Asthmatiker haben hohes Infektionsrisiko
Gesundheitliche Bedrohung wird stark unterschätzt Foto: Fotolia / Zerbor (No. 5892) sup.- Das Risiko für Infektionen allgemein, insbesondere aber die Gefahr für Infekte der Atemwege sowie Pneumonien (Lungenentzündung) ist bei Asthma-Patienten deutlich höher als bei Menschen, die nicht unter dieser chronischen Entzündung der Bronchien leiden. Das zeigt eine dänische Studie unter Leitung von Dr. J. Helby (Kopenhagen), bei der die Daten einer bevölkerungsbasierten Untersuchung von über 105.000 Erwachsenen ausgewertet wurden. Die 6.750 Teilnehmer mit Asthma wiesen ein um 44 Prozent erhöhtes Risiko für Infektionen und eine um 99 Prozent höhere Gefahr für Pneumonien auf. Als Studienendpunkt wurden dabei nur Infektionen berücksichtigt, die mit einer stationären Behandlung im Krankenhaus verbunden waren. Diese enorme gesundheitliche Bedrohung von Asthma-Patienten durch infektiöse Begleiterkrankungen wird laut Aussagen von Dr. J. Juhn (Mayo-Klinik, Rochester), der die Studie in einem Editorial kommentiert hat, stark unterschätzt. Etwa sechs Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind Asthmatiker. Im Gegensatz zu ...
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Wichtige Hygiene-Regeln in der Schwangerschaft
Infektionsrisiko wird halbiert Grafik: Supress (No. 5160) sup.- Der größte Wunsch jeder werdenden Mutter: ein gesundes Baby zur Welt zu bringen. Der Schutz des Ungeborenen vor Gefahren beschäftigt Frauen in der Schwangerschaft deshalb sehr. Dass in dieser Zeit auf Nikotin und Alkohol verzichtet werden sollte, ist allgemein bekannt. Von der Bedrohung, die durch den weit verbreiteten Cytomegalie-Virus (CMV) besteht, wissen hingegen fast nur Experten. „Die häufigste vorgeburtlich erworbene Infektion, die zu bleibenden Schädigungen des Fetus führt, ist die CMV-Primärinfektion“, warnt Dr. Michael Wojcinski vom Berufsverband der Frauenärzte (BVF). Er fordert deshalb, dass jeder Gynäkologe alle Gelegenheiten nutzen sollte, um das Bewusstsein für das infektiöse Risiko des Ungeborenen durch eine Ansteckung der Mutter mit CMV zu schärfen. Als erster Schritt hierzu sollte bei Schwangeren per Bluttest der CMV-Immunstatus ermittelt werden. Diese Maßnahme erfolgt derzeit noch nicht automatisch im Rahmen der Mutterschafts-Richtlinien. Die Kosten (ca. 20 Euro) werden auf Anfrage aber von ...
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„Welche Impfungen für die Fernreise?“ – Verbraucherinformation der ERV
Dem Winter entfliehen mit dem richtigen Impfschutz Wenn es morgens auf dem Weg zur Arbeit noch dunkel ist und der Wind eiskalt durch die Straßen pfeift, träumen viele Menschen vom Süden: Zahlreiche Urlaubsziele locken mit Sonne, Palmen und Strand. Dort treffen Urlauber leider aber auch regelmäßig auf fremde Krankheitserreger. Daher fängt ein sorgloser Urlaub mit dem passenden Impfschutz an, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung). Wirklich ärgerlich, sich ausgerechnet im Urlaub eine Krankheit einzufangen. Schüttelfrost und Fieber unter Palmen, strikte Bettruhe statt unbeschwertes Strandleben: Wer seine Gesundheit nicht ausreichend geschützt hat, muss jedoch weit mehr befürchten als eine verdorbene Reise. „Exotische Keime sind oft besonders aggressiv und schwer zu diagnostizieren“, erklärt Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung). „Eine Infektion kann daher langwierige und weit reichende Folgen haben.“ Umso fataler ist, dass viele Urlauber auf eine entsprechende Prophylaxe verzichten. Diese Sorglosigkeit kann böse Folgen haben, warnt Birgit Dreyer: ...
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Silberhaltige Gehirnkatheter reduzieren Infektionsrisiko deutlich
Wirksamkeit silberhaltiger Katheter erstmals in klinischer Studie der Evidenzklasse I nachgewiesen Bei rund 26.000 Patienten wird in Deutschland pro Jahr die Schädeldecke durchbohrt und ein Katheter gelegt, um den Gehirndruck zu messen und gegebenenfalls Gehirnflüssigkeit oder auch Blut abzuleiten. Doch dieser Eingriff ist risikoreich. Bei rund neun Prozent der Betroffenen kommt es trotz strenger Einhaltung der Hygieneregeln infolge des Eingriffs zu einer Infektion im Gehirn, die bei den Patienten in vielen Fällen zu einer lebenslangen Behinderung der Motorik, der Sprache oder einem Gedächtnisverlust führt sowie hohe Kosten für die Krankenkassen verursacht. Nach einer in der englischen Fachzeitschrift Neurosurgery veröffentlichten klinischen Studie könnte die Zahl der Infektionen durch den konsequenten Einsatz von silberhaltigen, antimikrobiellen Gehirnkathetern statt der in der Regel eingesetzten Standardkatheter deutlich reduziert werden. In der Studie der höchsten Evidenzklasse untersuchte eine Ärztegruppe der Universitätsklinik Cambridge und des neurologischen Zentrums in Southampton auf Basis von 278 Patienten die Wirksamkeit von ...

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prodream warnt vor erhöhtem Krankheitsrisiko
prodream darüber, dass zu wenig Schlaf krank machen kann Wer zu wenig schläft hat ein höheres Krankheitsrisiko. Köln, 01.07.11 – prodream betriebt unter www.prodream.de einen Matratzen-Onlineshop. Doch auch Lattenroste, Matratzenschoner und Betten sind erhältlich. Die Geschäftsführerin Katarzyna Grzelaczyk-Karpe ist nur selten krank, das könnte daran liegen, dass sie auf ausreichend viel Schlaf achtet. US-Forscher fanden heraus, dass weniger als sieben Stunden Schlaf pro Nacht ein dreimal höheres Schnupfenrisiko verursachen, als es bei acht Stunden Schlaf vorliegt. Doch nicht nur die Schlafdauer ist ein Indikator für Gesundheit, sondern auch die Schlafeffizienz. Wer mehr als acht Prozent der Zeit, die er im Bett ist, mit hin und her wälzen verbringt hat ein fünfmal höheres Risiko krank zu werden als Menschen, die durchschlafen. Für die Studie befragten die Forscher die Teilnehmer zunächst über einen Zeitraum von fünf bis zehn Wochen. Danach berichteten die Probanden zwei Wochen lang über ihre Schlafgewohnheiten. Anschließend verbrachten sie ...
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