Fußbodensanierung in Strullendorf – Hallenboden nach Großbrand stabilisiert
Der Großbrand bei der Firma Kramp in Strullendorf im Februar 2008 hatte nicht nur die gerade fertig gestellte Lagerhalle fast vollständig zerstört. In der Folgezeit kam es nach dem Wiederaufbau und der sukzessiven Nutzung der Fläche auch zu Problemen mit der Tragfähigkeit der Hallenböden. Diese wurden in drei Bauabschnitten mit expandierenden Kunstharzen wieder fit gemacht. Fußbodensanierung in Strullendorf – Bohrlöcher anlegen In der Lagerhalle soll der vorhandene Stahlfaserbetonboden mit Magnesitestrich für die derzeitigen Anforderungen aus Hochregallasten und Staplerverkehr an Plattenrändern entlang von Fugen stabilisiert werden. Der Betonfußboden ist ca. 18-20 cm stark, der Tragschichtaufbau unter der Betonplatte ist nicht bekannt. In 2008 hatte es in dem Lager einen Großbrand gegeben, was vermutlich zu weiträumigen Unterspülungen der Plattenränder durch Löschwasser geführt hat. Das Ergebnis: schüsselnde Betonplatten und damit verbundene Hohllagen in den Fugenbereichen. Durch das Überfahren mit Staplerfahrzeugen entstand ein regelrechtes „Platten-pumpen“ sowie ausbrechende Fugenflanken. Bereits im Januar 2009 und Januar ...
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Baugrundverstärkung – Unterstützung für die Bonner „Unterwelt“
Die Erneuerung eines bestehenden Abwasserkanals unterhalb einer Straßenbahntrasse konfrontierte das Bonner Tiefbauamt mit schwierigen Baugrundverhältnissen. Durch den geplanten unterirdischen Vortrieb bestand die Gefahr von Nachsackungen. Die schließlich gefundene Lösung hatte noch einen angenehmen Nebeneffekt für die Anwohner. Die Injektion des Expansionsharzes durch die URETEK-Mitarbeiter erfolgte von oben durch die Straßenbahntrasse. In einer Tiefe von 2,20 bis 2,50 Meter unter GOK sollte unter den Gleisen ein Stollen im bergmännischen Vortrieb gegraben und in diesem der neue Kanal verlegt werden. Da der Baugrund in diesem Bereich aus locker gelagerten Auffüllungen besteht, wurde befürchtet, dass es zu Einbrüchen und unkontrolliertem Baugrundzufluss an der Ortsbrust kommen könnte. Dadurch würden über dem Stollen Hohlräume entstehen, was zum Nachsacken der gesamten Auffüllung und damit zu Schäden an der Oberflächenbefestigung und den Gleisen der Straßenbahn führen könnte. So wurde zusammen mit dem Bodengutachter GBU Geologie-, Bau- & Umweltconsult aus Alfter überlegt, wie der Baugrund zwischen dem bestehenden ...
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Setzungsschäden hier: Schrumpfsetzung
An einem Wohnhaus aus den 60er Jahren werden seit längerer Zeit Rissbildungen an Außenwänden und Innenwänden beobachtet. Das Wohnhaus befindet sich unmittelbar am Talrand der Würm in Weil der Stadt. Rissschaden im Obergeschoss Ausgangssituation Die Gebäudeschäden stellen sich wie folgt dar: Rissbildungen durch Sackung des talseitigen vorderen Drittels des Wohnhauses im Bereich der Garage und des Treppenhauses mit dahinter liegender Waschküche Richtung Straße. Um den Setzungsbereich herum im Abstand von 2,50 m bis 4 m befinden sich einige mächtige Nadel- und Laubbäume, die teilweise wesentlich höher sind als das Haus selbst. Laut Untersuchungsbericht der Arbeitsgemeinschaft Boden- und Grundwasserschutz, Freiberg wird als Ursache für die Rissbildungen eine Gründung auf setzungsempfindlichen Bodenschichten genannt. Jedoch können diese Bodenschichten, die ab 3 m Tiefe vorliegen, nicht die alleinige Ursache für die jüngsten Setzungen sein, da die lastabhängigen Setzungen längst abgeklungen sein müssen. Als Ursache für die aufgetretenen Gebäudeschäden darf daher eine tief reichende und ...
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FUSSBODENANHEBUNG Schluss mit schiefen Lagerflächen
Um durchschnittlich 50 Millimeter war der Fußboden im Hochregallager des Unternehmens Rittal abgesackt. Ausgelöst wurde die Setzung durch die Austrocknung des weichen Baugrunds. Mit Hilfe der FloorLift®-Methode gelang es jedoch, wieder ein gleichmäßiges Fußbodenniveau herzustellen. Injektierung von Zweikomponenten-Expansionsharz unter den Fußboden Die Firma Rittal stellt Gehäusesysteme für den Elektro- und IT-Bereich her, die im hauseigenen Hochregallager in Bietigheim-Bissingen auf ihre Auslieferung warten. Kürzlich hatte man jedoch festgestellt, dass einige der Regale auf nicht mehr ganz so stabilen Beinen standen. Die Ursache war schnell gefunden: Auf der gesamten Fläche, immerhin stolze 460 Quadratmeter, hatte sich der Fußboden abgesenkt, stellenweise sogar bis zu 96 Millimeter. Während die tragenden Bauteile der Halle über Pfähle tiefgegründet sind, liegt die etwa 20 Zentimeter starke Fußbodenkonstruktion auf einer 1,50 bis 2,00 Meter dicken Schotterschicht auf. Darunter folgt bindiger, weicher, eventuell auch humoser Boden. Die Setzungen wurden daher wohl durch die Reduzierung des Wassergehalts im Torf, den ...
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Tragfähige Lösung durch Injektionshebetechnik
Abgesackte Betonböden und „klappernde“ Fugen in Industrieböden stellen ein großes Problem dar – für gewerblich, öffentlich und privat genutzte Bauten wie auch für Infrastruktureinrichtungen. Betonbodenanhebung Wenn die Funktionalität nicht mehr zu 100% gegeben ist, dann sind entsprechende Schadensbilder die Folge. Hier sind Lösungen gefragt, die das Problem beseitigen und die Funktion der Böden wieder herstellen – und das möglichst ohne große Eingriffe in die vorhandene Bausubstanz und bestehende Betriebsabläufe. Die Injektionshebetechnik bietet eine viel versprechende Alternative zu den meist recht aufwändigen herkömmlichen Methoden. Vor Jahrzehnten wurde mit der sog. FloorLift®-Methode erstmals ein Verfahren angewandt, um instabile oder abgesackte, zumeist gerissene Betonböden mittels Injektionstechnik anzuheben und zu sanieren. Dieses Verfahren, bei dem ein Expansionsharz in den Bodenaufbau injiziert wird, hat sich allmählich zu einer vielseitigen Lösung entwickelt, die auch bei der Stabilisierung von Fundamenten durch nachträgliche Verdichtung des Untergrundes Anwendung findet. Betonboden-Hebetechnik Abgesackte oder instabile Betonböden beeinträchtigen in der Regel die ...
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Fundamentstabilisierung durch Tiefeninjektion
Die Ursache für Setzungsschäden liegt oft nicht in der Konstruktion des Fundaments, sondern muss eher im Untergrund gesucht werden, auf dem das Fundament ruht. Um dieses grundlegende Problem dauerhaft zu lösen, liegt es nahe, den Baugrund unter der Konstruktion zu verdichten und zu verstärken. Baugrundverstärkung Aus den Erfahrungen bei der Anhebung abgesackter Betonböden entwickelte die URETEK Deutschland GmbH eine spezielle Injektionshebetechnik. Diese so genannte Tiefeninjektions-Methode (UDI = URETEK DeepInjection®) verdichtet und verstärkt den Baugrund unter dem Fundament mit Hilfe eines Zweikomponenten-Expansionsharzes. Dadurch wird die Tragkraft des Fundamentuntergrundes so erhöht, dass der Untergrund ein beträchtlich höheres Tragvermögen hat als die statische Belastung durch das Gebäude. Arbeitsprinzip Die UDI-Methode läuft in drei Arbeitsschritten ab: Bohren Mit Spezialbohrern werden 16 mm-Bohrlöcher im Abstand von 60-120 cm durch die Funda-mente bis zur Fundamentsohle und tiefer bis in die Problemzonen gesetzt. Dies erfolgt nach einem vorher festgelegten Injektionsplan im Bereich der aufgetretenen Setzungsschäden. In diese ...
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