Neue Methode macht Bestimmung des cw-Hintergrunds bei gepulsten Lasern zuverlässiger
Der Einsatz gepulster Laser ist in vielen Bereichen absoluter Standard Messaufbau mit Strahlteilung und Absorberspiegel (Grafik: Universität Stuttgart). Der Einsatz gepulster Laser ist in vielen Bereichen absoluter Standard. Nahezu sämtliche Industrielaser sind mittlerweile gepulst. Diese gepulsten Laser werden vor allem in der Materialbearbeitung und im Maschinen- und Automobilbau sowie bei der Herstellung von Photovoltaik-Wafern eingesetzt. Auch in der Medizintechnik sowie in der wissenschaftlichen und industriellen Messtechnik finden gepulste Laser Anwendung. Allerdings gibt es bei gepulsten Lasern ein messtechnisches Problem: Die direkte Messung des Leistungsanteils des continuous-wave-Hintergrunds von gepulsten Lasersystemen. Am Institut für Strahlwerkzeuge der Universität Stuttgart wurde nun ein Messgerät entwickelt, mit dem der cw-Leistungsanteil an der Gesamtleistung eines gepulsten Lasers gemessen werden kann. Dieser cw-Leistungsanteil konnte bislang mit herkömmlichen Methoden nicht exakt bestimmt werden. Bislang wird nur indirekt und rein qualitativ, beispielsweise über das Spektrum, auf den cw-Hintergrund geschlossen. Das an der Universität Stuttgart neu entwickelte System „Background-to-Impulse Ratio ...
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Verbesserter Kugelgewindetrieb mit erhöhter Lebensdauer durch neuartige Doppelmutter
Kugelgewindetriebe mit vorgespannten Muttern werden besonders in Werkzeugmaschinen eingesetzt. Sie sind dabei meist sehr hohen Belastungen ausgesetzt, müssen aber präzise funktionieren. Neue Erfindung: Verbesserter Kugelgewindetrieb mit erhöhter Lebensdauer durch neuartige Doppelmutter Kugelgewindetriebe mit vorgespannten Muttern werden besonders in Werkzeugmaschinen eingesetzt. Sie sind dabei meist sehr hohen Belastungen ausgesetzt, müssen aber präzise funktionieren. Zu hohe Vorspannung führt jedoch zu großer Reibung bzw. Verschleiß, zu wenig Spannung lässt das Gewinde nicht präzise genug funktionieren. Eine Erfindung der Universität Stuttgart löst dieses Problem durch zusätzliche Federelemente. Kugelrollspindeln oder Kugelgewindetriebe sind Schraubgetriebe mit zwischen Schraube und Mutter eingefügten Kugeln. Sie dienen der Umsetzung einer Drehbewegung in eine Längsbewegung oder umgekehrt. Im Vergleich zu konventionellen Schraubgetrieben mit aufeinander gleitenden Teilen, bei denen etwa 50 bis 90 Prozent der eingeleiteten Leistung in Wärme umgewandelt wird, haben Kugelgewindetriebe weniger Reibung, eine hohe Positioniergenauigkeit und einen geringeren Verschleiß. Den höheren Herstellungskosten stehen Vorteile im Gebrauch und eine längere ...
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Innovationen und Technologien für die Zukunft
Als Partner der Wissenschaft und der Wirtschaft präsentieren TLB und Baden-Württemberg Stiftung auf der diesjährigen Hannover Messe am Gemeinschaftsstand „Baden-Württemberg International“ (Halle C, Stand C17) Erfindungen und Prototypen aus den Bereichen Lasertechnik, Faserherstellung und Transfektionstechnologie. TLB und Baden-Württemberg Stiftung stellen in Hannover neue Technologien vor. Innovationen und neue Technologien aus den baden-württembergischen Hochschulen zeigt die Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH gemeinsam mit der Baden-Württemberg Stiftung auf der Hannover Messe 2014. TLB fördert Erfindungen aus den baden-württembergischen Hochschulen sowie aus außeruniversitären Forschungseinrichtungen und begleitet diese auf dem Weg zum innovativen Produkt. Die Baden-Württemberg Stiftung finanziert Forschungsprojekte mit dem Ziel, den Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg zu sichern. Als Partner der Wissenschaft und der Wirtschaft präsentieren TLB und Baden-Württemberg Stiftung auf der diesjährigen Hannover Messe am Gemeinschaftsstand „Baden-Württemberg International“ (Halle C, Stand C17) Erfindungen und Prototypen aus den Bereichen Lasertechnik, Faserherstellung und Transfektionstechnologie. Vorgestellt wird beispielsweise das Gemeinschaftsprojekt „Top Spin“: Mit einem neuartigen Verfahren können Stuttgarter Forscher ...
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Einfach nachrüstbare Erfindung macht Schienenverkehr sicherer
Neu entwickelte einfache Vorrichtung hilft, Züge oder andere Bahnfahrzeuge auf einem Gleisabschnitt sicher zu identifizieren. Denn durch die genaue und sichere Ortung der Züge können schwere Unfälle vermieden werden. Gleichzeitig wird dadurch eine höhere Taktrate und damit eine bessere Streckenauslastung möglich. Neue Vorrichtung hilft, Züge im Schienenverkehr besser zu orten. Einer der zentralen Punkte im Schienenverkehr ist es, stets zu wissen, ob ein Streckenabschnitt frei oder durch Bahnfahrzeuge besetzt ist. Denn durch die genaue und sichere Ortung der Züge können schwere Unfälle vermieden werden. Gleichzeitig wird dadurch eine höhere Taktrate und damit eine bessere Streckenauslastung möglich. Je genauer und zuverlässiger man die Position eines Zuges kennt, desto kleiner kann der Abstand zwischen zwei Zügen sein. Ein an der Hochschule Offenburg entwickeltes Verfahren macht die Gleisbesetzung im Zugverkehr sicherer bestimmbar. Bisher wird die Position von Zügen zumeist durch so genannte Gleisstromkreise bestimmt. Die Stahlräder und Achsen eines herannahenden Zuges lösen dabei ...
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Neue Erfindung verknüpft Wahrnehmung und Interaktion
Drei Designer der Hochschule Schwäbisch Gmünd forschen über die Gestaltung berührbarer Mensch-Maschine-Schnittstellen. Heraus kam, neben weiteren spannenden Ideen, der STT 01 – Small Tactile Transducer, ein kleines Gerät, das Vibrationen und Einzelimpulse erzeugen kann und Anfang des Jahres international zum Patent angemeldet wurde. TLB unterstützte die Patentierung und berät bei der Vermarktung. Haben die Firma www.nuilab.com gegründet: Ron Jagodzinski (links) und Götz Wintergerst. Die Beschäftigung mit den meisten Maschinen, mit Computern oder Fahrzeugen wird zum großen Teil über visuelle Reize gesteuert. Ein Forscherteam der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd untersucht seit einigen Jahren, wie man die visuelle Welt durch den Tastsinn ergänzen und diesen beispielsweise in die Interaktion mit Geräten einbinden kann. Heraus kam – neben weiteren spannenden Ideen – der „STT 01 – Small Tactile Transducer“, ein kleines Gerät, das Vibrationen und Einzelimpulse erzeugen kann und Anfang des Jahres international zum Patent angemeldet wurde. Die Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH unterstützte ...
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