Übergewicht bei Kindern
Grundschulalter besonders problematisch Foto: Fotolia (No. 4647) sup.- Die Gefahr, Übergewicht zu bilden, ist im Grundschulalter besonders hoch. Das zeigt eine Studie von Wissenschaftlern der Kinder- und Jugendklinik Datteln. Sie haben den Body-Mass-Index (BMI) bei 1.300 Schülern im Alter von sieben bis elf Jahren in 16 Grundschulen ermittelt und mit den Ergebnissen der Schuleingangsuntersuchungen verglichen. Das Ergebnis: Viele Schüler haben ab dem Zeitpunkt der Einschulung deutlich an Körpergewicht zugenommen. Zu Schulbeginn betrug der Anteil der Übergewichtigen zwölf Prozent. In der dritten Klasse war er auf 16 Prozent und in der vierten Klasse sogar auf 20 Prozent gestiegen. Zur Prävention von Übergewicht sollten Eltern neben einer ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährung als Ausgleich zum stundenlangen Sitzen in der Schule insbesondere für regelmäßige körperliche Aktivität beim Nachwuchs sorgen. Ein bewegungsfreudiger Lebensstil in der Freizeit ist nachweislich der beste Schutz vor zu vielen Pfunden. Negativ wirkt sich dagegen hoher Medienkonsum aus. Deshalb weist der Berufsverband ...
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Bewegungsförderung des Nachwuchses
Eltern nehmen ihre Verantwortung nicht wahr sup. Zwei Drittel der Mütter bestätigen, dass es ihnen zu anstrengend ist, mit ihrem Kind zu toben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) bei 716 Müttern, die mindestens ein Kind im Alter von sechs bis zwölf Jahren haben. Die Verantwortung für die Bewegungsförderung des Nachwuchses wird also vielfach nicht wahrgenommen. Auch nicht von den männlichen Elternteilen, denn laut den befragten Müttern kümmern sich lediglich acht Prozent der Väter um diesen Part der Erziehung. „Vielen Eltern ist nach wie vor nicht bewusst, wie wichtig regelmäßige körperliche Aktivität für eine gesunde Entwicklung ihres Kindes ist“, unterstreicht Prof. Stephan Martin (Diabetologe in Düsseldorf), Herausgeber des Ratgeber-Portals www.komm-in-schwung.de. Hier ist dringend ein Umdenken erforderlich. Denn ein bewegungsarmer Kinder-Alltag führt zu erheblichen physischen wie psychischen Störungen. Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites ...

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Fehlanzeige:
Bewegung im Kinder-Alltag Foto: Fotolia (No. 4641) sup. Aktivitätsvergleiche von früher und heute zeigen eindeutig, dass sich unsere Kinder viel zu wenig bewegen. Laut Prof. Klaus Bös (Institut für Sport und Sportwissenschaft, Karlsruhe) sollten Heranwachsende täglich mindestens 60 Minuten körperlich mit moderater bis starker Intensität aktiv sein. Fakt ist jedoch: Dieses Aktivitätsniveau erreichen von den Sechsjährigen gerade einmal 29 Prozent, bei den Elfjährigen zwölf Prozent und bei den 14-Jährigen sind es nur noch neun Prozent. Folgen der weit verbreiteten Bewegungsarmut sind Fitnessmängel, Übergewicht sowie psychische und physische Beschwerden bereits im Kindesalter. Deshalb fordert Prof. Bös, dass eine Stunde Sport pro Tag in der Grundschule ein „Muss“ sein sollte. Gleichzeitig macht er allerdings darauf aufmerksam, dass organisierter Sport in Schule und Verein fehlende Alltagsmotorik nicht ersetzen kann. Und in diesem Punkt sind eindeutig die Eltern gefordert. Auch wenn der Nachwuchs eine Stunde Sportunterricht hatte, heißt das nicht, dass er in der ...
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