„Rette unsere Welt“: Energiegenossenschaft Rhein Ruhr (EGRR) veranstaltet Schulwettbewerb in den Kreisen Kleve und Wesel.
Erfolgreiche Startphase mit 20 Anmeldungen. Das EGRR-Team engagiert sich bundesweit für eine lebenswerte Zukunft. (Bildquelle: Vanessa Leißring) „Rette unsere Welt – Deine Power für eine lebenswerte Zukunft!“ Unter diesem Motto veranstaltet die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr (EGRR) zurzeit einen großen Schulwettbewerb in den Kreisen Kleve und Wesel gemeinsam mit der Neue Ruhr / Neue Rhein Zeitung (NRZ) als Medienpartner. Prämiert werden die besten Projekte rund um die Themen „Energie“ und „Klimaschutz“ mit Preisen von insgesamt 10.000 Euro. „Die Jugend ist unsere Zukunft. Vor dem Hintergrund von Umweltproblemen, Naturkatastrophen und Klimawandel gilt es, Kinder und Jugendliche so früh wie möglich für einen nachhaltigen Umgang mit Energie und den Ressourcen unserer Erde zu sensibilisieren. Nur gemeinsam können wir die Weichen in Richtung einer lebenswerten Zukunft stellen. Dazu braucht es ein Umdenken, viele kreative Ideen und innovative Entwicklungen“, erklärt der EGRR-Vorstandsvorsitzende Gerfried I. Bohlen. Ziel des Wettbewerbs ist, dass die Schüler eigene Lösungsansätze entwickeln, ...
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Future Aid geht an die Öffentlichkeit
Der Verein „Future Aid – Die Zukunft braucht unsere Hilfe!“ startet seine Öffentlichkeitsarbeit! – Future Aid ist eine zivilgesellschaftliche Organisation, die durch politische Bildung einen Beitrag zur Verbesserung der Politik leisten will. – Future Aid beschäftigt sich mit den größten Herausforderungen unserer Zeit – der Klimawandel steht derzeit im Mittelpunkt. – Future Aid startete seine Arbeit im Mai 2016, ging im August 2017 online, wurde im Jänner 2018 ein Verein und startet nun seine Öffentlichkeitsarbeit. – Future Aid wurde gegründet, weil die Politik – national wie international – das Falsche und zu wenig tut, um die drängendsten Probleme zu lösen. – Future Aid analysiert für jeden Themenbereich die Lösungskompetenz der politi-schen Parteien und will so Hilfestellung bei Wahlentscheidungen geben. – Future Aid will die Zivilgesellschaft aktivieren, um die Politik in die richtige Richtung zu lenken. Future Aid unterscheidet sich von ähnlichen Initiativen durch eine einzigartig umfassende Behandlung der Zukunftsthemen (Umwelt-Wirtschaft-Gesellschaft). ...
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Klimawandel: Gesellschaft braucht bioökonomisches Bewusstsein
Neue Bundesregierung soll politische Unterstützung und Förderung verstärken Prof. Dr. Christine Lang ist eine führende Vertreterin der Mikrobiologie und der Bioökonomie (Bildquelle: Organobalance) Berlin, 13. März 2018 – Um den Klimawandel und seine Folgen wirksam bekämpfen zu können, reichen Einzelmaßnahmen und technologische Entwicklungen nicht aus. Die gesamte Gesellschaft muss ein neues bioökonomisches Bewusstsein entwickeln. Das schreibt die Vorsitzende des Bioökonomierates und Geschäftsführerin der Organobalance GmbH, Prof. Dr. Christine Lang, in einem Gastkommentar für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Biospektrum“, die in diesem Monat erscheint. In ihrem Beitrag kritisiert die Wissenschaftlerin die Ergebnisse der letzten Weltklimakonferenz (COP 23) in Bonn. Die vagen Ergebnisse seien nicht zielführend und spiegelten nicht wider, was Bioökonomie und Biotechnologie schon heute leisten könnten, um dem Klimawandel zu begegnen. „Biotechnologie und biobasierte Wirtschaft haben an Alternativen zur herkömmlichen CO2 produzierenden Industrie einen wichtigen Anteil“, heißt es in dem Beitrag. Diese Alternativ-Möglichkeiten würden weder hinreichend genutzt noch gefördert. ...
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Jetzt ist die Zeit für Träume(r)!
Neuerscheinungen aus dem Verlagshaus serendii Wo Träume(r) einander guten Tag sagen… Im fruchtbaren Tal des Dreamicon Valley sind sie entstanden; die beiden Neuerscheinungen, die auf ganz eigene Weise das Thema Träume behandeln. Zum einen ist da „Freiraum für Träumer“, ein Buch zweier Absolventinnen der Graphischen Versuchs- und Lehranstalt in Wien, das dem Träumen auf den Grund geht um dann Träumerinnen und Träumer vor den Vorhang zu holen, die es geschafft haben, ihre Lebensträume tatsächlich umzusetzen. „Freiraum für Träumer“ von Judith Kaiser und Victoria Herold ISBN: 978-3-9504217-6-7 „Die Wüstenpflanze“ als actionreicher Roman malt eine Zukunft aus, in der es einem japanischen Jung-Wissenschaftler gelingt, durch seine Erfindung dem Klimawandel ernsthaft die Stirn bieten zu können; zynischerweise jedoch zum Missfallen eines mächtigen und nicht minder skrupellosen Unternehmens. „Die Wüstenpflanze“ von Thomas Sailer (überarbeitete Neuauflage) ISBN: 978-3-9504217-3-6 Pressematerial sowie weitere Informationen zu unseren Autorinnen und Autoren und dem Verlagsprogramm finden Sie in unserem Pressebereich: ...
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Die Auswirkungen des Klimawandels auf Photovoltaikanlagen
Die 4 Goldenen Regeln für Photovoltaik Betreiber (NL/7401137830) Die Auswirkungen des Klimawandels kann man in vielen Bereichen des täglichen Lebens erkennen. Auch Photovoltaikanlagen in Deutschland sind von den klimatischen Veränderungen betroffen. Extremwetterlagen stellen bereits heute erhöhte Anforderungen an Planung und Konstruktion von Photovoltaikanlagen. Auch Blitzschutz und technische Wartung sind bisher bei kleinen und mittelgroßen PV Anlagen vernachlässigt worden. Hier findet ein Umdenken statt. Die Verschiebung der klassischen Jahreszeiten brachte schon manchen Anlagenbetreiber ins Grübeln. Die gewohnte Stromernte stellt sich einfach nicht mehr ein. In den klassisch ertragsstarken Zeiten von März bis Oktober wird nämlich die Zunahme von trübem, bewölktem Wetter verzeichnet. Bei wechselnder Bewölkung und abgeschwächtem Sonnenschein bringen bereits leicht verschmutzte Module zusätzlich signifikant höhere Verluste. Darauffolgende Hitzephasen zwingen die PV Anlagen auch wieder in die Knie. Überhitzte Module produzieren trotz Sonnenschein einfach weniger Strom. Möchten die Betreiber von Photovoltaik Anlagen auch weiterhin stabile Sonnenstrom Erträge einfahren, ist ein Umdenken ...
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Von der Angst zur Annäherung
Eine Salzburger Forschergruppe um die Psychologin Eva Jonas untersucht die neuropsychologischen Mechanismen, die hinter existenziellen Ängsten stecken. Was genau in dem Prozess zwischen Bedrohung und Verteidigung passiert, steht im Fokus einer aktuellen Studie, die vom Wissenschaftsfonds FWF gefördert wird.    Es ist ein interessantes Phänomen: Der Klimawandel wird immer deutlicher, die Bedrohung wächst und eigentlich wäre aktives Handeln gefragt. Tatsächlich legen aber die meisten Menschen Vermeidungsverhalten an den Tag, wenn es um große und existenzielle Bedrohungen geht. “Man weicht dann eher aus und reagiert indirekt”, schildert die Psychologin Eva Jonas. Statt den Lebensstil zu ändern und sich der Situation zu stellen, reagieren viele Menschen mit Unmut auf andere Gruppen. Doch was hilft die Abwertung einer anderen Kultur beim Lösen des Klimawandels? – Nichts, denn das Problem ist nicht gelöst, indem man es unterdrückt oder “auslagert”, vielmehr wirkt es sich später aus. “Dieser Ethnozentrismus passiert nicht unmittelbar, wenn Menschen bedroht werden, ...

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Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) zur Weltklimakonferenz in Bonn: Bündnisse wie „We are still in“ übernehmen Vorbildfunktion
Gerfried Bohlen, Vorstandsvorsitzender der EGRR. (Bildquelle: EGRR) Die Weltklimakonferenz in Bonn ist beendet. „Das Ergebnis sind leider nur kleine Fortschritte zur Umsetzung des Pariser Abkommens“, erklärt Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG. Im Kopf bleibt allerdings ein Bündnis aus Bürgern, Geschäftsleuten, Wissenschaftlern, Städten und Staaten der USA, die andere Akteure im Kampf um den Klimawandel motivieren. „Das Netzwerk „We are still in“ übernimmt eine Vorbildfunktion. Trotz des angekündigten Ausstiegs der USA aus dem Klimaschutzabkommen setzt es sich dafür ein, wirtschaftliche oder politische Interessen hinten anzustellen. Sie treffen damit den Kern der Zeit. So können Lösungen erarbeitet werden, um der Gemeinschaft Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.“ Auch in Deutschland steht die Bevölkerungsmehrheit hinter den Maßnahmen zum Schutz des Klimas. In einem Appell fordern rund 50 deutsche oder in Deutschland aktive Konzerne und Wirtschaftsverbände, darunter auch die EGRR, dass die Bundesregierung „einen verlässlichen und sozialverträglichen Ausstiegspfad bei der ...
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Tipping Point
Der weltweit erste Roman über den Klimawandel ISBN-13: 978-3954932290, geb. 130 S., 14,90 €, NOEL-Verlag 2017 „Tipping Point“ des Zukunftsforschers Werner Mittelstaedt ist der weltweit erste Roman, der ausschließlich den durch uns Menschen verursachten Klimawandel thematisiert. Die darin enthaltenen Daten, Fakten und Trends wurden jahrelang recherchiert und sind auf den aktuellsten Stand. Die Leserinnen und Leser erfahren auf höchst unterhaltsame und spannende Weise die wichtigsten Daten, Fakten und Trends über den Klimawandel. Darüber hinaus werden viele Möglichkeiten aufgezeigt, um die Folgen des Klimawandels einzudämmen, an denen sich jeder Einzelne beteiligen kann. Klappentext: Montag, der 1. Juni 2026: Der Weltklimarat informiert die Menschheit, dass der Tipping Point im globalen Klimasystem der Erde eingetreten ist. Die Begründung: Der durch den Menschen verursachte Klimawandel führt zu einer Erderwärmung, die nicht mehr aufzuhalten ist. Der Klimawandel bedroht massiv das Leben auf der Erde. Kein Mensch wird den Folgen des Klimawandels entkommen können. Samstag, der ...
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Michael Oehme über Syriens Akzeptanz zum Klimavertrag
Nun will auch Syrien den Pariser Klimavertrag unterschreiben – USA als einziges isoliert St.Gallen, 14.11.2017. „In der vergangenen Woche hat Syrien bestätigt, den Welt-Klimavertrag, den sogenannten Pariser Klimavertrag, zu unterschreiben. Nach Nicaragua war Syrien das letzte ausstehende Mitglied“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. Die Delegation des Landes hatte dies vergangene Woche Dienstag bei der Weltklimakonferenz in Bonn angekündigt, wie Konferenzteilnehmer bestätigten.  Zwar hatte das UN-Klimasekretariat die Entscheidung noch nicht bestätigt, die syrisch-arabische Nachrichtenagentur Sana hatte den Schritt jedoch schon Ende Oktober bekannt gegeben. „Es ist höchst erfreulich, dass Syrien soeben angekündigt hat, dem Pariser Klimaabkommen beitreten zu wollen. Die Welt zeigt angesichts des verheerenden Klimawandels Einigkeit“, so die Klimareferentin von Brot für die Welt, Sabine Minninger zur Entscheidung Syriens. Unterdessen macht Kommunikationsberater Michael Oehme aber auch auf den Fakt aufmerksam, dass die USA nach Unterzeichnung das offiziell einzige Land der Welt sind, die sich vom Pariser Klimavertrag abwenden wollen. „Zwar wäre ...
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Abenteuer Nordseeküste: Auf den Spuren des Klimawandels
Festland und Inseln mit vielen Erlebnis-Angeboten zu Wetter, Deich und Sturmfluten Das World Future Lab im Klimahaus Bremerhaven 8° Ost (Bildquelle: Klimahaus Bremerhaven) Schortens, 9. November 2017 – Wer verstehen will wie der Klimawandel, der stetige Anstieg der Meeresspiegel und die extremen Wetterlagen das Leben in Deutschland beeinflussen, der findet keinen besseren Ort zur Schärfung des ökologischen Bewusstseins als die niedersächsische Nordsee. Eine Katastrophe wie die Weihnachtsflut vor 300 Jahren wird es sicherlich nicht wieder geben, doch auch heute fegt der Wind über das Land, und brechen sich die Sturmfluten an gewaltigen Deichen. Drinnen ist es dafür umso gemütlicher, auch in den vielen Museen und Orten entlang der Nordseeküste und auf den sieben Ostfriesischen Inseln, die spannend davon erzählen, wie der Mensch gestern und heute sich diesen Herausforderungen der Natur immer wieder stellt. Die Nordsee GmbH stellt nun eine Auswahl an Reisezielen entlang der niedersächsischen Nordsee vor, die sich beispielhaft ...
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CO2-Rekordanstieg: EGRR fordert sofortige weltweit konzertierte Klima- und Umweltaktion
Ca. 25 Prozent des Treibgases wird von den Weltmeeren adsorbiert, weitere 25 Prozent von Pflanzen. (Bildquelle: Vanessa Leißring) Seit Beginn der Messungen ist die CO2-Konzentration in der Atmosphäre noch nie so schnell gestiegen wie im vergangenen Jahr. Laut einer aktuellen Meldung der Weltwetterorganisation (WMO) in Genf beträgt die Konzentration 403,3 Teilchen pro Million Teilchen (ppm). Einen solch hohen Wert gab es zuletzt vor drei bis fünf Millionen Jahren. Während der Weltklimakonferenz, die zurzeit vom 06. bis 17. November in Bonn stattfindet, sind nicht nur Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft in hohem Maße alarmiert. Auch Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr, warnt eindringlich vor den Folgen und fordert die Etablierung weltweit geltender Konzepte zur Nutzung regenerativer Energien: „Wir müssen nun endlich mit allerhöchsten Anstrengungen versuchen, das Ruder noch herumzureißen. Sonst steuert die Menschheit in den kommenden Jahrzehnten auf eine lebensbedrohende Zukunft zu.“ Das Ziel des Pariser Klimaabkommens, die weltweite ...
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Stephan Kubitza übergibt Vorstandsposten bei der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG an Thomas Sojka
Stephan Kubitza (r.), übergibt seinen EGRR-Vorstandsposten nach 10 Jahren an Thomas Sojka (l.). (Bildquelle: Vanessa Leißring) Stephan Kubitza, Mitglied im dreiköpfigen Vorstandsteam der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr (EGRR) eG, tritt zum 31. Oktober freiwillig von seinem Amt zurück. Er wird der EGRR auch zukünftig mit Rat und Tat zur Seite stehen und übergibt seinen Posten nach 10 Jahren an Thomas Sojka. Dieser gehört seit März 2012 fest zum Team der bundesweit tätigen Genossenschaft aus Dinslaken. „Stephan Kubitza hat vom ersten Tag an die Geschicke unserer Gemeinschaft zusammen mit mir geleitet und maßgeblich geprägt. Er trägt einen großen Verdienst daran, dass wir heute als verlässliche Geschäftspartner in Deutschland geschätzt sind. Ich möchte mich herzlich für seinen herausragenden Einsatz bedanken“, erklärt Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der EGRR. „Thomas Sojka hat sich durch beispielhafte Intensität mit dem Wirken der EGRR vertraut gemacht. Ich freue mich sehr, dass er mit seiner Persönlichkeit und seinem Fachwissen unsere ...
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Zum Schutz der Erde müssen wir bei der Klimapolitik auf mehreren Ebenen ansetzen
Minister Lee Ying-yuan Environmental Protection Administration Taiwan (R.O.C.) September 2017 Der Klimawandel ist eine wissenschaftliche Tatsache und seine Auswirkungen sind bereits überall auf der Welt deutlich zu spüren. Er bedroht die menschliche Gesundheit, die Orte, wo wir wohnen, und die Nachhaltigkeit unserer sozio-ökonomischen Systeme. Dies betrifft auch Taiwan, das allein in diesem Jahr bereits mehrere extreme Wetterereignisse erlebt hat. Anfang Juni fiel im Bezirk Sanzhi von New Taipei City im Norden von Taiwan 615 mm Niederschlag in nur neun Stunden, während in den Bergregionen rund um Kaohsiung im Süden Taiwans der Rekordwert von 1.446 mm Gesamtniederschlag gemessen wurde. Ende Juli trafen kurz nacheinander zwei Taifune (Nesat und Haitang) die Insel, was der Gemeinde Jiadong in der südlichen Küstenregion Pingtung den Rekordwert von 690 mm Niederschlag in nur drei Tagen brachte. Diese langanhaltenden und intensiven Niederschläge haben Rekorde gebrochen und schwere Schäden verursacht. Im August erlebte Nordtaiwan dann eine Hitzewelle mit ...

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Begleitende Kunstaktionen zur COP23 bringen Bürger in Interaktion zu Klima- und Umweltschutz
Rund um das Kunstmuseum Bonn vom 06.-17. November 2017 Beispiel Kunstaktionen zur COP21 in Paris (Bildquelle: Benoît Zacchi) Vom 06.-17. November 2017 findet in Bonn die 23. Weltklimakonferenz statt. Begleitet wird die COP23 von mehreren interaktiven Kunstaktionen unter Mitwirkung hochkarätiger Künstler aus aller Welt. Bürger und Besucher werden darüber für mehr persönlichen und gesellschaftlichen Klima- und Umweltschutz inspiriert. Das Programm wird organisiert von dem Kunstnetzwerk ARTPORT_making waves in Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn, dem UNFCCC, der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft sowie verschiedenen Universitäten und Instituten. Das vollständige Veranstaltungsprogramm ist einsehbar unter www.artport-project.org Anne-Marie Melster von ARTPORT: „Ziel der Kunstevents ist es, möglichst viele Besucher als Klima- und Umweltschützer zu gewinnen, indem sie die Zusammenhänge von Ernährung, Landwirtschaft, Energie und Klimawandel über einen Perspektivwechsel bewusster erfahren.“ Bekannte Fakten werden dafür in konkrete Inspirationen für eine nachhaltige Lebensweise im Sinne eines globalen Umweltbewusstseins übersetzt. Über 20 internationale Künstler sind dafür ...
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Steigende Energiepreise – Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr plädiert für Stärkung der Verbraucherinteressen seitens der Bundespolitik
Gerfried Bohlen, Vorstandsvorsitzender der EGRR. (Bildquelle: EGRR) Der durchschnittliche Preis für sämtliche Energieprodukte hat sich im September 2017 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozent erhöht. Der Strompreis stieg dabei um zwei Prozent – beide Werte liegen über der Inflationsrate von derzeit 1,8 Prozent. Zur Bundestagswahl im vergangenen Monat versprachen Politiker der FDP, Grünen und Linken sinkende Energiepreise. „Für die Zukunft sind allerdings weiter steigende Energiepreise zu befürchten, da diese künstlich in die Höhe getrieben werden. Allein in diesem Jahr zahlt der Durchschnittsverbraucher laut Experten rund 30 Euro mehr. Zusätzliche Kosten wie die Beaufsichtigung des Kernkraftwerkes Belleville in Frankreich oder der Ausfall des norwegischen SEGAL Pipeline Systems werden auf die Konsumenten übertragen“, sagt der EGRR-Vorstandsvorsitzende Gerfried I. Bohlen. Auch der Kohlepreisindex habe erhebliche kostensteigernde Auswirkungen auf die Energietarife. „Trotz der Tatsache, dass die Volumina im Kohlehandel im August dieses Jahres um 57 Prozent gesunken sind, hat gerade der Kohlepreisindex eine ...
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