Klima-Bilanz 2010: Allein in Deutschland 1,3 Millionen Schäden durch Naturereignisse. Kosten steigen auf 1,5 Milliarden Euro.
1,3 Millionen Sturm-, Überschwemmungs- und Starkregen-Ereignisse bearbeiteten die deutschen Versicherer 2010. Dafür leisteten sie 1,5 Milliarden Euro. Höhere Ausgaben hatten die Sachversicherer zuletzt nur im Kyrill-Jahr 2007 und beim Elbe-Hochwasser 2002. Das Klima scheint sich in Deutschland zu wandeln. Doch noch immer sind 70 Prozent der Gebäude nicht richtig gegen Naturgefahren versichert. (ddp direct)Berlin (gdv.de) Der Klimawandel ist längst in Deutschland angekommen. Das belegen aktuelle Zahlen, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) heute in Berlin vorstellte. Danach verdoppelte sich 2010 die Anzahl der Schäden von Naturgewalten in Deutschland auf insgesamt 1,3 Millionen Ereignisse. Die Kosten dafür kletterten ebenfalls nach oben. Die deutschen Hausrat- und Wohngebäudeversicherer zahlten im vergangenen Jahr insgesamt 1,5 Milliarden Euro für Sturm-, Hochwasser- und Starkregenschäden. Höhere Ausgaben hatten die Sachversicherer zuletzt im Kyrill-Jahr 2007 und beim Elbe-Hochwasser 2002, sagt Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der GDV-Hauptgeschäftsführung. Für das laufende Jahr kann ebenfalls keine Entwarnung gegeben werden. Zunehmend ...

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User und Umwelt – bei Kakapo.de vereint!
Kakapo.de ist ein Portal, das nicht nur dem Komminikationsaustausch dient, sondern darüber hinaus ein wichtiges Ziel verfolgt, die Notwendigkeit des Umwelt-, Tier- und Artenschutzes in das Gedächtnis der Nutzer zu rufen. Auf Kakapo.de wird daher über diese Themen geschrieben und es werden wertvolle Tipps gegeben. Gleichzeitig wird die Aufmerksamkeit auf den Nutzer, sein Unternehmen, seinen Verein, seine Organisation oder seine Produkte gelenkt. Auf Kakapo.de wird über aktuelle Themen geschrieben, die alle betreffen, wie zum Beispiel die vom 28. November bis zum 9. Dezember stattfindende Weltklimakonferenz im südafrikanischen Durban. Der Gipfel soll den Durchbruch in den stockenden Verhandlungen für ein Kyoto-Folgeabkommen bringen. Politiker und Klimaexperten tagen, um zu retten, was noch zu retten ist – und die Zeit drängt. Erst vor Kurzem meldete das US-Energieministerium, dass im letzten Jahr mehr CO2 ausgestoßen wurde als je zuvor. Und der Energiebedarf der Welt wächst weiter: Einem Szenario der Internationalen Energieagentur zufolge steigt er ...
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Erneuerbare Energien können den Klimawandel bremsen.
Deutschland kann Vorbereiter der globalen Energiewende sein aus politischer und technologischer Sicht. Der Klimawandel ist nur zu bremsen, wenn man die erneuerbaren Energien ausbaut, diese globale Erkenntnis ist nicht neu. Durch Gesetze, wie dem erneuerbaren Energiegesetz (EEG) ist es möglich erneuerbare Energien auszubauen. Wie das möglich ist hat die letzten Jahre das EEG aus Deutschland gezeigt. So wurden im Bereich Windkraft, Biogas, Solar Energie, Photovoltaik erhebliche Fortschritte verzeichnet. Firmen wie Siemens, Solarworld, Solar Millennium, Q-Cells, Enercon, Vestas haben in Deutschland Meilensteine gesetzt um die erneuerbaren Energien nach vorne zu bringen und dies weltweit. Mittlerweile entstandenen in Deutschland 150.000 Arbeitsplätze, Tendenz steigend. Im Solar Bereich ist es sogar so, dass der hergestellte Strom mittlerweile denselben Preis wie Haushaltsstrom erreicht hat. Dieses Know-how und diese Technologie wird weltweit anerkannt und wurde bereits auf viele Länder übertragen Dank des einmaligen Instrumentes EEG. Dennoch ist der Energieverbrauch global steigend jährlich werden sechs Prozent mehr ...

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Blinder Fleck der Klimapolitik: Anpassungsmaßnahmen sind nötig
Deutsche Akademie der Technikwissenschaften startet Projekt Anpassungsstrategien in der Klimapolitik // Projektleiter sind Kai Konrad (Max-Planck-Gesellschaft), Volker Mosbrugger (Senckenberg Gesellschaft) und Fritz Vahrenholt (RWE Innogy) acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (ddp direct)Berlin, 11. November 2011. Klima-Strategien zur Vermeidung von Emissionen sind im öffentlichen Diskurs stark präsent, zeigen auf globaler Ebene aber kaum Erfolge. Anpassungsmaßnahmen an die aktuelle Klimadynamik finden dagegen in Deutschland weit weniger Beachtung. Deshalb startet acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften das Projekt Anpassungsstrategien in der Klimapolitik. Im Sommer 2012 möchte die Projektgruppe um Kai Konrad (Max-Planck-Gesellschaft), Volker Mosbrugger (Senckenberg Gesellschaft) und Fritz Vahrenholt (RWE Innogy) eine Stellungnahme mit konkreten Empfehlungen für die Politik vorlegen. Auf den Klimawandel gibt die Politik in Deutschland zwei Antworten: Vermeidung von Emissionen und Anpassung an seine unabwendbaren Folgen. Während die Vermeidungsstrategie mit besonderer öffentlicher Aufmerksamkeit und auch erheblichen Ressourcen verfolgt wird, ist das Thema Anpassung in Deutschland und auf EU-Ebene weit weniger präsent. ...
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Globales Rapa Nui? – Frieden und Sicherheit im Zeichen des Klimawandels
Polkappenschmelze, Flutkatastrophen, Rekordsommer – tagtäglich werden wir mit solchen Schlagwörtern zum Klimawandel konfrontiert. Und die Prognosen für die Zukunft sind alarmierend: Wachsende Wüsten, zunehmende Naturkatastrophen und ein steigender Meeresspiegel lassen die lebensfreundlichen Regionen zusammenschrumpfen und ziehen Wohnraum- und Ressourcenknappheit nach sich. Rapa Nui – die Osterinsel – gilt zahlreichen Wissenschaftlern als historisches Beispiel für die Auswirkungen massiver Umweltzerstörung auf die Gesellschaft. Isoliert von Möglichkeiten des Außenhandels oder der Auswanderung, führte dort die nach der totalen Entwaldung einsetzende Nahrungsmittelknappheit zum Kollaps des gesellschaftlichen Gefüges und brachte zahlreiche Gewaltkonflikte und eine drastische Dezimierung der Einwohnerzahl mit sich. Es ist dieses Bild, auf das Allhoff, Buciak und Maas mit dem Titel ihrer Publikation referieren. In ihrer Aufsatzsammlung werden verschiedene Aspekte von höchster Aktualität im Kontext derjenigen Nationen untersucht, die, jetzt oder in Zukunft, in besonderem Maße von den jeweiligen Problemstellungen betroffen sind. Nach einer differenzierten Betrachtung der Wechselbeziehungen zwischen Klimawandelauswirkungen und potentiellen gesellschaftlichen ...
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Das Klimagift als Wertstoff: Forscher binden C02 in verwertbaren Produkten
Das Steyrer Forschungsunternehmen PROFACTOR will aus dem Klimagift CO2 industrielle Rohstoffe gewinnen. Das könnte vor allem für energieintensive Industrien interessant sein, die von hohen Kosten für Emissionsrechte betroffen sein werden. Manfred Reiter leitet bei PROFACTOR den Bereich Innovative Energiesysteme Außerdem ist es eine nachhaltige Alternative zur vieldiskutierten, aber wissenschaftlich äußerst umstrittenen C02-Lagerung (CCS, Carbon Capture and Storage). Für energieintensive Industriezweige droht der Zertifikathandel eine teure Angelegenheit zu werden. Alleine in der Zementindustrie könnte der Anteil der Kosten für die CO2-Emissionen 15 Prozent des Verkaufspreises ausmachen. Und dabei wird von einem sehr vorsichtig geschätzten Kosten von 30 Euro pro Tonne C02-Verschmutzungsrechten ausgegangen. In jedem Fall droht ein massiver Nachteil für die globale Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Europa, neben der Zementindustrie auch für die Stahl- und einzelne Sektoren der chemischen Industrie. Aber die Industrie selbst hat es in der Hand, mit neuen Technologien die stoffliche Kreislaufnutzung zu etablieren. „Wir forschen intensiv an ...
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Wie werden wir mit dem Klimawandel umgehen?
Aktionsplan zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel liegt dem Bundeskabinett vor | Fachzeitschrift Wasser und Abfall stellt die geplanten Vorhaben zur Umsetzung vor Abb.: Cover der aktuellen Ausgabe Wiesbaden, 10.08.2011. Kurz vor der Sommerpause hat die interministerielle Arbeitsgruppe Anpassungsstrategie, die alle Bundesressorts umfasst, ihren Aktionsplan Anpassung zur Umsetzung der im Dezember 2008 vom Bundeskabinett beschlossen Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) vorgelegt. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Wasser und Abfall aus dem Wiesbadener Vieweg+Teubner Verlag stellt die Diplom-Geografin Almut Nagel nun die zentralen Punkte des Entwurfs vor. Sie erklärt, wie die selbstverständliche Einbeziehung und Abwägung von klima- und extremwetterrelevanten Faktoren in alle politischen, fachlichen, betrieblichen und privaten Planungs- und Entscheidungsprozesse erreicht werden soll. Die Bundesregierung sieht in der Anpassung an die bestehenden Klimaveränderungen und die zukünftigen Folgen des Klimawandels eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die neben der staatlichen Vorsorge auch Maßnahmen im unternehmerischen und privaten Handeln erfordert. Die DAS gibt staatlichen ...
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Science-Center Experiminta lädt ein zur Klimaexpedition
Workshops am 3. und 4. August für Kinder ab elf Kleine Forscher können im Science-Center Experiminta Klimaexperimente machen. Das Wetter schlägt Kapriolen – heisser Mai, verregneter Juli. Für Kinder ab 11 Jahren gibt es im Frankfurter Science-Center „Experiminta“ in der letzten Ferienwoche den Workshop „Klimaexpedition“. Termine: Mittwoch, 3.8. um 14 und 16 Uhr, Donnerstag, 4.8. um 11 und 13 Uhr. Für diese Workshops beträgt der Eintritt 12 Euro. Weitere Informationen und Anmeldung auf www.experiminta.de/workshops . Anlässlich dieser Workshops besucht Frankfurts Stadträtin Dr. Manuela Rottmann, Dezernentin für Umwelt und Gesundheit, am Donnerstag, dem 4.8. um 13 Uhr die Experiminta. Rottmann gibt damit gleichsam den Startschuss für das umfangreiche reguläre Workshop-Programm der Experiminta, das Ende August für Kinder in den Altersstufen ab 5, ab 7 und ab 11 beginnt; Details ebenfalls unter www.experiminta.de/workshops . Doch zuvor gibt es noch in den Ferien die Germanwatch-Klimaexpedition am 3. und 4. August. Aus der Perspektive ...
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Profitables wie umweltschonendes Abwärme-Recycling: Maximale Energieeffizienz bei minimalen Investitionskosten
Moderne Wärmerückgewinnungssysteme entlasten das Klima und verschaffen Unternehmen der Prozessindustrie klare Wettbewerbsvorteile, rät Alfa Laval Alfa Laval (www.alfalaval.com) ist ein führender Anbieter von Produkten und kundenspezifischen Verfahrenslösungen. Als globales Unternehmen ist Alfa Laval in mehr als 100 Ländern vertreten. Hamburg / Glinde, 11. Juli 2011 – Die Prozessindustrie als technologisch anspruchsvolle und auf Innovationen angewiesene Branche wird weltweit insbesondere durch steigende Energiepreise und verschärfte Umweltauflagen massiv unter Druck gesetzt. Wettbewerbsfähig wird daher in Zukunft allein sein, wer Produktionssteigerungen clever mit einem sinkenden Energieverbrauch kombinieren kann. Innovative Unternehmen begegnen dieser elementaren Herausforderung auf ungewöhnliche wie effiziente Weise: indem sie ihre Abwärme nutzen. Durch die Wärmerückgewinnung kann der Energieverbrauch eines Unternehmens massiv gesenkt werden. Insbesondere in den Prozessindustrien werden enorme Mengen an fossilen Brennstoffen verbraucht. Die im Betrieb entstehende Abwärme entschwindet dabei meist ungenutzt in die Umwelt. „Innovative wie umweltbewusste Unternehmen recyceln stattdessen die bislang verschwendete Energie, indem sie moderne Plattenwärmetauscher einsetzen“, ...
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Versichern gegen den Klimawandel? – Bauherren und Immobilieneigentümer sollen selbst aktiv werden
Extreme Wetterereignisse werden in Zukunft sehr viel öfter eintreten. Schäden durch Winterstürme im Westen Deutschlands werden sich bis 2100 mehr als verdoppeln, selbiges gilt für sommerliche Unwetter, welche vor allem Ostdeutschland heimsuchen. Die größte Gefahr bergen jedoch auch in Zukunft die großen Flüsse. Die durch Flussüberschwemmungen und Sturzfluten angerichteten Schäden könnten sich sogar verdreifachen. Winterstürme werden heftiger Dies ergab eine neue Klimastudie, welche Mitte letzter Woche in Berlin auf der Klimakonferenz der deutschen Versicherungswirtschaft vorgestellt wurde. Erarbeitet von führenden Klimaforschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der Freien Universität Berlin und der Universität Köln im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gibt diese Studie Auskunft über die in den nächsten 90 Jahren zu erwartenden Schäden durch Naturkatastrophen. Der Klimawandel in Deutschland bleibt versicherbar.“ so GDV-Präsident Rolf-Peter Hoenen. Doch zu welchem Preis? Schon heute sind Elementarschäden bei den meisten Gebäudeversicherungen und Hausratsversicherungen von der Leistung ausgeschlossen. Um auch gegen Überschwemmungen, Stürme oder ...
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