Das Lächeln der Unendlichkeit
Sterbend geboren werden Cover Der milde Blick aufs Alter verwandelt die Ängste vor dem Sterben in ein Prisma spiritueller Entwicklung – davon handelt der feinfühlige Roman Felix Gronaus. Mit spitzbübischer Weisheit hat er seinen Protagonisten Georg zum Sterben ins Haus einer beherzten Fremden geschickt, wo er eigentlich in Frieden Abschied vom Leben nehmen möchte. Doch die Erinnerung an einen Bettler, der ihm vor Jahrzehnten an der Ostsee begegnet war, offenbart Schicht für Schicht eine zuverlässige Wahrheit, die den Tod zum Kulminationspunkt kosmischen Gewahrseins werden lässt. Den sinnsuchenden Georg auf seinem letzten Weg zu begleiten, löscht die existenzielle Sorge, am Ende für immer zu verschwinden, in einem verheißungsvollen Lächeln aus. Fesselnd, sprachlich brillant und mit enormer erzählerischer Kraft veranschaulicht der Autor Zeit und Zeitlosigkeit, Ego und Transzendenz, innere und äußere Welten. Mühelos gelingt es ihm, den unsichtbaren Reichtum des Einzelnen aufleuchten zu lassen und die Brücke zwischen Leben und Tod zu ...
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