Was lange währt, wird endlich gut – Der Obdachlose Max Bryan hat eine Wohnung
Hamburg/Steinfurth. Vier Monate lang war der Obdachlose Max Bryan mit seinem Fahrrad unterwegs auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung. Ende November in Hamburg gestartet fuhr der 36-Jährige 1000 Kilometer quer durch Deutschland und wurde fündig im hessischen Steinfurth, rund 30 km nördlich von Frankfurt/M. „Habe Wohnung“, hieß es dann auf seiner Facebook-Seite und viele freuten sich mit ihm. http://www.facebook.com/notes/max-bryan/habe-wohnung/392787887405799 (ddp tp) Auch das Kölner Projekt Office berichtete regelmäßig über die neueste Entwicklung im Fall des Obdachlosen Max Bryan. Seine Radtour quer durch Deutschland inspirierte viele Menschen über Armut und Obdachlosigkeit neu nachzudenken. Ein Erfolg nicht nur für ihn, sondern auch für andere Menschen in vergleichbarer Lage. Fast zwei Jahre schlief Max Bryan an den Hamburger Landungsbrücken, bevor er sich im November letzten Jahres entschloss die Hansestadt zu verlassen, um entlang seiner Radstrecke nach einer bezahlbaren Wohnung zu suchen. Im Gepäck nur sein Laptop und ein paar Habseligkeiten, so fuhr ...

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Sozialverbände warnen: Regierung tut nicht genug gegen Armut
Die Strategien der Bundesregierung gegen die wachsende Armut sind unzureichend. Das haben Wohlfahrts- und Familienverbände in Berlin kritisiert. Es reiche bei weitem nicht aus, nur die Beschäftigungsquote zu erhöhen. Das Diakonische Werk und die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen haben in Berlin mehr Einsatz für die Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung gefordert. Es reiche nicht aus, allein die Beschäftigungsquote erhöhen zu wollen, kritisierte Diakonie-Vorstandsmitglied Maria Loheide. Anlass der Kritik ist das Nationale Reformprogramm, das die Bundesregierung bei der EU-Kommission eingereicht hat. Berichte vorlegen Alle EU-Mitgliedsstaaten müssen regelmäßig Berichte zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in ihrem Land vorlegen. Die Nationalen Reformprogramme, die an diesem Freitag bei der Kommission eingehen, sind Teil der EU-Entwicklungs-Strategie „Europa 2020“, auf die sich alle Staats- und Regierungschefs geeinigt haben. Die Armutsbekämpfung ist eines von fünf Leitzielen, das die Mitgliedstaaten auf nationaler Ebene umsetzen sollen. Die EU-Kommission gibt dazu eigene, auf die Länder zugeschnittene Empfehlungen ab. Die Maßnahmen ...

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Sozialverbände tadeln: Regierung tut nicht genug gegen Armut
Die Strategien der Bundesregierung gegen die wachsende Armut sind unzureichend. Das haben Wohlfahrts- und Familienverbände in Berlin kritisiert. Es reiche bei weitem nicht aus, nur die Beschäftigungsquote zu erhöhen. Das Diakonische Werk und die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen haben in Berlin mehr Einsatz für die Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung gefordert. Es reiche nicht aus, allein die Beschäftigungsquote erhöhen zu wollen, kritisierte Diakonie-Vorstandsmitglied Maria Loheide. Anlass der Kritik ist das Nationale Reformprogramm, das die Bundesregierung bei der EU-Kommission eingereicht hat. Berichte vorlegen Alle EU-Mitgliedsstaaten müssen regelmäßig Berichte zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in ihrem Land vorlegen. Die Nationalen Reformprogramme, die an diesem Freitag bei der Kommission eingehen, sind Teil der EU-Entwicklungs-Strategie „Europa 2020“, auf die sich alle Staats- und Regierungschefs geeinigt haben. Die Armutsbekämpfung ist eines von fünf Leitzielen, das die Mitgliedstaaten auf nationaler Ebene umsetzen sollen. Die EU-Kommission gibt dazu eigene, auf die Länder zugeschnittene Empfehlungen ab. Die Maßnahmen ...

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Glückliches Ende: Der Obdachlose Max Bryan hat eine Wohnung
Hamburg/Steinfurth. Vier Monate lang war der Obdachlose Max Bryan mit seinem Fahrrad unterwegs auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung. Ende November in Hamburg gestartet fuhr der 36-Jährige 1000 Kilometer quer durch Deutschland und wurde fündig im hessischen Steinfurth, rund 30 km nördlich von Frankfurt/M. „Habe Wohnung“, hieß es dann auf seiner Facebook-Seite und viele freuten sich mit ihm. http://www.facebook.com/notes/max-bryan/habe-wohnung/392787887405799 (ddp tp) Auch das Kölner Projekt Office berichtete regelmäßig über die neueste Entwicklung im Fall des Obdachlosen Max Bryan. Seine Radtour quer durch Deutschland inspirierte viele Menschen über Armut und Obdachlosigkeit neu nachzudenken. Ein Erfolg nicht nur für ihn, sondern auch für andere Menschen in vergleichbarer Lage. Fast zwei Jahre schlief Max Bryan an den Hamburger Landungsbrücken, bevor er sich im November letzten Jahres entschloss die Hansestadt zu verlassen, um entlang seiner Radstrecke nach einer bezahlbaren Wohnung zu suchen. Im Gepäck nur sein Laptop und ein paar Habseligkeiten, so fuhr ...

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Obdachloser Max Bryan – So einsam ist sein Leben
– Tragischer Höhepunkt einer Reise – Es war die wichtigste Etappe seiner Reise, das Treffen mit der Mutter, am 23.12., ein Tag vor Weihnachten fand es statt. Auf dem Bahnsteig des Bahnhofs in Gießen traf der Obdachlose Max Bryan seine Mutter und erlebte eine Überraschung, als die Mutter ihm mitteilte, dass er Weihnachten nicht bei ihr verbringen könne. (ddp tp) „Es ist schon erstaunlich, wie weit Vision und Realität manchmal auseinander gehen, wie groß der Graben zwischen diesen beiden Dingen ist“, eröffnet der Obdachlose Max Bryan seinen Bericht zu den Ereignissen des 23. und 24.12., der seit gestern online steht. http://www.facebook.com/notes/max-bryan/14-etappe-gie%C3%9Fen-mom-weihnachten/326937690657486 Ein durch und durch ergreifender Bericht und wer gelaubt hat, dass mit dem Treffen der Mutter die Geschichte endet, liegt falsch. Es wäre wohl auch zu schön gewesen, ein Happy End, wie jeder es sich wünscht, nur sieht die Realität oft eben auch anders aus und die ist manchmal ...

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Vermieter-Wahnsinn: Der Obdachlose Max Bryan bekommt keine Wohnung, weil er ohne festen Wohnsitz ist
„Er ist jung und er ist intelligent und er passt nicht ins Klischee“, schreibt Hamelns größte Tageszeitung über den Hamburger Obdachlosen Max Bryan, der während seiner  Radtour quer durch Deutschland auch in Hameln gastierte. (ddp tp) Inzwischen ist der 36-Jährige weitergefahren, denn was er in Hameln erlebte, „toppte sogar noch Hamburg“, sagt der inzwischen prominente wohnungslose Max Bryan im Rückblick auf sein Treffen mit einem Hamelner Hausverwalter. Demnach habe ein gewisser Herr T. ihm nur deshalb keine Wohnung geben wollen, weil Bryan „OFW“, also „ohne festen Wohnsitz“ im Ausweis stehen hat. Unwissend der Tatsache, wer da vor ihm steht, schickt der Vermieter den Obdachlosen wieder weg, obwohl er ihm die Wohnung vorher fest versprochen hatte. Seine Gunst dem Obdachlosen gegenüber, änderte sich schlagartig, nachdem er erfahren hatte, dass er seit 18 Monaten auf der Straße lebt. „Unsere Firma nimmt nur Leute, die irgendwo herkommen und die auch einen festen Wohnsitz ...

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Obdachloser Max Bryan will 800 km Rad fahren
Der in Hamburg an den Landungsbrücken lebende Obdachlose Max Bryan hat Hamburg am Wochenende verlassen. Er folgte damit einer Ankündigung vom 29. Oktober, als er in einer bewegenden Rede zur Wohnungsnot seinen Abschied von der Hansestadt erstmals bekannt gab. Reinhören: http://www.youtube.com/watch?v=7EqGx5TVHzo (Max Bryan während einer Hamburger Demo gegen „Mietenwahnsinn“) Max Bryan selbst ist vom „Mietenwahnsinn“ betroffen, denn er findet seit 18 Monaten in Hamburg keine für ihn bezahlbare Wohnung. Am Ende seiner Rede hatte er deshalb auch angekündigt, dass er Hamburg verlassen wird und er die Chance nutzen wolle, mit dem Fahrrad außerhalb der Stadt nach einer Wohnung zu suchen. Eine beherzte Dame aus Bergedorf hatte ihm im August diesen Jahres ein Fahrrad geschenkt, damit er die Tour vom Hamburger Cafee mit Herz (August 2011) mitfahren kann, die Geschichte ist hinreichend bekannt. http://www.facebook.com/notes/max-bryan/cafee-mit-herz-cafee-ohne-herz-tourbericht-teil-2/264077500276839 Nun also will er selbst noch einmal die Strecke fahren, in umgekehrter Reihenfolge, von Norden nach Süden ...

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Max Bryan: Ergreifende Rede zur Wohnungsnot
Am Wochenende demonstrierten in Hamburg fast 6000 Menschen gegen Wohnungsnot und Mietwucher. Unter dem Motto „Mietenwahnsinn stoppen“ bewegte sich der Protestzug vom Stadtteil St. Pauli nach Ottensen (Quelle: Abendblatt.de) (ddp tp) Auch der Hamburger Obdachlose Max Bryan war zur Demo gekommen und was er zu sagen hatte, ging unter die Haut. Eine Frau am Lautsprecherwagen hält dem Wohnungslosen ein Mikrofon vor den Mund und Max beginnt zu erzählen. Vom Leben auf der Straße, der Not und der Ausweglosigkeit, die er seit 18 Monaten durchlebt. „Wenn Du so oft übergangen wirst, du hinten anstehst, und am Ende doch nur wieder verlierst, dann verbraucht dich das, es zermürbt und es macht dich klein“, berichtet der sichtlich erschöpfte Max Bryan und mehr als 1000 Menschen hörten ihm zu. Video: http://www.projektoffice.org/permalink/Mietenwahnsinn-Demo-Hamburg-Rede-Obdachloser-Max-Bryan-Video.html Fast 100 Organisationen hatten zur Großdemo am Millerntorplatz auf St. Pauli aufgerufen und Tausende waren gekommen, um gegen den Hamburger „Mietenwahnsinn“ zu demonstrieren. ...

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Max Bryan: Aus der Niederlage Kraft schöpfen
Ein Rucksack, eine Isomatte und ein Schlafsack, umhüllt von einer blauen Mülltüte, so kennen ihn viele, den in Hamburg gestrandeten Wissenschaftsautor Bryan Leland, besser bekannt auch als Max Bryan. (ddp-tp) Vor 16 Monaten die Wohnung verloren, verschlug es ihn nach Hamburg, hier konnte er seine Sachen unterstellen, in einem 30 Kubikmeter-Container einer Hamburger Einlagerungsfirma, für die er monatlich 160 EUR bezahlt, die Hälfte seines Einkommens, Bryan lebt von nur 350 EUR im Monat und am Ende reicht sein Geld nie. Betteln kommt für den 35-Jährigen dennoch nicht in Frage. „Ich habe nie geschnorrt, viele sammeln auch Flaschen, aber das ist nichts für mich, da müsste ich in Mülleimern wühlen“, erklärt der Wahl-Hamburger im Interview.. Max leidet an Pathophobie, einer gesteigerten Angst vor Bakterien, Ansteckung und Krankheiten. Fahren in der U-Bahn oder der tägliche Gang zur öffentlichen Toilette wirken für ihn wie Folter. Max hat große Probleme mit der Nähe zu ...

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«Armut fliesst durchs ganze Land» Radtour vom Bodensee nach Hamburg
– Jetzt mitmachen und Flagge zeigen gegen Armut und Ausgrenzung – Einladung zur Radtour vom 5.8.-19.8.2011 von Eriskirch am Bodensee nach Hamburg / 14 Tage – 14 Etappen – 1300 km quer durch Deutschland und vielleicht auch in Ihrer Nähe/ Start am 5. August in Eriskirch um 8.00 Uhr, Treffpunkt Alte Holzbrücke / Den Startschuss gibt Bürgermeister Markus Spieth. (ddp-tp) Am 5. August ist es endlich soweit. Nach Monaten der Vorbereitung startet in Eriskirch am Bodensee eine Radtour der ganz besonderen Art. 10 Obdachlose und/oder Menschen in Armut fahren mit dem Fahrrad 1300km quer durch Deutschland und setzen ein Zeichen gegen Armut und Ausgrenzung Die Teilnehmer der Tour sind mehrere Jahre arbeitslos und zum Teil auch obdachlos. Für die „Newbies“ unter den Radfahrern bedeutet das hartes Training, eine völlige Umstellung ihrer Tagesstruktur, Disziplin und Zuverlässigkeit und als Individualisten in einem Team ihren Platz finden. Diese bundesweite Tour soll am Beispiel ...

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Obdachloser Max Bryan: «Arm wäre ich nur, wenn ich nie geträumt hätte»
Mit den Worten: „Ich bin nicht arm, weil meine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind. Arm wäre ich nur, wenn ich nie geträumt hätte“, beschreibt der Hamburger Obdachlose Max Bryan den Inhalt seines Fotoalbums, das seit dieser Woche auch im Internet zu finden ist. http://www.facebook.com/media/set/?set=a.221352234549274.66157.161102710574227 Darin berichtet der 35-Jährige über die Zeit seiner Abwesenheit, die er an Orten wie „Sommerland“ und „Altes Land“ verbrachte. Die letzten 5 Monate seien „prägend“ für ihn gewesen und er habe viel über sich selbst gelernt. „15 Sommer, 15 Winter, egal ! Es ist der Ursprung, der alles verändert. Schaffst du diesen, schaffst du alles“, resümiert der in Hamburg gestrandete Wissenschaftsautor weitherzig. Auch von einer „Zufallsbekanntschaft“ ist die Rede. Ein Mann vom Film soll inzwischen großes Interesse an seinem Tagebuch haben und ein neuer Arbeitsplatz inmitten der Hamburger City ist dem 35-Jährigen auch schon sicher. Fans und Anhänger seines Internetblogs sind jedenfalls überzeugt, dass Bryan ...

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Ava Takes A Walk ‚Loose Lips Sink Ships‘
‚Ava Takes a Walk‘ ist das Electroswing-Projekt der Berliner Künstlerin Ava. Ava selbst studierte Gesang, Schauspiel und von Kindheit an Jazz-Querflöte, spielt Gitarre, pendelt zwischen Berlin, London und ‚La Bella Italia‘ und liebt das ‚morbide‘ Wien. Dort entstand auch ‚Loose Lips Sink Ships‘ , ein humorvoller Seitenhieb auf die Tratsch -und Klatschgesellschaft, die von sich selbst behauptet, alles über den anderen zu wissen, aber niemals darüber zu sprechen. Deshalb auch der klingende Titel der Single ‚Loose Lips Sink Ships‘ -Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Ava bleibt nicht nur musikalisch, sondern auch optisch der Ära der Swings treu, wobei die dezente Künstlerin betont, dass nicht sie, sondern immer die Musik im Vordergrund stehen soll. Derzeit arbeitet ‚Ava Takes A Walk‘ an einer ersten EP, ihre Musik soll der Berliner wie auch der internationalen Clubszene einen Hauch von Retro verleihen und in jedem Fall zum ‚mitswingen‘ verführen. Web: http://www.avatakesawalk.com Quelle: http://www.themenportal.de/musik/ava-takes-a-walk-loose-lips-sink-ships-45220

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Bruno Mars: «The Lazy Song»
Bruno Mars ist mehr als ein hawaiianischer Sunnyboy: Mit “The Lazy Song” erneut auf Erfolgskurs Mit seinen Smashhits ‚Grenade‘ und ‚Just The Way You Are‘ hat BRUNO MARS der Welt eindrucksvoll demonstriert, wie moderne Popmusik im Idealfall zu klingen hat – mit seiner heute erscheinenden Single ‚The Lazy Song‘ koppelt der sympathische US-Singer/ Songwriter einen weiteren potenziellen Chartbreaker aus seinem aktuellen Platin-Album ‚Doo-Woops & Hooligans‘ aus! Auch wenn es der Titel vielleicht suggerieren mag: Sich faul auf den reichlich gesammelten Lorbeeren auszuruhen, ist seine Sache nicht. BRUNO MARS hat uns gezeigt, dass temporäre Popmusik nicht zwingend schnulzig um die Ecke kommen, und ein aus Hawaii stammender Act kein blond gelockter Surferboy sein muss. Er hat uns den Glauben an aufregende Songs wiedergegeben und den Sound tausender, bei seinem Anblick in hysterisches Kreischen ausbrechender Mädchen. Mit ‚The Lazy Song‘ geht der ’steilste Aufsteiger 2011′ ab heute noch ein kleines Stückchen steiler. ...

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