Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) ist eine tödlich verlaufende Erkrankung des Gehirns (Nervensystem). Die Nervenzellen sterben ab und die Patienten leiden schnell an einer fortschreitenden Demenz. Das Hirngewebe verändert sich schwammartig-löchrig (spongiform).   Beschrieben wurde die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit erstmals 1920 von den Neurologen Hans-Gerhard Creutzfeldt und Alfons Maria Jakob. 1922 wurde die Bezeichnung „Creutzfeldt-Jakob-Krankheit“ eingeführt. Sie ist eine sehr seltene Erkrankung (zirka 2 Fälle pro 1 Million Einwohner). Creutzfeldt-Jakob-Krankheit zählt zu den sogenannten übertragbaren, schwammartigen Gehirnerkrankungen (Transmissible spongiforme Enzephalopathien, TSE). Das Hirngewebe lockert sich und das Gehirn verliert nach und nach seine Funktion. Gemeinsam mit den Tierkrankheiten „BSE (Bovine Spongiforme Enzephalopathie)“ beim Rind sowie beim Schaf „Scrapie (Traberkrankheit)“ zählt diese Erkrankung „CJK“ zu den sogenannten spongiformen Enzephalopathien.   Symptome der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit: Konzentrationsstörung Unkoordinierte Bewegung Verwirrtheit Wahnvorstellung Halluzination Depression Persönlichkeitsveränderung Veränderter Wahrnehmung Apathie Myoklonie (Unwillkürliche Muskelzuckung) Chorea (Unkontrollierbare Muskelbewegung) Rigor (Muskelsteifigkeit) Empfindungsstörung Gleichgewichtsstörung Sehstörung   Das wichtigste Symptom bei dieser sporadischen Krankheit ist die ...
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Ist Alzheimer ansteckend?
Laut wissenschaftlichen Studien könnten neurodegenerative Erkrankungen von einem zum anderen übertragbar sein. Die Wissenschaft versucht nun fieberhaft, der Wahrheit auf den Grund zu gehen.   Können neurodegenerative Erkrankungen wirklich von einem zum anderen übertragbar sein? Und, könnten auf diese Weise auch andere Erkrankungen weitergegeben werden, bei denen fehlgefaltete Proteine eine Rolle spielen? Es gibt aber bisher keine Belege dafür, dass sich die Alzheimer-Krankheit beim Menschen wie eine Infektionskrankheit ausbreiten kann! Daran können auch die Ergebnisse einer Beobachtungsstudie aus Utah (USA) nichts ändern. In dieser Studie wurde der Lebensweg von über 1200 Ehepaare über einen Zeitraum von 15 Jahren verfolgt. Das erstaunlichste Ergebnis dieser Untersuchung war, dass Partner von Patienten mit Alzheimer-Krankheit ein sechsfach erhöhtes Risiko für die Erkrankung hatten. Dies wurde dann in den Medien als teilweiser Beleg für eine Übertragung der Krankheit von Mensch zu Mensch beurteilt. Wahrscheinlicher ist es aber, die erhöhte psychosoziale Belastung der Pflegenden – verursacht ...
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Es steht schlecht um die Demenz/Alzheimer-Forschung
In Deutschland gelten nach Angaben der „Deutschen Alzheimer Gesellschaft“ zirka 1,6 Millionen Menschen als demenzkrank – davon haben etwa zwei Drittel Alzheimer.   Nach Schätzung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) bekommen weltweit zirka zehn Millionen Menschen die Diagnose DEMENZ. In Deutschland sind es zu zwei Dritteln Alzheimer-Fälle.   Pharmaunternehmen haben in den vergangenen Jahren vor allem viel Geld in die Erforschung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs gesteckt, bei Demenz gab es diese Investitionen nicht. Über die Erkrankung „Demenz“ ist daher immer noch nicht viel bekannt und bis heute wissen die Wissenschaftler nicht genau, wie Alzheimer entsteht.   Die Webseite „Alzforum“ sammelt Daten zu möglichen neuen Alzheimer-Medikamenten. Weniger als 300 Präparate haben wenigstens die Testphase II erreicht. Nur 5 Medikamente wurden für die Behandlung von Alzheimer-Symptomen zugelassen. Gegen das Fortschreiten der Krankheit oder Heilung gibt es bis heute keine Medikamente.   Weitere Quelle: https://www.n-tv.de/wissen/Pharmariese-stellt-Alzheimer-Forschung-ein-article20253056.html David Reynolds, Chef-Wissenschaftler der britischen Non-Profit-Organisation Alzheimer’s Research UK sagt, ...
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LOW CARB Diskussion bei Alzheimer und Parkinson
Seit ein paar Jahren diskutiert jetzt die Fachwelt, ob sich die Low Carb Diät oder ketogene Diät auch bei Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson positiv auswirken könnte. Bei Alzheimer-Patienten ist die Verwertung von Glukose im Gehirn verringert. Bei Parkinson-Patienten spielt das Entstehen eines Defekts in den Mitochondrien eine Rolle.   Es gibt heute vereinzelte Studien mit Alzheimer- oder Parkinson-Patienten, die mit dieser Diät-Form positive Wirkungen zeigten. Eine Untersuchung an Mäusen mit Alzheimer-Eigenschaften konnte zeigen, dass eine fettreiche und kohlenhydratarme (ketogene) Ernährung die Produktion des kritischen Proteins Amyloid-Beta, welches als Indikator für den Status der Alzheimer-Erkrankung gilt, reduziert.   Weitere Infos finden Sie im Buch: Demenz & Alzheimer besser verstehen Das langsame Vergessen Autorin: Jutta Schütz Verlag: Books on Demand ISBN-13: 978-3-7448-3377-6 Erscheinungsdatum: 31.05.2017 Sprache: Deutsch, 52 Seiten, 4,99 € Auch als E-Book usw. erhältlich   Diese Presse darf ausschließlich zu informativen, persönlichen und NICHT-kommerziellen Zwecken verwendet werden. Sie dürfen diese ...
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Alzheimer und die Safranknolle
Neuro-Forscher fanden nun vielversprechende Ergebnisse in der Behandlung von Alzheimer, Schlaganfall und Parkinson-Patienten. Das Gewürz „Safran“ hatte bisher keine große Stellung in der Naturheilkunde. Durch neue Studien, die die Inhaltsstoffe des Safrans betreffen, könnten diese sich als effektives Heilmittel bei Alzheimer, Parkinson und Schlaganfall erweisen.   Die Narbenschenkel, die aus der Safranknolle gewonnen werden, nimmt man zum Kochen und Färben. Diese Knolle wurde ursprünglich als Beruhigungsmittel bei Asthma angewendet. Laut traditioneller chinesischer Medizin wird Safran auch bei Regelbeschwerden und bei Nachwehen benutzt. Quelle: https://www.docjones.de/news/safran-neurodegenerative-erkrankungen   Es gibt viele gute Nachrichten, so zeigten französische Forscher, dass Menschen, die mindestens 2 – 3 mal pro Woche geistig anregenden Beschäftigungen nachgehen, ihr Alzheimer-Risiko um die Hälfte verringern könnten. Studien belegen auch, dass Menschen, die reichlich Fisch, Obst und Nüsse essen, ebenfalls weniger gefährdet sind. Dazu rät auch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft.   Weitere Infos finden Sie im Buch: Demenz & Alzheimer besser verstehen ...
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Rhein-Jura Klinik eröffnet neue Abteilung – Psychische Erkrankungen bei jungen Erwachsenen
Gruppenkochen als Teil des neuen Therapiekonzepts der Rhein-Jura Klinik für junge Erwachsene Die Rhein-Jura Klinik eröffnet eine neue Abteilung für junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen. Das Therapie-Konzept ist zugeschnitten auf die speziellen Bedürfnisse junger Menschen in der Übergangsphase. Junge Menschen, die sich in der Übergangsphase zum Erwachsensein befinden und an einer psychischen Störung leiden, sind weder in der Kinder- noch in der Erwachsenenpsychiatrie richtig aufgehoben. Die Rhein-Jura Klinik hat eine Therapiekonzept erarbeitet, das dort in der neu eröffneten Abteilung für junge Erwachsene angewendet wird. Die Rhein-Jura Klinik behandelt nun auch junge Menschen im Alter von 18 – 25 Jahren, die eine stationäre psychotherapeutische und eventuell medikamentöse Behandlung benötigen. Gründe dafür können Krankheitsbilder wie Angststörungen, ADHS, Depression oder Soziale Störungen sein. „Junge Erwachsene müssen mit einer Menge an Herausforderungen kämpfen: Verselbstständigung und Ablösung vom Elternhaus, Übergang von Schule zu Ausbildung oder Studium, Eingliederung in das Berufsleben und Gründung einer Familie. Davon ...
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