Wildnisfonds für Deutschland. Finanzielle Anreize für neue Wildnisgebiete.
Berlin, 9. Juli 2019 – Deutschland soll wilder werden. Das Bundesumweltministerium hat heute den mit zehn Millionen Euro ausgestatteten Wildnisfonds vorgestellt, der künftig die Sicherung von großen Wildnisgebieten unterstützt. Die Initiative „Wildnis in Deutschland“ hatte von der Bundesregierung die Einrichtung dieses Förderprogramms gefordert, um den Verlust von Arten und Lebensräumen in Deutschland zu stoppen. Die Bundesregierung hat sich bereits 2007 mit ihrer Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt das Ziel gesetzt, dass sich bis 2020 die Natur auf mindestens zwei Prozent der Landesfläche wieder frei entwickeln darf. Zum jetzigen Zeitpunkt ist lediglich etwas mehr als ein halbes Prozent erreicht. Die Zeit zum Handeln ist also knapp. Daher ist es dringend nötig, dass dieses Vorhaben eine adäquate finanzielle Unterstützung bekommt. Das neue Förderprogramm „Wildnisfonds“ soll es insbesondere Naturschutzorganisationen und Stiftungen ermöglichen, mit staatlicher Unterstützung Flächen oder deren Nutzungsrechte zu kaufen, die sich für die Wildnisentwicklung eignen. „Wollen wir das Artensterben aufhalten, müssen ...

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„Freunde des Spessarts“ gründen Bürgerbewegung für den Nationalpark
Lohr 08.02.2017 – Bürgerinnen und Bürger aus dem Spessart gründeten gestern Abend in Lohr die Bürgerbewegung „Freunde des Spessarts“. Die Initiative setzt sich dafür ein, im Spessart einen Nationalpark zu gründen. Unterstützerinnen und Unterstützer sind herzlich willkommen. Unter dem Motto „Unser Herz schlägt für einen Nationalpark im Spessart“ will die Initiative vor allem den fairen Dialog mit der Bevölkerung fördern, den sachlichen Informations-austausch rund um das Thema Nationalpark unterstützen und sich so konstruktiv an der Nationalparkdebatte im Spessart beteiligen. Die Bürgerbewegung „Freunde des Spessarts“ ruft zur Besonnenheit auf und fordert, sachlichen Argumenten Raum zu geben. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich hieran zu beteiligen. Deshalb will die Bürgerbewegung bei dem von der Umweltministerin anberaumten Termin am Freitag Vormittag vor dem Landratsamt in Aschaffenburg ein friedliches Zeichen setzen und sich offen für einen Dialog zeigen. „Laute Parolen liefern keinen sachlichen Beitrag, sondern schüren nur aggressive Emotionen“, so Petra Brand aus ...

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NatureLife Umweltpreis 2016 für ZGF-Geschäftsführer Dr. Christof Schenck
Frankfurt, 2. Februar 2017. Der Biologe Dr. Christof Schenck wurde heute von der Stiftung NaturLife-International mit deren Umweltpreis 2016 ausgezeichnet. Im Frankfurter Presseclub verlieh NatureLife Präsident Claus-Peter Hutter den Preis an Schenck sowie an den Physiker und Astronauten Prof. Dr. Ernst Messerschmid. „In ganz unterschiedlicher Weise setzen sich beide Preisträger seit vielen Jahren für Umweltbildung und die Sensibilisierung von Entscheidungsträgern für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung sowie für die Bewahrung unersetzlicher Naturlandschaften ein“, begründete Claus-Peter Hutter die Entscheidung. Die in Ludwigsburg ansässige Stiftung vergibt die Auszeichnung seit 2010. Obwohl Christof Schenck den Mensch als ursächlichen Naturzerstörer sehe, seien Mensch und Natur für Schenck keine Gegensätze, betonte Volker Angres, Leiter der ZDF-Umweltredaktion in seiner Laudatio. „Sie sind ein verzahntes, geradezu fragiles Gefüge in dem alle aufeinander angewiesen sind. Diese Sicht und Schencks daraus resultierendes Engagement sind der Schlüssel für den Erfolg im Naturschutz“, so Angres. Dr. Christof Schenck ist seit dem Jahr ...
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Entdecke Wildnis! Neuer Imagefilm für Wildnis
31.01.2017. Die Initiative „Wildnis in Deutschland“ stellt am heutigen Dienstag ihren Film „Entdecke Wildnis!“ vor mehr als 250 Gästen auf dem Nationalen Forum für Biologische Vielfalt des Bundesumweltministeriums in Berlin vor. Der Film nimmt das Publikum mit auf eine faszinierende Reise in große deutsche Wildnisgebiete und erbringt in dreieinhalb Minuten den Beweis, wie wild und schön Deutschland sein kann und wie wertvoll Wildnis ist. Ab sofort steht der Film auf der Webseite www.wildnis-in-deutschland.de auch zum Download bereit. Die Initiative „Wildnis in Deutschland“ wird von 16 Naturschutzorganisationen, zahlreichen Expertinnen und Experten sowie dem Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz unterstützt. „Schon vor einem halben Jahrhundert war der berühmte deutsche Tierprofessor Bernhard Grzimek überzeugt, dass wir große Wildnisgebiete erhalten müssen. Als wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Das gilt weltweit – aber auch für uns in Deutschland“, sagt Dr. Elsa Nickel, Abteilungsleiterin für Naturschutz im Bundesumweltministerium anlässlich der Filmpremiere. „Deshalb wollen wir zwei Prozent ...
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Nur Wiedervernässung und Renaturierung kann UNESCO Weltnaturerbe Bialowieza retten – nicht die Motorsäge!
(Frankfurt, 9. Dezember 2016) Mit einem großen Bagger setzte Alexander Bury, der Direktor des weißrussischen Nationalparks Belovezhskaya Pushcha, vor wenigen Tagen zum symbolischen Spatenstich an. Damit begann nach einer einjährigen Vorbereitungsphase die Wiedervernässung von 1.100 Hektar Niedermoorflächen in Belovezhskaya Pushcha. Der Nationalpark ist der Teil des polnisch-weißrussischen Bialowieza-Waldkomplexes, der auf der Seite Weißrusslands liegt. Auf polnischer Seite grenzt der Bialowieza Nationalpark an. Es ist ein erster Schritt, um den natürlichen Wasserhaushalt im Waldgebiet wiederherzustellen.75 Kilometer an Entwässerungsgräben werden in den nächsten sechs bis acht Wochen mit 112 Dämmen verschlossen werden, damit das Wasser sich wieder aufstauen kann. Schon nach kurzer Zeit wird sich der Wasserspiegel wieder knapp an der Erdoberfläche einpendeln und hoffentlich schon nach wenigen Jahren werden auf dieser Fläche wieder seltene Vogelarten wie die Doppelschnepfe und der Wachtelkönig vorkommen. An den Waldrändern wird der ebenfalls seltene Schelladler Nahrung und Brutmöglichkeiten finden, denn er bevorzugt feuchte und nasse Übergange ...
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Neue Fahrzeuge gegen die Wilderei im Selous und in der Serengeti
Dar es Salaam, Tansania, 5. September 2016 – Heute Vormittag übergab Programmleiter Gerald Bigurube 21 neue Gelände-Fahrzeuge an Professor Jumanne Maghembe, den tansanischen Minister für Natürliche Ressourcen und Tourismus. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt stellt die Fahrzeuge der tansanischen Wildtierbehörde TAWA (Tanzania Wildlife Management Authority) und der tansanischen Nationalparkbehörde TANAPA (Tanzania National Parks) zur Verfügung; die neuen Fahrzeuge werden im Selous und in der Serengeti für die Überwachung des Ökosystems und im Kampf gegen die Wilderei eingesetzt werden. Die Übergabe der Fahrzeuge fand im Ministerium für Natürliche Ressourcen und Tourismus in Dar es Salaam statt. Minister Maghembe nahm die Fahrzeuge stellvertretend für die tansanischen Wildtierbehörde TAWA und die tansanischen Nationalparkbehörde TANAPA von Gerald Bigurube entgegen. „In jüngster Zeit sind die Herausforderungen im Naturschutz weiter angestiegen, vor allem durch Elefanten-Wilderei. Wenn wir die Wilderei nicht in den Griff bekommen, werden die Elefanten rasant weniger werden, wie es bei Nashörnern bereits geschehen ist, ...
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Deutsche Welle und ZGF: Mit Multimedia-Doku auf den Spuren der letzten Saigas
„Saigas in Not“ heißt eine packende Multimedia-Reportage der Deutschen Welle über die vom Aussterben bedrohten kasachischen Antilopen. Ob am Smartphone, Tablet oder PC – die Dokumentation aus der Umweltreihe Global Ideas vermittelt das Gefühl, selbst Teil der Expedition zu sein. DW-Reporterin Inga Sieg und ihr Team begleiteten Steffen Zuther, Projektleiter der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF), und ein internationales Forscherteam im Mai 2016 auf einer Expedition. Sie legten binnen einer Woche über tausend Kilometer durch die weitgehend unbesiedelten Weiten Kasachstans zurück. Sieg hat viele Stunden Videomaterial, Fotos und O-Töne mit Hilfe der Multimediasoftware Pageflow zu einem mitreißenden Erzählfluss verarbeitet. Mysteriöses Massensterben der Urtiere Saiga-Antilopen gab es schon, als noch Mammuts auf der Erde wandelten. Die für ihre rüsselähnlichen Nasen bekannten Tiere sind vom Aussterben bedroht. Im Frühjahr 2015 starben in Zentralkasachstan 200.000 Saiga-Antilopen binnen weniger Wochen und stellten Wissenschaftler wie Naturschützer vor ein Rätsel. Heute ist bekannt, dass ein Bakterium schuld ...
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Naturschutzverbände begrüßen Naturwälder. Rechtliche Sicherung aber unzureichend – weitere Gebiete notwendig
Wetzlar / Frankfurt – Weitere Landeswälder werden nach einer neuen Entscheidung des hessischen Umweltministeriums aus der forstwirtschaftlichen Nutzung genommen. Sie gelten nun als „Kernflächen“ und stehen fortan für Natur- und Artenschutz und der Bevölkerung für die Erholung zur Verfügung. Die nun erfolgte Erweiterung beträgt 5.800 Hektar, so dass die Holznutzung in Hessen nun auf drei Prozent der Waldfläche eingestellt wurde. Die Naturschutzorganisationen Naturschutzbund Deutschland (NABU), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), WWF Deutschland, Greenpeace und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) begrüßen diese Erweiterung. Als positiv sehen sie, dass sich auch einige größere Waldgebiete über 500 Hektar zu Naturwäldern entwickeln können. Allerdings fordern die Verbände von der Landesregierung, dass sie die Wälder bis zum Ende der Legislaturperiode (2019) noch als Naturschutzgebiete absichert. Die Landesregierung soll zudem in den nächsten Jahren noch weitere Waldschutzgebiete von rund 16.000 Hektar auswählen, damit sie das eigene Ziel ...

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Anti-Wilderei-Flugzeug nimmt Dienst im tansanischen Selous auf
Gemeinsame Pressemitteilung des Tansanischen Ministeriums für Natürliche Ressourcen und Tourismus, der Tanzania Wildlife Management Authority, der Deutschen Botschaft in Tansania und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. 1. April 2016 – Am gestrigen Donnerstag, den 31. März 2016, hat der deutsche Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, ein Husky-Flugzeug an Prof. Jumanne Maghembe, den tansanischen Minister für Natürliche Ressourcen und Tourismus übergeben. Die Maschine wird von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und der tansanischen Wildlife Management Authority (TAWA) für die Überwachung des Schutzgebietes Selous und zum Kampf gegen die Wilderei dort eingesetzt. „Die Wilderei bedroht die Biodiversität in den verbliebenen Wildnisgebieten Afrikas und sie untergräbt die innere Sicherheit von Staaten und die Lebensgrundlagen der Menschen“, sagte Entwicklungsminister Müller bei der Übergabe des Flugzeugs am Matambwe Airstrip im Selous. „Die Übergabe dieses Flugzeugs ist ein weiterer Eckstein unserer langfristig angelegten Unterstützung des Selous-Schutzgebietes und der umliegenden Gemeinden.” „In einem großen ...

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Erfolg für Orang-Utan-Schutz: 39.000 Hektar Regenwaldgebiet ist gesichert
Indonesiens Forstministerium gibt grünes Licht für eine für eine auf 95 Jahre angelegte Naturschutzkonzession zum Schutz der stark bedrohten Sumatra Orang-Utans. Mit Mitteln des Bundesumweltministeriums werden über die KfW langfristig 39.000 Hektar tropischen Regenwalds im Bukit-Tigapuluh-Gebiet in Zentralsumatra zur Auswilderung von Orang-Utans zur Verfügung stehen. Mehr als fünf Jahre lang hat sich die Zoologische Gesellschaft Frankfurt gemeinsam mit dem WWF dafür eingesetzt, das Management-Recht für zwei Forstkonzessionsblöcke angrenzend an den Bukit Tigapuluh Nationalpark (Sumatra, Indonesien) zu bekommen. Am Freitag, den 24. Juli erteilte das indonesische Forstministerium nun endlich die Lizenz für eine sogenannte Ecosystem Restauration Consession, eine innovative Möglichkeit, um Naturwaldflächen zu erhalten, statt sie abzuholzen. 39.000 Hektar stehen nun mit der neuen Naturschutzkonzession für Orang-Utans zur Verfügung. Die Fläche (etwa eineinhalb mal so groß wie der Nationalpark Bayerischer Wald) grenzt unmittelbar an den 145.000 Hektar großen Bukit Tigapuluh Nationalpark an. Seit 2002 wildert die Zoologische Gesellschaft Frankfurt im Auftrag ...

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Zwölf Millionen Euro für das Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke. Waldschutz-Projekt geht in Umsetzungsphase.
Gemeinsame Pressemitteilung vom 25. März 2014 von Zoologischer Gesellschaft Frankfurt, BUND und Naturstiftung David Braunsroda: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz haben heute der Naturstiftung David eine Förderung von rund elf Millionen Euro für das Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke in Nord-Thüringen erteilt. Das Bundesumweltministerium gibt 9,1 Millionen Euro, der Freistaat Thüringen 1,8 Millionen Euro. Weitere Mittel kommen von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF), dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und anderen Naturschutzorganisationen. Rund ein Viertel des Waldes soll künftig forstlich ungenutzt bleiben – hier soll sich ein „Urwald von Morgen“ entwickeln. Auf den übrigen Flächen soll eine besonders naturnahe Waldbewirtschaftung stattfinden. „Wir freuen uns, dass die mehr als dreijährige Vorbereitungs- und Planungsphase abgeschlossen ist und wir jetzt endlich konkrete Maßnahmen umsetzen können“, so Adrian Johst, Geschäftsführer der Naturstiftung David. Die Stiftung des BUND Thüringen ist Trägerin des Projektes. Als eine der ersten Umsetzungsmaßnahmen wurde vor wenigen Wochen ...

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FZS boosts anti-poaching efforts across Tanzania by donating 11 new vehicles for anti-poaching
As rhino and elephant poaching numbers reach unprecedented levels, Frankfurt Zoological Society (FZS) has committed to further support Tanzania National Parks (TANAPA) and Wildlife Division (WD) with a new fleet of Land Rovers to expand surveillance and security in Serengeti National Park, Selous Game Reserve and Maswa Game Reserve. (Dar es Salaam, Tanzania, 11 March 2014) An official ceremony has taken place at the State House in Dar es Salaam, Tanzania on the 11th of March, 2014. Five vehicles were given to TANAPA for use in Serengeti National Park and six to Tanzania’s Wildlife Division, five for use in Selous Game Reserve and one for use in Maswa Game Reserve. The five vehicles for Serengeti were provided by FZS as a contribution under the framework of the German Development Cooperation project implemented by KfW and GIZ. The handover of these vehicles symbolises the fruitful partnership between Frankfurt Zoological Society and ...

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Naturschätze erhalten – was mit deutscher Unterstützung gegen die Wilderei auf Elefanten und Nashörner getan wird
(Frankfurt, 31. 01.2014) Die Wilderei hat in Afrika in einem erschreckenden Ausmaß zugenommen. 2012 wurden in Afrika rund 20.000 Elefanten gewildert und im letzten Jahr fielen allein in Südafrika 1.004 Nashörner Wilderern zum Opfer. Wie eine aktuelle Zählung im tansanischen Selous Game Reserve offenlegte, hat das Schutzgebiet in den letzten Jahren 66 % seiner Elefanten verloren. In einem öffentlichen Podiumsgespräch haben heute Vertreter der tansanischen Nationalparkbehörde Tanzania National Parks Authority (TANAPA), der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) konkrete Maßnahmen vorgestellt, um der Wilderei entgegenzuwirken. Die Wilderei hat mittlerweile ein Niveau erreicht, das den Fortbestand von Elefanten und Nashörnern ernsthaft gefährdet – und somit auch die Lebensgrundlage vieler Menschen vor Ort. Der Naturtourismus ist für viele Länder eine der wichtigsten Devisenquellen und schafft Arbeitsplätze auch in den ländlichen Regionen. Für Tansania sowie die anderen betroffenen Länder steht eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen auf ...

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Einladung zum Podiumsgespräch: Was mit deutscher Unterstützung gegen die Wilderei getan wird
Freitag, 31. Januar 2014 10:30 – 12:00 Uhr Zooschule im Zoo Frankfurt (direkt neben dem Haupteingang) Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt Vor wenigen Wochen wurden die aktuellen Zahlen der Elefantenbestände im Selous Schutzgebiet (Tansania) vorgestellt. Im Selous, der in den 1970er-Jahren weit mehr als 100.000 Elefanten beheimatete und eine der wichtigsten Elefantenpopulationen Afrikas darstellte, sind kaum mehr 13.000 Tiere übrig. Auch in vielen anderen afrikanischen Ländern stellt sich die Situation ähnlich dramatisch dar. Die enorme Wilderei auf Elefanten und Nashörner ist eine der größten Herausforderungen, vor denen Tansania und viele weitere afrikanische Länder zurzeit stehen. Sie gefährdet mittlerweile ernsthaft den Fortbestand dieser Tiere – und somit auch die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) ist seit 50 Jahren Partner der tansanischen Nationalparkbehörde Tanzania National Parks Authority (TANAPA) und unterstützt diese beim Schutz des Serengeti Nationalparks, denn auch dieses Weltnaturerbe gerät immer mehr unter Druck durch Wilderer. Im ...

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Riesiges neues Schutzgebiet für die gefährdete Saiga Antilope
Kasachstan richtet das neue Schutzgebiet „Altyn Dala“ ein, es umfasst 500.000 Hektar an natürlichen Steppenökosystemen. In Kasachstan gab es Anfang der 1990er Jahre noch fast eine halbe Million Saiga Antilopen, 2003 war die Art nahezu verschwunden – fast ausgerottet durch Wilderei. Intensive Naturschutzbemühungen haben den Bestand langsam wieder steigen lassen. Dass die kasachische Regierung vor wenigen Tagen grünes Licht gegeben hat für ein riesiges neues Schutzgebiet, das den Lebensraum der Saiga abdeckt, ist ein toller Erfolg für den Naturschutz – und ein Hoffnungsschimmer für die Saigas. In Kasachstan gibt es riesige Steppen und endlose Grasländer, durch die – ähnlich wie in der afrikanischen Savanne – Säugetiere im Jahresrhythmus wandern. Hauptsächlich sind dies die Saiga Antilopen. Am 26. November 2012 hat die Regierung Kasachstans offiziell die Verträge für das neue Schutzgebiet „Altyn Dala“ unterzeichnet. Zu den bereits bestehenden Schutzgebieten ist somit ein großes Stück an Steppenlebensraum hinzugekommen. Der vollständige Name des ...

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