Der Ultima-Kompressor von CompAir ist im Bereich der ölfreien Technologie weiterhin wegweisend
CompAir auf der Brau-Messe Die CompAir Ultima Kompressoren wurden auf Basis zweier Permanentmagnetmotoren entwickelt. Der CompAir Ultima-Kompressor von Gardner Denver setzt Maßstäbe im Hinblick auf Leistung, Betriebseffizienz sowie die Einhaltung der höchstmöglichen Luftqualitätsstandards und ist somit die ideale Wahl für alle, die nach dem besten ölfreien System seiner Art suchen. Besuchen Sie uns auf der BrauBeviale in Nürnberg vom 12. – 14. November 2019 in Halle 4, Stand 415 und überzeugen sich selbst. Die CompAir Ultima Kompressoren wurden auf Basis zweier hocheffizienter Permanentmagnetmotoren entwickelt, welche das traditionelle Getriebedesign ersetzen und die Verdichterstufen stattdessen direkt antreiben. Diese beiden drehzahlgeregelten Motoren erreichen Drehzahlen von bis zu 22.000 U/min und höhere Wirkungsgrade als IE4-Motoren. Während vermeintlich ähnliche am Markt verfügbare Technologien noch immer Öl zum Schmieren und Kühlen sowohl der Motoren als auch der Verdichterstufen verwenden, nutzt Ultima zum Kühlen dieser Komponenten einen geschlossenen Kühlwasserkreislauf. Dies ermöglicht eine bessere Wärmeübertragung sowie eine höhere ...
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Gardner Denver CompAir erweitert die ölfreie Ultima-Kompressorserie um neue luftgekühlte Modelle
Gardner Denver CompAir erweitert die ölfreie Ultima-Kompressorserie um neue luftgekühlte Modelle, die Wärmerückgewinnung für Prozesswärmeanwendungen ermöglichen Die luftgekühlte Ultima bietet auch ohne Berücksichtigung der Wärmerückgewinnung Kosteneinsparungen Gardner Denver hat eine neue luftgekühlte Version seiner richtungsweisenden Ultima-Technologie vorgestellt. Mit dem ersten luftgekühlten ölfreien Kompressor, der die Rückgewinnung von Wärme für die Bereitstellung von Prozesswarmwasser ermöglicht, setzt die Baureihe erneut Maßstäbe. Der erste luftgekühlte ölfreie Kompressor, der bis zu 98 Prozent der während der Verdichtung erzeugten Wärme zurückgewinnen kann, ermöglicht im Vergleich mit den nächsten Modellen des Wettbewerbs jährliche Betriebskosteneinsparungen im fünfstelligen Bereich. Das patentierte interne geschlossene Kühlsystem des Kompressors ermöglicht die Nutzung der bei der Verdichtung der Luft entstehenden Abwärme zur Erzeugung von Prozesswarmwasser mit nutzbaren Wassertemperaturen von bis zu 85 °C. Darüber hinaus bietet die Möglichkeit zur Hybrid-Kühlung dem Anwender zusätzliche Flexibilität. Betreiber können abhängig von der zum jeweiligen Zeitpunkt wirtschaftlichsten Kühlart zwischen Luftkühlung, Wasserkühlung oder einer Kombination aus beiden ...
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Energieeffizienz-Förderung wird vereinfacht
Nur noch ein Antrag für mehrere Maßnahmen sup.- Die Verbesserung der Energieeffizienz in Unternehmen und Gewerbebetrieben wird vom Staat durch Zuschüsse und zinsverbilligte Kredite finanziell unterstützt. Aber wer bisher eine größere energetische Optimierung seiner Standorte in Angriff nehmen wollte, hatte es oft mit ganz unterschiedlichen Förderprogrammen und wechselnden Ansprechpartnern für die Antragstellung zu tun. Das ist seit Anfang 2019 anders: In dem Investitionsprogramm „Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“ wurden die verschiedenen Programme gebündelt. Auch bei der Planung mehrerer Optimierungsmaßnahmen sind nur noch ein Konzept und ein Antrag erforderlich. Die Gütegemeinschaft Energiehandel bietet auf ihrer Internetseite www.guetezeichen-energiehandel.de weiterführende Informationen sowie einen Link zur entsprechenden Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Bis zu zehn Mio. Euro Förderung können pro Antragsteller oder Projekt bewilligt werden. Supress Redaktion Andreas Uebbing Kontakt Supress Andreas Uebbing Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf 0211/555548 redaktion@supress-redaktion.de http://www.supress-redaktion.de

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Energieeffizienz-Förderung wird neu ausgerichtet
Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite für Unternehmen Grafik: Gütegemeinschaft Energiehandel (No. 6105) sup.- Energieeffizienz, Abwärmenutzung und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien: Das sind die zentralen Aufgabenfelder, mit denen sich in zahlreichen Unternehmen die Betriebskosten für den Wärmebedarf deutlich senken lassen. Die dafür erforderlichen Schritte können jetzt durch eine neue Fördermaßnahme aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziell unterstützt werden. Seit dem 1. Januar 2019 besteht die Möglichkeit, über das Investitionsprogramm „Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“ entweder einen direkten Zuschuss oder einen zinsverbilligten Kredit mit Teilschulderlass (Tilgungszuschuss) zu beantragen (Informationen unter www.deutschland-machts-effizient.de). Die Energieeffizienz-Förderung für Unternehmen, die bisher auf mehrere Programme verteilt war, wird dadurch nach Angaben des Ministeriums gebündelt, vereinfacht und flexibler gestaltet. Auch dort, wo gleich mehrere Optimierungsmaßnahmen in Angriff genommen werden, sind nun nur noch ein Konzept und ein Antrag erforderlich. Pro Antragsteller oder Projekt kann die Förderung bis zu zehn Mio. Euro ...
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Hohe Einsparpotenziale bei Industriewärme
Effizienz-Strategien vom Einkauf bis zum Verbrauch Foto: visivasnc / stock.adobe.com (No. 6088) sup.- Die Erzeugung von Prozesswärme verursacht in der deutschen Industrie den meisten Energiebedarf. Deshalb liegen hier nach Ansicht der Deutschen Energie-Agentur (dena) auch enorme Einsparpotenziale. „Fast jeder verarbeitende Betrieb ist zur Dampf- und Heißwassererzeugung oder für den Betrieb von Brennöfen und Trocknungsanlagen auf die Versorgung mit industrieller Wärme angewiesen“, so die an gewerbliche Verbraucher gerichtete „Initiative EnergieEffizienz“, deren Träger die dena ist: „Unternehmen können jedoch durch energetische Optimierungs- und Modernisierungsmaßnahmen Einsparungen von durchschnittlich 15 Prozent bei der Prozesswärme erzielen.“ Zur Realisierung dieses Spareffekts kommt es im Wesentlichen auf vier Maßnahme-Schritte an: eine Analyse und Optimierung des tatsächlichen Wärmebedarfs, der Umstieg auf eine energieeffiziente Wärmeerzeugung, die Nutzung von Anlagen zur Wärmerückgewinnung und schließlich der Einsatz besonders verbrauchssenkender Umwandlungs- und Erzeugungstechnologien. Diese letzte Etappe des Effizienz-Fahrplans umfasst z. B. Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie Wärmespeicher, aber auch den Einsatz erneuerbarer Energien durch Wärmepumpen ...
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Fachforum Regenerative Wärmeversorgung
Die Hälfte des deutschen Endenergiebedarfs und somit auch der CO2-Emissionen fallen auf den Wärmebereich zurück. Die ambitionierten Einspar- und Umweltziele der Energie- und Klimapolitik in Deutschland werden daher wesentlich von den Fortschritten im Wärmebereich abhängen. Bei der Umsetzung der Wärmewende spielen der Ausbau sowie der energieeffiziente und nachhaltige Einsatz von erneuerbaren Energien eine bedeutende Rolle. Gemeinsam mit unserem wissenschaftlichen Partner der Hochschule Nordhausen veranstalten wir das nächste ThEEN-Fachforum am 6. September 2018 in Erfurt. Das Grußwort richtet Umweltministerin Anja Siegesmund an die Teilnehmer. Standort: Atrium der Stadtwerke Strasse: Magdeburger Allee 34 Ort: 99086 – Erfurt (Deutschland) Beginn: 06.09.2018 09:00 Uhr Ende: 06.09.2018 17:00 Uhr Eintritt: 238.00 Euro (inkl. 19% MwSt) Buchungswebseite: https://www.theen-ev.de/de/anmeldung-245.html Als Kompetenznetzwerk der Erneuerbaren Energien, Energiespeicherung, Energieeffizienz und Sektorenkopplung vertritt das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e.V. über seine Mitgliedsverbände Arbeitsgemeinschaft Thüringer Wasserkraftwerke, Bundesverband WindEnergie-Landesverband Thüringen, Erdwärme Thüringen, Fachverband Biogas-Regionalbüro Ost, SolarInput) sowie zahlreiche Einzelmitglieder, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen ...

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Betriebliches Energiemanagement als Sparpotenzial
Kostenvermeidung bei Bedarf, Verbrauch und Bezug Foto: Fotolia / Marco2811 (No. 5954) sup.- Das Energiemanagement von Betriebsgebäuden kann nur nachhaltig sein, wenn es auf mehreren Ebenen gleichzeitig stattfindet. Sowohl vermeidbare Ursachen für Energiebedarf als auch der ineffiziente Verbrauch von Brennstoffen durch überholte oder ungeeignete Gebäudetechnik müssen identifiziert und durch geeignete Maßnahmen möglichst beendet werden. Vor diese Herausforderungen sehen sich heute nicht nur große Unternehmen gestellt, sondern zunehmend auch kleinere Firmen oder Gewerbebetriebe. Hier sind es beispielsweise oft die aktuellen Kosten und Verbrauchsdaten für Heizung oder Prozesswärme, die zunächst einmal vollständig erfasst werden müssen. Vielfach ergibt sich dann bereits durch die Optimierung von betrieblichen Abläufen bzw. durch die energetische Sanierung der Wärmeerzeuger ein beträchtliches Einsparpotenzial. Förderprogramme zur professionellen Energieberatung können bei der Umsetzung dieser Aufgaben helfen. Aber neben den meist spürbar beeinflussbaren Kostenfaktoren Bedarf und Verbrauch gibt es als relevante Größe auch noch den Energiebezug. Der Einkauf von Brennstoffen spielt bei ...
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Energieverbrauch in der Industrie legt leicht zu
Maßnahmen zur Effizienzverbesserung Gebot der Stunde Grafik: wolf.eu (No. 5953) sup.- Energetische Sanierungen im industriellen Sektor sind gegenwärtig eine der wichtigsten Herausforderungen. Welche Bedeutung Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz im verarbeitenden Gewerbe haben, belegen die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Danach lag der Energieverbrauch in der deutschen Industrie mit insgesamt 4.071 Petajoule im Jahr 2016 um 1,4 Prozent über dem Vorjahr. Trotz aller bereits eingeleiteten Schritte zur Energieeinsparung stiegen dabei vor allem die Verbrauchsdaten zur rein energetischen Verwendung, also beispielsweise zur Strom- und Wärmeerzeugung. Hier kam es zu einem Plus von 4,9 Prozent. Ein Grund dafür liegt nach den Ergebnissen der jährlich durchgeführten Erhebung in der jeweils unterschiedlichen und schwankenden Intensität, mit der die einzelnen Branchen zum Klimaschutz beitragen. Während die rein energetische Nutzung beispielsweise im Maschinenbau aktuell um 17 Prozent sank, stieg sie gleichzeitig in der chemischen Industrie um 11,5 Prozent an. Nach diesen Zahlen, die auf den Verbrauchsdaten ...
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Energiebedarf für gewerbliche Prozesswärme
Einspar-Chancen durch Kontrolle und Sanierung Foto: Fotolia / roibu (No. 5896) sup.- Wärmeerzeugung ist stets ein besonders energieintensiver Prozess, sowohl bei zahlreichen Arbeitsabläufen in Gewerbebetrieben als auch in der industriellen Fertigung. Aber von der familiengeführten Bäckerei bis zu den Großlaboren im Chemiekonzern gilt noch immer: Das Einsparpotenzial durch energetische Sanierungsmaßnahmen bleibt vielfach ungenutzt, was heute je nach Branche leicht die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens gefährdet. Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) könnte der gegenwärtige Kostenfaktor Prozesswärme in Industrie und produzierendem Gewerbe um durchschnittlich 15 Prozent reduziert werden. Die Voraussetzung dafür wären z. B. eine konsequente Aufdeckung und Minimierung von Wärmeverlusten, der Umstieg auf energieeffiziente Brenner-, Kessel- und Regelungstechniken sowie der Einsatz zeitgemäßer Wärmerückgewinnung. Gerade in dieser letztgenannten Maßnahme liegen erhebliche Einsparchancen, denn die dena beziffert den Anteil der industriellen Wärmeerzeugung und -nutzung, der als Abwärme an die Umgebung abgegeben wird, auf rund 40 Prozent. Detaillierte Tipps zu einem Stopp ...
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Einsatzmöglichkeiten für Blockheizkraftwerke
Energieeffizienz durch Kraft-Wärme-Kopplung Grafik: wolf.eu (No. 5821) sup.- Es gibt viele Bereiche des öffentlichen Lebens, der Wirtschaft oder der Industrie, in denen eine verlässliche Stromversorgung unverzichtbar ist. Das gilt für OP-Räume in Kliniken ebenso wie für die Kühlkettensicherung in Handel und Logistik oder für die Aufrechterhaltung sensibler Produktionsprozesse. Eine autarke Stromerzeugung verhindert im Fall eines Netzausfalls verlustreiche Stillstände oder sogar echte Katastrophen. Da rund um diese Abläufe mit Strombedarf meist auch Raumwärme bzw. warmes Wasser erzeugt werden müssen, sind die entsprechenden Gebäude klassische Anwendungsbeispiele für Blockheizkraftwerke (BHKW). Diese Anlagen sind überall dort eine besonders energieeffiziente Lösung, wo regelmäßig sowohl Elektrizität als auch Wärme in größeren Mengen benötigt werden. Das Funktionsprinzip zielt auf eine möglichst vollständige Verwertung der zugeführten Energie ab: Mit einem Verbrennungsmotor wird ein Generator zur Stromerzeugung angetrieben und gleichzeitig die als Begleitprodukt anfallende Wärme weitergeleitet. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Wärme aus dem BHKW für Heizungsaufgaben ...
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Energie-Einkauf mit Qualitätskontrolle
Gütezeichen sichert Mess- und Befülltechnik Foto: Fotolia / vschlichting (No. 5644) sup.- Wenn die Wärmeenergie per Tankwagen angeliefert wird, muss zwischen Käufer und Anbieter ein gutes Vertrauensverhältnis bestehen. Denn die Zähleranlagen, die die Liefermenge erfassen und damit Basis für die Abrechnung sind, befinden sich nicht am Tank des Kunden, sondern am Fahrzeug des Energiehändlers. Funktionsfähigkeit und Messgenauigkeit dieser Zähler können vom Verbraucher weder überprüft noch beeinflusst werden. Das gilt auch dort, wo es sich beim Abnehmer der Energie um ein Unternehmen oder einen Gewerbebetrieb handelt. Selbst an größeren Industrie-Standorten, deren interne Produktionsprozesse einer lückenlosen Qualitätskontrolle unterliegen, bleibt beim Bezug von transportablen Brennstoffen wie Heizöl oder Flüssiggas nur die Hoffnung auf zuverlässige Mess- und Befülltechnik in fremder Hand. Diese Lücke im Controlling wiegt umso schwerer, je höher der Bedarf an leitungsunabhängigen Energieträgern ausfällt. Gerade beim energieintensiven Einsatz industrieller Prozesswärme beeinflussen schon kleine Ungenauigkeiten in der Mengenerfassung maßgeblich die Bilanz. Aber auch ...
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Erdöl-Reserven für mindestens 90 Tage
Gesetzliche Vorratspflicht sichert Energieversorgung Grafik: Gütegemeinschaft Energiehandel sup.- Wenn es zu Störungen bei der Erdölversorgung kommen sollte, stehen in Deutschland staatlich organisierte Reserven für mindestens 90 Verbrauchstage zur Verfügung. Das schreibt das „Gesetz über die Bevorratung mit Erdöl und Erdölerzeugnissen“ (ErdölBevG) vor. Danach müssen ausreichende Mengen an Rohöl, Otto- und Dieselkraftstoff, leichtem und schwerem Heizöl sowie Flugturbinenkraftstoff so über das Gebiet der Bundesrepublik verteilt werden, dass es in jeder Region sofort zugreifbare Bestände gibt. Laut Erdölbevorratungsverband (EBV), der für diese gesetzliche Aufgabe zuständig ist, werden derzeit rund 24 Mio. Tonnen dieser Energieträger in oberirdischen Tanks und in den unterirdischen Kavernen ehemaliger Salzbergwerke gelagert. Meistens handelt es sich dabei um eine so genannte gemeinschaftliche Lagerung, die nicht nur die gesetzlich vorgegebenen strategischen Reserven, sondern auch die Bestände anderer Einlagerer umfasst. Das hat den Vorteil, dass die Mineralölmengen regelmäßig ausgetauscht und frischgehalten werden. Dass die deutschen Verbraucher von einem Lieferengpass bei den ...
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Kennzeichnung für zuverlässige Energie-Anbieter
Lieferungsabsicherung durch RAL-Gütezeichen Grafik: Supress sup.- Vertrauen zwischen Handelspartnern ist eine wichtige Voraussetzung für geschäftliche Beziehungen. Wenn es beispielsweise um die Lieferung von Rohstoffen oder Bauteilen für produzierende Betriebe geht, können Abweichungen von der vereinbarten Produktgüte dieses Vertrauen nachhaltig erschüttern. Nicht immer ist jedoch die mindere Qualität einer Ware ohne weiteres zu erkennen. Das gilt insbesondere für die Energieträger, die ein Unternehmen zur Erzeugung von Heizungs- oder Prozesswärme benötigt. Sowohl beim Energiebezug über das Leitungsnetz als auch bei einer Versorgung mit Lieferfahrzeugen stellt sich das Problem des Güte-Checks: Gerade kleinere und mittlere Unternehmen verfügen in der Regel nicht über die Mittel, um die Zusammensetzung und die qualitativen Eigenschaften von Brennstoffen zu analysieren und an der Bestellvereinbarung zu messen. Schon zur Mengenerfassung einer Tankbefüllung stehen auch gewerblichen Kunden meist keinerlei Kontrollmechanismen zur Verfügung. Kommt z. B. Heizöl als Wärmeenergie zum Einsatz, stammen alle relevanten Daten für die Abrechnung von den Zähleranlagen ...
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Solare Prozesswärme ist förderbar
Hohes Einspar-Potenzial für Gewerbebetriebe Foto: Fotolia sup.- Energieeffizienz und Ressourcenschonung sind in der heutigen Wirtschaftswelt maßgebliche Wettbewerbsfaktoren. Diese Tatsache sowie die gesetzlichen Klimaschutzvorgaben verlangen von den Planern und Betreibern gewerblicher Objekte zunehmend ein Umdenken: Die bisher oft ausschließliche Nutzung fossiler Brennstoffe wird Schritt für Schritt zurückgefahren zugunsten der Integration erneuerbarer Energien in die gebäudetechnischen Konzepte. Besonders dort, wo Wärme in größeren Mengen benötigt wird, trägt beispielsweise die Nutzung der Sonnenkraft zur Reduzierung von Energieverbrauch, Emissionen und Betriebskosten bei. „Thermische Solaranlagen können in vielen Industrie- und Gewerbebetrieben einen erheblichen Teil des Wärmebedarfs decken“, so die Erfahrungen des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg). Und das bezieht sich nicht nur auf die Wärmeerzeugung zur Raumbeheizung, sondern ausdrücklich auch auf die so genannte Prozesswärme, z. B. für die Fertigung, Bearbeitung oder Veredelung von Produkten. Bei vielen Firmen besteht in diesem Bereich das größte Potenzial zur Energie- und Kosteneinsparung. Um dieses Potenzial leichter ...
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Industrielle Wärme mit System
Vier Schritte zu mehr Energie-Effizienz Foto: Fotolia (No. 5155) sup.- In Gewerbebauten und industriellen Produktionsanlagen wird zusätzlich zur Beheizung der Räume vielfach auch Wärme für technische Prozesse benötigt. Diese so genannte Prozesswärme, z. B. für Trocknungsanlagen und Brennöfen oder zur Erzeugung von Heißwasser und Dampf, verursacht nach Angaben der Deutschen Energieagentur (dena) den mit Abstand größten Energiebedarf in der Industrie und beim produzierenden Gewerbe. In den Konzepten für ein effektives Energiemanagement, das bei den betrieblichen Abläufen eine immer größere Rolle spielt, ist deshalb die Optimierung der Wärmeversorgung eines der zentralen Themen. Die Energie-Experten der dena empfehlen den Unternehmen ein systematisches Vorgehen in vier Schritten. Werden diese Maßnahmen konsequent umgesetzt, bewirken sie nach bisherigen Erfahrungswerten bereits durchschnittliche Einsparungen von rund 15 Prozent der Prozesswärmekosten. Als Schritt eins sollte eine Optimierung des Wärmebedarfs mit einer detaillierten Ist-Analyse des Energieverbrauchs beginnen. Daraus abgeleitete Erkenntnisse eignen sich oft schon zur Verbesserung der Produktionsprozesse und ...
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