Sorgerecht, Umgangsrecht, Aufenthaltsbestimmungsrecht
ARAG Experten über Rechte und Pflichten der Eltern nach Trennung oder Scheidung Trennen sich Ehepartner, streiten sie häufig darum, wer von ihnen über den Lebensalltag der gemeinsamen Kinder bestimmt. Seit 2013 das Gesetz zur Reform des Sorgerechts in Kraft trat, haben auch unverheiratete Väter die Möglichkeit, das gemeinsame Sorgerecht für ihr Kind zu erlangen; sogar wenn die Mutter dem nicht zustimmt. Wer letztendlich nach einer Scheidung oder Trennung das Sorgerecht, das Aufenthaltsbestimmungsrecht oder ein Umgangsrecht erhält, entscheiden Familiengerichte. Dabei gilt ein einziges Entscheidungskriterium: das Kindeswohl! Was sich allerdings hinter den Begriffen Sorgerecht, Umgangsrecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht verbirgt, klären ARAG Experten. Sorgerecht: Was ist das? Ganz allgemein beinhaltet das Sorgerecht die Entscheidungsbefugnis eines oder beider Elternteile im Hinblick auf die Angelegenheiten der Kinder. Es ist das Recht, zu entscheiden, welche Schule ein Kind besucht, wann die Hausaufgaben gemacht werden und wie die Freizeitgestaltung aussieht. Das Gesetz bestimmt aber noch genauer die Grundsätze ...
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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Familienrecht
Sorgerecht: Kind ohne Namen? Manchmal kommt es vor, dass sich Eltern nicht über den Vor- oder Nachnamen ihres Kindes einigen können. Womöglich sind sie bei der Geburt auch bereits getrennt. Im Notfall kann dann das Familiengericht einem der Elternteile das alleinige Recht zur Namensbestimmung zuweisen. Dabei steht das Wohl des Kindes im Vordergrund. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Nürnberg entschieden. OLG Nürnberg, Az. 10 UF 838/18 Hintergrundinformation: Haben Paare – egal ob verheiratet oder unverheiratet – ein gemeinsames Sorgerecht für ihr Kind, müssen sie auch gemeinsam über den Namen des Kindes entscheiden. Aber was passiert, wenn sie sich nicht auf einen Namen einigen können? Der Fall: Ein Paar hatte sich noch vor der Geburt seines gemeinsamen Kindes getrennt, legte aber ein gemeinsames Sorgerecht fest. Als das Kind zur Welt kam, waren sich die Eltern einig, welchen ersten Vornamen es bekommen sollte. Der zweite Vorname und ...

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Mein Kind, dein Kind, unser Kind – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice
Rechtliche Tipps zu Sorgerecht, Unterhalt und Nachnamen in Patchworkfamilien Patchworkfamilien bringen viele Herausforderungen mit sich. Quelle: ERGO Group Frühere und neue Partner, gemeinsame Kinder und Stiefkinder: So vielfältig Patchworkfamilien sind, so vielfältig können auch deren Herausforderungen sein. Zum Beispiel im Hinblick auf rechtliche Fragen. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), erklärt die Sorgerechts- und Unterhaltsregelungen und weiß, was bei der Wahl des Nachnamens zu beachten ist. Das traditionelle Familienmodell ist schon länger im Umbruch. Immer öfter leben Elternteile samt Kindern aus früheren Partnerschaften mit neuen Partnern und gemeinsamen Kindern unter einem Dach. Das Bundesfamilienministerium geht davon aus, dass 7 bis 13 Prozent der deutschen Haushalte sogenannte Patchworkfamilien sind. Das Sorgerecht im Familienalltag Das Leben in den neu zusammengewürfelten Familienkonstellationen wirft so manche Frage auf. Etwa im Hinblick auf das Sorgerecht. Wer darf beispielsweise welchem Kind den Kita-Ausflug oder die Klassenreise genehmigen? „Haben die leiblichen Eltern das gemeinsame ...
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Kindesentziehung: Kindesrückführung durch die Kurtz Detektei Bremen
Sechsjährige Ella von eigener Mutter entführt – Eltern sind die häufigsten Täter bei Kindesentziehung Der Gedanke dürfte für die meisten Eltern kaum erträglich sein: Die Entführung oder widerrechtliche Entziehung des eigenen Kindes durch einen Fremden, den anderen Elternteil oder nahestehende Verwandte. Von jetzt auf gleich weiß man nicht mehr, wo sich der Schützling aufhält und ob es ihm oder ihr dort gutgeht. Oft sind Sorgerechtsstreitigkeiten das Problem, häufig spielt dabei die Angst vor einem Verlust der Bindung zum Kind wegen geringer Besuchszeiten oder vor einer vermeintlichen Bedrohung durch den anderen Elternteil und/oder dessen neuen Partner hinein. Auch im Fall der seit Mai 2017 vermissten Ella Z. aus dem sächsischen Großenhain wollte die Mutter das dem Vater zugesprochene alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht akzeptieren, fuhr ohne weitere Absprachen mit dem sechsjährigen Mädchen in Urlaub und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Die Polizei ist auf Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen und nimmt Hinweise über die Rufnummer 0351 483 22 33 entgegen. Fälle wie diese ereignen sich in Deutschland leider Jahr ...
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Petition für Transparenz in Familiengerichtlichen Verfahren
Für die Stärkung der Elternrechte gegen Willkür Unterschreibe auch Du die Petition Wir als betroffene Eltern und Kinder, Großeltern und Freunde, Anwälte und Psychologen fordern den Deutschen Bundestag auf, angesichts der jährlich steigenden Zahlen an Inobhutnahmen und der geringen Zahlen an Rückführungen die drängendsten gesetzlichen Probleme zu korrigieren und für mehr Transparenz in Nichtöffentlichen Verfahren, gegen richterliche Willkür und für eine Stärkung der Elternrechte zahlreiche Änderungen vorzunehmen. Die Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung notwendigen Änderungen an BGB, FamFG, SGB VIII und weiteren Rechtsbereichen wird diese Notwendige Verbesserung für unsere Kinder erreichen. Dafür stehen wir ein. Geändert werden sollen Regelungen, die zu fehlender Prüffähigkeit gerichtlicher Entscheidungen beitragen wie Sachverständigenexplorationen ohne Öffentlichkeit, Kindsanhörungen manipulativer Art ohne Prüfung desselben. Richter sollen stärker in die Verantwortung genommen werden, um sich selbst zu Überprüfen und Kindschaftssachen regelmäßig auf noch Notwendigkeit zu hinterfragen. Wirtschaftliche Verknüpfungen von Jugendamt mit Hilfen nach SGB VIII, Verfahrensbeistand und Sachverständige mit Gericht ...
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Anwalt in Baden-Baden: Scheidung und Kinder
Wie kann ein Umgang gestaltet werden, der zum Wohl der Kinder beiträgt? Fachanwalt für Familienrecht: Frau Zahran, zuständig für den Raum Baden-Baden und Bühl. (Bildquelle: © Jean Kobben – Fotolia.com) BADEN-BADEN. Wenn Eltern die Scheidung wollen, sind auch die Kinder davon betroffen. Das gemeinsame Sorgerecht wird zwar grundsätzlich auch nach der Trennung und Scheidung beibehalten, doch ist es Aufgabe der Eltern, eine Regelung für den Umgang des getrenntlebenden Elternteils mit seinen Kindern zu suchen. Eine Umgangsregelung ist dann alltagstauglich, wenn sie das Wohl der Kinder in den Vordergrund stellt. Denn nur das ist es, worum es auch im Gesetz geht. Danach haben Kinder ein Recht auf Umgang mit jedem Elternteil, das heißt, die Eltern sind nicht nur berechtigt, sondern sogar verpflichtet, Umgang mit dem Kind zu haben. Sorge- und Umgangsrecht sind dabei getrennt voneinander zu betrachten. Das Sorgerecht wird nur beim Vorliegen von äußerst schwerwiegenden Gründen entzogen. Sorgerecht bleibt Sorgerecht, ...
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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze: Familienrecht
Kein gemeinsames Sorgerecht bei „Funkstille“ zwischen den Eltern Dass Eltern sich nach einer Trennung nur noch wenig zu sagen haben, ist nicht ungewöhnlich. Die Ausübung des gemeinsamen Sorgerechts für die Kinder erfordert jedoch ein Mindestmaß an Kooperation und Kommunikation. Lehnen dies beide Elternteile vehement ab, muss einer allein das Sorgerecht bekommen. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Brandenburg. OLG Brandenburg, Az. 10 UF 216/14 Hintergrundinformation: Trennen sich unverheiratete Eltern, die Kinder haben, stellt sich schnell die Frage nach dem Sorgerecht. Grundsätzlich liegt dieses erst einmal bei der Mutter. Allerdings können die Elternteile bei der Trennung auch eine gemeinsame Sorgeerklärung abgeben – oder sie haben dies schon früher getan. Seit 2013 kann der Vater auch gegen den Willen der Mutter nach der Trennung beim Familiengericht das gemeinsame Sorgerecht beantragen. Dieses dürfen ihm die Richter nur aus gutem Grund verweigern. Besteht ein gemeinsames Sorgerecht und möchte ein Elternteil ...

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Ehebruch in Aachen: Detektive weisen Sauna-Affäre nach
13 Jahre Ehe, drei Kinder, ein Eigenheim und dann der Verdacht: Ehebruch. Herr Hürth verließ das Haus jeden Morgen gegen 08:45, um zu seiner nahegelegenen Arbeitsstelle zu fahren und dort seinen Dienst aufzunehmen. Seine Gattin war Hausfrau. Eines Tages erfuhr er von einer Kollegin, dass diese in ihrer Mittagspause Frau Hürth in Begleitung eines Herrn auf der Straße gesehen habe. Die Kollegin habe Frau Hürth zugewinkt, doch die Ehefrau des späteren Auftraggebers unserer Detektei in Aachen* schaute demonstrativ weg und zog ihren Begleiter in die Gegenrichtung. Eigentlich hatte sich die Kollegin immer gut mit Frau Hürth verstanden, weswegen sie dieses Verhalten verwunderlich fand. Herr Hürth ging von einer simplen Erklärung für diesen Vorgang aus, zum Beispiel, dass seine Frau die Kollegin einfach übersehen hatte. Doch als er sie nach Feierabend zu dem Vorfall befragte, stritt Frau Hürth ab, heute überhaupt das Haus verlassen, geschweige denn sich mit einem Mann getroffen zu ...
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Neubestimmung des Kindesnamens bei gemeinsamer Sorge
Karlsruhe/Berlin (DAV). Der Familiennamen des Kindes kann nicht beliebig geändert werden. Einigen sich die nicht zusammenlebenden Eltern erst später auf das gemeinsame Sorgerecht, kann der Familiennamen des Kindes nicht ohne weiteres angepasst werden. Ist eine Benennung des Kindes nach dem Namen der Stiefeltern erfolgt, kann der Kindesnamen nicht geändert werden, solange diese Ehe noch besteht. Die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 16. Dezember 2015 (AZ: XII ZB 405/13). Benennung des Kindes nach der Stiefelternehe Das Kind wurde 1997 geboren, die Eltern sind nicht mit einander verheiratet. Zur Zeit der Geburt war die Mutter verheiratet und führte den Namen ihres damaligen Mannes. So wurde auch das Kind benannt. Nach der Scheidung dieser Ehe heiratete die Mutter erneut und erwarb dadurch einen anderen Nachnamen. Auch für das Kind galt dieser Familienname. Später teilte sie sich mit dem Vater des Kinds das gemeinsame Sorgerecht. ...

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Familienrecht 2.0
ARAG Experten über Co-Eltern, Regenbogenfamilien und andere neue Familienformen ‚Vater, Mutter, Kind‘ mag vielleicht noch immer ein beliebtes Spiel unter Kindern sein, aber in der realen Welt hat dieses traditionelle Familienbild längst ausgedient. Zu vielfältig sind die familiären Lebenswirklichkeiten mittlerweile mit Patchwork-, Regenbogen-, Pflegefamilien und Co. Dank moderner Reproduktionsmedizin klaffen zudem biologische und soziale Elternschaften zunehmend auseinander. Deutsche Gesetze hingegen kennen lediglich zwei miteinander verheiratete, heterogene Eltern. Das Familienrecht hinkt also hinterher und könnte bald reformiert und an alternative Lebensformen angepasst werden. ARAG Experten geben im Folgenden einen Überblick über die aktuelle Situation. Mehr Rechte für Stiefeltern Rechtlich gesehen sind Stiefeltern und Stiefkinder nicht miteinander verwandt, sondern lediglich verschwägert. Zwar kann ein Stiefkind durch die so genannte Einbenennung den Namen des Stiefelternteils annehmen, doch rechtlich hat dies nach Auskunft der ARAG Experten keine Auswirkungen. Auch erbrechtlich haben Stiefkinder keinen Anspruch an den verstorbenen Stiefelternteil. Heiraten Stief- und leiblicher Elternteil, hat ...

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Ehebruch mit dem Trauzeugen | Detektiv-Observation in Chemnitz
Ein Tipp weckt einen furchtbaren Verdacht Seit zwölf Jahren war das Ehepaar Leisnig verheiratet, aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Herrn Leisnigs bester Freund, Herr Nossen, hatte ihnen bei der Eheschließung als Trauzeuge gedient und pflegte bis heute ein sehr enges Verhältnis zur Familie: Man machte gemeinsame Urlaube, traf sich regelmäßig nach der Arbeit und an den Wochenenden, er kümmerte sich um die Kinder, wenn seine Hilfe benötigt wurde, und diente ihnen als Patenonkel. Am vorvergangenen Wochenende fuhr Frau Leisnig zu einem Weiterbildungsseminar nach Rügen, Herr Nossen verbrachte das Wochenende bei der Familie seiner Cousine in Göttingen – so sagten sie zumindest. Denn am darauffolgenden Montag wurde Herr Leisnig nach der Arbeit von einer Bekannten abgepasst, die ihm mit sichtlichem Unbehagen eine Mitteilung zu machen hatte: Sie habe vergangene Woche mit ihrem Lebensgefährten Urlaub im Ostseebad Binz auf Rügen gemacht und dort Frau Leisnig und Herrn Nossen engumschlungen die Strandpromenade ...
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Welche Formvorschriften gelten für die Sorgerechtsverfügung und muss es in einem Testament oder als eigenes Dokument geregelt werden?
Wenn Eltern oder Alleinerziehende sicher sein wollen, dass das Vormundschaftsgericht im Fall der Fälle die eigenen Kinder nicht in die Obhut des Jugendamtes oder einer fremden Familie übergibt, muss eine Sorgerechtsverfügung erstellt werden. Über die Art und Weise, insbesondere die richtigen Formvorschriften, sind sich aber nicht alle Anbieter und Informationsstellen einig. Verschiedene Formvorschriften für unterschiedliche Verfügungen Die Spanne der Formvorschriften für Vorsorgeverfügungen ist recht groß: Für eine Betreuungsverfügung und normale Vollmachten (z.B. Maklervollmacht, Bankvollmacht, Postvollmacht) gibt es keine Formvorschriften, sie können sogar mündlich erteilt werden, vgl. §§ 164 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), insbesondere § 167 Abs. 2 BGB – auch wenn sich hier gerade Banken oft quer stellen. Für eine Patientenverfügung reicht es „schriftlich“ verfasst worden zu sein, vgl. § 1901a BGB. Testamente wiederum unterliegen nach § 2247 BGB sehr strengen formalen Anforderungen. Nur für die Sorgerechtsverfügung gibt es keine ausdrücklich im BGB genannten Formvorschriften. Sorgerechtsverfügung nur für den ...

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Lübecker Richter, Ankläger und Richter in Personalunion?
Der Vater einer 6-jährigen Tochter ist in die Mühlen der Justiz geraten. Vor dem Landgericht Lübeck wird in Kürze in der Berufung der Fall eines Vaters verhandelt, der im Rahmen seines Kampfes um das Wohl und die Gesundheit seiner damals 4-jährigen Tochter die schwarzenbeker Familienrichterin H. Meistering „beleidigt“ haben soll. das ganze bekommt allmählich eine Dimension des Falls Gustl Mollath  -. Erst kämpfte er um das Sorgerecht für seine Tochter, dann stand er selber am 06. November 2015 wegen angeblicher Beleidigung einer Richterin vor deren Kollegen im Amtsgericht Ratzeburg. Nachzulesen unter „Vater wegen Richterbeleidigung im Familienverfahren vor Strafgericht“ Und nun wird sein Fall in Lübeck vor der Richterin Dr. Gesine Brunkow verhandelt, jener Richterin, die mehrere Dienstaufsichtsbeschwerden des Kindesvaters, gegen die Verfahrensführung der schwarzenbeker Kollegin, die nun beleidigt worden sein soll,  abschlägig beschieden hat. Der Präsident des Landgerichtes Lübeck, Dr. Ole Krönert, unterschrieb in den meisten Fällen höchstselbst unter dem ...

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Sorgerechtsverfügung – Was wird mit meinen Kindern im Fall des Falles?
Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung werden in Deutschland jährlich rund 1.000 Kinder plötzlich zu Vollwaisen. Das kann durch Unfall, Krankheit oder anderen Gründen geschehen. Dennoch haben nur sehr wenige Eltern das Sorgerecht für ihre Kinder rechtlich korrekt geregelt. Für wen macht eine Sorgerechtsverfügung Sinn? Eine Sorgerechtsverfügung macht für alle Sinn, die selber entscheiden wollen, wer sich im Falle des Falles um die eigenen Kinder kümmern soll! Den meisten Sorgeberechtigten ist gar nicht bewusst, dass die Aufgabe der Erziehung in Deutschland gerade nicht ein Mitglied der Familie übernehmen darf, sondern dass das Jugendamt das machen wird. Die Familie kann dann kaum noch Einfluss auf Aufenthalt und Erziehung nehmen. Das Sorgerecht sollte nicht (nur) in einem Testament geregelt sein. Eine Sorgerechtsverfügung ist eine Verfügung von Todes wegen. Deshalb kann diese Verfügung – wie das Testament – handschriftlich von der Person verfasst werden, die das aktuelle Sorgerecht inne hat. Aber entgegen den Angaben, ...

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Sorgerecht: Ist der neue „Stiefvater“ ein Drogendealer? | Aaden Detektei Frankfurt am Main
Konsumiert die Mutter illegale Betäubungsmittel? Durch eine persönliche Bekanntschaft mit der Chef-Detektivin der Aaden Detektei Frankfurt am Main, Gabriele Ulott, kam Herr Eppstein auf die Idee, unsere Hilfe in einem Sorgerechtsstreit zu suchen. Seit einigen Monaten lebte er in Trennung von seiner Noch-Frau und die Eheleute teilten sich das Sorgerecht um die gemeinsame Tochter Elsa. Laut Herrn Eppstein lag der hauptsächliche Trennungsgrund in „einem allmählichen Abgleiten“ seiner Frau in das Drogenmilieu. Sie habe vor zwei Jahren einen psychischen Zusammenbruch erlitten, der vor allem medikamentös behandelt worden sei und könne seitdem nicht mehr von bewusstseinsverändernden Stimulantien lassen. Eigentlich ist das natürlich ein Ausschlusskriterium für die Ausübung des Sorgerechts. Herrn Eppsteins Problem: Er konnte den Drogenkonsum seiner Noch-Frau nicht gerichtsfest nachweisen. Außerdem war ihm zu Ohren gekommen, dass Frau Eppstein inzwischen mit einem Drogenhändler zusammenlebe. Ein solcher Umgang wäre natürlich Gift für die Entwicklung des gemeinsamen Kindes Elsa. Deshalb wandte sich der Vater ...
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