Insolvenzanfechtung: Antworten auf die 8 wichtigsten Fragen
Sind auch Sie von einer Insolvenzanfechtung betroffen? Rufen Sie uns an unter 089 85635744. (Bildquelle: © Randolf Berold / fotolia.com) Insolvenzanfechtung: Antworten auf die 8 wichtigsten Fragen Der Insolvenzverwalter verfolgt mit der Insolvenzanfechtung ganz allgemein das Ziel, die Insolvenzmasse im Interesse der Gläubiger möglichst zu steigern. Dazu verhilft ihm unter anderem die Insolvenzanfechtung als ein „Zurückholen“ von Zahlungen, die der insolvente Schuldner vor der Insolvenzeröffnung geleistet hat. In solchen Situationen ist der Insolvenzverwalter, wie man sagt, eher rigoros als zurückhaltend. Zu den Zahlungsempfängern können – müssen aber keineswegs nur – Gläubiger gehören. Wenn an sie geleistete Zahlungen zurückgeholt werden, dann geschieht das aus Gründen der Gleichbehandlung aller Gläubiger. Werden Zahlungen oder Vermögensübertragungen an Nichtgläubiger storniert, dann ist der Sinn eine Erhöhung der Vermögensmasse, die dem Insolvenzverwalter zur gleichmäßigen Verteilung auf alle Gläubiger zur Verfügung steht. 1. Was kann angefochten werden? Möglich ist eine Insolvenzanfechtung für bargeldlose sowie für Barzahlungen, die ...
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Erste Insolvenzrechtsfachtagung in Ostbayern findet in Landshut statt
1. Ostbayerischer Insolvenzrechtstag am 10. Mai 2019 Landshut, 6. Mai 2019. Am Freitag, den 10. Mai, lädt die renommierte Anwaltskanzlei Dieckmann aus Landshut zusammen mit dem Anwaltverein Landshut e. V. zum „1. Ostbayerischer Insolvenzrechtstag“, der ersten Veranstaltung für Insolvenzexperten in der Region. Sie soll zu einer jährlichen Plattform für Praktiker und deren täglicher Arbeit werden: Anwälte, Richter, Steuerberater und Rechtspfleger können dort ihre Erfahrungen über Praxis und Theorie austauschen. Sieben Insolvenzgerichte gibt es im Raum Ostbayern, zahlreiche Insolvenzfachanwälte und Insolvenzverwalter. Was bislang fehlte, war eine entsprechende Fach- und Weiterbildungsveranstaltung für die auf dieses Thema spezialisierten Anwälte der Region, zu der sie nicht Hunderte von Kilometern weit fahren müssen. Aus diesem Grund entschloss sich die Landshuter Anwaltskanzlei Dieckmann in Kooperation mit dem Anwaltverein Landshut e.V. eine Fortbildungsveranstaltung für diese Zielgruppe anzubieten: den „1. Ostbayerischen Insolvenzrechtstag“. „Um die Insolvenzverfahren im Sinne der Verfahrensbeteiligten optimal bearbeiten zu können und adäquate Maßnahmen für die ...

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Michael Adams – Ihr vielseitiger Rechtsanwalt in Altenkirchen
Ihre Rechtsanwalt in Altenkirchen hat sich schwerpunktmäßig auf das Insolvenzrecht, Erbrecht, Bankrecht sowie Gesellschaftsrecht spezialisiert. Vor allem mit Fragen zum Insolvenzrecht, Bankenrecht, Erbrecht und Gesellschaftsrecht sollten Sie sich nicht an einen x-beliebigen Anwalt wenden, sondern sich einen Rechtsanwalt suchen, der sich auf diese Fachgebiete spezialisiert hat. Dazu zählt Michael Adams , der seine Kanzlei in Altenkirchen im Westerwald rund zwanzig Kilometer östlich der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn eingerichtet hat. Der Fachanwalt kann seinen Mandanten mittlerweile schon Erfahrungen aus rund 15 Jahren Tätigkeit bieten. Durch die regelmäßige Teilnahme an Weiterbildungen im Bereich des Wirtschaftsrechts kennt er auch die aktuellsten Änderungen der Rechtsgrundlagen sowie die zu beachtenden Leiturteile der höchsten deutschen Gerichte. Insolvenzen und Erbschaften sind bei Michael Adams in guten Händen Wird durch eine Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzverfahren notwendig, können sich sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen vertrauensvoll an den Altenkirchener Fachanwalt für Insolvenzrecht wenden. Für die Erstberatung macht Michael Adams seinen ...
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Sarah Wolf wird Partnerin bei PKF Fasselt Schlage
Sarah Wolf (35) ist neue Partnerin bei PKF Fasselt Schlage in Duisburg (Bildquelle: PKF Fasselt Schlage) PKF Fasselt Schlage nimmt Sarah Wolf als neue Partnerin auf. Die interdisziplinär tätige Partnerschaft von Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Rechtsanwälten verstärkt damit den Bereich Insolvenzrecht am Standort Duisburg. Duisburg, 17. Juni 2015 – Zur Jahresmitte ernennt PKF Fasselt Schlage, eine der führenden mittelständischen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland, Sarah Wolf (35), Rechtsanwältin und Fachanwältin für Insolvenzrecht, zur neuen Partnerin am Standort in Duisburg. Frau Wolf ist seit über 8 Jahren im Bereich des Steuer- und Insolvenzrechts tätig. Seit 2010 arbeitet sie als Rechtsanwältin bei PKF Fasselt Schlage. Sie ist spezialisiert auf Insolvenzrecht, insolvenznahes Gesellschaftsrecht, sanierende Übertragungen sowie die umfassende Beratung von Vorständen, Aufsichtsräten und Geschäftsführern in Krise und Insolvenz. Seit 2014 wird sie am Amtsgericht Duisburg zur Insolvenzverwalterin/Treuhänderin bestellt. „Mit der Aufnahme von Sarah Wolf in den Partnerkreis stärken wir unsere Position als eine der ...
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U.S. CET Corporation informiert über das US-Insolvenzverfahren
Insolvenz einer US-Corporation Bei einer Corporation handelt es sich um ein US Unternehmen, deshalb gilt im insolvenzfalle in erster Linie das amerikanische Recht. Das Insolvenzrecht unterliegt in den USA ausschließlich der Bundesgesetzgebung. Wenn ein Unternehmen in Insolvenz verfällt,, so hat das Unternehmen diese Tatsache nach dem Insolvenzrecht der USA dem Bundesinsolvenzgericht (federal bankruptcy court) zu melden. Für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stehen allgemein zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Entweder stellt der Schuldner selbst einen Antrag, wodurch ein voluntary case begründet wird oder dessen Gläubiger, was einen involuntary case zur Folge hat. Eine Insolvenzantragspflicht, wie sie im deutschen Recht nach § 64 GmbHG bekannt ist, kennt das amerikanische Recht nicht. Hier können nur besondere Umstände im Einzelfall dazu führen, dass das Management aufgrund seiner allgemeinen Treuepflicht (fiduciary duty) gegenüber Gläubigern und Anteilsinhabern dazu verpflichtet ist, die Eröffnung eines Verfahrens zu beantragen. Nach der Anordnung der Verfahrenseröffnung mittels der order for relief wird ...
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Forderungen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung sind von der Restschuldbefreiung ausgenommen. Insolvenzrecht
Der Schuldner muss einer als vorsätzliche unerlaubte Handlung angemeldete Forderung voll umfänglich widersprechen. Insolvenzrecht Kanzlei Rechtsanwalt Horrion Insolvenzrecht Rechtsgrundsatz – Insolvenzrecht Beschränkt sich der Widerspruch des Schuldners gegen eine als vorsätzliche unerlaubte Handlung angemeldete Forderung nur auf den Rechtsgrund, so ist nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens die Erteilung einer vollstreckbaren Ausfertigung des Tabellenauszugs zulässig (BGH, Beschluss vom 03.04.2014, Az. IX ZB 93/13). Sachverhalt – Insolvenzrecht Schuldner S stellt im Jahre 2005 Eigenantrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Ferner beantragt er Restschuldbefreiung. Das Insolvenzverfahren wird eröffnet. Krankenkasse K meldet EUR 1.876,15 Beitrag zur Insolvenztabelle an. Als Rechtsgrund wird angegeben: Forderung aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung. Schuldner S erhebt Widerspruch nur gegen den Rechtsgrund der Forderung als unerlaubte Handlung. Die Forderung der Gläubigerin K wird zur Insolvenztabelle festgestellt. Später wird das Insolvenzverfahren aufgehoben und dem S wird Restschuldbefreiung erteilt. K will die Zwangsvollstreckung betreiben. Dazu beantragt sie vollstreckbare Ausfertigung des Tabellenauszuges. Die Vordergerichte lehnen ab. ...
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Hohes Risiko der Insolvenzanfechtung bei inkongruenten Vermögensverschiebungen.
Die Inkongruenz einer Vermögensverschiebung setzt als Beweisanzeichen für den Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners im Sinne von § 133, Absatz 1, Satz 2 Insolvenzordnung voraus, dass ernsthafte Zweifel an der Liquidität des Schuldners bestehen. Insolvenzanfechtung-Insolvenzrecht Rechtsgrundsatz – Insolvenzrecht Die Inkongruenz einer Leistung des Schuldners setzt als geeignetes Beweisanzeichen für den Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners voraus, dass an der Liquidität des Schuldners ernsthafte Zweifel bestehen (Bundesgerichtshof, Urteil vom 07.11.2013, Az.: IX ZR 248/12). Sachverhalt – Insolvenzrecht Herr Müller (Name geändert) ist Gesellschafter und Geschäftsführer einer GmbH und Co KG. Im Jahre 1993 erhält Müller eine Pensionszusage über monatlich 6.000,00 DM von dieser Firma. Am 29.11.1996 verpfändet die Firma dem Müller zur Absicherung der Pensionszusage Versicherungen. Im Januar 2008 überträgt Müller seine Geschäftsanteile an Dritte und scheidet aus. Gleichzeit bestellt die Firma zur Absicherung der Pensionszusage eine Grundschuld in Höhe von 500.000,00 EUR als Ersatz für die verpfändeten Versicherungen. Zu diesem Zeitpunkt ist das Unternehmen ...
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Trotz schleppender Zahlungen keine Insolvenzanfechtung – Insolvenzrecht.
Schleppende Zahlungen des Schuldners begründen für sich noch nicht die Kenntnis des Gläubigers von der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners, § 133 InsO – Insolvenzrecht. Insolvenzanfechtung – schleppende Zahlungen Rechtsgrundsatz – Insolvenzrecht Zahlt die spätere Insolvenzschuldnerin die Sozialversicherungsbeiträge innerhalb von 10 Monaten immer mit Verspätung von 3 – 4 Wochen, so muss die Sozialversicherung allein aus diesem Zahlungsverhalten nicht auf die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners schließen (Urteil Bundesgerichtshof vom 07.11.2013, Az. IX ZR 49/2013). Sachverhalt – Insolvenzrecht Die Firma zahlt im Zeitraum Februar bis Oktober 2006 die Sozialversicherungsbeiträge an die Krankenkasse jeweils um 3 bis 4 Wochen verspätet. Die Zahlungen betragen zwischen 1.300,00 EUR und 2.300,00 EUR, insgesamt 15.320,91 EUR. Am 26.02.2007 stellt die Firma den Insolvenzantrag. Am 01.05.2007 ist die Verfahrenseröffnung. Die Gesamtverbindlichkeiten der Firma betragen ca. 400.000,00 EUR. Der Insolvenzverwalter erklärt die Insolvenzanfechtung der Zahlungen an die Krankenkasse. Dazu meint er, aus dem Zahlungsverhalten der Firma sei bei der Krankenkasse die ...
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Personalie: Größte Insolvenzrechtskanzlei von Schleswig-Holstein nach Partnerwechsel
Kieler Insolvenzrechtsexperte Reinhold Schmid-Sperber wechselt mit seinem Team zu Reimer Rechtsanwälte (NL/6911705152) Der Kieler Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter Reinhold Schmid-Sperber (52) wechselt zum 1. Januar 2014 mit seinem zehnköpfigen Spezialistenteam von der Kieler Kanzlei Take Maracke zur Hamburger Insolvenzrechtskanzlei Reimer Rechtsanwälte. Schmid-Sperber wird die Standorte in Kiel und Lübeck als neuer Partner von Reimer Rechtsanwälte leiten und ausbauen. Reimer Rechtsanwälte zählt seit der Gründung vor zwei Jahren zu den renommiertesten und schlagkräftigsten Insolvenzverwalterkanzleien von Hamburg und Schleswig-Holstein. Durch Schmid-Sperbers Wechsel entsteht nun die größte Insolvenzrechtskanzlei von Schleswig-Holstein mit Standorten in Kiel, Lübeck und Flensburg. Reinhold Schmid-Sperber ist Fachanwalt für Insolvenzrecht sowie für Steuerrecht und gehört zu den angesehensten Insolvenzverwaltern Norddeutschlands. Vor seinem Wechsel war er Partner bei Take Maracke, wo er seit 1993 tätig war. Der Zusammenschluss ermöglicht mir und meinem Team eine noch stärkere Spezialisierung, einen optimalen fachlichen Austausch und eine Abwicklung von Insolvenzverfahren jeder Größenordnung, sagt Schmid-Sperber. Wir freuen ...
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Angespartes Arbeitseinkommen ist pfändbar – Insolvenzrecht
Angesparte Gelder aus dem pfändungsfreien Einkommen unterliegen dem Insolvenzbeschlag – Insolvenzrecht Insolvenzrecht Dresden Sachverhalt – Insolvenzrecht Am 11.12.2006 wird über das Vermögen des Schuldners das Insolvenzverfahren eröffnet. Der Schuldner errichtet ein Sparkonto und spart von seinem pfändungsfreien Arbeitseinkommen insgesamt ca. 2.000,00 EUR. Das Insolvenzverfahren wird am 14.04.2009 aufgehoben. Die Restschuldbefreiung wird dem Schuldner angekündigt. Nun erfährt der Treuhänder vom Sparvermögen. Das Insolvenzgericht ordnet auf Antrag des Treuhänders die Nachtragsverteilung an. Die sofortige Beschwerde des Schuldners hat Erfolg. Nach eingelegter Rechtsbeschwerde durch den Treuhänder wird die Entscheidung des Insolvenzgerichts bestätigt. Rechtsgründe – Insolvenzrecht Sparrücklagen des Schuldners werden vom Insolvenzbeschlag erfasst. Daher erfolgt nach § 203 I Nr. 3 Insolvenzordnung die Nachtragsverteilung . Nach § 36 I Insolvenzordnung in Verbindung mit § 850 C ZPO unterliegt das Arbeitseinkommen dem Gläubigerzugriff. Wird aus dem Arbeitseinkommen eine Summe gespart, so ist dieses Geld Insolvenzmasse. So ist auch nach neuer Gesetzeslage § 850 K I ...
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INFINUS-Gruppe vor dem Aus? – Insolvenzrecht
Die Unternehmen Future Busines KG a. A., Prosavus AG, MAS Finanz AG und MAS Vermögensverwaltungs GmbH haben Insolvenzanträge gestellt – Insolvenzrecht Insolvenzrecht Dresden Sachverhalt – Insolvenzrecht Am 12.11.2013 fanden in ca. 30 Objekten der INFINUS-Gruppe staatsanwaltliche Durchsuchungen statt. -Der Vorwurf richtet sich auf Anlegebetrug. So seien in Verkaufsprospekten zu den Orderschuldverschreibungen falsche Angaben zur Vermögens- und Ertragslage der Emittenten gemacht worden. -Laut Angaben des Sächsischen Landeskriminalamts sind ca. 25.000 Anleger mit einem Anlagevolumen von ca. 400 Mio EUR betroffen. -Im Rahmen der Ermittlungen wurden Vermögenswerte wie auch Bankguthaben beschlagnahmt. -Öffentlich bekanntgemacht sind 2 Beschlüsse des Amtsgerichts Dresden vom 15.11.2013. Es wurde vorläufige Insolvenz angeordnet. Das Verfahren Future Business KG a. A. hat das Aktenzeichen 532 IN 2257/13, mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Kübler aus Dresden. Das Verfahren Prosauvus AG hat das Aktenzeichen 532 IN 2258/13. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Scheffler aus Dresden. Rechtslage – Insolvenzrecht I.Strafrecht – Insolvenzrecht 1.Betrug, ...
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Erstmals ESUG-Sanierung in der Baubranche
Erfolgreich nach neuem Insolvenzrecht sanierte Unternehmen geben Einblicke Bonn, Oktober 2013. Erstmals konnte jetzt ein Bauunternehmen durch ein Eigenverwaltungs-Verfahren saniert werden. Die Insolvenz hätte ca. 130 Mitarbeiter arbeitslos gemacht. Welche Probleme zur Situation geführt haben, welcher Lösungsansatz genutzt wurde und wie das Ergebnis aussieht, beschreibt das Deutsche Institut für angewandtes Insolvenzrecht (DIAI) auf seiner Homepage. Zu finden sind dort weitere Beispiele zur Sanierung nach neuem Insolvenzrecht (ESUG). Das komplexe Thema wird auf konkrete Anwendungsfälle heruntergebrochen. Im beschriebenen Beispiel wurde in Zusammenarbeit mit einem Beratungsunternehmen das neue Gesetz genutzt, um die Sanierung in Eigenverwaltung anzustreben. Vor allem steigender Konkurrenzdruck und die Folgen der Rezession waren die Auslöser der schleichenden Finanzkrise. Neben verbesserten internen Abläufen wurde im Sanierungsprozess auch die strategische Ausrichtung des Unternehmens am Markt angepasst. Die in fast 100 Jahren Historie aufgebauten Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten und Baupartnern blieben erhalten. „Der neue Insolvenzschutz hat es möglich gemacht, dass die Sanierung in ...

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Aus den Insolvenz-Erfahrungen anderer lernen
Kostenloser Service vernetzt Unternehmer Bonn, September 2013. Wie sollte sich ein Unternehmer in der Insolvenz verhalten? Gibt es Alternativen zur klassischen Insolvenz? Auf welche Erfahrungswerte kann man zurückgreifen? Für Unternehmen in der Krise gibt es viele Fragen – welche davon relevant sind, können Best Practice-Beispiele erfolgreich sanierter Unternehmen zeigen. An dieser Schnittstelle setzt der kostenlose Service „ESUG-Hotline“ des Deutschen Instituts für angewandtes Insolvenzrecht (DIAI) an. Dieser verknüpft Unternehmer mit Unternehmen, die bereits erfolgreich nach neuem Insolvenzrecht (ESUG) saniert wurden. Das Institut kann hierzu auf eine wachsende Anzahl von Kontakten zurückgreifen, die für Rückfragen zur Verfügung stehen. Das DIAI übernimmt dabei eine reine Vermittlertätigkeit. Zur Verfügung stehen Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größe. „Dieses Portfolio spiegelt die Möglichkeiten, die das ESUG bietet wider. Bei dem Angebot geht es uns darum, individuelle Erfahrungen mit dem Insolvenzverfahren nach neuem Recht zu vermitteln.“, so Prof. Dr. Haarmeyer, Vorstand des Instituts. Außerdem steht für Interessierte auf ...

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Neues Insolvenzrecht schafft bessere Chancen für erfolgreiche Sanierung
Qualifizierte Sanierungsberater führen durch den Prozess Bonn, September 2013. Was viele Unternehmen nicht wissen: Das Insolvenzrecht wurde 2012 maßgeblich verändert. Die neuen Regelungen eröffnen gefährdeten Unternehmen Möglichkeiten für eine erfolgreiche Sanierung. Die unter dem Namen „Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen“ (ESUG) verabschiedete Änderung legt dafür die Grundlagen. Das ESUG bietet Unternehmen, die sich zu einem frühen Zeitpunkt unter den Schutz des Insolvenzrechts stellen, eine Vielzahl von Sonderregelungen. Neben der im Amt bleibenden Geschäftsführung können Löhne und Gehälter aus dem Insolvenzgeld gezahlt werden. Die dabei gewonnene Liquidität kann für die weitere Sanierung genutzt werden. Zudem haben Firmen unter dem Schutz verbesserte Rechte bei der Kündigung von langfristigen Verträgen. Zur Basis des neuen Rechts gehören einerseits das Schutzschirmverfahren, andererseits die Eigenverwaltung im Insolvenzfall. Ein Schutzschirmverfahren kann freiwillig eingeleitet werden, wenn das Unternehmen bei der Antragstellung noch zahlungsfähig ist und dies voraussichtlich auch bleibt. Zwingend erforderlich ist allerdings, dass ein ...

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Insolvenz als Chance verstehen
Neues Internetportal informiert über Sanierung unter Insolvenzschutz Bonn, August 2013. Eine Insolvenz muss nicht mehr zwingend das Aus für ein Unternehmen bedeuten. Das neue Insolvenzrecht (ESUG) bietet die Möglichkeit einer Sanierung unter Insolvenzschutz. Was dies genau bedeutet, kann man auf dem neuen Internetauftritt des Deutschen Instituts für angewandtes Insolvenzrecht e.V. (DIAI) nachlesen. Nutzer bekommen nicht nur einen ersten Einblick in das sog. Schutzschirmverfahren und die Eigenverwaltung, sondern können auch direkt Hilfe über das DIAI anfordern. Einen schnellen Einstieg in das Thema ermöglichen verschiedene aktuelle Praxisbeispiele auf der Website. Die dargestellten Fälle von erfolgreichen Sanierungen werden, mit Augenmerk auf die Umsetzung des neuen Rechts, ausführlich beschrieben. Zusätzliche Informationen zur Auswahl eines geeigneten Beraters, häufig gestellte Fragen, Grundsatzinformationen und eine kostenlose Hotline runden das Portfolio ab. „In Deutschland ist das Wort „Insolvenz“ stigmatisiert – wir wollen hier Aufklärungsarbeit leisten. Eine Insolvenz, die strategisch angegangen wird, kann ein Instrument zur Sanierung sein. Angeschlagene ...

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