Darf und sollte man in der Probezeit Urlaub nehmen? Antwort vom Fachanwalt!
Probezeit Urlaub: Haben Sie weitere Fragen? Rufen Sie an unter 089 41 61 56 44. (Bildquelle: © Andriy Popov / panthermedia.net) Ist die gewünschte Arbeitsstelle endlich gefunden, tauchen plötzlich zahlreiche Fragen auf. Zu ihnen gehört die Frage nach dem Urlaubsanspruch in der Probezeit. Viele Arbeitnehmer tun sich schwer, ihren Arbeitgeber in den ersten 6 Monaten auf dem Prüfstand um freie Tage zu bitten. Schließlich möchte man nicht arbeitsunwillig oder dreist wirken. Die gute Nachricht: Rein rechtlich ist die Lage ganz klar! Dieser Beitrag erklärt Ihnen alles Wichtige über den Urlaub in der Probezeit. 1. Darf man in der Probezeit Urlaub nehmen? Ja, man darf. Jeder Arbeitnehmer hat einen Urlaubsanspruch, auch während der Probezeit. Mit dem Eintritt in das neue Unternehmen erwerben Arbeitnehmer sofort einen Anspruch auf Urlaub. Dieser Urlaubsanspruch in der Probezeit ist jedoch nur anteilig, so dass Arbeitnehmer nicht sofort den ganzen Jahresurlaub nehmen dürfen. Dies stellt sowohl Arbeitnehmer ...
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Neuer Arbeitsplatz – Fettnäpfchen vermeiden
Nicola Schmidt Der erste Eindruck im neuen Job ist entscheidend. Wie begrüßt man die Kollegen – direkt per Du oder per Sie? Was zieht man am ersten Tag am besten an? Nicola Schmidt, Imagetrainerin und Expertin für stilsicheres Auftreten aus Köln gibt Tipps, welche Fallen am neuen Arbeitsplatz lauern und wie Sie diese Fettnäpfchen geschickt umschiffen. So punkten Sie direkt am ersten Tag im neuen Job. Einarbeitung Hält die Selbstbeschreibung aus der Bewerbung, was sie verspricht? Der Arbeitgeber möchte genau das in den ersten Wochen herausfinden und stellt dabei den neuen Mitarbeiter in der Probezeit unter besonderer Beobachtung. Ein Fauxpas, der bei einem langjährigen Mitarbeitern schnell wieder vergessen wird, wiegt bei einem Neuling deutlich schwerer. Hier erfahren Sie, was Sie am ersten Tag am neuen Arbeitsplatz vermeiden sollten – und wie Sie es bessermachen. Pünktlichkeit ist selbstverständlich – Überstunden auch? Die Uhr im Blick zu haben, gilt nicht nur für ...
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Neuer Arbeitsplatz – Fettnäpfchen vermeiden
Nicola Schmidt Der erste Eindruck im neuen Job ist entscheidend. Wie begrüßt man die Kollegen – direkt per Du oder per Sie? Was zieht man am ersten Tag am besten an? Nicola Schmidt, Imagetrainerin und Expertin für stilsicheres Auftreten aus Köln gibt Tipps, welche Fallen am neuen Arbeitsplatz lauern und wie Sie diese Fettnäpfchen geschickt umschiffen. So punkten Sie direkt am ersten Tag im neuen Job. Einarbeitung Hält die Selbstbeschreibung aus der Bewerbung, was sie verspricht? Der Arbeitgeber möchte genau das in den ersten Wochen herausfinden und stellt dabei den neuen Mitarbeiter in der Probezeit unter besonderer Beobachtung. Ein Fauxpas, der bei einem langjährigen Mitarbeitern schnell wieder vergessen wird, wiegt bei einem Neuling deutlich schwerer. Hier erfahren Sie, was Sie am ersten Tag am neuen Arbeitsplatz vermeiden sollten – und wie Sie es bessermachen. Pünktlichkeit ist selbstverständlich – Überstunden auch? Die Uhr im Blick zu haben, gilt nicht nur für ...
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Kündigung innerhalb der Probezeit – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice
Rechtliche Tipps für Arbeitnehmer Eine Probezeit ist nicht gesetzlich festgeschrieben. Quelle: ERGO Group Ein neuer Job bedeutet neue Aufgaben, neue Kollegen – und meist eine Probezeit. Welche Kündigungsfrist dann für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gilt und was es sonst noch zu beachten gibt, weiß Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice). Gibt es immer eine Probezeit? Ob ein Arbeitsverhältnis mit einer Probezeit beginnt oder nicht, kann der Arbeitgeber frei entscheiden. Eine gesetzliche Vorgabe gibt es nicht. Gilt für das Unternehmen jedoch ein Tarifvertrag, der eine Probezeit vorschreibt, dann ist der Arbeitgeber bei Neueinstellungen daran gebunden. Die Länge der Probezeit ist nach § 622 Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) auf höchstens sechs Monate begrenzt. Eine Vereinbarung über eine längere Probezeit ist zwar nicht unwirksam, nach den sechs Monaten gelten jedoch die regulären Kündigungsfristen. In Betrieben mit mehr als zehn Mitarbeitern gilt außerdem nach sechs Monaten der gesetzliche Kündigungsschutz, sodass ...
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Probezeit: Der Start in einen neuen Job
ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer beantwortet die wichtigsten Fragen Es gibt zwar keine gesetzlich festgelegte Probezeit, doch ist es mittlerweile üblich, dass am Anfang eines neuen Arbeitsverhältnisses eine Probezeit steht. Wir haben nachgefragt, was Arbeitnehmer über ihre Rechte und Pflichten während der Probezeit wissen müssen. Der Rechtsanwalt und ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer hat geantwortet. Herr Klingelhöfer, was ist denn eigentlich die „Probezeit“? RA Tobias Klingelhöfer: Unter einer Probezeit ist der an den Anfang eines Arbeitsverhältnisses gestellte Zeitraum der Tätigkeit zu verstehen, der zum Zwecke der Erprobung dient. Die Vereinbarung einer Probezeit innerhalb des laufenden Arbeitsverhältnisses ist hingegen unzulässig. Tritt dagegen ein Arbeitnehmer bei seinem bisherigen Arbeitgeber eine neue Stelle an, so kann grundsätzlich für diese Stelle eine Probezeit vereinbart werden. Das gilt aber nur, wenn sich die Tätigkeit so wesentlich von der vorherigen unterscheidet, dass eine solche Erprobung erforderlich ist. Dies ist letztlich immer eine Entscheidung des Einzelfalles. Wie lange dauert ...
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Urlaubsanspruch in der Probezeit: Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten
Haben Sie Fragen zu Ihrem Urlaubsanspruch in der Probezeit? Rufen Sie uns an unter 09431 998 00 50. (Bildquelle: @ blende11.photo – fotolia.com) Die Probezeit ist eine der spannendsten Phasen im Berufsleben und jeder Arbeitnehmer möchte sich während dieser Zeit von seiner besten Seite zeigen. Es ist daher nur verständlich, dass er während der Probezeit nicht nur auf eine Krankmeldung verzichtet, sondern es auch vermeidet, einen Urlaubswunsch zu äußern. Doch haben Arbeitnehmer während der Probezeit überhaupt einen rechtlichen Anspruch auf Urlaub und was passiert im Falle einer Kündigung? Was gilt es, in der Probezeit zu beachten? Nicht jeder neue Mitarbeiter hat eine Probezeit. Dennoch ist es in Deutschland heutzutage üblich, im Arbeitsvertrag eine Probezeit von bis zu sechs Monaten zu vereinbaren. Innerhalb der Probezeit gelten sowohl für den Arbeitnehmer, als auch für den Arbeitgeber verkürzte Kündigungsfristen. So kann in dieser Phase das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt ...
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Wann kann eine Kündigung ohne vorherige Abmahnung ausgesprochen werden?
Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen. Arbeitsrecht Immer wieder stoße ich in der Praxis noch auf Verständnisschwierigkeiten und Missverständnisse, wenn es um die Frage geht, wann Arbeitgeber den Arbeitnehmer vor Ausspruch einer Kündigung abmahnen müssen und wann nicht. Deshalb sollen hier einmal bewusst die Fallgruppen dargestellt werden, in denen eine Abmahnung entbehrlich ist. Erstes Beschäftigungshalbjahr Im ersten halben Jahr der Beschäftigung des Arbeitnehmers müssen Arbeitgeber keine Abmahnung aussprechen, bevor sie kündigen. In dieser Zeit findet das Kündigungsschutzgesetz nämlich noch keine Anwendung, der Arbeitgeber braucht keinen speziellen Kündigungsgrund, sondern kann dem Arbeitnehmer einfach kündigen, ohne dass dann auch vorher eine Abmahnung erforderlich wäre. Kündigung im Kleinbetrieb Gleiches gilt auch für sog. Kleinbetriebe, wenn also der Arbeitgeber regelmäßig nicht mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt. Auch in diesem Fall greift der Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz nicht. Der Arbeitgeber kann problemlos kündigen, eine Abmahnung ist also auch hier nicht ...
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Kündigungsfrist in der Probezeit, Auslegung von Arbeitsverträgen
Ein Betrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen. Manchmal lohnt es sich, seinen eigenen Arbeitsvertrag genauer durchzulesen, so wie für einen Flugbegleiter, der die Kündigung in der Probezeit erhielt und der in seinem Arbeitsvertrag eine Klausel zur Kündigungsfrist fand, die ihn erstaunt haben muss. Ein Betrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen. Viele Arbeitsverträge geben die gesetzlichen Regeln zur Kündigungsfrist wider, so üblicherweise auch die 2-wöchige Frist für Kündigungen in der Probezeit. In dem Arbeitsvertrag des Flugbegleiters fehlte diese Standard-Formulierung, unter der Rubrik „Beendigung des Arbeitsverhältnisses“ stand eine Kündigungsfrist von 6 Wochen bis zum Monatsende, besondere Fristen für Probezeit-Kündigungen standen lediglich in einem Manteltarifvertrag. Der Flugbegleiter klagte, und zwar nicht wegen der Kündigung, strittig war das Ende des Arbeitsverhältnisses – und wohl die Nachzahlung von bis zu 1 Monatslöhnen. Das Bundesarbeitsgericht (Aktenzeichen: 6 AZR 705/15, faz.net vom 23.03.2017) entschied den Fall so: In erster ...

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Verlängerung der Probezeit: wie können Arbeitgeber vorgehen? (Teil 1)
Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen. Arbeitgeber haben in der Praxis mitunter aus verschiedenen Gründen ein Interesse daran, den Arbeitnehmer auch nach Ablauf eines halben Jahres noch zu erproben. Manchmal ist der Arbeitnehmer zeitweise krankheitsbedingt ausgefallen oder der Arbeitgeber hat sich aus anderen Gründen noch keine abschließende Meinung bilden können. Arbeitgebern geht es dann in erster Linie darum, auch später noch das Arbeitsverhältnis ohne Probleme beenden zu können. Kündigungsschutz greift für Arbeitnehmer nach sechs Monaten Arbeitgeber können das Arbeitsverhältnis während der Probezeit mit einer Frist von zwei Wochen, danach mit einer Frist von vier Wochen zum 15. des Monats oder zum Monatsende kündigen. Auf eine wirksame Verlängerung der Probezeit kommt es in der Regel in der Praxis aber gar nicht wirklich an. Entscheidend für den Arbeitgeber ist der Umstand, dass innerhalb der ersten sechs Monate des Arbeitsverhältnisses das Kündigungsschutzgesetz noch keine Anwendung zugunsten des Arbeitnehmers ...

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Was gehört in einen Ausbildungsvertrag?
ARAG Experten sagen, worauf angehende Azubis achten sollten Derzeit beginnt für zehntausende junger Menschen ein neuer Lebensabschnitt: der Start in das Berufsleben. Wer eine Ausbildung macht, schließt dafür einen Ausbildungsvertrag ab. ARAG Experten schaffen daher einen Überblick darüber, was unbedingt darin geregelt werden sollte. Ausbildungsdauer Für jeden Ausbildungsberuf gibt es eine vorgeschriebene Ausbildungsdauer. Diese dauert bei der Ausbildung zum Bankkaufmann zum Beispiel für Bewerber mit Abitur 2,5 Jahre, für Bewerber mit Realschulabschluss 3 Jahre. Die Ausbildungsdauer kann unter Umständen, wenn die Auszubildenden besonders gute Leistungen bringen, auf Antrag verkürzt werden. Arbeitszeit Auch die tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit wird im Ausbildungsvertrag festgelegt. Dabei gelten für Jugendliche unter 18 Jahre Einschränkungen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz. Sie dürfen nur an fünf Tagen in der Woche beschäftigt werden. Am Samstag ist die Beschäftigung nur in bestimmten Wirtschaftsbereichen erlaubt. Mindestens zwei Samstage im Monat sollen beschäftigungsfrei bleiben. Nur in wenigen Wirtschaftsbereichen ist eine Beschäftigung am Sonntag ...

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Was ist in der Probezeit besonders zu beachten?
Image Impulse Nicola Schmidt Sie haben die Zusage für die neue Stellung erhalten? Herzlichen Glückwunsch! Doch gerade in dieser Situation vor dem ersten Tag herrscht große Aufregung: Was ziehe ich an? Wie sind die neuen Kollegen – komme ich damit zurecht? Welche Möglichkeiten gibt es, sich im Unternehmen zu positionieren? Pünktlichkeit ist selbstverständlich, denn wer schon am ersten Tag zu spät kommt, verbaut sich nicht nur einen entspannten Start, sondern wird erst recht unter genauer Beobachtung der Kollegen genommen. Der erste Eindruck, der hinterlassen wird, hat eine hartnäckige Nachwirkung. Dazu zählt auch das Outfit. Besser am ersten Tag in einem offiziellen Look, zum Beispiel für die Herren im Anzug, Hemd und Krawatte und für die Damen im Hosenanzug oder Kostüm zu erscheinen. Wenn alle anderen Kollegen lässiger rumlaufen, kann man sich immer noch anpassen. Am Anfang ist es besser, erst mal zu beobachten, welcher Ton im Unternehmen herrscht. Locker oder ...
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Krankheitsbedingte Kündigung während der Probezeit: Anspruch auf sechs Wochen Entgeltfortzahlung?
Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen, zum Urteil des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein, Urteil vom 06. Februar 2014 – 5 Sa 324/13 -. Ausgangslage: Wird ein Arbeitnehmer während der Probezeit krank, folgt häufig eine Kündigung. Da innerhalb der ersten sechs Monate eines Arbeitsverhältnisses kein Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz besteht, ist gegen die Kündigung selbst meistens nicht allzu viel zu unternehmen. Eine andere Frage ist allerdings, ob der Arbeitnehmer für den Zeitraum von sechs Wochen Entgeltfortzahlung vom Arbeitgeber beanspruchen kann. Voraussetzung dafür ist, dass bei Beginn der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit ein Arbeitsverhältnis besteht und gemäß § 3 Abs. 3 EFZG (Entgeltfortzahlungsgesetz) die vierwöchige Wartezeit erfüllt ist. Allerdings endet der Entgeltfortzahlungsanspruch gem. § 8 Abs. 2 EFZG mit dem Ende des Arbeitsverhältnisses. Kündigt der Arbeitgeber also mit zweiwöchiger Frist innerhalb der Probezeit, bekommt der Arbeitnehmer dann häufig weniger als die sechs Wochen Entgeltfortzahlung. Von dieser Regel gibt es aber eine ...

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Probezeit und Kündigungsschutz zu Beginn eines Arbeitsverhältnisses
Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht, Alexander Bredereck, Berlin und Essen Nicht selten wird im Rahmen von Verhandlungen über eine Probezeit nicht berücksichtigt, dass der Kündigungsschutz für den Arbeitnehmer im ersten halben Jahr ohnehin noch nicht greift. Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht, Alexander Bredereck, Berlin und Essen. Zu Beginn eines Arbeitsverhältnisses wird üblicherweise eine Probezeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart. Diese kann maximal sechs Monate betragen. In diesem Zeitraum ist eine Kündigung gemäß § 622 Abs. 3 BGB mit einer Frist von zwei Wochen möglich. Die Vereinbarung einer längeren Frist im Arbeitsvertrag ist möglich, eine kürzere kann dagegen nur durch Tarifvertrag vereinbart werden. Die Probezeit kann unabhängig von der Komplexität oder Einfachheit der Tätigkeit gänzlich ausgeschöpft werden (vgl. BAG, Urteil vom 24.01.2008, Az.: 6 AZR 519/07). Im Anschluss an diese gelten dann in der Regel aber längere Kündigungsfristen. Sofern im Arbeitsvertrag eine längere Probezeit als die gesetzlich vorgeschriebene von ...

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Keine Anrechnung einer Vorbeschäftigungszeit als Leiharbeitnehmer auf die Probezeit
RA Dr. Oliver K.-F. Klug Essen, 18. Juli 2013*******Der AGAD – Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V. begrüßt das Urteil des Landesarbeitsgerichtes (LAG) Niedersachsen vom 05.04.2013 (12 Sa 50/13), in dem das Gericht die Klage eines ehemaligen Leiharbeitnehmers abwies, dem während der Probezeit gekündigt wurde. „Dieser Entscheidung ist vollumfänglich zuzustimmen. Es ist etwas völlig anderes, ob der Leiharbeitnehmer als Arbeitnehmer seines Verleihers beim Kunden arbeitet oder aber als echter Arbeitnehmer des Entleihers. Nur im Arbeitsverhältnis gibt es das arbeitgeberseitige Direktionsrecht. Arbeitgeber müssen den übernommenen Leiharbeitnehmer deshalb in der Probezeit erst einmal neu kennenlernen dürfen“, erklärt Rechtsanwalt Dr. Oliver K.-F. Klug, Hauptgeschäftsführer des AGAD. Der Kläger war zunächst 6 Monate bei einer Verleihfirma angestellt und im Einsatzbetrieb seines späteren Arbeitgebers eingesetzt. Dort wurde er übernommen und erhielt einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit einer 6-monatigen Probezeit. Kurz vor Ablauf der 6-monatigen Probezeit kündigte der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis, da es Spannungen mit dem Vorgesetzten ...
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Neues Angebot: Strom und Erdgas von Westfalengas
Probezeit für die Verbraucher Auch für die Kunden des neuen Erdgas- und Strom-Angebots stehen immer sachkundige Westfalengas-Mitarbeiter für Auskünfte zur Verfügung. Vor kurzem hat das Flüssiggasversorgungsunternehmen Westfalen AG aus Münster ein neues Angebot gestartet: Strom und Erdgas. „Durch Westfalengas besitzen wir jahrzehntelange Kompetenz in der Energieversorgung“, erläutert Thomas Beinlich, Leiter Geschäftsbereich Westfalengas. „Da lag es nahe, auch die Strom- und Erdgas-Versorgung aufzunehmen.“ Zumal die Westfalen AG auch schon seit nahezu zehn Jahren einen Strompool unter der Marke WestfalenStrom® für die Westfalen-Tankstellen sowie alle großen Werke des Unternehmens führt. Angesprochen werden mit dem neuen Angebot Privathaushalte sowie kleine und mittlere Betriebe. Wodurch unterscheidet sich die Westfalen AG auf dem hart umkämpften Strom- und Erdgas-Markt? „Wir sind kein Billiganbieter“, stellt Beinlich klar. „Das können wir auch gar nicht sein, bei den Leistungen, die wir bieten.“ Diese ließen sich mit den Eigenschaften transparent, persönlich und fair am besten beschreiben. „Transparent“ ist beispielsweise die ...
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