Möglichkeiten zum Steuern sparen 2013
ARAG Verbraucher-Information Düsseldorf, 18.03.2013 Im diesem Jahr können sich viele Beschäftigte über etwas mehr Netto in der Lohntüte freuen. Die Steueränderungen sind zwar alles andere als der angekündigte große Wurf der Regierung. Beispielsweise ist der Abbau der so genannten kalten Progression (also die überproportionale Besteuerung von Einkommenszuwächsen) nicht umgesetzt worden. Es bleibt also dabei, dass Lohnerhöhungen, die die Inflation ausgleichen sollen, zu schleichenden Steuermehrbelastungen führen können. Auch die angekündigte steuerliche Förderung für energetische Sanierung lässt weiter auf sich warten. Trotzdem dürfte bei vielen übers Jahr gesehen mehr auf dem Gehaltskonto landen, meinen ARAG Experten und geben ein paar gute Tipps zum Thema Steuern 2013. Steuerlicher Grundfreibetrag Der Bundestag ist der Empfehlung des Vermittlungsausschusses gefolgt und hebt den Grundfreibetrag 2013 und 2014 an. Der steuerliche Grundfreibetrag für das verfassungsrechtlich gebotene Existenzminium steigt in zwei Schritten: Für dieses Jahr beträgt er 8.130 Euro, statt bisher 8.004 Euro. Ab kommendem Jahr erhöht er ...

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Arbeitsunfall ja oder nein?
ARAG Verbraucher-Information Düsseldorf, 15.03.2013 Handelt es sich bei dem Sturz in der Kantine um einen Arbeitsunfall? Wie steht es mit dem Unfall auf dem Heimweg? Die Antwort auf diese Fragen kann weitreichende Folgen für den Betroffenen haben. Nur wenn ein Arbeitsweg vorliegt, zahlt die gesetzliche Unfallversicherung. ARAG Experten stellen einige Beispiele vor. Arbeitszeit und Arbeitsweg Jeder Arbeitnehmer ist bei der Ausübung seiner Tätigkeit zwar nicht vor Unfällen geschützt, aber doch gegen dessen Folgen wie beispielsweise Arbeitsausfall durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Gleiches gilt auch für Schüler in der Schule, Kinder im Kindergarten oder auch ehrenamtliche Mitarbeiter beim Ausüben ihrer Tätigkeit. Wichtig dabei zu beachten ist jedoch, dass nur Unfälle bzw. deren Folgen versichert sind, die auch infolge der Tätigkeitsausübung geschehen. Gleiches gilt für den Arbeitsweg: Er ist grundsätzlich mitversichert, zumindest solange es sich bei ihm um den direkten Weg zur Arbeitsstätte handelt. Umwege Generell ist der direkteste Weg zur Arbeit ...

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ARAG Verbrauchertipps
– Rentenversicherung bei Minijobs – Fehlender Glaube rechtfertigt keine Absage – Falsche Pleitegerüchte sind strafbar Düsseldorf, 12.03.2013 Rentenversicherung bei Minijobs So erwerben die Beschäftigten Ansprüche auf das volle Leistungspaket der Rentenversicherung mit vergleichsweise niedrigen eigenen Beiträgen. Da der Arbeitgeber für eine geringfügig entlohnte Beschäftigung bereits den Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 Prozent des Arbeitsentgelts zahlt, ist nur die geringe Differenz zum allgemeinen Beitragssatz von 18,9 Prozent im Jahr 2013 auszugleichen. Das sind 3,9 Prozent Eigenanteil für den Minijobber. Alternativ zur vollen Rentenversicherungspflicht können sich Minijobber von der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung befreien lassen. Laut ARAG Experten muss der Beschäftigte dem Arbeitgeber schriftlich mitteilen, dass er die Befreiung von der Versicherungspflicht wünscht. Dann entfällt der Eigenanteil des Minijobbers und nur der Arbeitgeber zahlt den Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung. Hierdurch verlieren Minijobber allerdings die Ansprüche auf einen Großteil der Leistungen. Wer sich nicht befreien lässt, erwirbt durch die Beschäftigung vollwertige Pflichtbeitragszeiten ...

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ARAG Verbrauchertipps
– Rentenversicherung bei Minijobs – Fehlender Glaube rechtfertigt keine Absage – Falsche Pleitegerüchte sind strafbar Düsseldorf, 12.03.2013 Rentenversicherung bei Minijobs So erwerben die Beschäftigten Ansprüche auf das volle Leistungspaket der Rentenversicherung mit vergleichsweise niedrigen eigenen Beiträgen. Da der Arbeitgeber für eine geringfügig entlohnte Beschäftigung bereits den Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 Prozent des Arbeitsentgelts zahlt, ist nur die geringe Differenz zum allgemeinen Beitragssatz von 18,9 Prozent im Jahr 2013 auszugleichen. Das sind 3,9 Prozent Eigenanteil für den Minijobber. Alternativ zur vollen Rentenversicherungspflicht können sich Minijobber von der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung befreien lassen. Laut ARAG Experten muss der Beschäftigte dem Arbeitgeber schriftlich mitteilen, dass er die Befreiung von der Versicherungspflicht wünscht. Dann entfällt der Eigenanteil des Minijobbers und nur der Arbeitgeber zahlt den Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung. Hierdurch verlieren Minijobber allerdings die Ansprüche auf einen Großteil der Leistungen. Wer sich nicht befreien lässt, erwirbt durch die Beschäftigung vollwertige Pflichtbeitragszeiten ...

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Vorsicht bei Rückfall in den Winter
ARAG Verbraucher-Information Düsseldorf, 11.03.2013 Der Winter ist wieder da! Zumindest in vielen Teilen Deutschlands hat es am Wochenende heftig geschneit; und die Temperaturen sind überall noch einmal tief in die Minusgrade gerutscht. Das kann für unvorbereitete Mieter und Hausbesitzer ein teures Nachspiel haben: Denn wenn Wasser in Heizungs- oder Trinkwasserleitungen gefriert, können die Rohre platzen. ARAG Experten schildern die Sachverhalte. Schäden vermeiden! Wasserleitungen sind in den seltensten Fällen sichtbar, sie verschwinden gut verputzt hinter der Wand und damit aus dem Sichtfeld der Mieter und Eigentümer. Richtig teuer wird es, wenn das Wasser in den Leitungen gefriert und nach dem Auftauen aus den geborstenen Leitungen in die Wohnung fließt. Jedes Jahr kommt es so zu mehr als 1 Million Leitungswasserschäden. Ein Großteil der Schäden könnte durch die richtige Vorbeugung vermieden werden. Der einfachste Tipp ist heizen! Bewohner sollten daher darauf achten, dass alle Räume im Gebäude ausreichend beheizt werden. Das Ventil ...

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Das P-Konto
ARAG Verbraucher-Information Düsseldorf, 08.03.2013 Laut einem Urteil des BGH sind sie nun auch höchstinstanzlich verboten: Die übertrieben hohen Kontoführungsgebühren für Pfändungsschutzkonten. Was genau ist ein sog. P-Konto aber eigentlich? Und wie kam es dazu, dass sich die Gerichte mit den Gebühren für diese Konten überhaupt beschäftigen mussten? Die ARAG Experten informieren. Das P-Konto Im Juli 2010 trat das „Gesetz zur Reform des Kontopfändungsschutzes“ in Kraft. Seitdem kann ein Kontoinhaber von seiner Bank verlangen, sein bestehendes Girokonto in ein sog. Pfändungsschutzkonto – oder P-Konto – umzuwandeln. Alternativ kann er auch ein P-Konto neu eröffnen. Sinnvoll ist das für den Fall, dass der Kontoinhaber überschuldet ist oder ihm eine Überschuldung droht. Die Bank berücksichtigt dann nämlich bei einer Kontopfändung automatisch den jeweiligen Pfändungsfreibetrag. Über ihn kann der Schuldner weiterhin frei verfügen. Zu einer Sperrung des Kontos kommt es im Gegensatz zur alten Gesetzeslage nicht mehr. Gebühren Allerdings verlangten die Banken von Anfang ...

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ARAG Verbrauchertipps
Düsseldorf, 07.03.2013 – Vorsicht Fahrstuhl – Kurkosten sind Einkommensteuerpflichtig – Falsche Pleitegerüchte sind strafbar Vorsicht Fahrstuhl Der Betreiber eines älteren Fahrstuhls muss diesen nicht grundsätzlich mit einem modernen Warnsystem nachrüsten. Bei einem Unfall wegen einer technischen Störung haftet er auch nicht automatisch. In dem verhandelten Fall hatte eine ältere Dame geklagt, welche beim Verlassen des Fahrstuhls gestürzt war. Der Lift hatte etwa 40 Zentimeter oberhalb des Bodens angehalten, als sich die Türen öffneten. Die Klägerin stürzte und verletzte sich erheblich. Daraufhin verlangte sie Schmerzensgeld. Dem Betreiber des Aufzugs konnte allerdings keine Verletzung seiner Verkehrssicherungs-Pflicht nachgewiesen werden. Denn nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme hatte er den Fahrstuhl regelmäßig durch eine Fachfirma warten lassen. Die letzte Wartung hatte zwei Tage vor dem Unfall stattgefunden. Sowohl das in erster Instanz angerufene Frankfurter Landgericht, als auch das Frankfurter Oberlandesgericht, bei welchem die Klägerin Berufung eingelegt hatte, wiesen die Forderungen zurück. Die Richter gingen vielmehr ...

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Mehr Adoptionsrecht für Homosexuelle
ARAG Verbraucher-Information Düsseldorf, 04.03.2013 Das Bundesverfassungsgericht stärkte kürzlich das Adoptionsrecht für Homosexuelle. Es erklärte das Verbot, das Adoptivkind des gleichgeschlechtlichen Lebenspartners adoptieren zu dürfen, als verfassungswidrig. ARAG Experten erklären, welche Adoptionsmöglichkeiten Homosexuelle nun haben. Die Neuerung: Sukzessivadoption Bei der „Sukzessivadoption“ geht es darum, das Kind nacheinander bzw. zusätzlich adoptieren zu dürfen. Gleich zwei Verfahren diesbezüglich lagen dem Bundesverfassungsgericht vor. In beiden Fällen hatten die jeweiligen Lebenspartner Kinder aus dem Ausland adoptiert (Einzeladoptionen sind in vielen europäischen Ländern gestattet – die sexuelle Orientierung des Adoptionswilligen spielt dabei keine Rolle, erklären die ARAG Experten). Die bisherige Rechtsprechung versagte allerdings den mit ihnen in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebenden gleichgeschlechtlichen Partnern die Möglichkeit, das jeweilige Kind ebenfalls anzunehmen. Verfassungswidrig sei dies, urteilten die obersten Richter und ermöglichen Homosexuellen nun diese Adoptionsart. Bis Ende Juni 2014 soll es eine verfassungskonforme Neuregelung geben – die „Sukzessivadoption“ für eingetragene Lebenspartnerschaften ist aber ab sofort möglich (1BvL 1/11, ...

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Lebensmittelkennzeichnung in der EU
ARAG Verbraucher-Information Düsseldorf, 26.02.2013 In einem Monat ist Ostern. Aber nach Pferdefleisch in Fertiggerichten ist nun auch das gute Bio-Osterei zu den kommenden Feiertagen gründlich in Verruf geraten. Millionen Eier, vor allem aus Niedersachsen, sollen als Bio-Eier verkauft worden sein, obwohl sie nicht vorschriftsgemäß produziert wurden. Damit sich Kunden vor dem Kauf über Inhalt und Zusammensetzung von Lebensmitteln informieren können, gibt es EU-weit einheitlich geregelte Vorschriften. Welche Angaben die Hersteller zwingend machen müssen, welche freiwillig sind und was die Verbraucher den Angaben entnehmen können – so diese denn nicht gefälscht wurden – erläutern ARAG Experten. Grundkennzeichnung Lebensmittel in Fertigpackungen müssen nach der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (LMKV) unter anderem folgende Angaben zwingend tragen: – Die Verkehrsbezeichnung, d.h. der Name des Lebensmittels muss angegeben werden. Er ist so zu wählen, dass der Verbraucher die Art des Lebensmittels erkennen und es von anderen Produkten unterscheiden kann. – Der Name oder die Firma und die Anschrift ...
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ARAG mit neuer Niederlassungsstruktur: Neuaufstellung des europäischen Geschäfts in Kraft
Presse-Information Düsseldorf, den 26. Februar 2013 Der Düsseldorfer ARAG Konzern hat die sternförmige Verschmelzung von sechs seiner europäischen Einheiten erfolgreich abgeschlossen. Die ehemaligen Tochtergesellschaften in Belgien, Italien, den Niederlanden, Österreich, Slowenien und Spanien mit einem Beitragsvolumen von 408 Millionen EUR wurden im vergangenen Jahr sukzessive mit der ARAG SE verschmolzen und in Niederlassungen umgewandelt. Dabei führen sie das operative Geschäft in ihren nationalen Märkten – wie bislang – eigenständig und unter Berücksichtigung der jeweiligen Landesspezifika weiter. „Wir verfolgen eine langfristig ausgerichtete Strategie, die unserer internationalen Unternehmenswirklichkeit entspricht: Durch die Neustrukturierung reduzieren wir die Komplexität innerhalb des Konzerns signifikant und können unsere internationalen Einheiten direkter und flexibler steuern“, erläutert Dr. Paul-Otto Faßbender, Vorsitzender des Vorstandes der ARAG. „Dieses äußerst komplexe Unterfangen ist veritable Pionierarbeit, denn bislang hat noch kein deutsches Versicherungsunternehmen eine Verschmelzung von sechs Tochterunternehmen grenzübergreifend realisiert“, fügt er hinzu. Mit diesem Schritt passt der ARAG Konzern seine Unternehmensstruktur an ...

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Er hat sich stets bemüht – Arbeitszeugnisse auf dem Prüfstand
ARAG Verbraucher-Information Düsseldorf, 26.02.2013 Arbeitszeugnisse sollen einerseits der Wahrheit entsprechen, andererseits wohlwollend formuliert sein, um dem Mitarbeiter keine Nachteile bei der weiteren Jobsuche zu eröffnen. Dabei kommen Arbeitszeugnisse mittlerweile nahezu zu einem Einheitsurteil: stets zur vollsten Zufriedenheit. Ob der Arbeitgeber dies wirklich so meint, oder nur möglichen Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg gehen will, ist nicht ersichtlich. Der Stellenwert des Arbeitszeugnisses ist somit fraglich. Dennoch bleibt es die einzige Möglichkeit zur Beurteilung, wissen die ARAG Experten und klären die wichtigsten Grundsätze. Einfaches vs. qualifiziertes Zeugnis Das einfache Zeugnis entspricht lediglich einer Tätigkeitsbeschreibung. Ein solches wird in den seltensten Fällen ausgestellt, da keinerlei Leistungsbewertung enthalten ist. Daher sollten Arbeitnehmer, die ein Zeugnis wünschen, auf ein qualifiziertes bestehen. Für ein Zeugnis gibt es nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses auch einen Rechtsanspruch, wissen ARAG Experten. Allerdings sollte der Arbeitnehmer diesen auch geltend machen, wenn der Arbeitgeber sich zu viel Zeit lässt. Unter Umständen kann der ...

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Bankwechsel – Was ist zu tun?
ARAG Experten-Interview Düsseldorf, 22.02.2013 Viele Banken bieten mehrere Kontomodelle zu unterschiedlichen Preisen an. Wer Kosten für ein Girokonto verringern möchte, kann durch einen Wechsel der Bank oder der Art des Kontos bis zu 100 Euro im Jahr sparen. Trotzdem sind viele Verbraucher bei der Wahl ihres Geldinstitutes wesentlich weniger preisbewusst als bei anderen Wahren oder Dienstleistungen. Die wichtigsten Fragen zum Thema „Bank- und Kontowechsel“ beantwortet ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer. Muss man um zu sparen immer gleich die Bank wechseln? Tobias Klingelhöfer: Nein. Die meisten Banken und Sparkassen bieten mehrere Kontomodelle an. Der Wechsel vom Servicekonto zur Onlinevariante spart in der Regel am meisten. Grundvoraussetzung ist dann allerdings, dass der heimische PC in puncto Sicherheitsupdates auf dem aktuellen Stand ist und der Kunde sich aufmerksam im Internet bewegt. Das einfachste ist, beim nächsten Bankbesuch nachzufragen ob die Hausbank Onlinekonten ohne monatlichen Grundpreis anbietet, bei denen alle Buchungen inklusive sind und auch ...

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Bankwechsel – Was ist zu tun?
ARAG Experten-Interview Düsseldorf, 22.02.2013 Viele Banken bieten mehrere Kontomodelle zu unterschiedlichen Preisen an. Wer Kosten für ein Girokonto verringern möchte, kann durch einen Wechsel der Bank oder der Art des Kontos bis zu 100 Euro im Jahr sparen. Trotzdem sind viele Verbraucher bei der Wahl ihres Geldinstitutes wesentlich weniger preisbewusst als bei anderen Wahren oder Dienstleistungen. Die wichtigsten Fragen zum Thema „Bank- und Kontowechsel“ beantwortet ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer. Muss man um zu sparen immer gleich die Bank wechseln? Tobias Klingelhöfer: Nein. Die meisten Banken und Sparkassen bieten mehrere Kontomodelle an. Der Wechsel vom Servicekonto zur Onlinevariante spart in der Regel am meisten. Grundvoraussetzung ist dann allerdings, dass der heimische PC in puncto Sicherheitsupdates auf dem aktuellen Stand ist und der Kunde sich aufmerksam im Internet bewegt. Das einfachste ist, beim nächsten Bankbesuch nachzufragen ob die Hausbank Onlinekonten ohne monatlichen Grundpreis anbietet, bei denen alle Buchungen inklusive sind und auch ...

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Grippewelle – Wenn das Kind erkrankt
ARAG Verbraucher-Information Düsseldorf, 22.02.2013 Die kalte Jahreszeit zieht sich dahin, die Abwehrkräfte schwinden, die Grippewelle rollt! Da können Eltern schier verzweifeln, wenn das Kind krank, die Großeltern für eine Betreuung nicht erreichbar und die Urlaubstage alle schon verplant sind. Bei einer plötzlichen Erkrankung des Kindes muss man als Elternteil flexibel reagieren können, um Arztbesuche und Betreuung zu organisieren. Statistisch gesehen erkranken Kindergartenkinder an bis zu 10 Infekten im Jahr! Damit Arbeitnehmer für diese Fälle nicht ihren Erholungsurlaub aufbrauchen müssen, können sie laut ARAG Experten auf gesetzliche Sonderregelungen zurückgreifen. § 616 BGB Nach hat der Arbeitnehmer weiterhin Anspruch auf Vergütung, wenn er seine Arbeitsleistung für einen unerheblichen Zeitraum nicht erbringen und dafür nicht verantwortlich gemacht werden kann. Eine solche Situation liegt z. B. bei der eigenen Hochzeit, Todesfällen im engsten Familienkreis, der Wahrnehmung von Gerichtsterminen oder auch bei der Erkrankung des Kindes vor. Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts ist bei Erkrankung ...

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Grippewelle – Wenn das Kind erkrankt
ARAG Verbraucher-Information Düsseldorf, 22.02.2013 Die kalte Jahreszeit zieht sich dahin, die Abwehrkräfte schwinden, die Grippewelle rollt! Da können Eltern schier verzweifeln, wenn das Kind krank, die Großeltern für eine Betreuung nicht erreichbar und die Urlaubstage alle schon verplant sind. Bei einer plötzlichen Erkrankung des Kindes muss man als Elternteil flexibel reagieren können, um Arztbesuche und Betreuung zu organisieren. Statistisch gesehen erkranken Kindergartenkinder an bis zu 10 Infekten im Jahr! Damit Arbeitnehmer für diese Fälle nicht ihren Erholungsurlaub aufbrauchen müssen, können sie laut ARAG Experten auf gesetzliche Sonderregelungen zurückgreifen. § 616 BGB Nach hat der Arbeitnehmer weiterhin Anspruch auf Vergütung, wenn er seine Arbeitsleistung für einen unerheblichen Zeitraum nicht erbringen und dafür nicht verantwortlich gemacht werden kann. Eine solche Situation liegt z. B. bei der eigenen Hochzeit, Todesfällen im engsten Familienkreis, der Wahrnehmung von Gerichtsterminen oder auch bei der Erkrankung des Kindes vor. Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts ist bei Erkrankung ...

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