Sturmtief Burglind sorgt für Stromausfälle in Bayern
(Mynewsdesk) Rund 10.500 Haushalte und Betriebe im Bayernwerk-Netzgebiet zeitweise ohne Strom – Viele Regionen schnell wiederversorgt Regensburg. Der erste Sturm des neuen Jahres, Atlantiktief „Burglind“, hat am Mittwochvormittag (3. Januar) für vereinzelte Stromausfälle im Bayernwerk-Netzgebiet gesorgt. Betroffen waren in erster Linie Teile Oberbayerns. Auf dem Höhepunkt der von Westen her rasch über den Freistaat ziehenden Sturmausläufer waren rund 10.500 Haushalte und Betriebe im Versorgungsgebiet zeitweise ohne Strom. Bereits am frühen Nachmittag hatte das Bayernwerk die betroffenen Regionen größtenteils wiederversorgt. Ergiebiger Dauerregen, orkanartige Böen und vereinzelte Gewitter hatten die Wiederversorgungsarbeiten von Bayerns größtem regionalem Netzbetreiber phasenweise erschwert. Umgestürzte Bäume, herumfliegende Äste und mancherorts Blitzeinschläge waren am Mittwochvormittag die Ursachen für ausschließlich lokal begrenzte Stromausfälle im Bayernwerk-Netzgebiet. Auf dem Höhepunkt von Burglind in Bayern zwischen 10 und 11 Uhr waren im Versorgungsgebiet rund 210 Ortsnetztrafostationen, schwerpunktmäßig in Oberbayern, kurzzeitig vom Netz. Schnelle Wiederversorgung unter erschwerten Bedingungen Trotz Starkregen, heftigen Winden und vereinzelten ...
Weiterlesen
Gefährlicher Windsog deckt Dächer ab
Was Hausbesitzer bei Sturm beachten sollten – Vier Fragen an den Experten So halten Dächer Stürmen stand. Schwere Sturmschäden in Deutschland nehmen dramatisch zu. Am Mittwoch erst fegte Sturmtief „Burglind“ über das Land. Die größte Angriffsfläche bei Einfamilienhäusern bietet das Dach. Die schlimmsten Schäden entstehen aber häufig dort, wo die Bewohner es nicht vermuten: Auf der windabgewandten Seite. Dachexperte Jens Lehmann erklärt, warum. Frage: Zu den meist beanspruchten Bauteilen an Gebäuden gehört während der stürmischen Zeiten das Dach. Warum ist dabei die windabgewandte Seite besonders gefährdet? Lehmann: Ursache ist der gefährliche Windsog. Bereits ab einer Geschwindigkeit von 50 bis 60 Stundenkilometern – das entspricht Stärke 7 – kann der Sturm pro Quadratmeter Dachfläche einen Sog erzeugen, der einem Zuggewicht von 100 Kilogramm entspricht. Die Folge: Lockere, lose und leichte Dacheindeckungen werden wie durch einen Riesen-Sauger angehoben und durch die Luft gewirbelt. Fehlt erst einmal die Eindeckung, hat der Wind auch ...
Weiterlesen
Ruhe vor dem Sturm nutzen: Wenn der Orkan zum Sauger wird
Gut behütet unter dem Schieferdach – Warum der Naturstein Wind und Wetter besser trotzt – Tipps für Hausbesitzer Hausbesitzer sollten ihr Dach rechtzeitig auf Beschädigungen untersuchen. Grafik: Rathscheck Das Wetter spielt immer öfter verrückt: Strömender Regen, taubeneigroße Hagelkörner und orkanartige Stürme sorgen häufiger und heftiger für Milliardenschäden. Größte Angriffsfläche bieten die Dächer – und die schlimmsten Schäden entstehen oft dort, wo es viele nicht vermuten: Auf der Wind-abgewandten Dachseite. Ursache ist der gefährliche Windsog, „der bereits bei einer Geschwindigkeit von 50 bis 60 Stundenkilometern (Stärke 7) pro Quadratmeter Dachfläche einen Sog erzeugt, der einem Zuggewicht von 100 Kilogramm entspricht“, erläutert Dachexperte Jens Lehmann, bei Rathscheck Schiefer zuständig für die Entwicklung neuer Deckarten und Befestigungstechniken. Die Folge: Lockere, lose und leichte Dacheindeckungen werden wie durch einen Riesen-Sauger angehoben und durch die Luft gewirbelt. Als besonders gefährdet gelten ältere Dächer, die vor 2011 nach den damals geltenden Richtlinien noch ohne Sturmklammerung eingedeckt ...
Weiterlesen
Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Arbeitsrecht
Sturmschaden auf dem Firmenparkplatz – wer haftet? Beschädigt ein vom Sturm in Bewegung gesetzter Müllcontainer auf dem Betriebsparkplatz den Pkw eines Arbeitnehmers, haftet der Arbeitgeber. Zumindest dann, wenn er den Müllcontainer nicht ausreichend gesichert hat. Dies geht laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf hervor. LAG Düsseldorf, Az. 9 Sa 42/17 Hintergrundinformation: Treffen herumfliegende Gegenstände bei einem Sturm geparkte Autos, richtet sich die Haftung oft danach, ob der Besitzer dieser Gegenstände seine Verkehrssicherungspflicht missachtet hat – ob er diese Dinge also besser hätte sichern müssen. Die Gerichte legen dem Geschädigten oft eine Mithaftung auf, wenn der Sturm bereits beim Parken absehbar war und er sein Auto an einer gefährdeten Stelle abgestellt hat, beispielsweise unter einem morschen Baum oder neben einer wackeligen Reklametafel. Der Fall: Ein Gemeindemitarbeiter hatte seinen Pkw wie immer mit Erlaubnis der Gemeinde auf deren Betriebsgelände geparkt. Er war den ganzen Tag im ...

Weiterlesen
„Nach dem Sturm: Tipps für Hausbesitzer“ – Expertengespräch der ERGO Versicherung
Erste wichtige Schritte bei Unwetterschäden Tief „Xavier“ fegte gestern über Deutschland hinweg und brachte orkanartige Böen und starken Regen mit sich. Für Hausbesitzer waren die Folgen in Teilen Deutschlands gewaltig: vollgelaufene Keller, abgedeckte Dächer, Schäden an der Fassade. Betroffene wissen im ersten Moment oft nicht, was sie tun sollen. Rolf Mertens, Versicherungsexperte der ERGO, fasst die wichtigsten Schritte zusammen und erklärt, was bei der Schadensmeldung an die Versicherung zu beachten ist. Ein Sturm hinterlässt manchmal ein ganz schönes Chaos. Was sind die ersten wichtigen Schritte für Hausbesitzer? Zunächst einmal: Abwarten, bis der Sturm vollständig abgeklungen ist. Wer vorher das Haus verlässt, um Schäden zu begutachten, läuft Gefahr, beispielsweise von herumfliegenden Ästen getroffen zu werden. Anschließend zuerst das Haus und die unmittelbare Umgebung auf Gefahrenquellen überprüfen. Bei unmittelbarer Gefahr – zum Beispiel durch einen umgestürzten Baum – sollte der Betroffene die Feuerwehr informieren und ihr die Aufräumarbeiten überlassen. Das gilt auch ...

Weiterlesen
Unwetterwarnung: Was zahlt die Versicherung?
Welche Schäden deckt eine Gebäude-, Hausrat- oder Kaskoversicherungen ab? Die Menschen in Deutschland müssen sich auf orkanartige Böen und starken Regen einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Berlin und Brandenburg eine Unwetterwarnung der Stufe drei herausgegeben. Grund für das Unwetter ist Tief „Xavier“. Besonders hart treffen könnte es Hamburg, Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Thüringen und Sachsen. Trotz aller Vorsicht: Nach so heftigen Stürmen, wie jetzt vorhergesagt, kommt die Frage auf, wer die Kosten für entstandene Sachschäden übernehmen wird. Nach Auskunft der ARAG Experten werden Sturmschäden grundsätzlich von den Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen abgedeckt. Wohngebäudeversicherung Die heute übliche Wohngebäudeversicherung deckt alle Sturmschäden am Gebäude ab. Sie schließt ebenfalls Feuer-, Leitungswasser- und Hagelschäden mit ein. Auch Folgeschäden sind mitversichert – wenn beispielsweise durch ein abgedecktes Dach Regenwasser ins Haus eindringt und Wände, Decken oder Fliesen beschädigt. Die Versicherung übernimmt die Kosten, die der Eigentümer braucht, um das Haus nach einem Sturm wieder ...
Weiterlesen
Tipps für Bauherren: Eine Garage bringt viele Vorteile
www.gfg24.de Bauherren, die sich den Wunsch vom eigenen Haus erfüllen, müssen viele Faktoren berücksichtigen. Neben der Planung des Hauses muss auch der Außenbereich gut durchdacht werden. Hier stellt sich die Frage nach der Unterbringung des Autos. Sind genügend Parkplätze vorhanden? Und ist das Auto dort auch vor Fremd- und Witterungseinflüssen geschützt? Eine gute Antwort auf diese Fragen ist eine eigene Garage. Besonders in stark frequentierten Wohngegenden kann sich die Suche nach einem geeigneten Parkplatz schwierig gestalten. Abgefahrene Spiegel oder Dellen beim Ein- und Ausparken können die Folge sein. Zudem können Schäden durch Witterungseinflüsse wie Hagel entstehen. Wer sein Auto hiervor schützen will, für den ist die Garage eine optimale Lösung. Um neben dem Auto auch den Fahrer und die Passagiere vor Wetterbedingungen wie Regen, Sturm und Schnee zu schützen, kann diese direkt an das Haus gebaut und durch eine Tür verbunden werden. Die GfG Hoch- und Tief-Bau Gesellschaft – eines ...

Weiterlesen
„Rechtzeitig das Haus gegen Herbststürme wappnen“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung
Welche Maßnahmen helfen, das Zuhause vor Unwetterrisiken zu schützen Ein Herbststurm kann große Schäden anrichten. Quelle: ERGO Group Herbstunwetter verursachen jedes Jahr in Deutschland Schäden in Millionenhöhe. In den vergangenen Wochen hatten viele Bundesländer bereits einen kleinen Vorgeschmack. Daher sollten Hausbewohner rechtzeitig daran denken, ihr Zuhause auf die Unwetterzeit vorzubereiten. Welche Vorsorgemaßnahmen dabei sinnvoll sind und worauf bei einem unmittelbar heranziehenden Sturm zu achten ist, weiß Rolf Mertens von ERGO. Abgedeckte Dächer, ein umgestürzter Baum oder überschwemmte Kellerräume sind nach Herbststürmen keine Seltenheit. „Dabei können Hausbesitzer mit Vorsorge und Instandhaltung in Haus und Garten die Risiken durch ein Unwetter zumindest mildern“, so Rolf Mertens, Experte von ERGO. Vorsorge und Instandhaltung: Bäume, Dächer und Keller kontrollieren Herbststürme entwickeln eine ungeheure Kraft. Sie können selbst dickste Äste abbrechen oder sogar ganze Bäume umstürzen. Daher sollten Gartenbesitzer ihre Bäume regelmäßig kontrollieren: Welcher Baum ist krank oder morsch und hält einem Sturm nicht mehr ...
Weiterlesen
Hurrikan Irma: SOS-Kinderdörfer beschädigt, Kinder wohlauf
(Mynewsdesk) München – Hurrikan Irma hat auch die SOS-Kinderdörfer in der Karibik sowie im US-Bundestaat Florida in Mitleidenschaft gezogen. „Glücklicherweise wurden jedoch weder SOS-Kinder und -Mitarbeiter noch unsere Unterstützten verletzt“, erklärte Jillian Smath, Leiterin des SOS-Kinderdorfes in Florida. Gleiches meldeten SOS-Mitarbeiter aus Haiti und der Dominikanischen Republik. In Florida wurden die SOS-Kinder und -Mitarbeiter vor Herannahen des Hurrikans evakuiert. Es gehe ihnen gut, teilte Smath mit. Jedoch sei das Kinderdorf beschädigt. „Der Strom ist immer noch weg, Bäume sind umgestürzt, Gebäude beschädigt. Es kann Wochen dauern, bis die Schäden repariert und hier wieder ein ganz normales Leben möglich ist“, sagt Smath. „Jetzt wollen wir so schnell wie möglich zurückkehren und mit den Aufräumarbeiten beginnen“, so Smath weiter. Auch die SOS-Kinderdörfer auf Haiti sind mit einem blauen Auge davon gekommen: „Wir hatten ein Desaster befürchtet“, berichtet Darius Celigny, Leiter der SOS-Kinderdörfer vor Ort. „Aber zum Glück kam es nicht zur direkten ...

Weiterlesen
Versicherungen zum Schutz von Haus und Wohnung – Wohngebäudeversicherung
Seminarbeitrag der Brunzel Bau GmbH mit Heiko Brunzel, Bauunternehmer, Velten/Brandenburg – Sinn und Zweck von Versicherungen Versicherungen zum Schutz von Haus und Wohnung – Wohngebäudeversicherung, von Heiko Brunzel Bauunter Der ureigene Sinn von Versicherungen besteht darin, den Einzelnen vor Schäden zu bewahren, die unvorhersehbar auf ihn zukommen können. Schäden die so groß sind, dass der Einzelne sie allein nicht tragen kann. Solche Schäden kommen in der Regel zwar selten vor. Deshalb macht es Sinn, wenn sich viele Menschen in einer Versicherung zusammenschließen. Entsprechend diesem Ansatz sind Versicherungen im Grunde eine sehr solidarische Angelegenheit, sie schützen den Einzelnen durch den Zusammenschluss vieler. Entstehung der Gebäudeversicherung – Geschichte zur Brandversicherung Heiko Brunzel, Bauunternehmer der Brunzel Bau GmbH, führt in unterschiedlichen Seminarveranstaltungen, Weiterbildungsschulungen und Diskussionsbeiträgen rund um Themen der Bauwirtschaft, des Bauens und Wohnens auch zum Thema „Versicherungen“ in Velten, Brandenburg und Berlin durch. Die Angst vor Verlust des Eigentums und des Dach ...
Weiterlesen
So kommen Sie sicher durch den Herbst!
Die ARAG Experten über Sturm, Laub und Wildwechsel und deren rechtliche Folgen Die goldene Herbstzeit kann viel Freude mit sich bringen, doch farbiges Laub, glänzende Kastanien und „gemütliches“ Wetter bergen auch Gefahren in sich. Gerade im Straßenverkehr heißt es während der Herbstzeit „Aufpassen!“ Die ARAG Experten über herbstliche Schadensfälle und deren rechtliche Folgen. Vorsicht Wildwechsel! Bedingt durch Nebel und Regen kommt es gerade im Herbst häufig zu Autounfällen wegen Wildwechsel. Die Fahrer sollten gerade dann besonders vorsichtig sein, wenn sie dem Wild ausweichen wollen. Zum einen kann dies nämlich dazu führen, dass das Auto von der Fahrbahn abkommt und gegen einen Baum prallt, zum anderen, dass die Versicherung den Schaden unter Umständen nicht vollständig deckt. Denn die Teilkaskoversicherung übernimmt zwar in der Regel den Schaden durch einen Zusammenprall mit Haarwild (und je nach Vertrag auch mit anderen Tierarten), dieser kann aber geringer ausfallen als der Schaden, der durch das Abweichen ...
Weiterlesen
Die Sturmsaison ist eröffnet!
Winterliches Texel bietet Kulisse für spektakuläre Naturschauspiele Sturmsaison auf Texel (Bildquelle: @VVV Texel) Auf der westfriesischen Insel Texel gibt es kein schlechtes Wetter. Vor allem während der Wintermonate, wenn es regelmäßig richtig stürmt, erwartet Naturmenschen hier ein ganz besonderes Erlebnis. Sie können während ausgedehnter Spaziergänge über den Strand und durch die Dünen die beeindruckende Kraft der Elemente nach Herzenslust am eigenen Leib erfahren. Und sich danach in einem der geselligen Strandpavillons am offenen Kamin bei einem Texeler Bockbier wieder aufwärmen. Sturm und Flut Der ausgedehnte Strand ist leer, der Ausblick weit und ungestört, über große Entfernungen trifft man kaum auf andere Spaziergänger. Warm eingepackt dem scharfen Wind die Stirn bietend, mit dem Tosen der Brandung im Hintergrund: So kann man die raue und unbändige Natur im Winter nur auf Texel in vollen Zügen genießen. „Sturmsaison“ wird diese Zeit hier genannt und das nicht umsonst. Bei Wind der Stärke 10 bis ...
Weiterlesen
„Wer zahlt Sturmschaden am Pkw?“ – Verbraucherfrage der Woche der D.A.S.
Gut beraten von den Experten der ERGO Versicherungsgruppe Manfred S. aus Hannover: Ende März hat erneut ein Sturm in vielen Teilen Deutschlands Schäden angerichtet. Im Fernsehen sah man Bilder von geparkten Autos, die unter umgestürzten Bäumen begraben waren. Wer zahlt eigentlich den Schaden, wenn mein Auto durch ein Unwetter beschädigt wird? Rechtsexpertin Michaela Zientek von der D.A.S. Rechtsschutzversicherung: Stürzt im Sturm ein Baum um und fällt auf ein geparktes Auto, zahlt die Teilkasko. Voraussetzung: Es herrschte mindestens Windstärke 8, also eine Windgeschwindigkeit von 62 bis 74 km/h. Fallen bei einem leichteren Sturm zum Beispiel Dachziegel auf das Auto, hilft nur eine Vollkasko. Beide Versicherungen decken Schäden ab, die direkt durch den Sturm entstanden sind, zum Beispiel, wenn ein Baum auf ein geparktes Auto fällt. Kollidieren Sie jedoch während des Fahrens mit einem umgestürzten Baum, gilt das nicht als unmittelbarer Sturmschaden. Dann zahlt nur die Vollkasko. Manchmal kann auch gegen einen ...

Weiterlesen
Gefährliche Brandung
Sylter Küstenschutzmaßnahmen Tosende Wellen nagen am Strand, Windböen krallen sich ins Rote Kliff. Ist Sylt noch zu retten? Ja, sagen die Experten. Was dafür getan wird, erzählen drei, die es wissen müssen. Jährlich verliert Sylt eine Million Kubikmeter Sand ans Meer. Kein Watt und keine Inseln legen sich schützend vor die Westküste – hier trifft die Nordsee unmittelbar auf das Festland. Als letzter Außenposten der friesischen Uthlande – was so viel heißt wie: Außenland – ist Sylt selbst ein Wellenbrecher für das Festland. Dahinter kommt lange Zeit nichts – außer Wind und Wellen. Und die machen der Nordseeinsel seit Jahrhunderten zu schaffen. Arfst Hinrichsen seht auf dem Holzpodest am Kampener Strandabschnitt Rotes Kliff, wütend wirft sich vor ihm die See an den Strand. „Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1,2 Millionen Kubikmeter Sand aufgespült“, bilanziert der Geophysiker vom Landesbetrieb für Küstenschutz. Seit 1991 analysiert er dort den Zustand der schleswig-holsteinischen ...
Weiterlesen
Philippinen: Aufatmen nach Taifun „Hagupit“/ Evakuierungen verhindern Schlimmeres, SOS-Kinder sind sicher
(Mynewsdesk) 09.12.2014 – Mehrere Tote und schwere Verwüstungen: Dies ist die Bilanz nachdem Taifun „Hagupit“ über die Philippinen hinweggefegt ist. Eine Katastrophe des Ausmaßes wie nach „Haiyan“ im Vorjahr konnte jedoch durch Massenevakuierungen abgewendet werden. In der Stadt Tacloban, die erneut im Zentrum des Sturms war, blieben Kinder und Familien in den SOS-Projekten verschont. „Hagupit“ traf am Wochenende mit knapp 200 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit auf die Ostküste der Philippinen, die 2013 bereits von dem Supertaifun „Haiyan“ verheert worden war. Mindestens 27 Menschen kamen nach jüngsten Meldungen ums Leben, Tausende Häuser wurden zerstört. Dank früher Warnungen konnten sich jedoch Hunderttausende rechtzeitig in Sicherheit bringen. Taifun-Warnung: 48 Stunden auf den Beinen Im SOS-Kinderdorf Tacloban blieben SOS-Kinder und -Mütter unversehrt. Lediglich einige Bäume wurden auf dem Gelände entwurzelt. Auch unter den Nachbarsfamilien, die durch die SOS-Familienhilfe unterstützt werden, gab es keine Opfer, wie unsere Mitarbeiter vor Ort mitteilen. „Der Taifun ist abgezogen und wir ...

Weiterlesen