Arbeitgeber hat weitgehende Rechte bei Versetzungsklausel im Arbeitsvertrag – Arbeitsrecht Dresden
Arbeitsrecht Dresden-Kanzlei Ulrich Horrion in Dresden Eine Versetzungsklausel im Arbeitsvertrag kann grundsätzlich durch den Arbeitgeber weit ausgelegt werden – Arbeitsrecht Dresden Rechtsgrundsatz Arbeitsrecht Dresden Ist im Arbeitsvertrag eines Außendienstmitarbeiters geregelt, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer auch ein anderes Verkaufsgebiet zuweisen darf, so ist damit auch das Recht auf Zuweisung eines anderen Arbeitsorts verbunden (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 19.01.2011, Az.: 10″ AZR 738/09). Sachverhalt Arbeitsrecht Dresden Arbeitnehmerin A ist als Pharmaberaterin im Außendienst eingestellt. Ihr ist das Verkaufsgebiet „AB926“ zugewiesen. A solle nun im Verkaufsgebiet „Göttingen und Magdeburg“ arbeiten. Im Arbeitsvertrag ist geregelt, dass ihr ein anderes Verkaufsgebiet zugewiesen werden kann. A wehrt sich. Die Parteien streiten auch aus anderen Gründen. Rechtsgründe Arbeitsrecht Dresden Arbeitgeber darf Arbeitnehmerin A ein neues Verkaufsgebiet zuweisen. Dies ist Ausfluss des Direktionsrechts des Arbeitgebers. Die Parteien haben die Versetzungsklausel im Arbeitsvertrag mit geregelt. Die Vorinstanz hat noch zu klären, ob das Weisungsrecht nach billigem Ermessen ausgeübt wurde. ...
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Rückzahlungsanspruch eines Arbeitgeberdarlehens trotz Ausgleichsklausel! – Rechtsanwalt Arbeitsrecht Dresden
Rechtsanwalt Arbeitsrecht Dresden – Kanzlei Ulrich Horrion in Dresden Rückzahlungsanspruch aus Arbeitgeberdarlehen bleibt grundsätzlich trotz Ausgleichsklausel bestehen – Rechtsanwalt Arbeitsrecht Dresden Rechtsgrundsatz – Rechtsanwalt Arbeitsrecht Dresden: Der Anspruch des Arbeitgebers auf Rückzahlung aus Arbeitgeberdarlehen bleibt regelmäßig bei Vereinbarung einer Ausgleichsklausel bestehen (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 19.01.2011, Az.. 10 AZR 873/08). Sachverhalt -Rechtsanwalt Arbeitsrecht Dresden Arbeitgeber A beschäftigt Arbeitnehmer B. A gewährt B ein Arbeitgeberdarlehen. A und B beenden einvernehmlich das Arbeitsverhältnis. Nach der Ausgleichsklausel werden alle an dem bestehenden Arbeitsverhältnis und seiner Beendigung abzuleitenden wechselseitigen Ansprüche abgegolten. B verlangt Rückzahlung des Arbeitgeberdarlehens. A klagt auf Feststellung, dass er keine weiteren Raten mehr zahlen muss. Die Klage hat keinen Erfolg. Rechtsgründe – Rechtsanwalt Arbeitsrecht Dresden Der Rückzahlungsanspruch besteht nach § 488 I BGB. Der Anspruch ist nicht von der Ausgleichsklausel erfasst worden. Der Rückzahlungsanspruch besteht aus dem Darlehensvertrag und nicht aus dem Arbeitsvertrag. Dies sind zwei unterschiedliche zivilrechtliche Verträge. Mein Rechtstipp – ...
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