Dschihadismus online: Kriegerische Kommunikationsstrategen
Islamistische Terrorgruppen nutzen die Möglichkeiten des Internet ganz gezielt. Wie sie dabei vorgehen und welche Gegenstrategien sich daraus ableiten lassen, wurde in einem Projekt des Wissenschaftsfonds FWF untersucht. Abenteurerromantik, eingängige Musik, paradiesische Verlockungen und Heilsversprechen: Das ist eine Version der Selbstdarstellung, die radikale islamistische Strömungen im Internet verbreiten. Nicht nur gewalttätige Inhalte zählen. Vielmehr wird auf der ganzen Klaviatur des „Storytelling“ in eigener Sache gespielt. „Viele Videos etwa lehnen sich an die Ästhetik von Computerspielen an“, erzählt Rüdiger Lohlker von der Universität Wien. Der Islamwissenschafter forscht seit Jahren über islamische Internetauftritte und leistet damit wichtige Pionierarbeit. In einem vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt haben Lohlker und sein Team nun den Fokus auf globale dschihadistische Strömungen und ihre Onlinepräsenzen gelegt. „Wir müssen die Strategien der Dschihadisten verstehen, um Gegenstrategien entwickeln zu können. Noch ist das nicht ausreichend der Fall“, betont Lohlker. Soziale Aspekte im Fokus Ein Grund für dieses fehlende Verständnis ...

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„Space Weather“ wird durch neue Methode berechenbarer
Das „Space Weather“, also die gefürchteten Sonnenwinde und Eruptionen, besser zu verstehen, wird nun mit der Entwicklung räumlich hochauflösender Beobachtungs- und Berechnungsverfahren möglich. Erstmals wird es so gelingen, die Zusammenhänge auf der Sonne zu studieren, die zur Aktivität der Sonne führen. Dazu werden jetzt in einem aktuellen Projekt des Wissenschaftsfonds FWF neue Methoden entwickelt, die eine dreidimensionale grafische Darstellung und das Studium des zeitlichen Verlaufs von Vorgängen im Inneren der Sonne erlauben. Diese ermöglichen es, detailgetreue Beobachtungsdaten der Sonne mit komplexen Computersimulationen dortiger Vorgänge in Verbindung zu setzen. Auf der Sonne geht es rund – und hoch her: Dynamoeffekte erzeugen Magnetfelder, die gemeinsam mit Strömungen an die Oberfläche der Sonne gelangen und so die Aktivität der Sonne bestimmen. Von der Aktivität der Sonne hängt ab, was wir auf der Erde an Strahlung empfangen und langfristige Variationen können auch das Klima auf der Erde beeinflussen. Datenflut für Sonnenwind Dabei interessiert sich ...

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Apeiron meldet Beginn einer Phase-I-Studie mit einer neuartigen zellulären Krebstherapie
Apeirons Projekt APN401, das auf der Entnahme, Stimulation und anschließenden Wiederverabreichung körpereigener Immunzellen beruht, wird in einer klinischen Phase-I-Studie an einer renommierten US-Klinik untersucht. Das österreichische Biotech-Unternehmen APEIRON Biologics AG („Apeiron“) gab heute bekannt, dass ein erster Patient im Rahmen einer Phase-I-Studie mit Apeirons Zelltherapie APN401 behandelt worden ist. Die Studie am Wake Forest Baptist Medical Center (WFBMC) wird von Pierre L. Triozzi, Professor für Innere Medizin am Comprehensive Cancer Center des WFBMC in North Carolina, USA, geleitet. Die Studie untersucht die Sicherheit, Verträglichkeit und optimale Dosis von autologen peripheren Immunzellen, bei denen das Cbl-b Gen ex vivo „gesilenced“, also temporär inaktiviert wird. Dieser völlig neuartige Ansatz soll durch eine „Checkpoint Blockade“ die Fähigkeit des Immunsystems unterstützen, Krebs zu bekämpfen. „Es gibt Faktoren in Immunzellen, die deren Fähigkeit, Krebszellen zu zerstören, behindern. Mithilfe von intrazellulär wirkenden Substanzen (siRNA) erreichen wir eine sogenannte ‚Checkpoint Blockade’ in Immunzellen von Patienten. Die Immunzellen ...

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Reich werden durch Umweltpolitik: In (einer) Theorie möglich
Umweltpolitische Entscheidungen nachhaltig und verbindlich umzusetzen ist eine wahre Herausforderung – eine neue ökonomische Theorie soll nun helfen diese Herausforderung besser zu meistern. Die im Rahmen eines Projekts des Wissenschaftsfonds FWF zu entwickelnde Theorie zeichnet sich dabei durch eine innovative Berücksichtigung des Zusammenhanges von Umweltpolitik und der Schaffung von Vermögenswerten aus. Dieser erlaubt für umweltpolitische Maßnahmen quasi die Vorwegnahme eines zukünftigen Wohlstands, sodass bereits heutige Generationen, die auch die Kosten schultern, profitieren können. In einem sogenannten Overlapping-Generations-Modell können derartige Effekte berücksichtigt werden und somit zukünftige umweltpolitische Entscheidungen unterstützt werden. Jeder Mensch ist bemüht, natürliche Ressourcen für zukünftige Generationen zu bewahren – in der Theorie eine beruhigende Annahme. In der Praxis sieht das oft anders aus. Denn nicht jeder Akteur einer Gesellschaft ist auf das Wohl anderer bedacht und sogar bereit sich dafür einzuschränken. Dies ist gerade im Bereich der Umweltpolitik ein ernstes Problem: Um allfällige Schäden in weiter Ferne zu ...

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Krumme Touren für mehr Sicherheit: Digital optimierte Tourenplanung für Sicherheitsunternehmen
Sicherheit und Zeiteffizienz von Sicherheitskräften stehen im Zentrum eines aktuellen Forschungsprojekts des Wissenschaftsfonds FWF. Das Ziel ist dabei der Weg: eine verbesserte Tourenplanung für Wertguttransporter und Sicherheitsunternehmen. Dabei streben die ForscherInnen an, Wegzeiten zu verkürzen und gleichzeitig vorhersehbare Fahrmuster zu vermeiden. Das soll ein neues Analyseverfahren ermöglichen, das mathematische und heuristische Methoden kombiniert, um optimale Resultate zu erzielen. Sicherheitsunternehmen wird dieses Tool neben Kostenersparnissen einen verbesserten Schutz für Personen- und Werttransporte sowie für die eigenen MitarbeiterInnen ermöglichen. Schutz wichtiger Personen und Güter ist ein sensibler Bereich und Big Business. Allein 2016 werden weltweit Milliarden Dollar in Services privater Sicherheitsfirmen fließen – Tendenz steigend. Werttransport- und Personenschutz-Personal soll dabei unvorhersehbar für Übeltäter unterwegs sein und gleichzeitig zeit- und kosteneffizient die jeweils kürzesten Wege nutzen. Die Tourenplanung für Sicherheitsdienste wird dabei zur logistischen Herausforderung. Diese computergestützt optimal zu meistern, ist nun das Ziel eines vom FWF unterstützten und vor Kurzem gestarteten Projekts. ...

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Vergangenheit ohne Bewältigung: Russland und die Sowjetzeiten
Wie erinnert sich die Bevölkerung Russlands an die Zeit der Sowjetunion – und wie beeinflusst diese Erinnerung den dort laufenden sozialen Wandel? Ein neues Projekt des Wissenschaftsfonds FWF widmet sich genau diesen hochaktuellen Fragen. Konkret werden gesellschaftliche Deutungsmuster identifiziert, die bezüglich der Sowjetzeiten in der russischen Bevölkerung existieren. Weiters wird der Einfluss dieser Muster auf den sozialen Wandel analysiert, der sich nach dem Zerfall der Sowjetunion einstellte. Vergangenheit ist Zukunft – zumindest wenn es um die politische Kultur einer Gesellschaft geht. Wie eine solche Zukunft aussieht, hängt dabei maßgeblich von der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit ab. Inwieweit eine solche Reflexion bei der russischen Bevölkerung bezüglich der Sowjetzeiten stattfindet, untersucht nun Dr. Anna Schor-Tschudnowskaja in einem vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützten Projekt. Deutung mit Muster Das Ziel des Projekts ist es, kollektive Deutungsmuster in der russischen Bevölkerung zu identifizieren, die dem Umgang mit der sowjetischen Erfahrung zugrunde liegen. Zu der Bedeutung ...

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Depression: Veranlagung schon im Mutterleib erworben?
Kann die Veranlagung für Depressionen bereits mit in die Wiege gelegt werden? Dieser provokanten Frage widmet sich ein neues Projekt des Wissenschaftsfonds FWF. Konkret soll dabei an der Medizinischen Universität Wien geklärt werden, ob Immunreaktionen bei schwangeren Müttern dazu führen, dass Kinder später zu Depressionen neigen. Hinweise, dass mütterliche Infektionen während der Schwangerschaft einen Einfluss auf die Entstehung bestimmter psychischer Erkrankungen haben können, gibt es bereits – doch inwieweit dies speziell für Depressionen zutrifft, ist unbekannt. Jetzt werden daher im Tiermodell zelluläre und molekulare Prozesse analysiert, die zu einer solchen Veranlagung führen können. Der Gedanke ist erschreckend – doch die wissenschaftlichen Hinweise sind eindeutig: Einflüsse, denen eine Mutter in der Schwangerschaft ausgesetzt ist, können sich auf die psychische Entwicklung des Kindes negativ auswirken. Tatsächlich gilt es als gesichert, dass Schizophrenie und Autismus bei Kindern durch Infektionskrankheiten schwangerer Mütter verursacht werden können. Ob dies auch für Depressionen gilt, untersucht nun Prof. ...

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Biomay AG berichtet positive Daten aus einer Phase IIb-Studie mit dem innovativen Gräserpollenallergie-Impfstoff der dritten Generation BM32
Biomay, eine weltweit führende Firma im Bereich der Allergie-Immuntherapie, teilte heute mit, dass eine klinische Phase IIb-Studie (Clinicaltrials.gov Registriernummer NCT01538979) mit ihrem Gräserpollenallergie-Impfstoff der dritten Generation mit dem Entwicklungscode BM32 erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Ziel der Studie war es, eine dauerhafte Schutzwirkung über zwei aufeinanderfolgende Pollensaisons zu demonstrieren. Es wurde beobachtet, dass die Punktzahl, die aus der Ausprägung von sechs Allergiesymptomen berechnet wurde (Rhinokonjunktivitis Symptom Score, SS) in den zwei Wochen mit dem höchsten Pollenflug um 25 % gegenüber dem Placebo verbessert war (p=0,042, statistisch signifikant). Die Behandlung verbesserte auch das Wohlbefinden der Patienten sehr signifikant; dieser Effekt wurde mittels zweier unabhängiger Messverfahren (Visuelle Analog Skala (VAS), p=0,014 und Rhinokonjunktivitis Lebensqualitäts-Fragebogen, RQLQ, p<0,005) bestimmt. Eine 22 %-ige Verbesserung einer kombinierten Punktzahl, die aus Allergiesymptomen und dem Verbrauch von Standby-Medikationen berechnet wurde, wurde ebenfalls beobachtet (p=0,085). Die klinische Wirksamkeit wurde untermauert durch eine potente und langanhaltende Stimulierung von IgG-Antikörpern, die die ...

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Nachhaltiges Bauen: Güte-Siegel statt grünes Mascherl
Green Building Councils als Akteure für „grüne“ Immobilien in Österreich & weltweit Gütesiegel haben in der nachhaltigen Immobilienwirtschaft Gewicht – die Vielfalt der vorhandenen Zertifizierungssysteme schafft jedoch Intransparenz. Das sind zentrale Ergebnisse einer aktuellen Studie der MODUL University Vienna. Darin wurden Non-Governmental Organizations (NGOs) als Akteure für eine nachhaltige Immobilienwirtschaft weltweit und in Österreich untersucht. Neben der Befragung von internationalen Green Building Councils wurde auch eine umfangreiche Fallstudie über die größte österreichische Organisation in diesem Bereich (ÖGNI) ausgearbeitet. Weiters wurden fünf unterschiedliche Aspekte untersucht, die den Wirkungsspielraum dieser Organisationen stark beeinflussen. Dabei wurden deren Größe sowie die Wahrnehmung als verlässlicher Partner als maßgebliche Kriterien identifiziert. Die nun vor Kurzem international veröffentlichten Ergebnisse verdeutlichen die Kompetenz der MODUL University im Zukunftsfeld der Environmental Governance. Der Bank of America Tower in New York, die Deutsche Bank-Türme in Frankfurt und der IZD-Tower in Wien sind Leuchtturmprojekte für nachhaltiges Bauen und Träger internationaler Gütesiegel. ...

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Neueste Visuelle Analyse erhöht Schutzmöglichkeiten gegen Hochwasser
Die Auswirkung von Flutsperren bei Hochwasser kann jetzt in kürzerer Zeit noch besser beurteilt werden. Das erlaubt die aktuelle Weiterentwicklung eines ausgeklügelten Visuelle Analyse-Systems, das Einsatzkräften bei akutem Hochwasser wichtige Entscheidungshilfen bietet. Die Weiterentwicklung – genauso wie das Visuelle Analyse-System – wurde unter anderem mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF möglich und wird jetzt in einem internationalen Fachjournal vorgestellt. Einsatzkräften erlaubt diese Innovation den effizienten Einsatz knapper Zeit- und Computer-Ressourcen und so verbesserte Schutzmaßnahmen. Computersimulationen sind eine effiziente Möglichkeit, Entscheidungen zu optimieren. Damit auch Einsatzkräfte diese nutzen können, befasst sich ein Team um Prof. Eduard Gröller und Dr. Jürgen Waser an der VRVis Forschungs GmbH seit Längerem mit dem Einsatz von Simulationen und Visualisierungen zur Unterstützung von Hochwassermaßnahmen. So entstand das Softwaresystem Visdom, das Unterstützung für die Positionierung, Struktur und Auswirkung von Hochwasser-Barrikaden liefert. Wesentlich dabei: Visdom braucht kein Rechenzentrum, sondern ist auf handlichen Endgeräten direkt am Ort des Geschehens einsetzbar. ...

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Parkinson-Impfung: EU-Konsortium startet klinische Studie
Impfstoff-Kandidat basiert auf der firmeneigenen Technologie der AFFiRiS AG Wien – Ein neuartiger Parkinson-Impfstoff wird jetzt von einem EU-Konsortium in einer Phase I-Studie in Österreich getestet. Der Impfstoff PD03A wurde von dem österreichischen Biotech-Unternehmen AFFiRiS AG entwickelt und zielt auf das körpereigene Protein alpha-Synuclein ab. Dieses Protein spielt eine Schlüsselrolle bei der Entstehung und Entwicklung von Parkinson ebenso wie bei der seltenen Krankheit Multiple Systematrophie (MSA). Während derzeit am Markt erhältliche Behandlungsstrategien nur eine rein symptomatische Verbesserung erreichen, hat PD03A das Potenzial, positiv auf den Krankheitsverlauf einzuwirken. Vor Kurzem hat AFFiRiS bereits die positiven Ergebnisse einer ähnlichen Parkinsonimpfstoff-Studie vorgestellt, die mit Unterstützung der Michael J. Fox Foundation erfolgreich durchgeführt wurde. Das EU-Konsortium SYMPATH startet heute die Patientenrekrutierung für die Phase I-Studie des Parkinson-Impfstoff-Kandidaten AFFITOPE® PD03A. Der Impfstoff stammt aus einem designierten Pool erfolgsversprechender Impfstoff-Kandidaten, die auf AFFiRiS‘ firmeneigener AFFITOME®-Technologie beruhen. Anstatt nur eine vorübergehende Verbesserung der motorischen Krankheitssymptome, wie beispielsweise ...

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Punktgenau daneben: Mögliche Ursache für Fehlschlag gezielter Leberkrebs-Therapien entdeckt
Das Scheitern experimenteller Leberkrebs-Therapien, die gezielt gegen das Protein EGFR gerichtet sind, hat seine Ursache vermutlich in einer zu wenig spezifischen Auswahl an PatientInnen. Diesen Schluss erlauben Daten aus einem Doktoratskolleg des Wissenschaftsfonds FWF, die jetzt in NATURE Cell Biology veröffentlicht wurden. Die Daten belegen, dass die tumorfördernde Wirkung von EGFR ihren Ursprung nicht direkt im Tumorgewebe hat, sondern in umgebenden Zellen des Immunsystems (Makrophagen). Deswegen zeigen experimentelle Anti-EGFR-Therapeutika wahrscheinlich nur Effektivität in PatientInnen, die EGFR in den Immunzellen aufweisen. Das erweiterte Verständnis über das Vorkommen von EGFR bietet nun aber neue Ansatzmöglichkeiten für diese Therapien. Leberkrebs ist einer der häufigsten bösartigen Tumore. Limitierte Behandlungsoptionen bieten schlechte Aussichten. Groß war daher die Hoffnung, als vor einigen Jahren gezeigt wurde, dass ein spezielles Protein – der Epidermal Growth Factor Receptor (EGFR) – in bis zu 70 Prozent aller Lebertumore gehäuft vorkommt und die Tumorentwicklung fördert. Man glaubte, einen Angriffspunkt für gezielte ...

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Fortschritt im Kampf gegen Chikungunya: Erfolgreiche Phase 1 eines Chikungunya-Impfstoffs von Themis
Präsentation der Ergebnisse auf internationalen Konferenzen in Philadelphia und New Orleans Ein prophylaktisch wirkender Impfstoffkandidat gegen Chikungunya-Fieber induziert neutralisierende Antikörper, ist sicher und wird gut vertragen – das bestätigen die endgültigen Ergebnisse einer klinischen Studie der Phase 1, die nun auf zwei internationalen Konferenzen präsentiert wurden. Der Impfstoffkandidat wurde im Rahmen einer F&E-Kooperation zwischen Themis Bioscience GmbH und dem Institut Pasteur (Paris) entwickelt und beruht auf einer Vektortechnologie für Masernimpfungen (Themaxyn®-Plattform). Im Lichte der guten Studienergebnisse kamen beide Partner überein, ihre Zusammenarbeit zu erweitern. Das Wiener Biotech-Unternehmen Themis Bioscience GmbH (Themis) erhielt heute die endgültigen Ergebnisse einer klinischen Studie der Phase 1 ihres prophylaktischen Impfstoffkandidaten gegen Chikungunyafieber. Die Studie wurde an 42 Probanden am Department für Klinische Pharmakologie des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien durchgeführt und bestätigt frühere Zwischenergebnisse: Nicht nur wurde der Impfstoffkandidat gut vertragen und war sicher, sondern er erzielte auch die gewünschte Immunantwort in Form von neutralisierenden ...

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Weißes Haus setzt bei neuer Klima-Initiative auf österreichische Web Intelligence
Mehr Aufmerksamkeit für Klimawandel durch das „Climate Resilience Toolkit“ von NOAA und webLyzard In der Nacht auf heute präsentierte US-Vizepräsident Joe Biden im Namen des Weißen Hauses eine neue Klimaschutz-Initiative, die innovative Web Intelligence Technologien des österreichischen Startups webLyzard nutzt. Die US-Regierung möchte damit ein umfassendes Wissensarchiv schaffen und die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Klimawandel als zentrale Frage unserer heutigen Zeit fördern. Dazu bündelt die als „Climate Resilience Toolkit“ bezeichnete Initiative aktuelle Berichte von den Websites der beteiligten US-Regierungsorganisationen mit den Erkenntnissen regionaler Klimazentren. Neben modernsten Technologien für die Extraktion von Wissen aus Online-Quellen kommen dabei auch interaktive Visualisierungen zum Einsatz. Geleitet wird die Initiative von der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), die für Web Intelligence-Lösungen schon seit mehr als sechs Jahren auf webLyzard zurückgreift. Im Rahmen des Klima-Aktionsplanes von US-Präsident Barack Obama präsentierte das Weiße Haus heute das „Climate Resilience Toolkit“. Dieses öffentlich zugängliche Webportal stellt für Millionen ...

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Österreichisches High-Tech für Ägyptens Wüsten: Kooperation für weltgrößte Sonnenkollektoren im Rinnenformat
INiTS sichert Technologie-Rechte für österreichisches Startup Solabolic Kostengünstige Parabolrinnen-Sonnenkollektoren mit bisher unerreichter Dimension werden jetzt in Ägypten weiterentwickelt – auf Basis einer in Österreich patentierten Technologie. Das sieht ein aktueller Kooperationsvertrag zwischen dem ägyptischen Ministerium für Höhere Bildung, der TU Wien und dem österreichischen Startup Solabolic vor. Kernstück ist dabei eine von Solabolic entwickelte Technologie, die höchste Effizienz bei geringem Materialaufwand und einfacher Herstellung verleiht. So werden größere Kollektoren als bisher mit signifikanter Kostenersparnis möglich. Gleichzeitig werden auch die Energiekosten für Hersteller und Endverbraucher gesenkt. Dass trotz der Weiterentwicklung in Ägypten Solabolic alle Rechte am technologischen Fortschritt behält, ist dem universitären Gründerservice INiTS zu verdanken, das den gesamten Verhandlungsprozess konstruktiv begleitete. Das österreichische Startup Solabolic gab heute die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding mit dem ägyptischen Ministerium für Höhere Bildung und der TU Wien bekannt. Gegenstand der Kooperation ist die Weiterentwicklung sogenannter Parabolrinnen-Kollektoren. Diese konzentrieren Sonnenlicht durch Reflexion entlang einer ...

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