ebenso untersucht wie beispielsweise die Dauer ihrer sitzenden Beschäftigungen oder die Art, wie der Schulweg zurückgelegt wird. Auch das Vorbildverhalten der Eltern, die Ausstattung der Gemeinden mit Spielplätzen, Parks und Radwegen sowie die schulischen Sportangebote werden unter die Lupe genommen. Deutschland, das in diesem Jahr erstmals an der globalen Zeugnisvergabe teilgenommen hat, zählt mit seiner Benotung leider nicht zu den Klassenbesten. Im Gegenteil: Hierzulande kommen nur rund 20 Prozent der Kinder auf die eine Stunde moderater bis intensiver körperlicher Aktivität, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als tägliche Mindestdauer ...
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Spielräume für gesunde Bewegung
Motorik bei Kindern fördern Foto: Adobe Stock / JackF (No. 6082) sup.- Bewegungsorientiertes Kinderspiel benötigt Raum. Für viele Kinder fehlt dieser. Der Straßenverkehr ist ein wesentliches Hindernis für das Kinderspiel im Freien. Speziell in den Ballungsräumen heißt die Realität: viel Verkehr und wenig Freiflächen oder Gärten zum Spielen. Das Angebot an organisiertem Sport in Vereinen und Fitness-Clubs ist heute zwar reichhaltig, aber der wichtige unorganisierte Sport von Fußball auf der Straße bis zum Spielen im Wald findet kaum noch statt. „Die Kinder haben viele ihrer alltäglichen Bewegungsräume verloren“, stellt Prof. Swantje Scharenberg, Forschungszentrum FuSS in Karlsruhe, fest. Diese Tatsache in Kombination mit der intensiven Mediennutzung durch Kinder und Jugendliche, die mit stundenlangem Sitzen verbunden ist, führt zu fatalen Konsequenzen. Die Langzeitstudie Momo (Motorik-Modul) hat die motorische Leistungsfähigkeit von rund 5.000 Kindern zwischen vier und 17 Jahren untersucht. Liegestütze, Rückwärtslaufen, Hüpfen und Springen gehörten zum Testprogramm. Die Erkenntnis: Die Zahl motorisch ...
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Gesundheitsgefährdung durch Medienkonsum
Eltern sollten ihrer Vorbildfunktion gerecht werden sup.- Für Kinder ist der Umgang mit modernen Medien wichtig, weil sie sonst später in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt leicht abgehängt werden. Wer am Computer fit ist, lässt aber leider oftmals die körperliche Fitness vermissen: Folgen eines übermäßigen Medienkonsums sind immer häufiger Übergewicht, Schlafstörungen, Augenbeschwerden sowie vielfach auch eine beeinträchtigte sprachliche und schulische Entwicklung. Nach einer Studie bewerten deutsche Lehrer Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit von nahezu 40 Prozent der Viertklässler, die viel Zeit vor PC und TV verbringen, schlechter als bei Schülern mit geringerer Mediennutzung. Als Konsequenz dieser Studienergebnisse werden gezielte Info-Abende für Eltern gefordert, deren Vorbildfunktion ein wichtiges Regulativ für den Lebensstil ihrer Kinder ist. Dass die digitale Welt und ein gesundes Leben mit ausreichend Bewegung sich keinesfalls ausschließen müssen, zeigen zahlreiche Tipps im Internet, beispielsweise unter www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de. Supress Redaktion Andreas Uebbing Kontakt Supress Andreas Uebbing Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf 0211/555548 redaktion@supress-redaktion.de ...

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Sitzendes Hänschen wird träger Hans
Kindlicher Bewegungsmangel prägt das Leben Foto: Fotolia / steheap (No. 6076) sup.- „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ heißt eine traditionelle pädagogische Regel. Sie gilt allerdings nicht nur für das Erlernen von Umgangsformen. Der gesamte Lebensstil von Erwachsenen wird maßgeblich im Kindesalter geprägt. Das Robert Koch-Institut unterstreicht mit der KiGGS-Studie, dass körperliche Aktivität im Kindesalter der beste Einstieg in ein vitales Leben ist. Bewegung wirkt unmittelbar positiv in der Wachstumsphase für die psychische wie auch physische Gesundheit. Das Herz wird gestärkt, die Knochendichte erhöht, die Kinder sind seltener übergewichtig und fühlen sich psychisch wohler. Das stärkt nicht nur langfristig die Gesundheit. Aktive Jugendliche werden in der Regel auch zu bewegungsfreudigen Erwachsenen. Wer als Jugendlicher dagegen die meiste Zeit still sitzend mit Videospielen verbringt, hat eine große Chance, zu einem trägen Erwachsenen mit entsprechend negativen Folgen für das Wohlbefinden zu werden. Täglich mindestens 60 Minuten körperliche Aktivität empfiehlt die WHO ...
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Macht mangelnde Bildung dick?
Ärzte verschweigen die wahren Ursachen Foto: Fotolia / ivolodina (No. 6072) sup.- Die Ernährungsdiskussion kreist um die zentrale Frage, wie Übergewicht entsteht. Ist es der angeblich versteckte Zucker in Nahrungsmitteln? Sorgt die Limo für zusätzliche Pfunde? Brauchen wir Werbeverbote für Kinder oder Strafsteuern? Es gibt viele Angriffe, Forderungen und Skandalisierungen. Ein ernährungsphysiologischer Grundsatz kommt in der Diskussion allerdings nicht vor. Wer mehr Kalorien zu sich nimmt als er durch einen bewegungsarmen Lebensstil verbraucht, lebt mit dem Risiko, übergewichtig zu werden. Mit dieser gesicherten Erkenntnis lassen sich jedoch weder Schlagzeilen machen noch Geld verdienen. Eine neue Theorie haben jetzt die Verbände der Kinder- und Jugendmediziner aufgestellt. In ihrer Erklärung zum Schutz vor Übergewicht (www.bvkj.de) stehen so markante Sätze wie „Ein zentraler Risikofaktor ist der Bildungsstatus der Eltern.“ Noch eine Aussage: „Bildungsniveau, berufliche Stellung sowie das Haushaltseinkommen entscheiden also wesentlich über die Gesundheit des Kindes.“ Man zitiert in der Erklärung aus der ...
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Entwicklungsdefizite durch Medienkonsum?
Eltern sollten auf Lebensstil ihrer Kinder achten sup.- Ohne einen souveränen Umgang mit digitalen Medien haben Schulabgänger heute kaum noch eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Das Computer-Know-how muss deshalb bereits in jungen Jahren gelernt werden. Weil PC, Smartphone und Co. ohnehin einen Großteil der Freizeitaktivitäten dominieren, ist dies meist auch kein Problem. Die Kehrseite der Medaille: Das lange Sitzen vor Bildschirmen führt bei den Kindern und Jugendlichen vielfach zu Übergewicht bzw. zu Schlafstörungen, aggressivem Sozialverhalten sowie zu schulischen Entwicklungsdefiziten. Laut einer Studie sehen Klassenlehrer bei rund einem Drittel der Schüler mit hohem Medienkonsum eine schlechtere sprachliche Entwicklung als bei den anderen Kindern. Ein Fazit der Studie: Gezielte Elternabende zu einer altersgerechten Mediennutzung sollen den Familien Hilfestellung im Alltag geben. Tipps, wie sich die digitale Welt und ein gesunder Lebensstil vereinbaren lassen, bieten z. B. auch die Internetportale www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de. Supress Redaktion Andreas Uebbing Kontakt Supress Andreas Uebbing Alt-Heerdt 22 ...

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